Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Ende oder Anfang - Und nun?

von Kreacher Potter

Arthur kam in die Große Halle und steuerte direkt auf die Pförtnerloge zu. Doch ein Blick durch das Fenster auf den arbeitenden José und ein weiterer Blick auf die große Uhr ließen ihn schnell zu den Fahrstühlen weitergehen. Gerne hätte er sich noch eines dieser erstaunlichen Relikte aus der Muggelwelt abgeholt, an die Jose immer wieder herankam, aber das ließ seine Zeit heute nicht zu.
Er fuhr mit den Fahrstühlen nach oben, in denen trotz der frühen Uhrzeit viel Betrieb herrschte. Die meisten Ministeriumsangestellten waren durch die Gala am Freitag hoch motiviert und wollten heute ganz besonders früh mit der Arbeit beginnen. Arthur musste sich förmlich in einen Fahrstuhl hineinzwängen und konnte dann noch nicht einmal sehen, in welchem Stockwerk er war, weil die vielen Memos im Fahrstuhl die Sicht stark einschränkten. Es hatte in der Halle länger gedauert, die Memos herein zu lassen, als die Fahrgäste, und diese Memos versperrten ihm jetzt den Blick auf die Anzeige. Auf Gut Glück verließ er den Fahrstuhl und hatte zwar nicht das Stockwerk gefunden, in dem er aussteigen musste, lief aber durch diesen Zufall Percy in die Arme.
„Gut, dass ich Dich treffe! Was willst Du mit den Bildern unternehmen?“ Er nahm Percy zur Begrüßung in die Arme.
„Ich habe mir natürlich schon Gedanken gemacht, Vater, aber ich weiß wirklich nicht, wie ich in der kurzen Zeit alle Bilder wieder einsammeln soll.“ Percy wirkte einigermaßen verzweifelt und abgekämpft, weil er das ganze Wochenende im Ministerium gearbeitet hatte. „Das Einfachste wäre es, wenn wir alle Bilder auf einmal verändern könnten, aber wir müssen ja alle erst zurückholen, weil sie uns ja nicht mehr gehören.“
"Aber das ist doch die Idee!“ Arthur tippte ihm schmerzhaft vor die Brust. „Und wenn du auf alle Bilder erst einmal eine schöne Landschaft projizierst? Dann sind wenigstens die Fälschungen solange nicht zu sehen, bis du alle wieder einzeln im Ministerium bearbeiten konntest."
Abrupt blieb Percys stehen und hielt seinen Vater am Arm fest. In seiner Miene machte sich Erleichterung breit.
„Das musst Du jetzt nur noch dem Minister verkaufen!“ sagte Arthur.
„Das mache ich Vater! Aber zuerst beginne ich sofort mit der Übertragung! Ich danke dir!“ und schnurstracks ließ er seinen Vater stehen und lief durch den langen Flur zum Treppenhaus.
Gerade öffnete sich hinter Arthur eine Fahrstuhltür und entließ eine dichte Wolke flatternder, weißer Memos, die sich über den ganzen Gang in die einzelnen Büros verteilten, nur ein einzelnes Gelbes flog müde auf Arthur zu. Gelb war die Farbe des Ministers und nach den Zustand des Memos zu urteilen, war es schon einige Zeit hinter Arthur her geflogen, was das Anliegen des Ministers nur noch dringender machen musste. Es entfaltete sich vor Arthurs Augen und hauchte ihm nur noch ins Gesicht: „Arthur Weasley sofort zum Minister.“ Dann verpuffte es und flockiger Staub schwebte auf den Boden.
Ihm blieb nichts anderes übrig, als wieder umzukehren und sich wieder bei den Fahrstühlen anzustellen. Während der Wartezeit schrieb er noch ein kurzes Memo für Marcia, dass er ein wenig später kommen würde und fuhr in den obersten Stock.
