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Fanfiction

Partners in Crime - Frustrierter Fischmörder

von Kraehenfeder

Kapitel 26 - Frustrierter Fischmörder

Harrys Gejaule war selbst noch im Bad zu hören. Draco hätte zwar einen Schweigezauber über das Zimmer legen können, aber irgendwie hätte er das ungerecht gegenüber Terry gefunden. Wenigstens wurde um ihn getrauert… Irgendwie sowas. Draco seufzte auf. Er war todmüde, wollte nur noch schlafen und Potter blockierte Sirius‘ Schlafzimmer, sein Schlafzimmer! Vielleicht sollte er auf Archie schlafen?
Sich mit beiden Händen übers Gesicht fahrend ließ Draco sich auf den Rand von Sirius‘ Badewanne fallen. Er schnappte nach Luft, verharrte einige Augenblicke so und hörte schließlich die Tür aufgehen. Vielleicht saß er auch schon länger hier, aber das war ihm gerade so ziemlich egal.
„Draco? Alles okay?“ Sirius setzte sich neben ihn und legte einen Arm um die bebenden Schultern des Jüngeren. Irgendwie merkwürdig, dass es jetzt Draco war, der sich trösten lassen musste. Er hatte sich so daran gewöhnt für Sirius da zu sein, dass er sich ohne es zu merken völlig ausgepowert hatte. Jetzt kam das mit dem mentalen Schock alles auf einmal und Draco blieb nichts anderes übrig, als sich kraftlos an Sirius zu lehnen.
„Weiß nicht…“, murmelte er. Man erwartete wahrscheinlich, dass er Sirius sagte, der solle wieder zu seinem Patensohn gehen, aber Draco war froh, dass man ein paar Minütchen für ihn einschieben konnte. „Bleibt Harry hier?“
Sirius nickte und Draco stöhnte innerlich auf. „Willst…“
„Hast du Hunger?“, raunte Draco und machte sich los. „Ich hab dieses Rezept aus dem Eissalon…“
„Du willst jetzt Eis machen?“
„Merlin, nein!“ Draco schüttelte den Kopf. „Ich kann auch noch was anderes.“ Fast hoffnungsvoll schaute er Sirius an, der zwar nicht sehr begeistert nickte, aber nickte! Er stimmte zu und das reichte Draco um sich bis zum späten Abend in der Küche zu verkriechen. Sirius beobachtete von Archies Couch aus ziemlich skeptisch, wie Draco ein Gericht nach dem anderen auf den Tresen stellte.
„Sag mal… Willst du nicht lieber… Koch werden anstatt in einer Eisdiele hinterm Tresen zu stehen?“, fragte er plötzlich.
Draco hielt dabei inne, einen großen Fisch zu filetieren. Archie gefiel das ohnehin nicht, auch wenn es kein Karpfen war, aber Fische hielten nun mal zusammen. Oder?
„Was?“ Empört verzog Draco die Mundwinkel. „Ich werd doch kein billiger Koch! Hast du sie noch alle? Ich wollte uns nur was Anständiges zu essen machen. Für Potter auch…“
„Und für das ganze Haus?“ Sirius krabbelte über die Plastiklehne und setzte sich Draco gegenüber an den Tresen, beobachtete jeden seiner Handgriffe aufs Genaueste, machte den ehemaligen Slytherin so aber nur nervös. „Ich denke nicht, dass Harry… was essen will. Er ist völlig fertig mit den Nerven und heult dein Lieblingskissen voll.“
„Na, toll…“, seufzte Draco. Mit voller Wucht rammte er das Messer in die Überreste des Fisches. Archie stieß eine riesige Blubberblase aus. „Warum mach ich mir dann die Mühe?“
„Weil ich Hunger habe“, sagte Sirius und versuchte sich an einem aufmunternden Lächeln. „Mach da doch Sushi draus. Wollte ich schon immer mal probieren.“ Er puhlte in Dracos Fisch herum, worauf der ihm auf die Finger schlug.
„Sonst noch was, Meister?“
Sirius erstarrte.
„Was denn?“, wollte Draco wissen und lehnte sich über den Tisch. Sirius sah aus, als hätte man ihm schlechten Fisch vorgesetzt. Kreidebleich war er geworden und schwitzte schon wieder sein schwarzes Hemd voll. Es klebte richtig an seinem Oberkörper. Nicht, dass Draco das widerlich gefunden hätte.
„Meister?“, hauchte Sirius verstört.
