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Fanfiction

Die üblichen Verdächtigen - Die Gartenparty, der langweilige Part

von Chuck

Candra Lovegood: Wieder mal danke fürs Lob ich denke das nächste Chap wird dir echt gut gefallen, vorausgesetzt ich vergesse bis dahin nicht alles was ich schreiben will
hermine-ginny-lily: naja marc hat ihr ja nicht einfach so ne geknallt, er dachte ja sie wehrt sich. aber ich werde ihn noch leiden lassen deswegen, keine sorge, dass lässt lee nicht einfach so auf sich sitzen. viel spaß heute ;)

So dieses Mal hats wieder länger gedauert, das nächste kommt vermutlich etwas schneller.
Und ein kleines Pic wie Lee heute ausschaut. Wenn ihr WĂĽnsche habt, wen ihr sehen wollt, ich hab zu ziemlich jeder Person ein Vorbild. Die Rumtreiber kommen natĂĽrlich bald.
Lee Gartenparty

---

Mit beleidigter Miene verspeist Sirius eine Packung Bertie Bott’s meines Cousins (also Allgemeinbesitz), während ich mir verschlafen die Haare mit einem Handtuch abreibe und James sich im Bad fertig macht.

Gerade hat er uns netterweise einen Eimer kaltes Wasser übergeschüttet, damit wir aufwachen, wir sind beide chronische Langschläfer. Ach ja und warum? Weil wir schon Stuunden zu spät für meine Gartenparty sind, bei diesen Leuten. Aber die werden schon nicht wegrennen solange der Ehrengast und zwar ich, noch nicht da war.

Nachdem ich nicht mehr triefe, schleiche ich in mein Zimmer und natürlich rennt bei dieser Distanz von knapp einem Meter Marc in mich rein und entschuldigt sich, bevor all die Informationen überhaupt in mein noch pennendes Gehirn eingetroffen sind. Schulterzuckend gehe ich in mein Zimmer, nehme die wichtigsten Wascharbeiten vor und zieh mir dann Badesachen mit einem schwarzen Strandkleid drüber an. Ja, auch ich besitze so was. Flip-Flops, voila, zum Schluss kommt natürlich noch ein Hut und eine lässige Blues-Brothers Sonnenbrille, das ist übrigens ne ganz neue, echt geile Muggel-Band. Schnell schnappe ich mir ein Badetuch und schon bin ich fertig.

Wird auch Zeit, weil James und Sirius schon in ihren Badehosen und Shirts warten, wieder ganz ein Herz und eine Seele. “Flohpulver?” frage ich unnötigerweise, als James sich schon eine Ladung geschnappt hat und laut die Adresse ausruft und in einem grünen Feuer verschwindet. Mann das ist jedes Mal aufs neue cool.

“Jetzt du” sagt Sirius und noch während ich mich über seine Freundlichkeit wundere, springt er in den Kamin, streckt mir die Zunge raus und ruft schon die Adresse, da mach ich noch einen Satz vor und halte mich an seinem Arm fest und werde unsanft mit ihm umhergeschleudert. Ich mache eine unsanfte Landung am Arsch, während Sirius der Länge nach hinschlägt und sich gar nicht würdevoll erhebt, mich sauer anschaut, dann diabolisch grinst und mich über seine Schulter wirft.

“Was soll das werden?” frage ich und lasse mich mal einfach tragen und sehe mich dabei um. Ein kleines schmuckes Häuschen haben die da, ziemlich viele Leute hier, alle mehr oder weniger so alt wie ich. Ein paar tollen am Rand des Sees herum, auf den Sirius gerade zusteuert, wie ich aus den Augenwinkeln erspähen kann. “OH Nein das traust du dich nicht!” rufe ich laut und beginne mich zu winden und wehren, bis Sirius mit einem Ächzen eingeht.

“JAMES!” rufe ich laut. “Hilf mir mal!” Der steht nämlich nicht unweit entfernt und plaudert gemütlich mit einer Brünetten. Obwohls ihm auch nicht viel besser als mir zu gehen scheint, da sich diese gemütliche Plauderei auf die Keiferei nur einer Person beschränkt. Eine zweite Evans? Brav dreht sich mein Cousinchen um und kommt auf uns zu. Ihm scheint wohl doch nicht zu viel an dem Weib zu liegen. “Na endlich, hilf mir mal” sage ich. “Der da will baden gehen.” Ich deute auf Sirius und bevor er eins und eins zusammen zählen kann, haben James und ich ihn jeweils einem Ende geschnappt und hieven ihn lachend zum Wasser rüber. Schöner gesagt als getan. Der Typ wiegt mindestens doppelt so viel wie ich! Nach der Hälfte der Strecke mache ich schlapp und Sirius rappelt sich auf. Beide sehen mich an.

