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Fanfiction

Kampf der K├╝nste - Kapitel 2

von Laurien87

Kapitel 2

Als Elizabeth erwachte, fiel ihr Blick zunächst auf die große Wanduhr, dann fuhr sie wie vom Donner gerührt auf. Es war 7.00 Uhr und in einer Stunde sollte das gemeinsame Abendessen beginnen. Schnell lief Liz ins Badezimmer, duschte und stellte sich anschließend vor ihren Kleiderschrank. Was sollte sie bloß anziehen. Sie hatte Dumbledore nicht gefragt, ob sie elegant oder leger, aufgestylt oder natürlich zum Essen kommen sollte, ob sie ihre Lehrerobe anziehen musste oder auch in Muggelkleidung kommen durfte. Ihr Kopf schwirrte geradezu, doch schließlich entschied Liz sich für ein ärmelloses, enganliegendes, grünes Kleid mit einem tiefen Ausschnitt. Nachdem sie ihre schwarzen Locken gekämmt und frisiert und ein leichtes Make-up aufgelegt hatte, warf sie einen letzten Blick in den großen Wandspiegel. Sie betrachtete ihr Spiegelbild ausführlich. Das elegante Kleid stand ihr gut, auch wenn sie hoffte, dass der Ausschnitt nicht zu gewagt war. Aber was soll’s! Ich bin jung, ich zeig was ich hab, dachte Elizabeth und musste schmunzeln über ihre eigene Oberflächlichkeit.

Als sie ihr neues zu Hause verlassen hatte, sicherte sie die Tür mit einem Schutzzauber und machte sich dann auf den Weg in die große Halle.
Severus Snape blickte missmutig in das Feuer in seinem Kamin. Vor wenigen Sekunden war Dumbledores Kopf in den Flammen aufgetaucht und hatte ihm mitgeteilt, dass er den Tränkelehrer verpflichtend zum Abendessen in der großen Halle erwartete. Neben einigen Mitgliedern des Ordens des Phoenix war nun auch die neue Lehrerin eingetroffen. Schon wieder eine, die für ein Jahr blieb und sich dann wieder verabschiedete. Auch wenn Snape die Stelle als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste gerne bekommen hätte, wusste er, dass es nicht nur viele Schüler geben würde, die unzufrieden mit solch einer Entscheidung Dumbledores wären. Auch viele Eltern würden es nicht gutheißen, wenn ein ehemaliger Todesser dieses, in der Zeit des Krieges zwischen Licht und Schatten, so wichtige Fach unterrichten würde. Ein Seufzen entfuhr seinen schmalen Lippen und er machte sich mit wehender schwarzer Robe auf den Weg in die große Halle.

Kingsley Shacklebolt, Tonks, Lupin und Minerva McGonagall saßen bereits am Lehrertisch, der nun, da keine Schüler im Schloss waren, in der Mitte der Halle stand.
Gerade als Severus Snape seinen Platz zur Linken von Professor McGonagall eingenommen hatte, trat Dumbledore mit einer jungen Frau an seiner Seite ein.

„Ah, wie ich sehe ist neben Professor Snape noch ein Platz frei, Miss Ashford.“, sagte Dumbledore, während seine Augen für einen kurzen Moment verdächtig funkelten. Elizabeth lächelte scheu und nahm neben dem Tränkemeister Platz.

Was für ein Kleid. Severus war für einen Moment sprachlos, was nicht sonderlich auffiel, weil er mit den meisten Hexen und Zauberern sowieso nur das nötigste redete. Angestrengt versuchte Snape nicht auf ihre Kurven zu sehen, als sie sich neben ihm niederließ. Er starrte seinen leeren Teller an und verzog keine Miene, als sie sich ihm vorstellte. Was für eine Schlampe, in diesem Kleid hier aufzutauchen und so unglaublich gut auszusehen… ärgerlich versuchte Snape den Gedanken zu verdrängen.

