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Fanfiction

Partners in Crime - Probleme können durchaus schwimmen

von Kraehenfeder

Hallihallo. Ein neues Kapitel an diesem etwas grauen und verhangenen Morgen :o
Marry63: Ja, so würde ich die Situation wohl auch einschätzen. ;) Aber vielleicht ist Draco ja erwachsen genug, das für beide zu tragen. Wir werden sehen. Vielen lieben Dank für dein Kommi!
Hauself: Ja, PiC gleitet langsam ab. Wir haben den Hochpunkt überschritten *g* Es wird unter Garantie dunkler in den nächsten Chaps. *seufz* *dem Fluff nachtrauere* Aber, ja, Sirius sollte eindeutig aufwachen. Nur bräuchte es wohl eine ganze Armee, um ihn aus seinem Schlaf zu reißen. *g* Herzlichsten Dank für dein Kommi!

Kapitel 18 – Probleme können durchaus schwimmen

Verdutzt, verwirrt… Man konnte nicht annähernd Dracos Gesichtsausdruck beschreiben, wechselte er doch von einer Sekunde zur nächsten wieder. Sirius Black, der starke Ex-Gryffindor, saß auf seiner mit Wasser und Archie gefüllten Couch und heulte wie ein Schlosshund. Die Augen mussten ihm so stark brennen, dass er sie kaum offenhalten konnte. Das Weiße war tief rot, genau wie seine Lippen, auf denen er herumkaute, setzte er sie nicht gerade an die Flasche.
Hastig durchquerte Draco den Raum, schnappte Sirius die fast leere Flasche aus den Händen und knallte sie auf den Couchtisch. „Was machst du da, Sirius?!“ Dass man so fertig aussehen konnte, hätte Draco nicht gedacht. Vor allem nicht von dem immer perfekt und munter wirkenden Black.
„‘S tut mir Leid…“, schniefte er der nochmal und fasste nach Dracos Umhangsaum. Geradeso eben konnte Draco den Älteren davon abhalten auf den Boden zu rutschen. „Hab’s nich‘ ge…“
„Hey, hey…“ Draco ließ sich neben Sirius fallen. Im Moment dachte nicht einmal Archie daran an ihm herumzunuckeln. Der Fisch schwamm hektisch herum und presste die Nase immer wieder gegen das Plastik in Sirius‘ Nähe. Draco fuhr durch das verschwitzte, schwarze Haar und drehte Sirius‘ Gesicht so, dass der ihn ansehen musste. „Du hast mir nichts getan, Sirius. Hör endlich auf, dir deswegen Vorwürfe zu machen“, bat er. Diesen Anblick ertrug er nicht. Sirius‘ Wangen glänzten nass und wurden immer wieder von dicken Tränen überrollt, die Draco jetzt versuchte wegzuwischen. „Oh… Bitte nicht…“ Draco drückte den am ganzen Körper zitterten Mann an sich, strich beruhigend über das schwarze Haar und den nackten Rücken. Hoffentlich hatte Black sich nicht selbst… etwas getan. So wie seine Brust mit blauen Flecken übersät war, lag das durchaus im Bereich des Möglichen.
Draco hätte merken müssen, wie schlecht es Sirius ging, aber nein, er hatte wieder nur an sich gedacht, seine Sprüche abgelassen und sich einfach davon gemacht. Dabei brauchte Sirius doch jemanden…
„Ich bin doch hier…“, murmelte Draco leise. Sirius lehnte die Stirn an seine Schulter und klammerte sich zwischen Dracos Schulterblättern fest.
„L-Lass mich nich‘ wieder allein…“, sagte Sirius hastig. „Bitte… Ich mach’s nie wieder… Ich… Nich‘ du auch noch, Draco… bitte, ja?“
„Pscht… Ich geh nicht weg, Bla… Sirius“, versicherte Draco, versuchte so beruhigend zu klingen wie möglich und wiegte Sirius leicht hin und her. Der Schwarzhaarige sank langsam in sich zusammen, vergrub das Gesicht an Dracos Brust und schluchzte dessen Hemd voll. Draco drückte seine Lippen auf Sirius‘ Scheitel und stützte das Kinn auf dem schwarzen Haarschopf ab. „Ich geh doch jetzt nicht weg. Ich liebe dich…“
Sirius hob den Blick und schüttelte den Kopf, als Draco ihn ansah. „Merlin, nein… Wie kannst du nur? Ich war so ‘n Arschloch… Ich hab nich‘ mal… verdient, dass du jetzt noch… hier bist…“
„Mann, Sirius. Du hast nur zu viel getrunken. Morgen sieht das ganz anders aus“, sagte Draco und versuchte sich an einem Lächeln. „Lass uns schlafen gehen.“ Draco zischte auf, als Sirius die Finger tief zwischen seine Rippen grub.