Nein. “Nein!” rufe ich, als ich auf dieselbe Weise an Händen und Füßen geschnappt werde und mit Anlauf wie ein Sack im Wasser lande. Netterweise haben sie mir meinen Hut, das Handtuch, die Sonnenbrille und die Schuhe vorher abgenommen. “Boah, das kriegt ihr zurück!” rufe ich, nachdem ich wieder ans Ufer zurückgeschwommen bin. Dieser Teich ist tiefer als es aussieht. Er hat sogar nen Steg und zwei kleine Ruderboote sind da vertäut. Beide lachen was das Zeug hält, doch wenigstens James nicht mehr, nachdem ich Anlauf genommen und mich mit ihm reingeworfen habe.

“Hilfst du mir mal?” frage ich Sirius, der immer noch am Steg steht und lacht, was das Zeug hält. Grinsend reicht er mir seine Hand, doch egal wie viel stark ich ziehe, am Ende werde ich hochgezogen und schlage fasziniert gegen seine Armmuskeln. Bin ich einfach so schwach oder er so stark? Letzteres erscheint mir irgendwie unwahrscheinlich.

“Ist ja krass” stelle ich schließlich fest. Ein lautes Mädchenlachen dringt an mein sensibles Ohr, Sirius grinst schon und dreht sich zu den Traube Tussen um, die auf uns zukommen. James lässt sich gerade an der Oberfläche treiben und ich würde am liebsten an ihn herantauchen und runterziehen, als Schock des Tages. Also mache ich das. Schnell landet mein Kleid als nasser Haufen neben Sirius und ich mache einen geübten Köpfler ins Wasser, kaum ein Tropfen spritzt weg, tauche unter James und ziehe ihn unters Wasser. Obwohl alles ziemlich trüb ist, kann ich sehen wie er vor Schock fast ihn Ohnmacht fällt. Ich tauche auf und erst als James prustend auch wieder an die Oberfläche stößt, höre ich drei Mädchen erleichtert aufkreischen, oder wie auch immer man das nennt. “James!” ruft eine von ihnen, die mir irgendwie bekannt vorkommt, doch bevor irgendwer was machen kann, hat sich Sirius von seinem Shirt freigemacht und macht eine Arschbombe ins Wasser, die Hälfte der Mädchen bekommt einen Kreischanfall und der Rest fällt ihn Ohnmacht… bevor auch die sich bis auf knappe Bikinis entkleiden und mehr oder weniger elegant ins Wasser gleiten lassen und auf uns zukommen. Hilfe, die Killerwelle!

Während ich noch perplex starre, werden wir schon eingekreist und ich finde mich inmitten einer Horde geistes- und liebeskranker Mädchen wieder. Okay, soo viele sinds doch nicht. Bei den meisten fragt man sich wofür überhaupt noch ein Oberteil, wenns eigentlich eh nichts verdeckt… Sirius ist hochbegeistert und ganz in seinem Element. Er reißt Witze, schultert sich ein blondes Nichts auf und lässt sich zurück fallen, natürlich landet er ganz unabsichtlich direkt auf ihr… Okay faad, mal sehen was James macht. Redet mit nem Mädchen, ich glaub die kenn ich. Schon winkt mich mein Cousin und ich schwimme zu ihnen ins seichtere Gewässer.

“Hii” meint sie mit einem zuckersüßen mit rosa Lipgloss zugekleisterten Lächeln und fixiert mich mit den pechschwarz geschminkten Augen. Ihre braunen Locken hängen schlaff und nass über ihre Schultern. “Ich bin Barbara, wir haben uns schon mal in der Löwenhöhle getroffen” meint sie als würde das alles erklären. Welche Löwenhöhle?

“Das Pub” flüstert mir James zu.

“Aber natürlich, Barbara! Also, schöne Party” lüge ich wie gedruckt. “Schöner Bikini” Auch wenn ich eine Weile gebraucht habe um ihn zu entdecken… “Was kann ich für euch tun?” Ich möchte wieder zurück.

“Oh danke” lächelt sie und sieht an sich herab um imaginäre Falten in ihrem Oberteil zu glätten. Die einzigen Falten, die da zu glätten sind, häufen sich klein, aber doch schon um ihre Hüfte an. “James hat mir gerade erzählt, dass du dieses Jahr auch nach Hogwarts kommst.”