Er wusste es. Von dem Augenblick an, als sie die Halle betreten hatte, wusste er, dass diese Frau eine Gefahr war. Für ihn und damit vor allem für sich selbst. Er hatte schon oft gesehen, wie sich andere Todesser von Frauen hatten beeinflussen lassen. Es endete immer in einem Desaster und der Dunkle Lord brachte irgendjemanden um. Da konnte sie noch so enge Kleider tragen und so verdammt süß nach Honig und Erdbeeren riechen, diesen ungeheuren Fehler würde er nicht begehen. Er würde diese Frau ignorieren und wenn es all seine Selbstbeherrschung brauchen würde.

Elizabeth war heilfroh, als Remus Lupin seinen Platz mit Madame Pomfrey tauschte und sich zu ihr setzte. Dieser komische dunkle Zauberer zu ihrer Rechten machte ihr ein wenig Angst. Außerdem schien er sie aus unerfindlichen Gründen zu hassen, denn er hatte sie weder eines Blickes gewürdigt, noch war er auf ihre Begrüßung eingegangen.
„Hallo Liz! Wie geht es dir?“, fragte Remus sichtlich erfreut sie zu sehen.

„Oh, mir geht es sehr gut, danke. Und was macht dein Werwolfleben? Der Verband um deine Hand sagt wohl, dass gerade erst Vollmond war, oder?“, sie berührte vorsichtig den weißen Verband um seine linke Hand. In diesem Moment hörte sie ein lautes Husten von Professor Snape, der sich offensichtlich an seinem Wein verschluckt hatte. Sie ahnte nicht, dass ihre Berührung von Lupins Arm der Auslöser gewesen war. Elizabeth drehte sich zu dem schwarz gekleideten Mann.
„Kann ich Ihnen helfen?“
Als er wieder nicht reagierte, wagte sie einen neuen Versuch: „ Sie sind bestimmt Professor Snape. Ich freue mich Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich habe letzten Monat einen Artikel über Sie in „Cauldron today“ gelesen. Sie sind der beste Zaubertrankmeister in ganz Großbritannien, wenn ich mich nicht irre. Mein Name ist Elizabeth Ashford.“ Sie sah, wie kurz der Anflug eines Lächelns über sein Gesicht huschte, dass er jedoch sofort wieder verdrängte. Liz lächelte. Sage einem Mann, dass er ein toller begabter Kerl ist und er wird weich wie Butter! Severus wurde zwar nicht weich, aber Liz spürte deutlich, dass seine abweisende Art ihr gegenüber leicht ins Wanken geriet. Sie ließ nicht locker und lächelte ihn tapfer an.
Severus hätte sich selbst ohrfeigen können, aber er hob seinen Blick und sah die junge Frau an. Er betrachtete ihre braunen großen Augen, ihre kleine Nase und die sanft geschwungenen Lippen.
„Severus Snape, Professor für Zaubertränke.“

Er sah wie ihre Augen flackerten, als sie die Worte aus seinem Mund hörte. Er hatte eine wirklich unglaubliche Stimme. Eine Gänsehaut zog sich über Elizabeths Rücken. Sie spürte, wie sein Blick sie musterte, dann wand er sich wieder seinem Kelch mit Wein zu und schien sie erneut zu ignorieren. Trotz seines kalten und abweisenden Verhaltens übte er schon jetzt eine unglaubliche Faszination auf sie aus. Das konnte ja heiter werden.

Schnell wand Elizabeth sich erneut Remus zu, der sich gerade Pastete und Salat auffüllte. Das Essen war so eben wie aus dem Nichts in den unzähligen Schüsseln auf dem Tisch erschienen.
„Und was machst du zur Zeit? Arbeitest du nur für den Orden des Phoenix oder auch noch als Auror für das Ministerium?“
„Zurzeit bin ich nur für den Orden unterwegs. Ich versuche weiterhin die Werwölfe aus ganz England davon zu überzeugen, dass niemand den dunklen Weg wählen muss, nur weil man ab und zu nachts nicht durchschläft.“ Er grinste sie freundlich an.
„Nette Umschreibung!“ Sie lächelte zurück und nahm sich Kartoffeln und Gemüse.

