von Pamiant
Nur noch eine Woche, dann sollten die Weihnachtsferien beginnen. Es war bisher ein anstrengendes Schuljahr, da die Hausaufgaben die meisten Schüler ziemlich überforderten. An einem Abend in der großen Halle passierte allerdings ein neues Unglück. Die Fünf Freunde sassen in der großen Halle beim Abendbrot und redeten darüb er wie Mrs Weasly die offizielle Hochzeit von Kevin und Ginny gestalten würde, als ein Krächzen aus der Luft Harrys Aufmerksamkeit erregte. Eine Krähe landete vor ihm und Harry entnahm dem Vogel ein Brief. Dann flatterte es wieder davon. Harry wurde blaß als er den Brief las.
Potter,
du wirst nicht viel Freude an deinem Schlammblut haben. Sie wird sterben bevor du sie heiraten kannst. Ihre Eltern sind bereits in unserer Gewalt. Sie werden zuerst sterben. Aber vorher sollen sie leiden.
Hermine brach in Tränen aus, als Harry ihr den Brief zeigte. Auch Ron, Kevin und Ginny schluckten. Sofort gingen Ron und Ginny zu ihr um sie zu trösten. Kevin eilte zu McGonagall, die verwundert die Szene vom Lehrertisch beobachtete. Er unterhielt sich mit ihr und sie stand kurz vor der Panik. Dann brüllte sie: „NEIN! DAS IST ZU GEFÄHRLICH!!“
Hastig drehten sich alle in der Halle zum Lehrer-Tisch. Es wurde totenstill damit jeder etwas hören konnte.
„Professor, vertrauen Sie mir. Wir haben nur diese eine Chance. Und jede Sekunde zählt!“
Die Schulleiterin schluckte sichtlich. Sie schloss die Augen und atmete tief durch.
„Kevin….bitte sei vorsichtig…..“
„Das werde ich Minerva.“
Die Halle war erstaunt. Noch nie hatte jemand erlebt das sich ein Lehrer und ein SchĂĽler duzten. Kevin eilte zurĂĽck zu Harry und den anderen.
„Hört zu, es muss schnell gehen, Harry, du kommst mit mir. Ginny, Hermine, geht zum Krankenflügel. Bereitet Madame Pomfrey darauf vor das zwei Muggel medizinische Hilfe brauchen. Ron, Luna, bitte geht zur Appariergrenze von Hogwarts und wartet auf uns.“
„Kevin…was hast…“
„Wir retten deine Eltern!“ unterbrach er Hermine.
Ginnys Augen sahen entsetzt zu ihrem Mann.
„Wie willst du das denn machen? Du weißt ja nicht mal, wo sie gefangen gehalten werden!“
„Personen-Apparation!“
Ginny erinnerte sich. Sie schloss kurz die Augen und gab ihrem Mann einen tiefen Kuss.
„Wehe du stirbst bevor wir offiziell verheiratet sind!“
Er gab seiner Frau noch eine tiefe Umarmung und sah ihr noch mal in die Augen, in die er immer wieder versinken konnte.
„Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch.“
Kevin deutet Harry an ihm zu folgen. Er tippte mit seinem Zauberstab gegen seinen Kleidung und schon war er in seinem Kampfanzug. Das selbe machte auch Harry. An der Grenze von Hogwarts angekommen, erklärte der Blonde kurz den Plan.