„Du… willst doch nur abhau’n“, würgte Sirius hervor und verfiel in einen kratzigen Husten, worauf Draco ihm unbeholfen den Rücken tätschelte. „Macht mir nichts!“, behauptete Black abrupt. „Hau doch ab! Wie alle anderen… Scheiß auf Black, was?“
Draco verpasste Sirius eine schallende Ohrfeige, ließ die Hand auf dessen Wangen liegen und schaute in ein verdutztes graues Augenpaar. „Red keinen Scheiß, Black. Schlaf deinen Rausch aus, ja? Bitte…“ Er zog Sirius näher zu sich und musterte einen ewigscheinenden Moment den Anderen, bevor er ihn küsste. Fast sofort wich Sirius zurück und schüttelte den Kopf. „Du tust mir damit nicht weh…“, meinte Draco und rutschte auf. Sirius machte den Eindruck eines ängstlichen Rehs, als Draco sich an ihn kuschelte, eine Hand auf die blanke Brust legend, die andere dazu benutzend, die Tränen wegzuwischen.
„Ich… aber… Draco, nicht…“
„Ich hab dich vermisst, Sirius“, sagte Draco, während er die Schläfe an Sirius‘ Schulter lehnte. „Es war so einsam hier, ohne dich. Wie hältst du das alleine nur aus?“
Sirius schnappte nach Luft und schloss Draco fest in seine Arme, das Gesicht in dem weißblonden Haar vergrabend.
„So mag ich das…“, meinte Draco, rutschte höher, damit er Sirius ansehen konnte und strich weiter durch das seidige Haar. Das würde er solange machen, bis Sirius nicht mehr dieses Gesicht machte und allmählich begann der sich auch zu entspannen, schloss wenigstens die Augen. „Du kannst so zärtlich sein, Sirius.“ Draco seufzte hörbar. Sirius‘ Schlucken bekam er nur durch die Bewegung des Kehlkopfes mit. Als der Ältere sich aber vorlehnen wollte und seine Flasche zu erreichen versuchte, drückte Draco ihn barsch zurück gegen die Sofalehne. „Das brauchst du nicht.“
„Ich… wollt nur…“
„Du wolltest dich betrinken, anstatt mir zu sagen, was los ist“, sagte Draco. „Wir sind doch Freunde…“ Sirius verzog verletzt die Mundwinkel und Draco strahlte. „…oder mehr…“ Er lehnte sich vor und gab dem zurückweichenden Sirius einen schnellen Kuss auf die Wange. Errötend senkte Draco den Blick und schaute Sirius kurz darauf wieder an. „Du pampst mich gar nicht an… Sirius…“
„Du bis‘ immer noch verrückt, Draco Malfoy“, hauchte Sirius. Seine Augen glitzernden wie die Sterne an seiner Schlafzimmerdecke.
„Du auch, Sirius Black“, gab Draco zurück, lehnte sich vor und schloss kurz vor Sirius‘ Lippen die Augen, wartete auf einen hoffentlich zärtlichen Kuss. War das falsch? Nutzte er Sirius‘ Situation schamlos aus? Durfte er das nicht? Wenigstens ein… bisschen?
Jegliche dieser Gedanken verschwanden, als Sirius‘ Hände sich in sein Haar gruben und er unschuldig geküsst wurde. Fast, wie bei seinem ersten Kuss. Oder wie man sich den vorstellte. An sein Zungengemetzel mit Pansy wollte er gar nicht denken.
Als Sirius‘ Zunge vorsichtig gegen seine Lippen stupste, hatte Draco allerdings das Bedürfnis ihm Mundspray zu verpassen. Anscheinend hatte sich da jemand übergeben… Draco zog sich zurück und grinste fast fies, als Sirius die Augenbrauen zusammen zog, aber nicht die Lider aufschlug um nachzusehen, wo Draco hin war. Der fasste in seine Umhangtasche und stopfte Sirius ein Pfefferminzbonbon in den Mund.