Das Abendessen zog sich bis in die Nacht hin. Professor Snape war der erste, der die Tafel verließ und nach und nach nahmen alle anderen Professoren und Gäste seinen Platz ein, um die neue Lehrerin kennen zu lernen und ein wenig mit ihr zu plaudern. Kurz nach Mitternacht erhob sich auch Elizabeth und machte Anstalten die Halle zu verlassen.

„Warte kurz, Liz, ich bringe dich noch zu deinen Räumen“, Remus war aufgestanden und verabschiedete sich von den anderen, die sich belustigte Blicke zuwarfen. Nur die junge Frau, die Elizabeth als Nymphadora Tonks vorgestellt worden war, schien nicht amüsiert über Remus Angebot an Elizabeth zu sein. Sie schaute ihnen hinterher, als sie die Halle verließen.
„Remus, kannst du mir etwas über Professor Snape erzählen?“
Liz und Remus hatten die große Halle verlassen und waren auf dem Weg in den 4. Stock.
„Naja, möchtest du die allgemeine Meinung über ihn hören oder meine persönliche?“ Er lächelte sie fragend an.
„Beides.“, entschied sie.

„Okay, also die meisten Menschen, die ihn kennen oder kennen lernen, sagen, dass er der unfreundlichste, schlecht gelaunteste und ungerechteste Mensch auf der ganzen Welt ist.“ Er war stehen geblieben und schaute in den dunklen Gang vor ihnen. Für einen Moment schien er in Gedanken versunken zu sein: „Aber ich weiß, dass er äußerst begabt ist und er hat mir immer geholfen, indem er den Wolfsbanntrank für mich braut. Ich würde ihn natürlich trotzdem nicht als hilfsbereit bezeichnen. Er ist ein sehr intelligenter Mann und er hat eine Menge durchgemacht. Er muss so hart sein, auch wenn das meiste nur Fassade ist. Sonst überlebt man das Leben als Spion von Lord Voldemord wohl nicht. Warum fragst du mich das?“
„Ich... na ja, er hat sich beim Essen so abweisend verhalten, es schien als würde er mich hassen. Aber dann hat er mich angesehen und irgendwie... ich hatte nicht gerade das Gefühl, dass er mich wirklich hassen würde…“

„Oh Liz! Wer könnte dich in diesem Kleid schon hassen!“, Lupin lachte, „Komm, ich bring dich zur Tür und morgen schaust du dir den Professor mal bei Tageslicht an... und am besten in einem hochgeschlossenem Pullover!“
Als die beiden Elizabeths Tür erreicht hatten, küsste Remus die junge Frau auf die Wange.
„Schlaf schön, Miss America! Und träum schön von deinem neuen Job!“
„Schlaf du auch schön, Remus, und lass dich hier mal wieder blicken!“
Während sie den Schutzzauber von ihrer Tür löste, verschwand Lupin in die Dunkelheit des Flures.

Erschöpft ging Elizabeth in ihr Badezimmer, machte sich bettfertig und lag wenige Minuten später in ihrem rosafarbenen Himmelbett. Sie starrte an die Decke und obwohl sie totmüde war, konnte sie nicht einschlafen. Plötzlich hörte sie ein Geräusch und kurz drauf fluchte jemand. Es konnte nicht sehr weit weg von ihrer Eingangstür sein und Liz beschloss nachzusehen, da sie eh nicht schlafen konnte. Sie griff nach ihrem rosafarbenen Satinbademantel, ging durch ihr Wohnzimmer und öffnete die Tür. Sie konnte in der Dunkelheit des Ganges kaum etwas sehen.

„Lumos.“, flüsterte sie, den Zauberstab in die Dunkelheit haltend. Das spärliche Licht ihres Zauberstabes reichte aus, um einen Mann in einem schwarzen Umhang zu beleuchten.
„Professor Snape? Was machen Sie denn hier so spät in der Nacht? Und warum haben sie so geflucht?“
„Miss Ashford! Ich... ich...“, Er stotterte etwas, hatte sich jedoch sofort wieder im Griff: „Ich habe nach Peeves, dem Poltergeist geschaut. Er hat ein kleines Feuer in den Kerkern angezündet und ist dann hierher geflüchtet.“ Sie spürte seine Blicke an ihrem Bademantel.

