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Fanfiction

Die Nacht klopft an die TĂĽr - Nach dem Tod der Helden

von Moony_Child

Dieser Schmerz kennt keinen Namen
Niemand bringt sie wieder her.
Dunkles Schweigen an den Tischen
Meine Freunde sind nicht mehr.

Hier erhob sich ihre Flamme
hier ergriff sie Mann fĂĽr Mann
Hier besangen sie die Zukunft
Doch die Zukunft brach nicht an

Von dem Tisch dort tief im Winkel
Schauten sie die neue Welt
Und ihr Lied stieg hoch zum Himmel
Ich vernehm´ sie noch
Denn jedes Wort hat sie geeint
Zum Abendmahl der Freundschaft
FĂĽr den Barrikadentod als Held.

Meine Freunde, seid mir gnädig,
Ich vermisse euch so sehr
Dieser Schmerz kennt keinen Namen
Niemand bringt euch wieder her

An den Fenstern starr´n Gespenster
Werfen Schatten in den Raum.
Dunkles Schweigen an den Tischen,
Keiner teilt mit mir den Traum.

Meine Freunde, fragt mich niemals,
Ob sich solch ein Opfer lohnt.
Dunkles Schweigen an den Tischen,
Weil kein Freund die Nacht bewohnt.



-------------------------------------------------------


Dieser Schmerz kennt keinen Namen
Niemand bringt sie wieder her.
Dunkles Schweigen an den Tischen
Meine Freunde sind nicht mehr.


SpĂĽrt ihr den Herzschlag eures Herzens?
SpĂĽrt ihr wie das Blut so durch eure Adern flieĂźt?
Hört ihr ihn, den Schlag… Hört ihr ihn, wenn ihr eure Augen schließt? Fühlt ihr ihn, wenn ihr die Finger an den Hals legt?
Warum ist das so?
Noch fühle ich, wie das Blut durch meine Adern rauscht, es macht mich schon ganz benommen. Heiß wie Feuer durchzieht es meinen Körper. Zum Schutz? Das ich weiß, dass ich lebe?
In meinem Kopf dröhnt es vor sich hin, manchmal denke ich ein Klopfen zu hören… Das Klopfen an meiner Haustür… Doch wenn ich nachsehe, dann starre ich in die schwarze Nacht hinaus. Die Nacht, die seit sie fort sind, voller dunkler Augen ist…
Panisch werfe ich die Tür wieder zu, hetze den Gang entlang, der nur durch eine schwache Lampe spärlich beleuchtet war, und finde mich in einer Art Wohnzimmer wieder.
Da stand ein hölzerner Tisch.
Und um ihn herum vier hölzerne Stühle.
Und es herrschte Schweigen…
Endloses totes Schweigen…
Und mein Blut rauschte aus meinem Kopf. Mir wurde schwindlig. Den Versuch ergreifend nicht zu Boden zu sinken, krallte ich mich an eine Lehne eines Stuhls und wende meinen Blick nicht mehr vom Tisch ab.
Sie waren weg…
Und mein Herz schlug schneller – eine ungewollte Panik – ein schuldiges Gewissen.
Angst
Hass
Und es wurde schneller!
Warum?
James – meine Zähne knirschten.
Peter – ich zwang mich die Augen zu schließen, damit die Tränen nicht hervor kamen.
Lily – die Tränen rollten.
Sirius – und meine Faust landete unkontrolliert auf den Tisch.
Das dumpfe Geräusch ließ mich aufschrecken, genauso wie der betäubende Schmerz meiner Hand.
Am liebsten würde ich mein Herz verfluchen…


Hier erhob sich ihre Flamme
hier ergriff sie Mann fĂĽr Mann
Hier besangen sie die Zukunft
Doch die Zukunft brach nicht an


Und ich ging den gewohnten Weg. Runter zum Pier, den Hafen entlang, über die Brücke, die nächste Straße links und der Weg begann von vorne…
Und die Nacht schloss mich in ihre Arme. Die Sterne wie tausend Augen über mir. Und kein Mond… Kein bedrückender Mond…
Und wieder der Hafen…
War hier schon immer dieses Schiff gelegen? Ja ich glaub schon…
Und wieder die Brücken… War die schon immer so hoch? Ja ich glaub da hat sich auch nichts geändert…
Warum war hier alles gleich geblieben? Warum wusste dieser Ort nicht, dass ihm vier Personen fehlten? Kannte der den keine Trauer?
Ich trat gegen den Pfeiler am Ende der Brücke und bereute es sofort. Mein Fuß pochte heftig. Doch ich biss die Zähne zusammen und ging weiter, wieder die nächste Straße links… Auf der rechten Seite glitt ein Pub an mir vorbei. Hier waren sie immer zusammen gesessen und hatten die neusten Informationen über den Krieg und die Verluste ausgetauscht.
Hier war jeder einzelne dafür entflammt für die gerechte Sache zu kämpfen!
Und ich sträubte mich diesen Ort auch nur noch einmal ohne sie zu betreten!
Biss mir auf die Lippen und ging vorbei…
Wer hätte den gedacht, dass sich nichts ändert?