Draco rollte mit den Augen und wischte Sirius das klatschnasse Haar aus der Stirn, die Hand auf der kalten Wange liegenlassend. „Das war ein Scherz, Chéri. Komm mal her…“ Er lehnte sich über den Tresen in der Hoffnung einen Kuss zu bekommen, aber Sirius rutschte von seinem Hocker. Draco wollte ihn aber nicht darauf ansprechen und fummelte weiter an seinem Fisch herum, Archies Blubbern aus den Augenwinkeln bemerkend. „Weißt du… für unser Weihnachtsessen könnte ich mich aber aufraffen. Wir feiern doch zusammen, oder?“ Er spürte Sirius‘ Hände an seiner Hüfte und schaute über die Schulter, als der Ältere sich von hinten an ihn drängte.
„Ich glaub, ich hab schon ein Geschenk für dich“, sagte Sirius heiser, die Augen vielsagend blitzend.
Draco schmunzelte. „Ich wusste, dass ich nur unauffällige Anspielungen machen muss, dann schenkst du mir den neuen Nimbus.“
Sirius ließ ihn perplex blinzelnd los und lachte kurz auf. „Grünschnabel…“ Die Arme wieder um Dracos Oberkörper schließend seufzte Sirius auf und vergrub das Gesicht wiedermal in dem seidigen Blondhaar. „Harry ist so verdammt fertig wegen Terry, ich… Draco, ich…“ Sirius‘ Griff wurde stärker, aber was immer er sagen wollte, es kam ihm nicht über die Lippen, die er stattdessen auf Dracos blassen Hals drückte.
Sich über die Lippen leckend tätschelte Draco die auf seiner Brust verknoteten Hände. „Er bekommt das schon hin. Immerhin ist er Harry Potter!“
„Kein Sarkasmus. Nicht jetzt…“
„Bitte, dann komm ich eben mit: Terry hätte nicht gewollt, dass wir traurig sind“, sagte Draco und drehte sich herum, Sirius mit dem nach Fisch stinkenden Messer anstupsend. Dementsprechend rümpfte der Ältere auch die Nase. „Und was hätte Terry gewollt?“
„Äh…“ Draco legte das Messer zur Seite und kratzte sich am Kinn, spürte deutlich Sirius‘ Finger auf seinem Hintern. „Eine Orgie?“ Er hätte mit allem gerechnet, Gelächter, noch eine Zurechtweisung auf die Situation und vor allem damit, dass Sirius ihn jetzt loslassen würde, stattdessen wurde er schneller in einen wilden Kuss verwickelt, als er blinzeln konnte.
„Das gefällt mir“, murmelte Sirius gegen Dracos Lippen, die sich zu einem Lächeln formten. Haltsuchend klammerte er sich an Sirius‘ Rücken fest und hätte gekichert, wenn Sirius‘ Zunge das zugelassen hätte. Als Sirius immer fordender wurde, wollte Draco sich auf der Theke abstützen und fasste prompt in das scharfe Messer.
Aufjaulend schupste er Sirius weg. „Fuck… Sieht aus, als wolle Terry doch nicht, dass wir heute rummachen…“, murmelte er und zischte auf, als Sirius sein Handgelenk fasste um sich den tiefen Schnitt anzusehen.
„Was machst du immer für Sachen?“ Sirius schüttelte den Kopf.
„Normalerweise machst du das, Black“, gab Draco zurück, wofür er einen verletzten Blick erntete, aber es stimmte doch! „Ist wohl einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Geh und sag Potter, dass er was von meinem Gourmetfraß runterwürgen muss“, befahl Draco und entzog Sirius seine Hand.
„Lass mich das nur kurz…“
„Ich kann das selbst, Sirius“, sagte Draco schroff. „Du warst auch nicht da, als ich in Malfoy Manor gesessen habe, also… hör auf damit so zu tun, als könnte ich nicht auf mich aufpassen. So grün bin ich auch nicht…“
Sirius starrte ihn mit undeutbarem Blick einen Augenblick an, packte Draco wieder am Handgelenk und zog ihn dicht an sich. „Ich mache das“, sagte er. Sein Ton ließ absolut keinen Widerspruch zu und Draco seufzte resignierend.
„Okay, okay… Potter?! Essen?“ Er unterdrückte das Keuchen, als seine Hand wie Feuer brannte. Was machte Sirius da nur immer? Madam Pomfrey hatte nur Sekunden gebraucht um sowas zu heilen. Draco Malfoy hatte sie ab und an mal gerne extra leiden lassen, aber Sirius würde das sicher nicht tun.
„Was…“ Harry schlurfte aus Sirius‘ Schlafzimmer. Fast sah er noch fertiger aus, aber vielleicht lag das auch am Licht. „Sirius, was hast du schon wieder getan?!“
„Ich? Gar nichts!“, verteidigte Sirius sich. „Man kann sich schneiden, wenn man… was kocht. Was für dich kocht…“
Harry fuhr sich über sein bleiches Gesicht. Die Hände langsam herunternehmend setzte er sich stumm auf einen Hocker und ließ sich von Draco einen Teller mit Tintenfisch hinschieben. Als Harry den nicht anrührte tauschte Draco ihn gegen geräucherten Aal. Sirius verzog die Mundwinkel, aber er schaute auch selten in seinen Kühlschrank, besonders seit da ständig frisches Gemüse und sowas drin lebte. Der Platz der frei geworden war, weil Sirius kein Bier mehr brauchte, musste aber genutzt werden.
