Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

So, wie die Zeit vergeht... - Prolog: Friends

von Lina

2.) Prolog: Friends

Ich stand in King´s Cross und hatte keine Ahnung, wo ich hingehen sollte! Ich musste zum Gleis 9 ¾, doch das war nicht vorhanden.
Es gab Gleis 9, Gleis 10, doch nicht das Gleis, auf das ich musste! Meine Eltern waren schon fort und ich konnte nicht einfach irgendjemanden fragen, wo denn das Gleis 9 ¾ war, da ich sonst eventuell einem Muggle von Zauberei verriet, und dann hätte ich arge Probleme.
Gleis 9 ¾, wer dachte sich auch sowas schon aus!

Ich sah auf meine Uhr:
Noch zwanzig Minuten, dann war es 11.00 und der Zug nach Hogwarts würde losfahren – so wie es im Moment aussah ohne mich!

Ich bekam Panik! Was, wenn ich den Zug nicht rechtzeitig erwischen würde? Was würden meine Eltern sagen, und, noch wichtiger, was würde Hogwarts dazu sagen? Der chaotische Mann, der gekommen war, um mit mir in der Winkelgasse einzukaufen und mir alles zu erklären, hatte offensichtlich vergessen, mir zu erklären, wie ich zum Gleis kommen konnte!

Ich war schon versucht, einen der Aufseher zu befragen, auch auf die Gefahr hin, etwas zu verraten, als ich ein Mädchen erblickte.

Sie war etwas kleiner als ich, und hatte lange, braune Haare. Angeregt unterhielt sie sich mit einem Jungen, der wohl in ihrem Alter war.
Sie hatte einen großen Koffer bei sich – gut, auf einem Bahnhof ist das nichts Ungewöhnliches! - und in der Hand trug sie etwas, das mich hoffen lies, doch noch nach Hogwarts zu kommen – einen Käfig mit einer Eule. Es war eine Waldeule.
Wer bitteschön besaß eine echte Eule?
Und WER trug schon Eulen mit sich, wenn er verreiste – es sei denn, er führe auf eine Zauberschule?

Inzwischen war der Junge verschwunden, und das Mädchen stand alleine da. Sie machte den Eindruck, als wolle sie gleich loslaufen, also musste ich mich beeilen. Ich ging rasch auf sie zu, begann dann zu rennen und keinen Sekunde zu früh!
Als ich gerade bei ihr ankam, begann sie loszulaufen, doch ich schrie:

„HALT!!!“

Verärgert drehte sie sich um, und wollte schon etwas sagen, als ihr Blick auf den Käfig in meiner Hand fiel. Zuerst blickte sie verdutzt drein, dann lächelte sie.
„Hübschen Vogel hast du.“

„Danke“, erwiderte ich, „er heißt Thoronim!“

„Meine Eule heißt Amalia, nach meiner kleinen Schwester!“
Dann streckte sie mir ihre Hand hin.
„Und ich heiße Anita. Anita Lyght.“

Ich ergriff ihre Hand.
„Maria Swan.“, sagte ich.
„Aber“, sagte ich dann, „weißt du, wie wir zum Gleis kommen?“

Das war nun mehr als mutig, immerhin könnte sie auch eine Muggle sein.

Doch sie lächelte:
„Auch mugglestämmig? Der nette Junge vorhin hat es mir erklärt. Du läufst einfach durch die Absperrung zwischen Gleis 9 und 10, das ist alles!“

„Oh, das ist wirklich leicht! DANKE!“

„Keine Ursache!“, gab sie zurück,
„Immerhin musste ich auch erst fragen.“

Dann liefen wir gemeinsam los.
Als wir die Absperrung erreichten, schloss ich die Augen, nur für den Fall…
Doch alles lief glatt.
Als ich die Augen wieder öffnete, sah ich einen großen roten Zug. Wir gingen zur nächstbesten Waggontür und hievten unsere Koffer in den Waggon.
Dann suchten wir uns ein leeres Abteil.
Wir schafften es irgendwie, Anitas Koffer auf die Gepäckablage zu stemmen, doch meiner war definitiv zu schwer.
Als wir uns einige Zeit lang vergeblich abgemüht hatten, lief sie plötzlich aus dem Abteil. Doch bevor ich mich noch richtig ärgern konnte, dass sie mich im Stich gelassen hatte, tauchte sie in Begleitung des Jungen von vorhin wieder auf.

Er hatte lange, wirre, schwarze Locken und sturmgraue Augen. Er war ziemlich groß und muskulös. Außerdem war er wirklich hübsch.

Er lächelte mich an:
„Ich bin Sirius Black.“, stellte er sich vor, und fuhr fort.
„Anita hat gemeint, dass ihr Hilfe mit deinem Koffer gebrauchen könntet?“

„Oh! Ja…bitte!“

„Kein Problem!“ grinste er,
„Das haben wir gleich!“

Tatsächlich hatten wir es mit seiner Hilfe binnen weniger Minuten geschafft.