„Wir machen einen spezielle Apparation, sobald wir da sind, musst du einen Schutzschild beschwören, wir wissen nicht was uns da erwartet. Ich hoffe, wir kriegen das schnell über die Bühne. Bereit?“
Harry nickte und hielt sich an Kevins Schulter fest. Kevin schloss die Augen und dachte an Mrs Granger. Er konnte sie sich noch gut vorstellen, da sie an Ginnys Geburtstag da waren. Geräuschlos disapparierten beide. Als Harry sah das sie irgendwo angekommen waren rief er sofort „Protego!“
Sofort schossen zwei Flüche auf den Schild. Harry und Kevin zielten zu den Angreifern und entwaffneten diese mit dem Entwaffnungszauber. Kevin schoss einen Knochenbrecherfluch hinterher und der eine Todeser brach schmerzerfüllt zu Boden. Harry wendete einen Lähmzauber auf den anderen Todeser und dieser fiel rücklings zu Boden. Beide blickten sich um und sahen Mr und Mrs Granger ängstlich in einer Ecke am Boden sitzen. Harry eilte zu ihnen um sie zu beruhigen, Kevin fesselte derweil beide Todeser.
„Kevin, ich kann jetzt nur einen mitnehmen, nimm du meine Schwiegermutter.“
Kevin nickte und eilte zu Mrs Granger.
„Los, hau schon ab!“ rief Kevin hinterher, als er sah das Harry noch warten wollte.
Mr Granger fasste nach Harrys Anleitung seinen Arm und beide disapparierten mit einem Plopp. Kevin erreichte nun Mrs Granger und half ihr hoch.
„Sind Sie in Ordnung, wurde Ihnen was angetan?“
Sie schĂĽttelte den Kopf.
„Bisher…nur…Drohungen…“ schluchzte sie.
„Halten Sie sich an meinem Arm fest.“ Sie tat es, aber nichts passierte.
„Oh nein…..nicht jetzt….“ murmelte der Blonde Kopfschüttelnd.
Mrs Granger sah voller Angst zu Kevin, wie er betrĂĽbt zu Boden schaute.
„Ich glaub die zwei waren nicht die einzigsten Todeser…“
„Nein, da war noch ein dritter…“
Kevin schaute zur Tür. Er glaubte, das jemand unterwegs war. Er konnte Schritte hören.
„Wir kommen nicht weg. Ein Anti-Apparier Zauber wurde aufgebaut…“
Kevin schaute nervös zwischen Tür und den am Boden liegenden Todesern. Er schloss seine Augen und atmete tief durch. Dann berührte er den Verschluss seines Schlangen-Amuletts.
# Ă–ffne dich # zischte er auf Parsel.
Er nahm die Kette hab und legte sie Mrs Granger um.
„Was…was machst du?“ fragte sie irritiert.
„Mein Schlangenamulett. Es dürfte Sie weitgehend beschützen.“ erklärte er ihr.
„Beschützen? Aber…Kevin…!“
„Bleiben Sie bitte in der Ecke. Ich glaube gleich wird…“
Die Tür wurde geöffnet und ein Mann mit hässlichen Gesichtzügen und einem schiefen Grinsen betrat den Raum. Als Kevin den Mann sah, stieg sein Wut hoch, aber er kühlte sich schnell wieder ab.
„Peter Pettigrew!“
„Sieh mal einer an, der kleine Kevin Creed.“
Beide umkristen sich etwas.
„Heute ist Zahltag für das was du meinen Eltern angetan hast.“
„Dein Eltern hätten nicht sterben müssen. Der dunkle Lord wollte nur deinen Tod!“
„Und warum?“
„Das hatte er mir nicht gesagt. Er sagte nur ich solle sichergehen, das du nicht mehr da bist. Durch mein Versagen hatte ich Höllenschmerzen.“
Kevin konnte sich ein höhnisches Grinsen nicht verkneifen.
„Mir kommen die Tränen.“
„Dir wird das Lachen gleich vergehen!“
Peter richtet blitzschnell seinen Zauberstab auf Mrs Granger und rief „Crucio!“
Der Fluch traf sie und nichts geschah.
„WAS??“
„Wurmschwanz! Das wird ein Duell nur zwischen uns beide. Also versuch wenigsten EINMAL ein MANN zu sein!“
Flüche flogen. Die Wände splitterten. Kevin achtete darauf das Mrs Granger nicht geschah. Sie hatte große Angst, aber hielt sich tapfer. Nach einer Weile atmeten beide Duellanten schwerer.