„Potter, iss was“, verlangte Draco und schlüpfte an Sirius vorbei, um seinen Austernmousse aus dem Kühlschrank zu holen. „Du siehst scheiße aus.“
„Danke…“, murmelte Harry. Er reagierte nicht, als Sirius ihm auf die Schulter klopfte und sich neben ihn fallen ließ, die Hände ineinander verknotend.
Schweigend saßen die beiden Schwarzhaarigen da und starrten auf die Tischplatte. Draco konnte kaum an sich halten! Er war kurz davor sie einfach mit dieser Fischpampe zu bewerfen!
„Da ist Blut auf der Theke“, sagte Harry schließlich. „Aber das scheint normal bei euch zu sein, was?“
Sirius keuchte auf, wandte den Blick ab und ballte die Hände zu Fäusten.
„Das ist Fischblut, Potter“, sagte Draco. „Und keiner von euch Scheißgryffindors will würdigen, dass ich mir die Finger blutig schufte!“
„Ich dachte, es ist Fischblut?“ Harry hob die Augenbrauen.
„Halt die Klappe und iss!“, schnaufte Draco. „Oder muss ich dich zur Wieselwurfmaschine abschieben?“
„Witzig, Malfoy“, raunte Potter. Er schenkte Draco einen skeptischen Blick. „Ich bleibe hier.“
Und Potter blieb.

*

Genervt stöhnend rieb Draco sich über sein Gesicht, während Sirius sich Pfannen anschaute. Gut, es waren erst drei Tage, die Potter bei ihnen wohnte, aber Draco hatte auch keine reißfesten Geduldsfäden, die der trauernde Auror ziemlich beanspruchte. Heute Morgen hatte Draco in einem kleinen Wutausbruch das gesamte Geschirr zerstört und Potter die Pfanne über den Kopf gezogen. Sirius war zwar geschockt gewesen, aber er hatte Draco nicht mal angeschrien. Wahrscheinlich provozierte Potter sie beide extra, damit er Sirius erwischte, wenn der Draco „misshandelte“, oder so etwas.
„Ich will das nicht mehr!“, beschwerte Draco sich.
Sirius schwenkte den Blick immer wieder von Aluguss- zu Teflonpfannen, aber er schien sich nicht entscheiden zu können. „Mhm…“
„Er benutzt meine Zahnbürste!“
„Hm?“
„Und sein nächtliches Schluchzen kostet mich meinen Schlaf. Sieh dir diese Augenringe an!“ Draco zog sich die dünne Haut unterm Augen lang, als Sirius ihn anschaute. Die Mundwinkel verziehend drehte der Ältere sich wieder weg. „Siehst du!“ Theatralisch aufschluchzend klammerte Draco sich an Sirius‘ Arm. „Du findest mich gar nicht mehr attraktiv…“
Sirius lachte auf und tätschelte den Blondschopf. Allerdings behielt er es für sich, wenn Dracos Schönheit ihm den Atem raubte…
Sich auf die Zehenspitzen stellend presste Draco die Lippen an Sirius‘ Ohrläppchen. „Außerdem sind wir nie ungestört“, raunte er.
Sirius drehte den Kopf und hob die Augenbrauen. „Wir waren’s heute Morgen im Bad, oder?“
„Jaah…“ Draco verzog die Mundwinkel. „Bis Potter gemerkt hat, dass er zu spät zur Arbeit kommt und reingeplatzt ist. Ist dir aufgefallen, dass er jeden Morgen auf dieselbe Weise das Haus verlässt? Den Toast zwischen den Zähnen, Umhang falschrum an und das Haar so verstrubbelt…“
„Das sieht bei ihm immer so aus. Wie bei James“, sagte Sirius zwinkernd.
„Und er tropft den Teppich mit Marmelade voll“, meckerte Draco weiter, widmete sich wie Sirius jetzt wieder den Pfannen. „Nimm einfach alle.“
Sirius schnaubte auf. „Ich bin kein Goldesel. Hast du gesehen was diese scheiß Pfanne kostet? 150 Pfund! 150!“
„Das ist eine Universalpfanne! Robust und unverwüstlich, Chéri“, sagte Draco und nickte wissend. „Kauf sie. Ich will sie haben.“
„Kauf sie dir doch selbst!“, gluckste Sirius. „Ich geh an dir noch pleite, Junge…“
Draco schüttelte den Kopf. „Das sparst durch die Drogen wieder ein. Also… du weißt schon, wie ich das meine.“
„Äh, ja.“ Sirius winkte ab. „Du willst die?“ Draco nickte schnell und klimperte unschuldig mit den Wimpern. „Gut, dann nehmen wir die. Und jetzt brauchen wir noch… einen Teller. Wir müssen wohl alle drei von einem essen.“
Draco gluckste und zog Sirius zu den Tellern. „Hier… die haben diesen stylischen Streifen am Rand. Hat doch was, oder?“ Mit leuchtenden Augen schaute er Sirius von unten an, der die Stirn in tiefe Falten legte, die einen Moment brauchten, ehe sie wieder verschwanden.