Merlin, erwartet die, dass ich da jetzt drauf antworte? “Ja, stimmt” sage ich schließlich. “Aber erwartet nicht, dass ich euch zu lange beehren werde, die schmeißen mich sicher raus, kaum dass ich meinen Koffer ausgepackt hab.”

Barbara schaut verwirrt und James verdreht die Augen.

“Also, wann gibts Essen?” Ich hatte kein Frühstück, kein Mittagessen und die ganzen Snacks dazwischen, ich hab echt Kohldampf.

“Bald. Wenn die Dämmerung anbricht. Ein romantisches Abendessen im Sonnenuntergang” säuselt sie und ihre Lider beginnen hektisch zu flattern.

Heilige Unterhosen des Merlin, die hat eindeutig einen an der Waffel. Romantisch, Sonnenuntergang? Ich bin sechzehn, nicht sechzig! FĂĽr den langweiligen ScheiĂź hab ich auch noch Zeit wenn ich mich nicht mehr bewegen kann!

James beginnt zu lachen und deutet auf mein Gesicht. “Mann du solltest dich jetzt sehen” japst er und schluckt im nächsten Moment Wasser, als ich seinen Kopf runterdrücke.

“Ich geh dann wieder mal besser raus” sage ich und schwimme zum Steg, wo ich mich hochziehe und mir meine Sachen schnappe und mich umsehe, bevor ich mich zu Patrick und einem anderen Typen aufs Gras setze, die sich sonnen lassen, wobei das bei dem anderem nicht wirklich nötig ist, er ist schon schwarz.

“Na was geht Beach Boy” frage ich Patrick, der mehr denn je mit seiner geblümten Badehose, der gebräunten Haut, blonden Haaren und blendend weißen Beißerchen wie ein Mitglied der Boy-Group ausieht. Die hab ich natürlich auch schon mal gesehen auf einer ihrer Touren.

“Tag Lee” meint der grinsend. He, nichts falsches wie das Mädel da rein interpretieren, die auf uns zugelaufen kommt und mich zwar mit Blicken erdolcht, es aber nicht wirklich probiert.

“Tagchen” meine ich zu ihr und sie setzt sich an Patricks Seite und beginnt ihn abzuknutschen ohne mich zu beachten. Ahja. Und was hab ich der nochmal getan?

Der andere Typ sieht mich fragend an und ich hebe die Schultern. “Ich geh rein und hol mir was zu essen” verkünde ich und er steht auf und kommt mit.

“Ich bin Max” meint er und ich halte ihm die Hand hin.

“Lee. Irgendwie tut er mir leid” Ich deute hinter uns auf das Pärchen. “Die hat nicht sehr lustig ausgesehen.”

“Also die ist schon ganz schön lustig, vor allem wenn sie die Klappe aufmacht um was zu reden.”

“Also wo ist die Küche?” frage ich etwas interessierter, da wir schon im Wohnzimmer des Hauses stehen. Ich hab mir mein nasses Kleid inzwischen auch wieder übergezogen.

“Keine Ahnung.” Er geht in die eine Richtung davon, viel Auswahl gibts ja nicht, also nehme ich die andere Tür und lande in der Küche. “Hey Max hier ists Essen” rufe ich den Typen und beginne einen Teller mit allem möglichen zu beladen, allzu viel Auswahl gibts ja leider nicht. Bei einer Party im Sommer ist das Grillen ja eher Standard, aber das gilt für die noblen Herrschaften aus GB wohl nicht. Mich wunderts ja eher, dass das Wasser hier überhaupt badetauglich ist und nicht zugefroren.

“Oh danke” meint Max und will mir meinen zweiten Teller abnehmen, was ich empört abwehre.

“Nimm dir selber was” schnaube ich. “Hab ich auch noch nicht erlebt, willst mir mein Essen wegnehmen. Tzz… Wo sind überhaupt die Erwachsenen, oder haben wir das Haus für uns?”

“Keine Ahnung. Hab bis jetzt keine gesehen.” Ungeduldig zapple ich im Türrahmen rum und geh dann gemeinsam mit Max wieder raus zu dem Pärchen, die sich inzwischen voneinander lösen konnten. Sonst hättens sich eh mein Essen vom Schoß wischen können. Die Dämmerung bricht herein und der Rest kommt aus dem Wasser und holt sich auch Essen ausm Haus und ja, dann geht die Party los.


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