„Was…“ Jetzt öffnete Sirius wieder die Augen.
„Lutschen, Siri“, verlangte Draco schelmisch grinsend.
„Aber…“
„Nein, lutschen.“
Kurz schnaubend folgte Sirius der Anweisung, richtete dabei nicht eine Sekunde den Blick auf die Flasche auf seinem Couchtisch, aber Draco hatte ein schlechtes Gefühl. Nachdem er den Brief mit Pansy besprochen hatte, glaubte er wirklich mehr als jemals zuvor, dass Sirius seine Sorgen so nur vergessen wollte. Auf Dauer ging das nicht gut. Aber jetzt hatte er ja Draco.
„Ich hab einen Job“, sagte Draco, presste die Lippen auf Sirius‘ Brust und fügte mit dem Mund einen roten Fleck zu dem Muster hinzu.
„A…ha…“ Sirius hielt die Luft an, die Hand auf Dracos Hinterkopf legend. Allerdings übte er keinerlei Druck aus.
„Im Eissalon in der Winkelgasse.“ Draco rutschte nach oben, liebkoste Sirius‘ Schlüsselbein mit Zunge und Zähnen. Er hatte keine Ahnung von sowas, aber er wollte Sirius ablenken und gleichzeitig so viel von diesem Körper berührend, schmecken, wie er konnte.
„Passt“, sagte Sirius leicht lächelnd.
Prustend hob Draco den Kopf. „Was soll das denn heißen?“
„Mein kleiner Grünschnabel…“, meinte Sirius, bevor er Draco fast sein Pfefferminzbonbon in den Mund schob als er ihn küsste. Draco lachte unter dieser stürmischen Lippenberührung und glitt auf Sirius‘ Schoß, was den Älteren sofort dazu veranlasste langsamer zu machen.
„Was?“, keuchte Draco und leckte sich über die Lippen. Er spürte deutlich, dass Sirius ihn wollte, aber wenn er sich immer noch Vorwürfe machte…
„Archie ist eifersüchtig…“ Sirius rutschte mit dem Oberkörper hin und her, verursachte so ein quietschendes Geräusch auf dem Plastik. Draco brachte ihn mit einer leichten Fingerberührung dazu, still zu bleiben. Selbst darüber erstaunt suchte Draco Blickkontakt, beobachtete, wie Sirius sich angespannt auf die Lippe biss, als die schmalen Hände über seine Brust wanderten.
Sirius war sicher nicht nüchtern, sonst würde er Draco von seinem Schoß werfen und sich in einer Zimmerecke hinter seiner Pflanze verstecken. Aber wenn es so blieb, dass er Angst davor hatte, Draco zu berühren, dann war das hier schon zum Scheitern verurteilt. Ehrlich gesagt war Draco versessener darauf, Blacks pinken Strauch vollzulabern, als sich selbst Schmerzen zu zufügen, aber bevor Sirius noch größere Angst davor entwickelte ihn zu berühren…
„Draco, nicht…“, bat Sirius, als Draco sich ungeschickt an seinem Gürtel zu schaffen machte. „Bitte… ich will dir nicht…“
Draco presste ihm einen Finger auf die Lippen, schüttelte leicht den Kopf. „Wirst du nicht…“, versicherte er. „Ich will wissen, wie es ist, wenn… wir beide…“ Beschämt wandte er den Blick ab, lauschte einen Moment Sirius‘ Atemgeräuschen und löste seinen Umhangverschluss. Raschelnd fiel der schwarzgrüne Stoff auf den Boden.
„Merlin, ich kann… nicht…“ Sirius kniff die Augen zusammen und versuchte wegzurutschen. „Draco, du dummer, dummer Junge. Mach das nicht.“
„Ich bin schon dabei“, sagte Draco bemüht lässig, legte sich Sirius‘ Hand auf die Brust, als er sein Hemd losgeworden war und brachte den Schwarzhaarigen dazu seinen schnellen Herzschlag zu ertasten. „Sag mir, dass deines das hier übertrifft, Siri. Sag mir, dass ich dich nicht falsch verstanden habe…“
„Nein! Geh ni… Ich mein…“ Sirius‘ Hand ballte sich auf Dracos Brust zur Faust. Er legte den Kopf in den Nacken, als Draco von seinem Schoß rutschte, die Daumen in Sirius‘ Hosenbund verhakt. Geschickter, als er vermutet hätte, zog er sie dem Älteren mitsamt Unterwäsche von den Beinen, nur um sich dann vor eine wahrhaftig große Herausforderung gestellt zu sehen. Draco schluckte als er daran dachte, dass das Ding in ihm drin gewesen war! Kein Wunder, dass er Blacks Wohnung vollgeblutet hatte.
