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Harry Potter und Ich

11. Sind die Bücher zu grausam?

Tatsächlich wird von einigen Eltern angezweifelt, dass Kinder die dunkle Seite der Bücher verarbeiten können.

Joanne K. Rowling im Nicolson'sJoanne K. Rowling: "Es ist sehr interessant, dass manche Eltern meinen mir Vorschriften machen zu können, nur weil ich den Lesestoff ihrer Kinder verfasse. Als Reaktion auf das zweite Buch habe ich einen furchtbar engstirnigen Brief von einer Mutter bekommen. Sie schrieb das Ende sei jawohl äußerst beunruhigend und eine Schriftstellerin von meinem Format sollte doch sicher in der Lage sein für das nächste Buch ein besseres Ende zu finden. Im Prinzip fand sie es zu zwei Dritteln gut, nur diese eine Sache soll ich in Zukunft doch bitte besser lösen. Sie würde sich wieder melden, wenn sie das nächste Buch wieder für 'unannehmbar' hält. Da platzte mir der Kragen und ich schrieb ihr zurück 'Ich möchte ihnen davon abraten die nächsten Bücher zu lesen. Mit freundlichen Grüßen, Jo Rowling'.
Auf keinen Fall lasse ich mir da reinreden. Ich mache mir viele Gedanken über meine Leser, aber muss ich mir irgendwelche Vorschriften darüber machen lassen, was ich zu schreiben habe? Ganz sicher nicht. Darüber habe ich ganz alleine zu entscheiden. Es ist nicht meine Aufgabe den Kindern irgendwelcher Leute Geborgenheit zu vermitteln.
"

Stephen Fry: "Sie ist eine knallharte Schriftstellerin und kompromisslos. Wenn sie etwas für richtig hält, dann überlegt sie nicht, ob das Kindern Angst einjagen könnte. Ich glaube sogar, dass die Literatur damit einen Zweck erfüllt, wenn sie Kindern Albträume verschafft, genau so wie es biologisch sinnvoll ist, dass sie an Masern erkranken. Denn wenn sie mit 12 Jahren keine Albträume haben, haben sie keine Möglichkeit zu lernen wie man mit der Angst vor dem Unbekannten ringt. Später wird das immer schwieriger. Das ist genau so wie mit Mumps. Eigentlich tut man den Kindern also einen Gefallen damit."

Kind: "Wenn ich im Bett lese, wird es immer unheimlich wenn Voldemort auftaucht. Dann mach ich mich ganz klein und frag': Was passiert jetzt, was passiert jetzt? Dann habe ich richtig Angst."
Kind: "Ja, wenn es dann richtig spannend wird und du liest im Bett und dann kommt Papa ins Zimmer und sagt, dass ich schlafen soll. Ohh, kann ich nicht noch das nächste Kapitel lesen?"
Kind: "Es ist cool, dass auch Erwachsene Harry Potter lesen. Ja, die Bücher gefallen eigentlich allen, egal, welches Alter."

Phillip Pullman: "Früher haben Erwachsene irrtümlicher Weise geglaubt, dass Kinderbücher trivial sind. Kleinen Köpfen gefallen kleine Geschichten und kleine Leute waren von kleiner Bedeutung. Aber dies entsprach ganz und gar nicht der Realität. Ich habe genau das Gegenteil beobachtet. Zahlreiche der in letzter Zeit viel gerühmten oder sehr erfolgreichen Erwachsenen-Bücher haben völlig triviale Inhalte. 'Sieht mein Hintern darin dick aus?' 'Wird mein Fußball-Verein die Meisterschaft holen?' 'Oh je, meine Freundin hat mich verlassen, was soll ich jetzt nur tun?' In Kinderbüchern hingegen werden die ultimativen Fragen behandelt. 'Woher kommen wir?' 'Was macht das Wesen des Menschen aus?' 'Was muss ich tun, um ein guter Mensch zu sein?' Das sind sehr bedeutsame Fragen und sie werden größtenteils in Büchern behandelt, die von Kindern und nicht von Erwachsenen gelesen werden."



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© Westdeutscher Rundfunk 2002

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Dass die computer- und videogeprägten Kinder in 400-Seiten-Romanen versinken, reißt deren Eltern zu Jubelstürmen hin. Ganz abgesehen davon, dass auch die Erwachsenen längst mit der "Pottermania" infiziert sind.
Elisabeth Sparrer, Abendzeitung