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Fanfiction

Kampf der K√ľnste - Kapitel 7

von Laurien87

Kapitel 7

Als Liz zum Abendessen kam, saß Professor Snape zu ihrer Überraschung schon am Tisch und schien sich intensiv und übellaunig mit dem Schulleiter zu unterhalten. Elizabeth schloss kurz die Augen. Bestimmt eröffnete Dumbledore ihm gerade, dass er den Abend mit der Verteidigungslehrerin verbringen sollte. Es waren heute viele neue Gesichter anwesend. Offenbar waren jetzt die meisten Lehrer aus ihren Ferien zurück aufs Schloss gekommen. Viele nickten ihr freundlich zu und sie lächelte tapfer. Elizabeth betrat die Empore, auf der der Lehrertisch stand und setzte sich leise neben Snape. Er würdigte sie erwartungsgemäß keines Blickes und auch Liz wusste nicht, was sie nach dem Nachmittag mit Malfoy sagen sollte. Und ehe er sie noch vor versammelter Lehrerschaft anfauchte, wollte sie ein Gespräch lieber auf nach dem Essen verlegen.

Als die reichhaltigen Speisen wieder von den Tischen verschwunden waren, musste Elizabeth noch viele Hände schütteln und sich gezwungener Maßen kurz mit den meisten – zugegebener Maßen sehr netten – Lehrern unterhalten. Aus den Augenwinkeln sah sie zu Snape. Im Gegensatz zum Vorabend hatte er sich nach dem Essen nicht gleich erhoben, sondern saß stoisch auf seinem Platz. Missbilligend betrachtete er die Schar aufgeregter Lehrer, die sich von ihren Ferien erzählten, als seien sie Erstklässler vor der Wahl des sprechenden Hutes. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte Elizabeth sich endlich aus den Gesprächen verabschieden und plötzlich hörte Sie eine dunkle Stimme an ihrem Ohr:
„Sie verabschieden sich jetzt in Ihre Räume. Ich werde Ihnen in einigen Minuten folgen.“ Liz nickte kurz und verließ unter dem Vorwand müde zu sein die große Halle.
Als sie in ihren Räumen angekommen war, atmete sie noch einmal tief durch. Gleich würde er kommen. Sie hoffte inständig, dass er nicht wütend auf sie war, weil sie ihm mit ihrer Aktion Umstände machte.

Obwohl sie ihn erwartete, erschrak sie, als es klopfte.
Sie räusperte sich und öffnete die Tür. Da stand er. Grimmig gucken, groß und schwarz. Und sofort nahm Liz wieder einen dezenten Kräuterduft wahr.
„Guten Abend, Professor Snape. Vielen Dank, dass sie sich die Zeit nehmen.“
Er schnaubte als Antwort und betrat ihr Wohnzimmer. Der Duft, den er an ihr schon so oft festgestellt hatte, schien in diesem Zimmer zu hängen und umfing ihn wie ein leichter Nebel. Erdbeeren und Honig. Er presste die Lippen zusammen und sagte nichts, weshalb Liz erneut das Wort ergriff:
„Professor Dumbledore hat Ihnen schon berichtete, worum es geht?“
„Das hat er in der Tat“, seine Stimme machte es ihr schwer eine Emotion daraus zu lesen.

„Er sagte, Sie könnten mir einiges über Mr. Malfoy erzählen“, Liz wünschte, dass ihre Stimme ihre Aufregung nicht verraten hätte, aber vor dem Tränkemeister fiel es ihr irgendwie schwer sich zu verstellen. „Bitte setzten Sie sich doch“, sie deutete auf das Sofa, das mit einer Armlehne in Richtung Kamin zeigte. Er setzte sich und sie nahm schräg neben ihm auf dem Sessel Platz.
„Zuerst einmal, Miss Ashford, muss ich Ihnen sagen, dass ich Ihr Verhalten heute Nachmittag als äußerst verantwortungslos empfinde. Sie haben sich naiv und absolut dämlich verhalten.“ Sie sah ihn an wie ein Mädchen, das gerade gegen die Schulordnung verstoßen hatte. „Dennoch“, Snape räusperte sich, „ich muss zugeben, dass ich es ebenfalls für einen nicht uninteressanten Plan halte, Sie in Malfoys Nähe als Spionin einzusetzen. Er hat nach Ihrem Verschwinden noch wirklich lange über Sie gesprochen und schien abgelenkter und unkonzentrierter als sonst. Das alleine ist schon eine Menge wert. Sie müssen sich allerdings der absoluten Gefahr bewusst sein, in die sie sich begeben werden. Malfoy ist kein harmloser Mann. Er hat schon mehr Menschen getötet als viele andere Todesser und zu wesentlich mehr Tötungen einen Befehl erteilt.“

„Glauben Sie mir, ich weiß, dass ich töricht war. Aber inzwischen bin ich mir der Gefahr durchaus bewusst. Deswegen habe ich Professor Dumbledore auch um die Hilfe des Ordens gebeten.“
Er sah sie einen Moment unverwandt an und nickte dann leicht mit dem Kopf. Es fühlte sich zwar aus irgendeinem Grund gar nicht gut an, Elizabeth in die Hände von Malfoy zu lassen, aber sein Verstand sagte ihm, dass es für den Kampf eine gute Entscheidung war.