„Ohne den Streifen sind die zehn Pfund günstiger… Woran liegt das?“
„Nur Leute mit großem Portemonnaie haben die Möglichkeit sich so coole Teller zu kaufen“, sagte Draco besserwisserisch. „Wer will denn ganz weiße? Ich nicht. Ich will diese hier und mich davon von der unteren Gesellschaftsschicht abheben.“
Sirius brummte etwas in seinen nicht vorhandenen Bart.
„Ich dachte du stehst auf sowas, Siri…“ Draco zupfte an Sirius‘ Pullover herum. „Dafür kriegst du auch einen Kuss.“
„Oh, als ob du es aushalten würdest mich nicht mehr zu küssen“, raunte Sirius, nahm das Geschirr aber ebenfalls mit, was Draco zum Strahlen brachte. „Und Harry braucht mich jetzt. Das wirst du wohl oder übel akzeptieren müssen, dass er eine Weile bei mir bleibt.“
„Du weißt schon, dass er nur darauf wartet dich bei frischer Tat zu ertappen?“, meinte Draco, als sie sich an die Kasse stellten. Die lange Schlange lud dazu ein einfach abzuhauen und die alte Kassiererin verteilte weitere Einladungen. „Das du was gegen Terry hattest verzeiht er dir nicht so schnell. Boot war seine große Lie…“
„Schau dir das an!“, quietschte Sirius ihm dazwischen und deutete läppische Metallschlüsselanhänger, die Namen eingraviert hatten. „Wi-Wie außergewöhnlich!“ Verkrampft lächelte er Draco an, der eine Augenbraue hob. „Mit Namen! Ich glaub’s nicht… Diese Muggel. Die wissen, dass ich immer deinen Schlüssel mitnehme. Mal sehen…“ Während Draco die Arme vor der Brust verschränkte hievte Sirius seinen Einkauf auf den Tresen und durchsuchte die Schlüsselanhänger. „Hm…“
„Hast du Sirius gefunden? Oder Draco?“, schnarrte er.
Sirius wurde leicht rosa um die Nase. „Ich hab Harry…“ Er demonstrierte den Anhänger und zuckte entschuldigend mit den Schultern.
„Du willst aber damit nicht sagen, dass er ganz bei uns einzieht, oder?“, keuchte Draco und taumelte zurück, gegen einen fetten Kerl, der ihn mit dem Bauch wieder nach vorne stieß. Sirius zog ihm am Arm zu sich.
„Nein“, sagte er. „Aber versuch mal einen Schlüsselanhänger mit diesem Namen drauf zu finden… Manchmal wünschte ich, meine Name wäre…“ Sein Blick fiel auf den erstbesten Anhänger. „Lennart?“
Draco prustete los. „Okay, Lennart, das kannst du haben.“ Er schob Sirius an die Kasse und versuchte keine Anspielung auf den Terry-Anhänger zu machen, der direkt vor ihrer Nase gebaumelt hatte.
Eine gefühlte Stunde später und zweihundert Pfund ärmer traten sie auf Londons Straßen, wo Sirius erstmal die frische Luft einsog und Draco sich den Kragen hochschlug, als der Nieselregen ihm in den Nacken lief.
„Wir apparieren.“
„Wir haben einen Schirm.“ Draco zauberte ebendiesen groß und spannte ihn über sich und Sirius auf. „Ich hasse apparieren und Regenspaziergänge sind romantisch. Die Romantik fehlt vollkommen in unserer Beziehung, Siri.“
„Äh… Wir waren heute Morgen romantisch.“ Eher widerwillig ließ Sirius es zu, dass Draco sich bei ihm einhakte und ihn die Straße herunterzog. Es war nicht weit bis zu ihnen nach Hause und Draco wusste gar nicht, warum er dafür Migräne riskieren sollte.
Draco schnaubte auf. „Ich hatte noch Zahnpasta im Mund!“
„Minzige Frische?“
Erneut schnaubend stupste Draco Sirius zwischen die Rippen. „Du hast Timing-Probleme, Black. Ich putz mir grad die Szene… äh, Zähne und du kommst von hinten an! Ich koche und du schleichst dich wieder an mich ran. Und nachts schläfst du auf Archie?“
„Die Hängematte hat Harry“, wollte Sirius sich rechtfertigen.