Mr. Weasley durchquerte das Großraumbüro vor dem Büro des Ministers, in dem die Mitarbeiter, quer über den Raum verteilt, in kleinen Gruppen an Tischen saßen, miteinander lauthals debattierten und den anderen Gruppen Informationsbrocken zubrüllten. Unter der Decke schwebte ein Banner mit der Aufschrift Strategiekonferenz zur Effizienzsteigerung.
Der Druck des Geräuschpegels machte es ihm auf der anderen Seite des Raumes unmöglich zu hören, ob ihn der Minister herein gebeten hatte. Deshalb wurde ihm, beim Druck auf die Türklinke, diese mit der Tür fast aus der Hand gerissen und ein sehr wütender Muggel-Premierminister schob sich ohne Gruß an Arthur vorbei.
Er schloss die Tür von innen und nur ein leises Klingeln in den Ohren, von dem voran gegangenen Lärm, störte die genussvolle Stille.
„Guten Morgen, Kingsley. Störe ich?“
„Nein, Arthur, natürlich nicht. Ich hatte gehofft, dass mein Memo Dich schon früher gefunden hätte, dann hätte mein Gespräch von eben vielleicht nicht ein so unerfreuliches Ende gefunden.“ Er seufzte.
„Was gab es?“
„Oh, das betrifft sogar auch Dich: Es geht um eine intensivere Zusammenarbeit der Welten.“
Mr. Weasley strahlte: „Na, prima. Das ist doch genau das, was ich schon seit einiger Zeit probiere. Wir brauchen mehr Informationen von den beiden Seiten.“
„Lass mich, bitte, von vorn anfangen: Zuerst hat sich der Premierminister noch einmal deutlich jegliche unabgesprochenen Eingriffe von Zauberern in die Muggelwelt verbeten, nachdem ich ihm gestanden habe, dass uns mit dem Felicis Invenite ein Zauber ein bisschen aus dem Ruder gelaufen ist.“ Shacklebolt stand von seinem Stuhl auf, umrundete den Schreibtisch und begann im Raum auf und ab zu gehen. „Er wurde sogar regelrecht unfreundlich, als er mich fragte, was ich hier für eine Legitimation habe, ob ich überhaupt von den Zauberern gewählt worden sei und solchen Unsinn.“
Arthur begann einen steifen Nacken zu bekommen, weil er mit dem Kopf ständig dem Minister folgen musste.
„So ein Quatsch! Stell Dir vor, solche Leute, wie Mundungus Fletcher, sollten darüber entscheiden, wer die Geschicke der Zauberer lenkt! Die sollen weiser sein, als die Mitglieder des Zauberergamots? Das ich nicht lache!“ Kingsley hatte sich in Rage geredet.
„Richtig aggressiv wurde er dann, als er darauf drängte, dass unsere Sicherheitsorgane stärker zusammenarbeiten sollten.“
Arthur Weasley stand jetzt aus seinem Sessel vor dem Schreibtisch auf, weil er diese ständige Hin- und Her-Rennerei nicht mehr ertragen konnte und setzte sich rücklings auf die Schreibtischplatte. Unbemerkt von Kingsley wedelte er kurz mit dem Zauberstab.
Shacklebolt wurde sofort ruhiger und die Sorgenfalten auf der Stirn glätteten sich. „Was war das?“
„Relaxus. Ein Entspannungsspruch. Den hat Molly letztens in der Hexenwoche gefunden.“
„Danke. Der ist gut!“
„Was ist denn jetzt mit der Zusammenarbeit? Wie gesagt, das machen wir doch schon.“
„Nun, er hatte sich das etwas anders vorgestellt: Jeder Polizeibehörde im Land soll ein Zauberer zugewiesen werden, der deren Kriminalfälle löst. Oder aber auch präventiv tätig wird, wie es ja auch bei den großen Feiern in London so gut geklappt hat.“ Kingsley grinste mit zusammen gebissenen Zähnen Arthur an.
„Oh!“ Arthur wurde blass.