Er keuchte erschrocken auf, als Blacks Hand sich auf seinen Kopf legte, ihn nach vorne zog und Draco nichts anderes übrig blieb, als den Mund weit zu öffnen. Die Finger grub er tief in Sirius‘ Oberschenkel, musste auch eigentlich kaum etwas machen, so wie Sirius ihm immer wieder sein Becken entgegen schob. So oft, wie der das schon gemacht hatte, war er sicher mehr als enttäuscht von Draco, der sich bestimmt extrem blöd anstellte. Er konnte sich auch nur an dem orientieren, was Sirius mit ihm gemacht hatte.
Als wäre das nicht blöd genug, hatte er auch noch Archie direkt vor der Nase, der wild mit der Flosse wedelte und immer wieder im Kreis schwamm, bis Draco sich löste. Anscheinend war der Fisch auch noch eifersüchtig…
Sirius stöhnte auf, ganz anders, als vor ein paar Nächte im Zimmer nebenan. Eine Mischung aus Enttäuschung und Erleichterung. Draco wusste nicht, was er davon halten sollte, rappelte sich auf und wartete ab, bis Sirius irgendwann verwirrt die Augen öffnete.
„Jetzt bring’s aber auch zu Ende“, verlangte er, griff nach Dracos Hose und hatte sie ihm in einen Ruck heruntergezogen. Überrascht keuchte Draco auf, als Sirius ihn wieder nach vorne zog, worauf er unsanft auf dessen Schoß landete. Sirius‘ Hände auf seiner Hüfte hielten ihn fest, nicht zu fest, aber Draco konnte nicht weg. Wie sollte er denn… Musste er nicht…
Dracos Wangen waren heißer, als kochende Lava, während ihm langsam bewusst wurde, was er wirklich für ein Grünschnabel war. Sirius verstärkte den Griff um seine Hüfte, hob ihn leicht hoch und küsste ihn sanft, während Draco sich nach unten sinken ließ, die Augen fest zusammenkneifend.
„Tut’s weh?“, murmelte Sirius immer wieder gegen Dracos Lippen.
„Ich…“ Draco schüttelte den Kopf. „Nein“, log er. Es brannte und er hielt inne, versuchte sich erst an den Schmerz und die ungewohnte Fülle zu gewöhnen, bevor er sich ruckartig ganz nach unten presste, die angewinkelten Beine weit spreizend und das schmerzhafte Keuchen wegbeißend. Am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte sich einfach nur an Sirius gekuschelt, aber der stöhnte so voller Verlangen, dass Draco ihm das nicht antun konnte.
„Sicher? Draco… sicher? Tu ich dir weh?“ Fest schlang Sirius die Arme um den leicht zitternden Körper in seinen Armen, vergrub das Gesicht in Dracos Halsbeuge und versuchte nicht bei jeder Bewegung laut zu stöhnen.
Draco antwortete nicht, drehte den Kopf und versuchte Sirius‘ Lippen zu erreichen. Es war nicht mehr schmerzhaft, aber es würde qualvoll werden, würde Sirius ihn jetzt wegstoßen. Draco fühlte Sirius‘ Atem, der heiß auf seine Lippen traf, fing das Stöhnen mit dem Mund auf und verursachte tiefe Striemen auf Sirius‘ Rücken, als er mit den Fingernägeln darüber fuhr. Je schneller sie sich bewegten, desto heftiger klatschte das Wasser gegen die Plastikwände der Couch.
Draco brauchte nicht lange, bis er kam, fühlte sich ohnehin schon viel zu lange, als würde er nach den Sternen greifen und sie einfach nicht erreichen können. Erschöpft und schweißüberströmt wäre er auf Sirius gesunken, wenn dessen Händen ihn nicht weiter in der Auf- und Abbewegung unterstützen würden. Das ganze unbeschreibliche Gefühl intensivierte sich dadurch nur noch… Draco fühlte sich, als würde er explodieren, als Sirius in ihn kam, sich dabei haltsuchend festklammerte und sehnsüchtig die anderen Lippen verschloss.