„Oh! Und wollen Sie ihn noch weiter suchen oder haben Sie Lust auf eine Tasse Tee zu mir zu kommen?“
Liz wartete seine Antwort nicht ab, sondern zog ihn in ihre Wohnung. Das war ihre Chance, zu erfahren, warum er sie so abweisend behandelte. Und so viel wie eben hatte er schließlich noch nie mit ihr gesprochen. Sie wies ihn an auf einem Sessel nahe dem Kamin Platz zu nehmen und beschwor zwei Tassen dampfenden Tee herauf. Elizabeth selbst setzte sich im Schneidersitz auf den flauschigen Teppich vor den Kamin und schaute den Tränkemeister von unten an. Er schien sich überaus unwohl und überrumpelt zu fühlen. Aber jetzt wollte sie auch keinen Rückzieher mehr machen.

„Warum waren Sie beim Essen so abweisend, Professor?“ Sie spürte die Anziehungskraft, die von ihm ausging. Seine ganze Erscheinung, seine kalte Art und die schwarzen Augen hatten auf sie eine außergewöhnliche Wirkung.
Er schwieg. Er wusste nicht recht was er sagen sollte. Nie zuvor hatte es jemand gewagt, ihn erst in seine Wohnung zu ziehen und dann auch noch direkt auszufragen. Hatte er ihr beim Essen nicht deutlich genug gezeigt, dass er auf ein Gespräch keinen Wert legte. Am liebsten wäre er aufgestanden und aus dem Zimmer gerauscht, so wie er es immer tat, wenn er mit einer Situation nicht umgehen konnte.

„Reichte es Ihnen nicht, dass Lupin Ihnen bereits in den Ausschnitt gefallen ist?“, knurrte er bissig.
Wut stieg in ihm auf, als er sah, dass sie lächelte. „Kein Grund zur Eifersucht, Herr Professor“, sagte sie schnippisch und funkelte ihn an.

Wie konnte sie ihn so behandeln! Reichte es nicht, dass er sich in ihrer Gegenwart nicht beherrschen konnte! Musste sie ihm das auch noch so direkt vor Augen führen?
Er hatte jedoch keine Zeit mehr, seinen wütenden Gedanken nachzuhängen, denn sie war aufgestanden und näher auf ihn zugegangen. Ihr Bademantel war etwas auseinandergerutscht und gab die Sicht auf ein kurzes hellblaues Nachthemd frei. Severus schluckte hart. Für einen Moment war er wie gebannt und starrte die junge Frau an, die immer näher auf ihn zukam.

Frauen...Verletzung...Verteidigungsunterricht...Verführung... .
Wie Blitze schossen einzelne Schlagwörter durch seinen Kopf. Ein unbestimmtes Gefühl, dass mehr aus schlechten Erfahrungen zu stammen schien, sagte ihm, dass Frauen nie etwas Derartiges ohne Hintergedanken taten. Er hatte große Verantwortung und konnte es nicht riskieren alles für ein kurzes Abenteuer mit diesem amerikanischen Flittchen zu verlieren. Als Liz fast bei ihm war, stand er auf und stieß sie unsanft beiseite. Überrascht stolperte sie und fiel auf den weichen Teppich zurück. Snape verließ ohne ein weiteres Wort ihre Wohnung, eilte die Gänge entlang, bis er endlich in seinem sicheren Kerker angekommen war. Erschöpft, verwirrt und müde setzte er sich in einen Sessel an den Kamin und beschwor ein großes Glas Feuerwhiskey herauf.
Scheiße, dachte er. Zu mehr war er in diesem Moment nicht fähig, verdammte Scheiße!


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im n├Ąchsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu z├Ąhlt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spa├č daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
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