„Ja! Das trifft es! Auf meinen Einwand, dass das durch unsere Muggelschutzgesetze verboten ist, erwiderte er, dass die doch nun wohl überholt seien. Und mein Argument, dass er sich mit den Zauberern, die ihm helfen, auch die Zauberer in die Muggelwelt holt, die dort Verbrechen begehen und gegen die er dann endgültig machtlos wäre, hat er nur vom Tisch gewischt und gemeint, dass wir uns nur vor der großen Verantwortung für die gemeinsame Welt drücken wollten.
Ich glaube, es war dann von mir nicht mehr so geschickt, ihm zu sagen, dass wir gar keine Verantwortung für die Muggelwelt hätten, solange unsere Welten streng getrennt blieben. Er brüllte dann auf jeden Fall so etwas wie Feigheit vor dem Feind und dass ich eine Schande für die Menschheit wäre, weil ich soviel tun könnte, wenn ich nur wollte. Und dann ist er, nun ja, gegangen.“
„Stimmt, er hat mich praktisch umgerannt.“
Der Minister umrundete wieder seinen Schreibtisch, atmete einmal tief durch und reichte Arthur dann ein Schreiben. „Aber es gibt auch bessere Nachrichten, als sich am Montagmorgen mit Premierministern herumzuschlagen. Lies das.“
Arthur ergriff das offizielle Schreiben mit dem Wappen von Gringotts und las. „Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass wir im Zuge der Ermittlungen, zur Sicherung unserer Bestände, beschlossen haben, alle extern gelagerten Goldvorräte wieder in den Katakomben von Gringotts einzulagern. Es war uns leider bis dato nicht möglich zu ermitteln, wer in der Bank über ausreichende Kenntnisse für die Bankraube verfügte, werden aber die Untersuchung intern weiter fortführen, sobald die Revision der Finanzabteilung des Ministeriums abgeschlossen ist. Mit freundlichen Grüßen, Amitrius Sowieso, Kommuniktionsassistent des Vorstandes.
Die Unterschrift kann ich nicht lesen.“
„Die gute Nachricht daran ist, dass sie das Problem wirklich ernst nehmen und untersuchen, die Schlechte ist die kaum verhüllte Drohung, nicht mehr mitzuspielen, wenn wir unsere Freunde von der Steuer nicht zurück pfeifen. Was sollen wir tun?“
Arthur grinste. „Lass mich das Schreiben beantworten. Ich könnte ihnen mitteilen, dass wir die Zusammenarbeit mit den Kobolden sehr schätzen,“ er überlegte einen Moment, „dass wir die neuen Sicherungsmaßnahmen der Bank sehr gut heißen und davon ausgehen, dass die Einarbeitung des neuen Sicherungsdrachens..., Du erinnerst Dich, den alten hatte Harry doch frei gelassen...“ er grinst noch breiter, „der zur Sicherung der Geldbestände der Zaubererwelt gesetzlich notwendig ist, verbunden mit einer Schließung der Bank, auf einen Zeitraum von circa einem Monat beschränken können. Wie findest Du das?“
„Fantastisch!“ der Minister kicherte, hieb mit der flachen Hand auf die Schreibtischplatte. „Wenn sie das nicht zu einer besseren Zusammenarbeit bewegt, dann fällt mir auch nichts mehr ein.
Vielleicht solltest Du den Brief noch dahingehend erweitern, dass wir ihnen mit der morgigen Lieferung des Drachens auch zwei Mitarbeiter Deiner Abteilung zur Untersuchung der Bankraube überlassen, damit sie sich ungestört ihren Bankgeschäften widmen können.“
„Das werde ich tun. Hast Du sonst noch etwas für mich?“
„Wenn Du nicht gerade etwas vom Felicis Invenite gehört hast?“
„Nein, leider noch nicht!“ antwortete Arthur mit ehrlichem Bedauern in der Stimme.