Von dem Tisch dort tief im Winkel
Schauten sie die neue Welt
Und ihr Lied stieg hoch zum Himmel
Ich vernehm´ sie noch
Denn jedes Wort hat sie geeint
Zum Abendmahl der Freundschaft
FĂĽr den Barrikadentod als Held.


SchlieĂźlich siegte die Trauer um mein Herz.
Nach Wochen betrat ich zum ersten mal ohne sie den Pub.
Drängte mich an den anderen Gästen vorbei, wollte nur zu unserem Tisch. Da stand er allein, unberührt seit – ja seit damals… Er stand im Schatten, schlecht einsehbar von der Tür her. Eingemauert war etwas übertrieben, aber der Standort bot Schutz vor neugierigen Blicken.
Und als wäre die Mauer in meinem Kopf gefallen zuckten Bilder durch mein Gedächtnis…
Die Prewet-Zwillinge, die sich lachend ein High-Five gaben.
Sirius leuchtende Augen, nach dem Kauf seines Motorrads.
James und Lily, die Hand in Hand dasaĂźen.
Frank, der gerade versuchte ein Butterbier auf Ex zu trinken, daneben Alice, die ihm gespielt böse darauf aufmerksam machte, dass er als Auror ein Vorbild sein sollte.
Fast war es als höre ich noch immer ihre Worte.
Das geflüster wer heute gestorben war und was man nun plante… An manche Sätze konnte ich noch immer in meinen Gedanken hören…
Den einen Abend wo James uns stotternd versuchte klar zu machen, dass die Prewets tot waren… Den Abend, als Sirius kreidebleich hervorstieß, dass sein Bruder das dunkle Mal empfangen hatte… Der Abend, nachdem sie die McKinnions verloren hatten…
Um mich herum starben die Menschen.
Alles zerfiel in den Tod.
Und doch hatte ich nie geglaubt, dass ich ohne sie hier irgendwann sein wĂĽrde.
Ohne die Helden, die es nun nicht mehr gab…


Meine Freunde, seid mir gnädig,
Ich vermisse euch so sehr
Dieser Schmerz kennt keinen Namen
Niemand bringt euch wieder her


Und während ich mein Leben lebe… Tag ein, Tag aus…
Da wird in mir ein Flämmchen entzündet. Das Feuer der Schuld.
Was wäre geschehen, wenn ich an diesem Abend bei ihnen gewesen wäre? Hätte ich es nicht verhindern können? Was er letztendlich mein Fehler? Meine Schuld?
Ob sie mir verzeihen können, dass ich noch lebe?
Oder ob sie mich verfluchen?
Man überlegt jede wache Stunde in der Nacht… war es richtig, war es falsch… ist das ein Traum? Warum wach ich nicht auf?
Die Schuldgefühle hohlen mich an die Realität wie ein Fischer den Fisch an Land. Innerlich winde ich mich und zapple, will es nicht akzeptieren… Das ist nicht wahr!
Doch langsam beginne ich zu begreifen…
Ihr kommt nicht wieder, oder?


An den Fenstern starr´n Gespenster,
Werfen Schatten in den Raum.
Dunkles Schweigen an den Tischen
Keiner teilt mit mir den Traum.


Ich schlafe schlecht.
Nichts will mir Ruhe geben. Die Angst ist da. Sie krallt sich fest an mein Herz. Sie ist mein ständiger Begleiter geworden. Angst…
Und wirft der Sichelmond auch noch so stark sein Silberlicht in den Raum, ich traue mich nicht die Augen zu schlieĂźen.
Meine Augen wandern zu den Fenstern, hoffend darauf, dass eure Gesichter davor erscheinen… Und ich halte den Atem an, als ein Schatten sich vor das Silberlicht schiebt.
Ich schnelle auf, mit wenigen Schritten stolperte ich zum Fenster.
Der Schatten…
Dann sah ich aus dem Fenster, wo seid ihr?
Doch nur eine Wolke, die sich vor den Sichelmond geschoben hatte, lacht mich böse an… lacht mich aus…
Und wieder verfliegt die Hoffnung wie die Blätter im Herbst…
Wann wach ich auf?


Meine Freunde, fragt mich niemals,
Ob sich solch ein Opfer lohnt.
Dunkles Schweigen an den Tischen,
Weil kein Freund die Nacht bewohnt.


Hört ihr euren Herzschlag?
SpĂĽrt ihr euer Leben?
Merkt ihr, das sich mit jeden Atemzug, eure Lungen fĂĽllen?
Spürt ihr das Blut in eurem Körper?
Meint ihr die Freunde sind noch da?
Verlassen…
Meint ihr es sei einfach?
Nur ein Traum…
Meint ihr es hat sich dadurch etwas gedreht?
Hoffnungslos…
Fragt mich nicht, ob ich es weiß! Wenn ich es wüsste, so würde ich handeln! Wenn ich sie retten könnte, so würde ich es tun!
Allein…
Und die Nacht mit ihren tausend Augen bricht Abend für Abend auf mich herein, erstickt meine Tränen, erstickt meine Wut, lässt nur das Feuer der Schuld lodern.
Ich lebe nur noch für sie…


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