„Und das Kissenwirrwarr auf dem Boden ist natürlich nicht groß genug für dich und mich“, murmelte Draco sarkastisch.
„Okay, hör mal… Im Moment ist Kerzenschein und sowas eben nicht sehr… angebracht. Außerdem bin ich dafür nicht der Typ, was du dir sicher denken konntest.“
Draco senkte den Blick und war sich durchaus darüber im Klaren, dass er so Sirius‘ Mitleid weckte. „Ich dachte nur…“, flüsterte er. „Ich dachte nur, du empfindest genauso wie ich…“
„Draco…“ Sirius schulterte seine Einkaufstasche und seufzte auf. „Du… Ich… Wir sind doch… zu… zusammen.“
Übertrieben grinsend nickte Draco. „Natürlich. Was will ich mehr?“
„Siehst du!“ Sirius glaubte das wohl tatsächlich und legte Draco einen Arm um die Schulter. „Alles super!“

*

„Und deswegen musst du schnell wieder ausziehen, Potter“, sagte Draco, als er abends in seine Decke gewickelt da saß und Harry beobachtete, der die Arme hinterm Kopf verschränkt in der Hängematte lag. „Hast du mir überhaupt zugehört?“
Harry knurrte auf. „Ich bleibe. Ansonsten würde ich riskieren, dass Sirius in dieser… Phase die Beherrschung verliert, dich umbringt und dafür wieder in Askaban landet“, sagte er. „Du solltest froh sein, dass ich ihn vom Gröbsten abhalte.“
„Bitte was?“ Draco rollte sich auf den Rücken und starrte an die Decke. „Du hältst ihn von gar nichts ab. Sirius ist doch kein brutaler Schläger.“
„Seit wann bist du so naiv, Draco?“ Oh, wie sehr er es hasste, wenn Potter seinen Vornamen benutzte. „Das ist wohl ganz normal, dass man da ein bisschen verblendet ist, aber so extrem wie du?“
„Du kannst nicht ewig Sirius‘ Anstandsdame spielen, Mann“, schnaubte Draco und setzte sich auf. „Und denk bloß nicht, ich würde deinen Terry-Ersatz spielen, wenn du Sirius von mir wegekelst.“
„Was?!“ Harry purzelte kurzerhand aus der Hängematte. „Geht’s noch, Malfoy? Eingebildet sind wir ja mal gar nicht, was?“ Er zog sich wieder rauf und funkelte Draco zornig an.
„Wer hat mich denn neulich angetatscht?“, erwiderte Draco und richtete sich auf, die Decke beschützend um seinen nackten Oberkörper schlingend. „Ich habe mehr Angst mit dir in einem Raum zu schlafen, als mit Black. Und da geh ich jetzt hin.“
Mit offenem Mund sah Harry zu, wie Draco über den sandigen Boden stolzierte und durch den Perlenvorhang schritt. „Mann…“ Damit haute Potter sich wieder hin und Draco wandte sich der Couch zu, die aber leider leer war.
„Siri?“, fragte er in die Dunkelheit. „Chéri? Dein Patenkind hat mich rausgeekelt.“
„Ach?“ Sirius‘ Kopf lugte hinter seinem Regenbaum-Benjamini hervor, der auf der Küchentheke seinen Platz gefunden hatte. Er schüttelte sich und verstreute dabei silbernen Staub auf Sirius‘ schwarzem Haarschopf.
Draco setzte sich gegenüber auf den Hocker. „Er geht mir auf die Nerven. Wirf ihn raus“, verlangte er, während Sirius sich mit einem kleinen Pinsel daran machte die bunten Blätter zu entstauben.
„Draco, Harry ist mein Patenkind. Ich werfe ihn ganz sicher nicht raus“, gluckste Sirius. „Willst du eine heiße Schokolade? Wir haben auch noch Marshmallows.“
„Ich will keine heiße Schokolade! Ich will heißen Sex und das in diesem Raum da!“ Er deutete hinter sich und fixierte Sirius‘ amüsiertes Gesicht. „Trauern hin und her… Ich vermisse Terry auch, aber Potter ist doch alt genug um allein zu wohnen. Vor allem, wo du nur ne Zwei-Zimmerwohnung hast und ich… Größeres gewohnt bin. Übrigens mach ich dir keine Szene, weil du Potter mir vorziehst.“
„Was soll das heißen?“ Sirius stützte die Ellenbogen auf der Theke auf und lehnte sich vor. „Szene?“
„Ich mach dir ja keine, aber…“
„Nein, sag ruhig.“
Draco schüttelte den Kopf. „Dann streiten wir am Ende und… das will ich nicht.“ Er seufzte und fuhr sich durch die Haare, wobei ihm die Decke von den Schultern rutschte. „Die Couch ist zu klein für Archie, dich und mich, aber ich will bei dir schlafen!“
„Damit ich dir wieder wehtue? Nein, danke“, sagte Sirius matt.