In diesem Moment dröhnte von der Tür, die fast im selben Moment aufgerissen wurde, ein panisch lautes Schlagen herüber. Percy kam herein gestolpert und mit ihm drängte sich ein Geräuschpegel, wie in der Mitte eines Feuerwerkes, durch die Tür. Das Schließen der Tür gegen den Schalldruck wurde für ihn zum Kraftakt, doch letzten Endes herrschte im Raum wieder friedliche Stille. Percy wandte sich um und schritt mit ausgestreckten Armen auf seinen Vater zu. „Vater, lass mich Dir danken, dass Du mir so einen guten Rat gegeben hast.“
Er nahm seinen Vater in den Arm und mit einem Blitz sprang der Felicis Invenite auf seinen Absender über. Die beiden Männer verharrten fast fünf Minuten in leuchtender Umarmung, bis der Schein verging. Arthur saß darauf glücklich lächelnd und nicht ansprechbar auf seinem Sessel.
„Was ist los?“ fragte Percy, der die eigentliche Übertragung nicht mitbekommen hatte. Genau das Gleiche fragten sich in diesem Moment fast alle Bürger Großbritaniens, denn in allen Köpfen löste sich der Zauber auf. Es blieb nur die vage Erinnerung an eine von Glück erfüllte Zeit.
„Ich weiß es nicht genau“, antwortete Kingsley, „aber ich denke, dass gerade ein Zauber zu seinem Herrn zurückgekehrt ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Zauber durch ganz England gelaufen. Er hat sich wie eine Lawine ausgedehnt und überall Informationen über Harry Potter gesammelt. Dazu hat er eines von Harrys letzten Bildern übertragen und bei dem jeweiligen Träger mit dem Gedächtnis abgeglichen. Das Ganze läuft schon ungefähr seit einem Monat und Dein Vater ist aller Wahrscheinlichkeit nach jetzt dabei, die Informationen zu sortieren.“
„Das war ein unglaublich cleverer Gedanke von Vater!“ sagte Percy stolz und ehrfürchtig.
„Ich habe mir gedacht, dass Sie so denken würden.“ murmelte der Minister fast unhörbar. Er blickte sorgenvoll auf seine Tür, die sich leicht nach innen zu wölben begann. „Da muss ich etwas tun!“
Er schritt durch den Raum, holte tief Luft, öffnete die Tür und schleudert im selben Moment einen unhörbaren Zauber durch die Tür. Wenige Sekunden später erstarb der Lärm, man hörte nur noch hektisches Stühle Rücken und dann war Stille.
Percy war über alle Maßen beeindruckt. „Ich habe noch nie einen Quietus-Zauber gesehen, der gegen solchen Lärm angekommen wäre.“ Er schritt zur Tür.
„Das war auch keiner.“ entgegnete der Minister. Vor der Tür sah Percy einen gänzlich verwaisten Raum und ein neues blinkendes Transparent mit der Aufschrift Frühstückspause.
„Ich hole uns einen Tee“, sagte Percy, „es scheint schon Frühstückspause zu sein.“
Kingsley schüttelte in stiller Verzweiflung den Kopf. „Tun Sie das.“
Vor ihm begann sich Mr. Weasley wieder zu regen. Er setzte sich in seinem Sessel auf und sah den Minister nachdenklich an. „Es ist nicht ganz so deutlich, wie ich es mir erhofft hatte, aber man kann etwas damit anfangen.“
„Ja? Und was?“
„Harry ist tatsächlich schon am Tag nach der Großen Schlacht von Hogwarts von dort verschwunden. Leider war er ja durch die Entbehrungen und die Kämpfe ziemlich ausgezehrt, so dass die Wenigen, die ihn direkt erkannten, schon sehr aufmerksame Beobachter gewesen sein müssen.
Er ist von Hogwarts direkt in die Winkelgasse appariert und hat ein gut Teil seines Geldes umgetauscht.“
„Genau, das wussten wir auch vorher schon von den Kobolden von Gringotts.“
„Richtig und von da aus muss er wieder in den Norden appariert sein, denn alle weiteren Erinnerungen, und das sind nicht viele, kommen von dort. Im Laufe der Zeit scheint er dort viel herum gewandert zu sein.“ Mit einem Wink seines Zauberstabes beschwor Arthur eine große Landkarte von Nordengland herauf, die vor dem Schreibtisch in der Luft schwebte. Wie auf einer Schnur aufgezogen tauchten vereinzelte blaue Fähnchen mit einem Bild der Erinnerung an Harry auf und markierten einzelne Dörfer und Städtchen.