„Danke!“ sagte ich erleichtert.
„Oh, und, übrigens, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt: Ich bin Maria. Swan.“

„Freut mich, dich kennenzulernen, Maria. Kommt doch später mal bei uns vorbei, wir haben das Abteil nebenan!“

„Wer ist ´WIR´?“ fragten Anita und ich gleichzeitig.

„Später.“
Damit ging er aus dem Raum.

Kurz nachdem er gegangen war, fuhr der Zug los. Wir blieben eine Weile in unserem Abteil sitzen und unterhielten uns miteinander.

„Ich habe eine kleine Schwester.“, erzählte sie mir.
„Sie ist gerade erst auf die Welt gekommen – ziemlich gleichzeitig mit dem Brief. Ich dachte, es wäre irgendetwas, das mit ihr zu tun hat, und habe den Umschlag daher gar nicht beachtet, ihn nur meinen Eltern zum Ansehen hergerichtet. Ich war wahnsinnig erstaunt, als mein Vater mich am Abend gefragt hat, wieso ich meine Post nicht geöffnet habe!“
Sie kicherte.
„Erst dann sind wir draufgekommen, dass ich eine Hexe bin. Dabei habe ich es immer gehofft, ich habe oft davon gelesen, und mir immer gewünscht, dass ich selbst magische Fähigkeiten hätte, aber das war trotzdem überwältigend!“

„Ich war auch total erstaunt – nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich eine Hexe sein könnte! Auch ich habe immer von Magie gelesen – klar, dass man dann den Wunschtraum hegt, selbst Teil von dieser Welt zu sein – aber niemals hätte ich es geglaubt, wenn man mir erzählt hätte, dass ich eine Hexe bin! Meine kleine Schwester hat es vor mir gewusst – sie ist 7, und manchmal eine echte Plage. Damals hat sie meinen Brief geöffnet und auch gelesen. Total beeindruckt und beschämt ist sie dann zu mir gekommen, und hat mir alles erzählt. Zuerst habe ich ihr gar nicht geglaubt!“

Ich musste lachen, und Anita stimmte mit ein. Wir erzählten uns noch viel, vor allem Geschichten aus unserer Kindheit, und ich erfuhr, dass sie total vernarrt in ihre kleine Schwester war – auch wenn sie es nicht aussprach, aber da
„Amalie“
in jedem zweiten Satz vorkam, war es nicht schwierig zu erraten, und schließlich vertraute sie sich mir an.

„Ich weiß“, sagte sie zögerlich,
„dass Amalie erst einige Wochen alt ist – ich habe sie trotzdem total lieb, und… ich werde sie vermissen!“

Tränen schimmerten in ihren Augen.
Ich umarmte sie – obwohl ich sie erst vor einer Stunde kennengelernt hatte und sie eigentlich noch gar nicht kannte.

„Was ist daran denn so schlimm?“, fragte ich sie.

Sie antwortete langsam und wählte ihre Worte mit Bedacht.
„Ich… finde es nur traurig, dass sie gar keine Zeit haben wird, mich kennen zu lernen. Wenn ich nächsten Sommer wiederkomme, werde ich wie eine Fremde für sie sein, und ich werde ihre Entwicklung auch nicht beobachten können – wenn ich sie wiedersehe, kann sie schon gehen, ein bisschen sprechen, weiß
‘Mama‘
und
‘Papa‘
– nur mich wird sie nicht kennen!“

„Unsinn!“, sagte ich energisch.
„Du schreibst deiner Familie eben oft, deine Eltern werden ihr sicher alle Briefe vorlesen, und ihr sagen, dass sie von der lieben großen Schwester sind, sie werden dir schreiben, welche Fortschritte sie macht, außerdem kannst du zu Weihnachten und Ostern nach Hause fahren, dann wird das schon!“

„Stimmt!“, meinte Anita nach einer Weile.
„Ich war… dumm!“

„Ja – allerdings!“

Ich grinste sie an, sie grinste zurück und schlug mir spielerisch auf den Arm.

Gespielt beleidigt sagte ich:
„AUA!“,
zog einen Schmollmund, und…

…begann zu lachen, was bei ihr wiederum eine Art Lachkrampf auslöste. Als sie sich wieder etwas eingekriegt hatte, streckte sie mir die Hand hin.

„Freunde?“ fragte sie schüchtern.

„Klar doch!“ rief ich und nahm ihre Hand.

Wir hatten noch sehr viel Spaß.
Nach einiger Zeit kam eine Hexe mit Süßigkeiten. Wir beide kauften uns einige Schokofrösche und Anita nahm noch Berti Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen. Die Naschereien in der Hand gingen wir in das Abteil von Sirius.
Als wir die Tür öffneten, sahen wir aber nicht einen, sonder gleich vier Jungen. War ich betrunken?

Sirius stand auf und begrüßte uns.
„Hey Anita, hey Maria!“ grinste er,
„darf ich vorstellen? Das ist Anita Lyght?! Jungs und das ist Maria Swan.“

Die drei anderen Jungen murmelten alle ein
„Hi“.