„Siri… Du machst dir doch nicht immer noch Vorwürfe, oder? Du wolltest mich vergraulen. Das heißt nicht, dass du mir jedesmal die… Seele aus dem Leib vögelst. Außerdem müssen wir ja nicht…“ Er gestikulierte wild mit den Händen. „Du bist der Experte!“
Als Sirius schweigend fort fuhr seinen Baum zu entstauben schnaubte Draco auf. Hörte man ihm hier überhaupt zu? Er wollte doch nur ein bisschen Nähe und Zweisamkeit. Ihre Beziehung war merkwürdig genug, aber die Anfangsphase stellte man sich eben anders vor.
„Ich hab dir doch schon gesagt, Romantik… Kuscheln und sowas, das ist nichts für mich“, sagte Sirius schließlich. Draco verschränkte die Arme vor der Brust, als Sirius um die Theke herumschlich. „Es würde dir nur wehtun. Ich… ähm, war da immer sehr egoistisch, ja?“
Draco schüttelte Sirius‘ Hände ab, als der ihn an den Schultern fasste.
„Gib mir doch noch ein bisschen Zeit.“ Sirius legte dem Jüngeren die Decke um die Schultern und umklammerte ihn von hinten. „Du frierst.“
„Es ist kalt und mein Mitbewohner will mich nicht wärmen“, zischte Draco.
Sirius seufzte ihm ins Ohr. Unbeholfen versuchte er Draco warm zu rubbeln, aber wirklich bringen tat es nichts.
„Das bringt nichts, versoffener Bastard“, grummelte Draco. „Ich verfeuere lieber das bescheuerte Foto wo es dir egal war, dass ein Kind uns beim Rummachen zusehen konnte.“
Leise knurrend drehte Sirius den Barhocker herum und stemmte die Hände auf Dracos Oberschenkeln ab, versuchte die grauen Augen zu fixieren, aber Draco schaute zur Seite.
„Du nimmst dir ganz schön was raus, Junge“, raunte Sirius.
„Ich bin frustriert“, gab Draco zurück. „Ich lebe mit einem Mann zusammen, der doppelt so alt ist, wie ich und nicht mehr von mir will, als mich morgens zu befingern, wenn ich mir die Zähne putze.“
„Ziemlich unlogisch, Draco. Wenn ich nicht mehr von dir wollen würde, dann hätte ich dich schon längst…“
„…blutig gefickt?“ Draco beobachtete, wie Sirius die gesamte Farbe aus dem Gesicht wich. „Und du bist so verdammt egoistisch, dass du mich jetzt… am langen Arm aushungern lässt. Vor allem seit Potter hier ist. Nur weil du glaubst, dass wir nicht… aneinander gekuschelt da drin liegen können?“ Betont liebevoll strich er die schwarzen Haarsträhnen, die Sirius vor die Augen gefallen waren, weg.
„Wir… kuscheln doch.“ Sirius sagte das, als würde das K-Wort ihm wie Dreck auf der Zunge liegen.
„Du weißt was ich mein.“
„Nicht wirklich.“
Draco schnaubte. „Dabei drück ich mich so klar aus. Stell dir mal vor, ich würde gar nicht mit dir reden“, sagte er.
Sirius zuckte mit den Schultern.
„Ich will neben dir liegen“, hauchte Draco. „Dich spüren. Deine Haut an meiner…“
„Merlin, Draco…“ Sirius‘ Wange war ziemlich warm geworden, als Draco darüber strich. „Du verspürst nicht wirklich so ein Verlangen nach faltiger Haut, oder?“ Er lachte auf und schüttelte den Kopf.
„Wo ist deine Haut bitte faltig?“, gab Draco zurück. Bis auf ein paar kleine Stellen an den Augen und um die Mundwinkel war da alles glatt in Sirius‘ Gesicht. Gut, die Augenringe würden sicher verschwinden, wenn er sich von seinen Suchtmitteln gelöst hatte. Da war Draco sich ganz sicher.