„Du bist gut, Kevin. Aber ich denke mal, du bist nicht so reaktionsschnell.“
Der Todeser richtete wieder seinen Zauberstab auf Hermines Mutter. Zeitgleich rannte Kevin sofort in ihre Richtung, weil einer eine ĂĽble Ahnung hatte, was Peter vorhatte.
„AVADA…“
„PROTEGO!!!“
„…KEDAVRA!“
Ein Hechtsprung, dann rollte Kevin sich zu ihr und auf dem RĂĽcken liegend beschwor er sein Schutzschild, das den grĂĽnen Todesfluch absorbierte, unglĂĽcklicherweise wusste er nicht wie er aus dieser Falle jetzt rauskommen sollte. Mrs Granger hatte Todesangst. Der Fluch raubte Kevin immer mehr Kraft. Er begann zu husten.
„Mrs…Granger…Sie müssen…fliehen…“
Dann begann Kevin Blut zu spucken. Es wurde dramatisch. Peter war nun vollkommen auf Kevin fixiert, ihm seine letzten Reserven zu nehmen.
„Bitte..Mrs Granger…sagen Sie…Ginny…“ weiter kam er nicht mehr.
Er spuckte noch mehr Blut. Sein Schutzschild flackerte und brach nun vollkommen zusammen. Durch den Zusammenbruch gab es eine leichte Druckwelle, die Peter etwas zurückschleuderte. Er schüttelte verwirrt den Kopf und dann hatte er wieder das höhnische Grinsen drauf.
„So…Kevin. Hehehe, was ich damals nicht geschafft hatte, werde ich nun wieder gutmachen.“
Peter näherte sich dem halb bewusstlosen Kevin und kniete sich arrogant über ihn.
„Was glaubst du wird der dunkel Lord sagen wenn ich ihm berichte, das du endlich tot bist?“
Er richtete seinen Zauberstab auf Kevin.
„Du wirst keine Gelegenheit mehr dazu haben du Scheusal!!“
Erschrocken dreht sich Peter um und sah nur noch wie Mrs Granger ein Lanze durch ihn durchbohrte. Mit einem entsetzten Blick wankte er und fiel dann rĂĽcklings tot zu Boden. Sofort eilte Hermines Mutter zu Kevin und wiegte seinen Kopf.
„Kevin…bitte…“ schluchzte sie.
Ein Plopp war neben ihr zu hören. Sie schaute sofort hin und erkannte glücklich Harry und Hermine.
„Schnell, er brauch Hilfe!!“
Harry eilte zu Kevin.
„Oh scheiße…!“
Mit einem Plopp disapparierte Harry mit Kevin.
„Ich hoffe, es ist nicht so furchtbar, wie mein Schwiegersohn eben klang.“
„Ich befürchte doch…Oh Ginny…“
Hermine und ihre Mutter umarmten sich.
„Mir geht es gut. Uns wurde nichts angetan. Der Schreck sitzt noch tief.“
Hermine sah zu ihrer Mutter und bemerkte auf einmal das Amulett.
„Moment…das ist doch…!“ deutete sie mit ihrem Finger drauf.
„Kevin legte es mir um und meinte, es würde mich schützen.“
Mrs Granger versuchte das Amulett loszumachen, aber sie schaffte es nicht.
„Lass es, das kann nur Kevin öffnen, es ist mit uralter Schlangenmagie belegt.“
Ihre Augen wurden sehr groĂź.
„Er hat sich in Gefahr gebracht um mich zu schützen…wenn ihm was passiert…ich würde mir das nie verzeihen.“ Hermines Mutter musste weinen. Hermine umarmte nochmals ihre Mutter und mit einem Plopp waren beide verschwunden. Im selben Augenblick erschienen mehrere Auroren und fingen an den Ort zu durchsuchen…
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