Nach Luft schnappend vergrub Draco die Hände in Sirius‘ Haaren, lehnte die Stirn gegen die von Sirius und ließ sich abgehackte Küsse aufdrücken.
„Brauch was zu trinken…“, war das erste, was Sirius von sich gab. Mit einer Hand strich er eine verschwitzte Haarsträhne aus Dracos Gesicht, mit der anderen wollte er nach der Whiskyflasche greifen. Sicher einfach, weil es das nächstliegenste war und nicht, weil er das hier schon wieder vergessen wollte.
„Nein…“ Mit seinem ganzen Gewicht drängte Draco den Älteren zurück, der ihn verblüfft anschaute. „Lass mich bloß nicht los“, keuchte Draco, bekam dafür ein ehrliches Lächeln zu sehen und drückte Sirius einen Kuss auf die Stirn.
„Müde?“, fragte Sirius leise.
Draco nickte.
„Bett?“
„Nur zum schlafen“, gab Draco heiser zurück.
Sirius schmunzelte. „Halt dich fest“, verlangte er, als er sich aufrichtete und doch leicht schwankend – aber das höchstwahrscheinlich von Dracos Gewicht – in sein Schlafzimmer begab. „Scheiße, bist du schwer…“
„Quatsch!“, beschwerte Draco sich.
„Aber zu lebhaft“, hauchte Sirius, legte Draco vorsichtig auf sein Bett und sich schließlich daneben, den Kopf erschöpft auf den Kissen bettend.
„Vielleicht.“ Schwungvoll rollte Draco sich herum, halb auf Sirius und strich die Konturen der hohen Wangenknochen nach. „Cremst du mich nicht ein?“ Schmollend schob er die Unterlippe vor, als Sirius ihn entsetzt anschaute.
„Hab ich dir doch…“
Draco schnaubte dazwischen. „Nein…“
„Aber…“
„Ich… mag deine… Finger da“, sagte Draco, fühlte seine Wangen heiß werden und konnte sich geradeso eben davon abhalten blöd zu kichern.
„Aha…“ Sirius grinste, fuhr fast verspielt mit den Fingern Dracos Wirbelsäule entlang und entlockte dem ein verführerisches Seufzen. „Wirklich… Zu lebhaft für einen alten Mann.“
Draco umklammerte Sirius‘ Oberarm. „Du bist nicht alt.“
„Zauberer sehen immer jünger aus, als sie sind“, meinte Sirius, seine Augen dunkel, aber nicht vor Verlangen. „Mein Leben ist… Du solltest jetzt schlafen.“
Lächelnd schüttelte Draco den Kopf. „Nein“, sagte er gedehnt. „Ich wiege dich in den Schlaf.“ Während Sirius stöhnend die Augen zusammen kniff, wickelte Draco ihn in eine Decke und zog ihn in seine Arme.
„Aber bitte nicht singen…“, murmelte er, ließ sich aber widerstandslos von Draco schaukeln. Er schlief schon bald vor Erschöpfung ein, aber Draco blieb noch lange wach. Es war unglaublich, dass er tatsächlich hier mit Black lag, auf diese Weise. Schöner, als in seinen ganzen Tagträumen war das hier, trotzdem machte Draco sich Sorgen. Sirius war so fertig gewesen und wenn es nicht nur an Draco lag, dann würde er sich nachher wirklich etwas antun, was Draco nicht ertragen würde. Er musste wachbleiben und aufpassen. Aber… eigentlich wollte er nichts sehnlicher, als in Sirius‘ Armen einzuschlafen.
Der warme Körper, ohne jegliche Kleidungsschichten dazwischen, nah bei ihm… Draco griff Sirius‘ verschwitzte Hand, bevor er ebenfalls die Augen schloss und einschlief. Ihm kam es wie die Sekunde danach vor, dass er ein Schniefen hörte und hochschreckte.
Sirius war wieder weg, aber Draco fand ihn fast sofort, als er sich in der Dunkelheit umschaute. Eine Decke um die Schultern gelegt hockte er vor seinem Schlafzimmerfenster, betrachtete die Vorhänge und spielte mit einer Schlingpflanze. Neben ihm stand die leere Flasche Whiskey.