„Faltig oder nicht. Meine Haut…“
Draco unterbrach Sirius indem er ihn am Hosenbund packte und zwischen seine Beine zog. Er schlang die Arme um Sirius‘ Oberkörper und kuschelte sich an die breite Brust. „Ich will nicht mit Harry Potter in einem Zimmer schlafen, während der Mann, den ich liebe, nebenan auf der Couch schlummert. Kannst du das nicht verstehen?“
Irgendwie schien Sirius sich doch geschmeichelt zu fühlen, so wie er Draco über den Rücken fuhr. „Geh jetzt schlafen. Wir müssen beide morgen arbeiten.“
Draco stieß Sirius grummelnd weg und rutschte vom Stuhl. „Ja, die Arbeit. Demnächst hast du Migräne…“ Er keuchte auf, als Sirius ihn an der Schulter packte und an die Wand beförderte. „Au…“
„Jetzt aber mal ernsthaft, Draco, du legst es drauf an, oder?“, raunte Sirius, die Hände neben Dracos Gesicht abstützend. „Reiz mich nicht. Das geht im Moment noch schneller als sonst.“
Eingeschüchtert senkte Draco den Blick und nickte knapp. Sirius war so… Lieb wollte er nicht sagen, aber umgänglich, er war in letzter Zeit sehr umgänglich gewesen. Vielleicht hatte er Sirius wirklich ein bisschen zu sehr gereizt?
„Gute Nacht.“ Sirius gab ihm einen harten Kuss und löste sich schnell wieder, um sich seinem überalles geliebten Regenbaum-Benjamini zu widmen.
Draco schlurfte ins Schlafzimmer zurück und ließ sich auf die Kissen fallen, die Decke um sich wickelnd. Machte er so viel falsch? Sich der Wand zu drehend seufzte Draco auf. Machte er wirklich so viel falsch, dass Sirius ihn nicht einmal mehr bei sich auf dem Sofa haben wollte?
Ganz automatisch weiteten Dracos Augen sich, als er etwas Warmes an seinem Rücken spürte. Er hatte mehr als ein Déjà-Vu…
Ruckartig fuhr er hoch, schrie entsetzt auf und zog sich die Decke bis unters Kinn, während er sich an die Wand drängte. Allerdings war es nicht Sirius, der vor ihm hockte, sondern Potter, der sich die Brille richtete.
„Aha…“, machte der Auror.
„Aha? Aha?!“, quietschte Draco. „Sirius?! Sirius, dein Ding will mir an die Wä…“ Potter presste ihm kurzerhand die Hand auf den Mund.
„Halt die Klappe“, raunte er und rutschte neben Draco an die Wand. „Ich dachte eben…“ Draco riss Harrys Arm herunter und funkelte ihn zornig an. „Ich dachte eben, dass dein Vater sicher etwas verdammt Großes planen muss und…“
„Und was hab ich jetzt damit zu tun?“, grummelte Draco. „Ich hab dir doch gegeben, was du wolltest. Vaters krumme Dinger weiten sich niemals zu einem zweiten Voldemort aus, aber wenn du dir das wünschst, dann schlag ich ihm das mal vor und…“
„Oh, very amusing, Mr. Malfoy“, seufzte Harry. „Du nimmst hier wohl gar nichts ernst, oder?“
„Könnte am Schlafmangel liegen. Dein Geheule nervt… und Terry bringt es dir auch nicht wieder.“
Harrys Fingerknöchel knackten, als er die Hände zu Fäusten ballte.
„Igitt, Potter! Das ist widerlich!“, schnaubte Draco.
„Du mieses Frettchen…“, zischte Harry. „Halt deinen Mund oder… oder…“
„Oder was? Stopfst du ihn mir? Ich habe ja solche… Ah!“
Harry hatte sich wirklich auf ihn gestürzt und presste die Hände auf Dracos Mund, während der Blonde wild mit den Beinen strampelte.
„Oh, was jetzt, Malfoy?! Wo ist deine große Klappe jetzt? Ja, genau. In meinen Händen!“
„Was ist hier…“ Das Licht wurde eingeschaltet und Sirius lugte herein. Er erstarrte, genauso wie Harry. Draco versuchte noch ein paar Mal mit ein paar zuckenden Bewegungen sich zu befreien. „Oh… Oh!“ Sirius wollte zurückweichen und knallte mit der Schulter gegen seine Wand. „U-Ups…“ Er schüttelte sich, drehte sich herum und torkelte aus dem Zimmer.
„Was hat er?“, fragte Harry verwirrt.
Draco räusperte sich und wackelte mit den Augenbrauen, als Harry ihn ansah. Verwirrt schüttelte Harry den Kopf, worauf Draco seufzte.
„Du Depp sitzt auf mir, ich hab nur Unterwäsche an und wieso bei Merlins Bart ist dein Hemd offen?!“
Harry schaute an sich herunter und zog die Augenbrauen zusammen. „Ist warm… Nachts krieg ich immer so komische Hitzewallungen und so ein Baumwollpyjama ist da nicht sehr praktisch. Satin macht das ganze allerdings noch schlimmer und ich bin nicht so der Nacktschläfer wie du, Mal… Moment!“ Endlich fuhr Potter hoch und raufte sich die Haare. „Sirius denkt nicht wir würden…“
„Ach, halt die Klappe, Potter…“, murmelte Draco und drehte sich herum. „Ich schlafe…“
„Aber Sirius wird sich deprimiert volllaufen lassen, wenn du ihm nicht sagst, dass da nichts ist!“, schnaufte Harry. „Immerhin schlafen wir seit Tagen alleine in diesem Zimmer! Er wird denken, dass wir jede Nacht… Wo ich immer verschlafe und du solche Augenringe hast!“
Draco schenkte Harry einen bösen Blick über die Schulter hinweg.
