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Felix von Manteuffel im Interview - Teil 1


Sie haben Rufus Becks Harry-Potter-Hörbücher vor und während Ihrer eigenen Arbeit als Sprecher der neuen Varianten nicht angerührt. Immer noch nicht?

Nein. Ich habe weder die Hörbücher von Rufus Beck gehört, noch die Harry-Potter-Filme gesehen. Und als ich gefragt wurde, ob ich das Ganze machen würde, hatte ich auch noch kein einziges Buch gelesen. Ich bin da vollkommen unbeleckt an die Sache herangegangen. Und das halte ich auch für einen großen Vorteil.

Haben Sie sich jemals mit Rufus Beck über Ihre Arbeit unterhalten?

Ich hatte Redeverbot
Nein. Ich kenne ihn gut – wir haben schon öfter zusammen gearbeitet – aber er hat von sich aus vorher kaum darüber geredet. Und da ich dann sowieso Redeverbot hatte, haben wir natürlich auch später nicht darüber geredet. Jetzt wo die Hörbücher fertig sind, können wir uns natürlich unterhalten. Wenn wir uns treffen, werden wir das sicher machen. Aber ich weiß auch nicht, ob er sich meine anhören wird. Wenn man welche gemacht hat, warum muss man sich das noch mal von jemandem anders anhören? Ich würde es ihm nicht übel nehmen, wenn er es nicht täte und ich denke er würde es mir auch nicht übel nehmen, wenn ich seine auch jetzt nicht höre. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon.

Ihre Harry-Potter-Lesungen wurden offiziell unter dem Geheimnamen Musil abgerechnet.

Ja, weil es auch im Verlag fast niemand gewusst hat [dass ich die Harry-Potter-Bücher neu vertone]. Auch im Studio, wo wir aufgenommen haben, wussten es nicht alle und so war es ganz gut, dass man einen Decknamen hat, damit das schön unter Verschluss bleibt. Das hat tatsächlich geklappt über fünf Jahre, das ist schon eine ziemliche Leistung.

Sie haben schon mehrere Hörbücher gelesen. Wo steht da Harry Potter?

Was bei Harry Potter neu und einzigartig ist – und das werde ich mein Leben nicht noch einmal machen –, ist dieser gigantische Umfang. Sonst macht man ein Hörbuch, das – wenn es hoch kommt – vielleicht zehn Kassetten hat. Normal sind sechs, sieben oder acht. Harry Potter hat 120, oder noch mehr, das ist schon etwas ganz anderes, einfach vom Umfang her unvorstellbar viel mehr. Insofern ist es eine ganz tolle Erfahrung gewesen, so lange an so einer Sache zu arbeiten.

Eine neue Harry-Potter-Produktion ermöglicht, vieles neu zu machen. Was ist an Ihrem Harry Potter neu?

Harry Potter wird ein Klassiker werden
Das kann ich gar nicht sagen, weil ich Rufus Becks Version ja nicht kenne. Wir haben versucht, unsere Vorstellungen von den Figuren einzubringen, aber ob das neu ist, weiß ich nicht. Es geht auch nicht darum, irgendetwas neu zu machen, sondern es anders zu machen. So wie man auch klassische Stoffe immer wieder anders machen kann. Und ich glaube Harry Potter wird in absehbarer Zeit tatsächlich ein Klassiker werden, weil es ein unglaublich gut geschriebenes Buch ist. Es ist vielleicht nicht literarisch herausragend, aber vom Plot her ist es eine einmalige Geschichte und die wird Bestand haben, da bin ich ziemlich sicher. Im Grunde fände ich es besser, wenn es noch fünf andere Fassungen geben würde, nur ökonomisch rechnet sich das dann natürlich nicht mehr. Es ist sowieso sehr mutig von dem Verlag, dass sie das überhaupt ein zweites Mal gemacht haben. Es wird Leute geben, die werden sagen: "Das ist ja gar nichts gegen Rufus Beck", und andere sagen: "Ja mir gefällt das vom Manteuffel jetzt besser". So wird es sich spalten, wie immer bei solchen Sachen und das ist auch völlig in Ordnung.

Ihr Regisseur Sven Stricker hat in einem Interview 2002 gesagt: "Ich wäre gerne der, der eines Tages 'Harry Potter' als Hörspiel vertonen darf. Das wird zwar nie passieren, aber ich würde gerne beweisen, dass man das Ganze auch mit der großartigen Ironie der Vorlage und ohne Hollywood-Geigen umsetzen kann."

Ja, er würde sich wünschen, das als Hörspiel zu machen. Das ist nur eine hypothetische Sache, weil es nicht gestattet ist [Anmerkung der Redaktion: auf Wunsch der Autorin]. Insofern wird es sein Traum bleiben, aber ich könnte mir vorstellen, dass er das toll macht, weil er auch ein sehr guter Hörspiel-Regisseur ist.


 
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Meike Bruhns, Berliner Zeitung