„Sirius?“ Draco trug wieder Blacks Schlafanzug, als wollte der ihn hier tatsächlich nicht nackt liegen haben. „Bist du okay?“, fragte er und krabbelte über den Sand auf Sirius zu, der sich nicht umdrehte. Vorsichtig legte er eine Hand auf Sirius‘ Schulter. „K-Kommst du wieder ins Bett?“ Er kam sich so doof vor, das zu fragen.
„Willst du nich‘ lieber in Pansys Bett krabbeln?“, knurrte Black ihn an und Draco zuckte leicht zusammen, als er einen ganzen Haufen Verachtung entgegen geschleudert bekam, welcher ihn förmlich unter sich begrub.
„Was meinst du?“, fragte Draco verwirrt.
Sirius schnaubte. „Hab euch geseh’n. In ner Wingelgasse beim romantischen Date!“, lallte er, bevor er demonstrativ würgte und sich von Draco wegdrehte, als der ihn ansehen wollte. „Habt ihr da in ner Hinterstube gevögelt, dass du mich jetz‘ aushältst, oder was? Hätt sie umbringen soll’n, die kleine Hure…“
„Du hast zu viel getrunken“, sagte Draco matt, hockte sich vor Sirius hin und wollte ihm durchs Haar fahren, aber der Ältere schaute sofort weg. Seine Augen waren blutunterlaufen und seine Wangen rot. Draco verzog die Mundwinkel bei dem widerlichen Atem. „Warum hast du mich nicht geweckt, wenn…“
„Wenn die Prinzessin schläft, lässt man sie schlaf’n. Sonst will sie knutsch’n oder noch schlimmer! Beißt dir am Ende den Schwanz ab“, knurrte Sirius ihn an.
Draco wurde prompt rot vor Scham und senkte den Blick. „Ent…schuldige… Ich dachte nicht, dass es so schlimm war…“, raunte er verlegen.
„Das war der mieseste Blowjob in meinem gansen Leben!“, fuhr Sirius ihn an. „Sogar mit ‘Arry hätt’s mir mehr Spaß gemacht…“
„Das ist… Sirius, du verletzt meine Gefühle und zwar nur weil du getru…“
„Du verletzt doch schtänfisch Gefühle! Erzählst mir was von groser Liebe und vögelst hinterrücks deine Jugendliebe. Aber nich‘ mit mir, Junge.“ Sirius wedelte mit einer noch recht vollen Flasche, die er unter der Decke hervorgekramt hatte, vor Dracos Nase herum. „Ich werd’s euch all’n seigen!“ Mühsam rappelte er sich hoch und stolperte gegen seine Steinwand. Draco konnte ihn geradeso eben stützen. „Lass misch! Ich muss su Terry. Der Wichser hat mich meinen Patensohn… weggenommen.“
„Wir gehen morgen mit Terry und Harry reden, ja?“ Ehe Draco sich versah wurde er gegen die Wand gedrückt, die Whiskyflasche direkt neben seiner Schläfe.
„Wage es nicht die beiden noch einmal wieder im selben Satz zu nennen“, wisperte Sirius, hauchte Draco mit diesem Mundgeruch an, der ihn schaudern ließ. Viel schlimmer war der zornige Ausdruck in seinen trüben Augen. Sirius wirkte wie der Massenmörder von den Plakaten von vor fast zehn Jahren.
„Sirius?“ Draco wollte zur Seite zurückweichen, aber Sirius‘ Arm war ihm im Weg. Die große Hand lag erst auf der Steinwand, bevor Sirius kurz gegen Dracos Wange klopfte.
„Hübsches Kerlchen biste…“, murmelte er und näherte sich Dracos Gesicht. „Von hinten hübscher. Erinnerst dich noch… daran.“ Mit dem Kinn deutete Sirius auf sein Bett. „Ich sollte dir mal zeigen, was ich normalerweise unter Spaß verstehe.“ Er trank einen großen Schluck, bevor er seine Lippen hart gegen Dracos drückte. Der Alkohol lief ihm aus den Mundwinkeln und Draco gab ein würgendes Geräusch von sich, bevor er den Kopf wegdrehte. „Na, wo wollen wir denn hin?“ Grob umfasste er Dracos Kinn und küsste ihn erneut, biss ihm dabei strafend in die Unterlippe, worauf Draco ihm blitzschnell an den Haaren packte und von sich wegzog. Sein Blut rann Sirius‘ Mundwinkel herunter, bevor er es mit der Zunge entfernte.