„Also,“, fuhr er fort, „ich werde Ihnen einiges über Lucius Malfoy erzählen. Er ist 42 Jahre alt, verheiratet mit Narzissa Malfoy und hat einen Sohn, Draco. Malfoy gehört zum engsten Kreis des dunklen Lords. Miss Ashford, Lucius Malfoy ist zu allem bereit. Er hat nicht nur im Kampf eine sadistische Art. Ich habe ihn schon Frauen vergewaltigen sehen und glauben Sie mir, das war bei Merlin kein schöner Anblick.“ Snapes Blick hatte sich verfinstert und er schien einen Moment düsteren Gedanken nachzuhängen.
„Und wie sollte meine Strategie aussehen, wenn ich mich mit ihm treffe?“, unterbrach sie vorsichtig seine Gedanken. „Er hält mich immerhin für ein naives und ahnungsloses Mädchen, vielleicht sollte ich ihn in dem Glauben lassen?“
Snape nickte bedächtig: „Auf jeden Fall kann es nur von Vorteil sein, wenn Malfoy Sie unterschätzt. Und“, Snape fiel es überraschend schwer das Folgende zu sagen und dieses Gefühl ärgerte ihn, „Malfoy ist extrem triebgesteuert. Sein Verlangen nach Macht, Sex und seine Gier nach Anerkennung sind das einzige, was ihm wirklich gefährlich werden kann. Er hat ein enormes Ego. Das können Sie ausnutzen.“

Liz sah Snape aufmerksam an. Wieso gab er ihr diese Informationen mit einem Gesichtsausdruck, als habe er Bauchschmerzen?
„Okay, also ich werde mit ihm flirten, ihn anhimmeln, mich naiv und ahnungslos verhalten. Was könnte er für ein Interesse daran haben, mich nicht umzubringen, wenn er mit mir geschlafen hat?“, jetzt hatte sie es ausgesprochen.
„Dafür gibt es natürlich keine Garantie“, sagte Snape grimmig, „Aber vielleicht finden Sie eine Möglichkeit sein Interesse zu behalten.“
„Vielleicht möchte ich mich ja auch von der dunklen Seite überzeugen lassen…“, überlegte sie.
Er stockte etwas, bevor er fortfuhr und seine Stimme möglichst unbeteiligt klingen ließ: „In jedem Fall sehen Sie sehr gut aus und sind äußerst repräsentativ für ihn. Das kann ebenfalls ein Vorteil sein.“
„Sie finden mich gutaussehend?“, fragte sie leise und mit einem Blitzen in den Augen. Das war ja klar, dass Sie das nicht einfach im Raum stehen lassen konnte. Er schnaubte ärgerlich. „Na ja, Sie wissen ja selbst, dass Sie nicht gerade hässlich sind“, sagte er unwillig. Elizabeth konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Severus Snape fand sie also gutaussehend. Sieh einer an, dachte sie amüsiert bei sich.