„Warum werden wir wohl nicht geschlafen haben?!“
„Weil du geheult hast…“, murmelte Draco und gähnte.
„Natürlich! Aber versuch das Sirius zu erklären!“
Draco schüttelte den Kopf. „Mach du doch. Ich hab nichts getan, was irgendwas in der Art rechtfertigen würde. Sirius heult sicher nur Archie voll oder seinen Strauch. Vielleicht auch irgendeine andere Pflanze. Außerdem muss ich morgen arbeiten und ich bin noch in der Probezeit. Wenn ich zu spät komme krieg ich keinen Orden dafür.“
„Ich komm nicht zu spät! Immer genau pünktlich!“
Draco fuhr hoch. „Pünktlich bedeutet eine halbe Stunde zu früh zu kommen! Frag Mr. Fortescue!“
„Ich brauche niemanden fragen! Ich bin der Abteilungsleiter!“, schnauzte Harry. „Wenn ich zu spät komme, dann haben alle anderen das zu akzeptieren! Hättest du dein Leben mit was Vernünftigem verschwendet, dann wärst du jetzt Besitzer einer Eisdiele und würdest nicht mit einem dämlichen Hut hinter der Theke stehen!“
Draco stampfte auf den Boden. „Verschwendet? Verschwendet?! Wenigstens hocke ich mit zweiundzwanzig nicht am Ende meiner Karriereleiter und baumele mit den Füßen!“
„Ich sitze nicht am Ende! Meine Ausbildung hab ich in Rekordzeit beendet! Mir stehen alle Türen offen!“
„Wenn du nicht Harry Potter heißen würdest, hätten die dich die Ausbildung nicht mal machen lassen.“ Draco ließ die Augenbrauen hüpfen und wurde prompt wieder auf den Boden gerissen. Hätte er einen Kragen gehabt, dann würde Harry ihn wohl daran packen und kräftig schütteln. „Ist doch wahr! Deine Zaubertrank-Note war doch gar nicht vorhanden!“
„Du bist doch nur neidisch!“, fauchte Harry.
„Ach, ja? Mein Freund liegt nicht unter der Erde…“ Dafür schlug Harry ihm mit voller Wucht ins Gesicht. „Uh, ja, Potter! Schlag mich! Begib dich auf Sirius‘ Niveau, dann weiß ich wenigstens, dass das das Gryffindor-Gen ist…“ Draco glaubte, dass der nächste Schlag ihn einen Zahn kostete. „Mhm, der war schwön… Isch glauwb mir fehld…“
„Halt dein dreckiges Maul, verdammt!“
Draco spuckte den kleinen Blutklumpen aus, der ihn am Sprechen hinderte. „Gib’s doch zu, Potter. Wenn Terry nicht tot wär, hättest du ihn genauso schnell wieder abgeschrieben, wie deine anderen Liebschaften. Du bist doch in der Hinsicht gar nicht besser als Sirius. Wer schlägt mich hier gerade, hm?“
„Du provozierst!“
„Und du klärst das schon immer mit deinen Fäusten! Wie ein Muggel… Das ihr dämlichen Gryffindors das immer so machen müsst!“
„Was hat das mit meinem Haus zu tun?“
„Frag doch das Wiesel! Der hat mir auch gerne mal eine rein gehauen!“ Draco packte Harry am Kragen und beförderte ihn von den Kissen. „Ihr seid doch alle gleich…“
„Und warum willst du dann unbedingt Sirius?“ Harry stöhnte genervt auf. „Er ist nichts für… dich.“
„Versuchst du mich wieder anzugraben?“ Draco drehte sich wieder der Wand zu. „Ich weiß ganz genau, warum du dich so an mich klettest. Kein Wunder, dass mein Vater mir kaum abgenommen hat, dass ich reumütig zurückgekrochen komme, wenn Harry Potter die ganze Zeit irgendwo in meiner Nähe herum lungert.“
Stille. Draco rollte mit den Augen.
„Da fällt dir nichts mehr ein, was?“
Der Sand knirschte unter Harrys Füßen. „Ich rede mit Sirius, bevor er deinetwegen wieder rückfällig wird.“
„Leck mich, Potter.“
„Davon kannst du träumen, Eisverkäufer.“


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Die Halle der Prophezeiung ist das erste Set in einem „Harry Potter“-Film, das komplett im Computer generiert wurde.
Stuart Craig, Produktionsdesign