„Du bist nicht zurechnungsfähig, Sirius, ich werd dir das verzeihen“, sagte Draco mit zittriger Stimme. Tränen, die er einfach nicht aufhalten konnte, rannen ihm über die Wangen.
„Nicht zurechnungsfähig?!“, brüllte Sirius ihn an, packte Draco fest in den Schritt und brachte ihn zum mitleiderregenden Wimmern. „Du hältst das für nicht zurechnungsfähig?“
Vor Schmerz die Zähne aufeinanderbeißend nickte Draco. Wütend knurrend holte Sirius mit der Flasche aus. Draco kniff die Augen zusammen und duckte sich zwischen den eigenen Schultern, aber der erwartete Schmerz blieb aus. Sirius prustete, sein gänsehautverursachender Atem traf Dracos Stirn.
„Angsthase!“ Bellend lachte Sirius los, trat erst einen Schritt zurück und gab Draco Platz zum durchatmen, bevor er umso dichter gegen die Wand gepresst wurde. „Schluss mit lustig…“, raunte Sirius, schleckte Draco richtig über die Wange, bevor er sich fast hingebungsvoll an dem blassen Hals festsaugte.
„Sirius, lass das“, verlangte Draco, aber er bekam nur eine Hand auf den Hintern gelegt, lange Finger, die sich tief in sein Fleisch gruben. „Nein mein ich damit!“ Draco holte aus und schupste Sirius mit beiden Händen weg, wofür er seine ganze Kraft aufbringen musste. „Verdammt, es reicht! Gib mir das…“ Er schnappte sich die Whiskyflasche aus Sirius‘ Hand, worauf der ihn wütend anfunkelte.
„Das nimmst du mir nich‘ auch noch weg, Junge…“, knurrte er und trat auf Draco zu, der schnell ein paar Schritte um den Älteren herum machte. „Gib’s her.“
„Hol’s dir doch“, gab Draco zurück, rechnete nicht so schnell mit Sirius‘ Reaktion und wich keuchend zurück, als der ihn ansprang, wie ein räudiger Köter, ins Taumeln geriet und gegen seine Palme knallte. Draco nutzte das aus und rannte aus dem Schlafzimmer, durchs Wohnzimmer und erreichte gerade das Bad, als Sirius ihn schmerzhaft fest am Arm packte.
„Du verdammter Bastard!“, schnauzte Sirius ihn an, zerrte an dem sich wild sträubenden Jungen und versuchte dabei gleichzeitig an seine Flasche zu kommen. Als Draco Anstalten machte die Flasche fallen zu lassen, schlug Sirius ihm kurzerhand mit voller Wucht ins Gesicht. Mit einem erstickten Schrei landete Draco auf dem Boden, hörte nur noch das Klirren des zersplitternden Glases und sah auf. Blut tropfte vor ihm auf den Boden. Er fühlte eine tiefe Risswunde seinen rechten Mundwinkel entlang, interessierte sich da aber nicht für, als er Sirius auf den Boden fallen sah.
„Nein… nich‘ schon wieder…“, wimmerte er und betrachtete die goldgelbe Pfütze auf seinen Kacheln, kurz davor einfach vom Boden zu lecken. Draco schluckte, zischte bei dem Schmerz auf und wollte gar nicht wissen, warum sein Kiefer so unglaublich schmerzte. Es zog sich bis zu seiner Nasenwurzel und den Hals herunter. Ein kräftiger Schlag… Sirius‘ Fingerknöchel hatten ihm tatsächlich die empfindliche Wangenhaut nahezu komplett eingerissen. Es musste widerlich aussehen…
Sirius schreckte bei einem neuerlichen Aufzischen Dracos hoch, drehte den Kopf und betrachtete fast geschockt, wie Unmengen von Blut auf den Boden liefen, selbst dann noch, als Draco sich eine Hand auf die Verletzung presste. Die rote Flüssigkeit bahnte sich den Weg durch die Rillen der Kacheln und vermischte sich mit dem verschütteten Whiskey.
Draco befürchtete tatsächlich, dass der einzige Gedanke in dem versoffenen Kopf sich darum drehte, dass man das jetzt nicht mehr vom Boden schlürfen konnte.


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