Dann deutete Sirius auf einen Jungen mit schwarzen Haaren und Brille und stellte ihn als James Potter und den Jungen mit den goldbraunen Augen als Remus Lupin vor.
Der vierte, ein kleiner, pummeliger Junge hieß Peter Pettigrew.
Dann bedeutete Sirius uns, dass wir uns doch setzen sollten. Wir blieben zirka eine Viertelstunde im Burschenabteil. Anita und ich, nachdem wir unsere anfängliche Schüchternheit überwunden hatten, redeten viel mit den vieren und erzählten ihnen einiges und verstanden uns sehr gut mit ihnen.
Wir fanden sie nämlich sehr nett – obwohl James immer wieder versuchte, unsere Süßigkeiten zu stehlen!

„Hey JAMES! Lass das bitte! Es ist genug für alle da, wenn wir es aufteilen und nicht STIBIZEN! Wenn du noch mehr Süßigkeiten willst, sag es doch, dann geben wir dir welche – aber nur wenn du das Zauberwort sagst!“ schimpfte ich spielerisch.

„Oh. Okay, das Zauberwort – ACCIO!“

Nichts passierte, nur die Süßigkeitenbox zuckte in meiner Hand.

„Wofür war das jetzt gut?“ fragte ich verwundert.

„Ähm…“
James wurde rot.

Sirius grinste.
„‘Accio‘ ist der Zauberspruch, der macht, dass Dinge einem zufliegen. James… Nun ja, offensichtlich beherrscht er ihn noch nicht ganz!“

Alle lachten, und es wurden noch vergnügliche weitere zehn Minuten.

Als wir das Abteil verließen, rief Sirius uns noch hinterher:
„Hoffentlich kommen wir alle ins gleiche Haus!“

Das hoffte ich ebenfalls!

Als wir unser Abteil wieder erreicht hatten, hatten wir es uns kaum gemütlich gemacht, als es an der Abteilstür klopfte.
Wir dachten, dass es wieder die Jungen waren, doch es waren zwei Mädchen und ein Bub. Eines der Mädchen hatte auffallend rote, das andere ganz kurze, wilde schwarze Haare. Der Bub war mittelgroß und hatte dunkelbraunes Haar.

„Hi…“ sagte das Mädchen mit den roten Haaren.
„Ich bin Lily Evans – seid ihr auch Erstklässler?“

„Jaah…“ sagte Anita.

„Ich bin Alice Wilson.“, rief das zweite Mädchen.
„Wem gehört der große Vogel?
Ist das wirklich ein weißer Adler?
So sieht es nämlich aus, aber gibt es so etwas überhaupt?
Wie heißt er?
Also ich hab nur eine Katze – sie heißt Happilysa – und WEHE ihr lacht über den Namen!“

Das alles kam in einer übernatürlichen Geschwindigkeit aus ihrem Mund – obwohl ich selbst nicht gerade langsam rede, fragte ich mich doch, ob es überhaupt möglich war, so schnell zu sprechen.

„Ja, das ist wirklich ein weißer Adler, ja, das gibt es, aber nur SEHR selten, er gehört mir und heißt Thoronim – auch nicht gerade der aller gewöhnlichste Name, also was soll´s, mir ist es egal, ob der Name deiner Katze ungewöhnlich ist!“
sagte ich in meiner normalen Sprechgeschwindigkeit, also auch relativ schnell, aber bei weitem nicht so schnell wie diese Alice.

„Ich heiße Frank Longbottom.“, stellte sich der Bub vor.

Anita schüttelte allen dreien die Hand und ich nahm mir ein Beispiel an ihr.

„Ich heiße Maria Swan.“, sagte ich,
„und das ist Anita Lyght.“

Alice nickte und Lily fragte etwas verlegen:
„Wir haben uns gefragt, ob hier noch drei Plätze frei wären...?“

Natürlich durften sie in unserem Abteil sitzen.

„Was seid ihr drei eigentlich?“
fragte Anita mit einigem Interesse, als die drei es sich in unserem Abteil gemütlich gemacht hatten.
„Reinblüter? Nicht, dass es eine Rolle spielen würde, aber…“

„Ich bin Reinblut.“, sagte Frank.

„Ich auch.“, meinte Alice.

Lily wurde rot.
„Naja… Eigentlich bin ich mugglestämmig.“, sagte sie, und wirkte verlegen.

„Ich auch!“ riefen Anita und ich gleichzeitig.

Lily entspannte sich ein wenig.

„Das macht euch beiden doch nichts aus, oder?“ wandte ich mich nun an Frank und Alice.
„Überhaupt nicht!“
sagten beide entschlossen und wir hatten noch eine sehr lustige weitere Zugfahrt zusammen…

Ich hatte nie viele Freunde gehabt, nun hatte ich plötzlich acht Leute, mit denen ich mich gut verstand, eine beachtliche Menge. Ich war sehr glücklich!

***********************************************
Tja, das wäre es also: Das allererste Kapitel meiner allerersten FF. Bitte, bitte, bitte, krieg ich Kommis? Ihr müsst mir unbeding sagen, was ich besser machen kann/könnte! Danke allen, die es gelesen haben!


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Jo Rowling verlangte nicht von mir, den Roman buchstabengetreu umzusetzen, sondern eher dem Geist der Bücher gerecht zu werden.
Alfonso Cuarón