„Professor, ich möchte Sie noch um einen Gefallen bitten. Ich habe mir überlegt, was ich morgen Abend anziehen könnte. Vielleicht werfen Sie einmal einen Blick auf meine Outfits. Vielleicht finden Sie etwas besonders geeignet. Sie sind ja schließlich auch ein Mann.“ Ehe Snape etwa erwidern konnte, war Elizabeth aufgestanden und hatte die Treppenstufen zu ihrem Schlafzimmer betreten. Von seinem Platz auf dem Sofa hatte er einen genauen Blick auf die Stufen. Er beschwor sich einen Feuerwhiskey herauf und nahm einen Schluck. Eigentlich hatte er keine große Lust jetzt eine Beurteilung ihrer Kleidung abzugeben. Am liebsten hätte er sich überhaupt nicht mehr damit beschäftigt, dass Sie am nächsten Tag zu Malfoy gehen würde. Das dieser schmierige Mörder ihren Erdbeerduft riechen würde und wohlmöglich seine Hände über ihren ganzen Körper… Er nahm erneut einen tiefen Schluck Whiskey. Dann hörte er ein leises Räuspern vom oberen Ende der Treppe.
Elizabeth trug ein kurzes, schwarzes Kleid, dass eine Handbreit über ihren Knien endete. Es besaß einen herzförmigen Ausschnitt, der einigermaßen tiefe Einblicke in ihr Dekolleté erlaubte, ohne jedoch billig zu wirken. Dazu trug sie ebenfalls schwarze, hohe Schuhe mit silbernen Absätzen und einen silbernen Armreif. Ihre dunklen Locken fielen über ihre Schultern. Der dunkle Stoff und ihre Haare bildeten einen perfekten Kontrast zu ihrer hellen Haut. Snape zog scharf die Luft ein. Hatte er eben noch ein ungutes Gefühl gehabt, Malfoy in ihre Nähe zu lassen, machte ihn der Gedanke nun beinahe wahnsinnig. Ein allmächtiges Gefühl diese zarte junge Frau beschützen zu wollen, durchflutete ihn. Wieso war er in dieser Situation? Dumbledore wusste doch ganz genau, dass Gefühle das letzte waren, was er sich erlauben durfte.
Elizabeth schritt die Stufen hinab und ging auf ihn zu. Einen Meter vor dem Sofa blieb sie stehen.
„Was denken Sie, Professor? Könnte Malfoy das so gefallen?“, fragte sie und bemerkte, dass Snape etwas aus dem Konzept geraten schien.
Himmel und ob Malfoy das gefallen würde. Er wird sich auf sie stürzen wie eine Schlange auf das Kaninchen.
Snape schwieg, konnte aber seinen Blick nicht von ihr nehmen.
„Stehen Sie mal auf, Professor. Ich hatte bestimmt seit zwei Jahren kein Date mehr. Ich muss erst einmal überprüfen, ob ich noch flirten kann“, sie grinste etwas und als er sich erhoben hatte, wechselte sie ihren Gesichtsausdruck. Trotz ihrer hohen Schuhe war sie noch sicherlich 10 Zentimeter kleiner als der Tränkemeister. Sie sah ihn aus großen Augen von unten an, hatte ihren Mund leicht geöffnet. Langsam trat sie einen Schritt auf Snape zu und legte eine Hand leicht gegen seine Brust. Er konnte sehen, wie ihr Dekolleté sich im Takt ihrer Atmung hob und senkte. Sie roch verführerisch und Snape musste kurz die Augen schließen, um nicht die Kontrolle zu verlieren.
„Meinen Sie, dass Malfoy so auf mich hereinfallen könnte?“, fragte Liz mit einem tiefen Augenaufschlag nahe an seinem Ohr. Snape schluckte.
„Ich fürchte, es gibt kaum einen Mann auf der Welt, der ihnen so nicht alles glauben würde“, sagte er mit belegter Stimme.
„Sie auch nicht, Professor Snape?“, flüsterte sie in sein Ohr.
Snape war am Rande seiner Selbstbeherrschung angekommen. Kontrolle schön und gut, aber er hatte in den letzten Jahren fast durchgehend auf Sex verzichtet, war nur alle paar Monate einmal zu einer Prostituierten in die Nokturngasse gegangen. Alles hatte er dem Kampf gegen Du-weißt-schon-wen untergeordnet, um kein Ziel seiner Legilimentikangriffe werden zu können. Diese ungewohnte körperliche Nähe, ihr Duft und die Tatsache, dass sie einfach verboten gut aussah in diesem Kleid, brachten seine Mauern ins Wanken.
Er spürte, wie sie eine Hand in sein Haar schon und sah, wie ihr Gesicht immer näher kam.
„Miss Ashford, das naive Mädchen nimmt Ihnen so aber keiner mehr ab“, knurrte er leise. Sie lachte auf. Glockenhell und angenehm.
„Vielleicht muss ich mich etwas zurückhalten, aber deswegen üben wir ja heute, damit ich morgen keine Fehler mache.“
In Severus Snape kämpften zwei Gefühle. Etwas in ihm sagte, dass er sofort die Flucht ergreifen sollte. Der Plan, Lucius Malfoy mit Elizabeth als Spionin zu schlagen, war deshalb so gut, weil sie tatsächlich in der Lage war, den männlichen Verstand zu verwirren. Zumindest klappte es bei seinem schon mal hervorragend. Auf der anderen Seite war Snape es langsam wirklich leid, ständige Selbstbeherrschung aufbringen zu müssen. Diese junge Frau vor ihm war ein Angebot. Sie sah unglaublich aus, er musste sich keine Gedanken machen, dass sie vom dunklen Lord geschickt worden war. Snape spürte, wie eine Welle Erregung ihn durchflutete.

Elizabeth beobachtete genau die Regungen in seinem Gesicht. Hatte er es bisher immer geschafft, distanziert und verschlossen zu bleiben, fiel es ihm mittlerweile schwerer seine Fassade aufrecht zu erhalten. Sie sah die Lust in seinen Augen und spürte seine Erregung an ihrem Bauch. Und den unnahbaren Tränkemeister jetzt so nahe vor sich zu haben, verursachte auch in ihr ein Verlangen noch einen Schritt weiterzugehen. Ihr Atem wurde flacher. Sie war seinem Gesicht inzwischen so nah gekommen, dass sich ihre Nasenspitzen beinahe berührten.
Severus wusste, dass es ein riesiger Fehler war, aber ihre grünen Augen zogen ihn in seinen Bann. Wie Lily… dachte er kurz, dann überwand er den restlichen Abstand zwischen ihnen und ließ seine Lippen auf ihre sinken.


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