„Es fällt auf, dass er nie zweimal an einem Ort gesehen wurde, das heißt er ist wahrscheinlich immer noch unterwegs und sein Aussehen weicht immer stärker von dem Bild ab, so dass ihn nur noch Wenige zum Schluss erkannten. Die letzte Erinnerung ist von einer Marktfrau in Upper Idlington, die ihn letzten Freitag gesehen hat.“
Von der Tür ertönte ein Hüsteln. Percy war mit einem Tablett zurück gekommen und hatte die letzten Worte seines Vaters verfolgt. Er schritt direkt durch die, wie eine Dunstwolke auseinander stiebende, Karte und setzte sein Tablett auf dem Schreibtisch ab.
„Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass er das da macht“; Percy zeigte über die Schulter hinter sich, wo sich die Karte gerade wieder zusammen setzte, „weil er nicht gefunden werden möchte?“
Die beiden Anderen glotzten ihn verständnislos an.
„Völliger Quatsch!“ fuhr ihm der Minister über den Mund. „Er ist der wichtigste Mensch Englands und er hat doch ganz offenbar große Probleme, da müssen wir ihm doch helfen!“
„Dieser Junge hat Zeit seines Lebens bei uns im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestanden. Er hat viele Male die Kämpfe ausgetragen, die wir, und da muss ich mich ganz klar einschließen, hätten führen sollen.“ Percy richtete sich auf. „Bis er schließlich wieder mal sein junges Leben für uns riskiert hat und er hinterher wieder nur das hatte, was er am Meisten hasste, er stand im Mittelpunkt.“
„Woher weißt Du das, Percy?“ Arthur war erschüttert.
„Von Ron und Hermine. Die waren doch ständig mit ihm zusammen. Ich denke, dass er nicht hilflos durch die Welt irrt, sondern, dass er geflohen ist, dass er vor uns geflohen ist.“ Percy hatte sich in Rage geredet. „Er will keine Interviews in Zeitungen, er will keine Feiern ihm zu Ehren und er will ganz bestimmt kein lebendes Denkmal sein, das sich keinen Schritt im Leben bewegen kann, ohne begafft zu werden.“
„So habe ich das noch nie gesehen. Aber es kann gut sein, dass Sie recht haben, Percy. Arthur, was machen wir daraus?“
Mr. Weasley überlegte einen Moment. „Ich schlage vor, dass wir uns trotzdem darüber Gewissheit verschaffen, wo der Junge steckt und ob es ihm gut geht. Dass wir ihn von Ferne beobachten und bewachen, damit ihm Nichts passiert und ansonsten darauf warten, dass er den Kontakt sucht. Aber,“ und jetzt sah er Percy und den Minister eindringlich an,“ diese Informationen müssen in diesem Raum bleiben. Es würde Ginny das Herz brechen, wenn ich ihr irgendwann erzählen müsste, dass ich schon lange weiß, wo Harry steckt.“
Die Karte löste sich auf.
„Gut. Arthur, Du lieferst mir regelmäßig Berichte, Sie Percy, reden bitte mit Niemandem darüber.“
„Genau so machen wir es und ich setzte nur Percy für die Ermittlungen vor Ort ein, weil er ja ohnehin eingeweiht ist.“
Ohne ein weiteres Wort verließen Arthur und Percy einen nachdenklich gewordenen Minister.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Weil ich ein riesiger Fan von Gary Oldman bin, war ich bei unserem ersten Treffen völlig eingeschüchtert. Dabei ist er echt ein cooler Typ und ich habe mich in seiner Gegenwart sofort sehr wohl gefühlt.
Daniel Radcliffe