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Fanfiction

Partners in Crime - Pizza mit Dr. Malfoy

von Kraehenfeder

Kapitel 21 – Pizza mit Dr. Malfoy

„Ach, Blondie“, murmelte Sirius und schlang seine Arme fester um Dracos Hüften. „Das liegt doch alles nicht an dir.“
„Das Gefühl habe ich aber öfter“, schnappte dieser etwas beleidigt.
„Das liegt nur daran, dass ich ein dummer, alter Mann bin, der…“
„Hatten wir die Sache mit dem Alter nicht bereits ad acta gelegt, Sirius?“, fragte Draco nach.
Der Schwarzhaarige seufzte nur und drückte seine Nase gegen Dracos Schulter. „Du verstehst das nicht. Du bist so ein hübsches, nettes Kerlchen, nur...“
„Wie du meinst. Aber wir sollten uns jetzt langsam auf den Heimweg machen… Schließlich wartet eine Pizza darauf, gebacken zu werden.“
Mit nicht besonders nachvollziehbarem – und vor allem jugendlichem – Eifer sprang Draco von der Brüstung, zog Sirius an der Hand hinter sich her und scheuchte ihn in Richtung seiner Wohnung. Der Ältere runzelte die Stirn ob dieses Enthusiasmus.
Letztendlich war es aber nur Draco, der in Sirius' Küchenzeile stand und Pizzateig knetete. Der Schwarzhaarige konnte nicht sagen, dass er besonders traurig darüber war. Vor lauter Nervosität begann er immer wieder im Zimmer auf und abzugehen, setzte sich auf die Couch, nur um kurz darauf wieder aufzustehen. Selbst Archie sah schon leicht genervt zu diesem Treiben hinauf. Sirius aber bemerkte das kaum. Einerseits hatten seine Hände schon wieder angefangen zu zittern, wie so oft an diesem Morgen. Er wusste aber, dass Draco recht hatte, wenn er ihm verbot, sich etwas Whiskey zu beschaffen. Oder seinen Pillenvorrat aufzustocken.
Außerdem wollten Harry und Terry gleich kommen. Das war ganz eindeutig ein Grund nervös zu sein.
„Willst du Knoblauch auf deiner Pizza?“, rief Draco fröhlich aus der Küche.
„Nein.“
„Glaubst du, Pott- Harry will welchen?“
„Nein.“
„Und Terry?“
„Nein, verdammt nochmal“, knurrte Sirius ungehalten, woraufhin Draco entschuldigend eine Hand in die Luf schmiss, was dazu führte, dass sich kleine Bröckchen Pizzateig an der Decke verteilten.
„Ups...“
Sirius erwiederte nichts, sondern knetete nur verzweifelt seine Hände. Als das leise Geräusch des eingeschalteten Muggel-Backofens erklang, fühlte er wie, Draco sich neben ihn stellte und mit ihm auf die Straße hinaus starrte.
„Du machst das gut.“
„Ich fühle mich schrecklich...“
„Das geht vorbei.“ Als würde er um Erlaubnis fragen, legte Draco seinen Arm ganz zögerlich um Sirius' Hüfte.
„Nerven dich meine Stimmungsschwankungen nicht? Mich würde das schon nerven. Ich meine, ich könnte es verstehen, wenn du auch gehen willst, so wie...“
„Nein, das möchte ich nicht“, erklärte der Blonde ruhig und lehnte sich an den Älteren.
Stille breitete sich zwischen den Beiden aus, während Sirius seinen Blick kein einziges Mal von der nebligen Straße draußen abwandt. Er musste gerade an seine Kindertage denken. Wie er immer davon geträumt hatte, dass seine Eltern ihm Kinderbücher vorlesen würden... An dieses Muggelbuch.
„Crack-i-di-doo“, murmelte Sirius sehnsüchtig.
„Wie bitte?“
„Crack-i-di-doo“, wiederholte Sirius eindringlich. „Siehst du den Hahn da draußen nicht?“
„Ähm, alles okay mit dir? Fühlst du dich nicht gut?“, fragte Draco skeptisch.
„Doch, natürlich... Alles bestens. Ich musste nur gerade daran denken, wie schön es war immer von ihm geweckt zu werden.“
„Sirius, vielleicht...“
„Ich glaube, deine Pizza verbrennt...“, murmelte Sirius. „Crack-i-di-doo, crack-i-di-doo, crack-i-di-doooo“, summte er vor sich hin und ließ sich wieder auf Archies Couch sinken.
Vor sich hin fluchend kämpfte Draco mit der Pizza, als genau in diesem Moment jemand an die Tür klopfte.
„Kommt rein“, brüllte Draco an Stelle von Sirius, der nur schweigend auf den Boden starrte. Die Wohnungstür ging auf und zwei paar Füße kamen in sein Blickfeld. Einen Moment war Sirius versucht gewesen, überhaupt nicht aufzublicken.
Schließlich war es doch sowieso klar, was er in Harrys Gesicht finden würde, oder? Das heute Nachmittag war ja schön und gut gewesen, aber...
„Hey, Sirius, alter Kumpel“, dröhnte Terry und ließ sich achtlos auf die Couch fallen. Archie stieß ein paar protestierende Blubberblasen aus.
„Hi“, murmelte Sirius. Harry blieb immer noch still. „Hallo, Harry“, fügte er noch leiser hinzu. Als er keine Antwort bekam, blickte er auf und sah, dass der Blick seines Patensohns ungläubig an Draco hing, der mit geröteten Wangen in der Küche herumhantierte.
„Malfoy, die Gesellschaft von Sirius tut dir zweifellos gut“, brach es aus dem Retter der Zauberwelt hervor.
Sirius murmelte einen Widerspruch, Draco jedoch schnarrte in altbekannter Malfoy-Manier, was Harry zum lachen brachte.
„Manchmal vermisse ich Hogwarts“, meinte er und ließ sich neben seinen... neuen Liebsten auf die Couch fallen. Als Sirius aus den Augenwinkeln wahrnahm, wie die beiden ihre Hände ineinander verschränkten, stand er eilig auf und setzte sich auf einen der Hocker bei der Theke.
Draco stellte seine fertigen, an den Rändern etwas angeschwärzten, Pizzen auf den Tisch.
„Also ist bei euch beiden wieder alles im Lot?“, fragte er.
Terry und Harry tauschten einen ekelerregend verliebten Blick. „Aber sicher“, antwortete Ersterer der Beiden und lehnte sich gegen Sirius' Patensohn. „Harry und ich, wir sind füreinander bestimmt. Nicht wahr?“
„Auf jedenfall“, bekräftigte der schlanke Schwarzhaarige nickend. „Auch wenn einige Leute anderer Meinung zu sein scheinen“, fügte er hinzu. Sein Tonfall enthielt keine Anklage und keinen Hass, aber Sirius zuckte trotzdem zusammen. Als er jedoch keine Anstalten machte zu antworten – was hätte er auch sagen sollen? Schließlich stimmte es ja -, übernahm Draco das für ihn. „Du musst verstehen, Potter, dass Sirius momentan keine leichte Zeit durchmacht.“ Der Blonde ließ sich im Schneidersitz auf dem Boden nieder, zwischen Harry und Terry und Sirius. „Er hat das alles nicht getan oder gesagt, weil er euch euer Glück missgönnt. Sirius ist einfach nur besorgt. Ich glaube, er möchte nicht, dass du dein Leben später als genau so verbaut empfindest wie er sein eigenes...“, fuhr Draco in ernsthaften Tonfall fort.
„Sirius?“, wandte sich Harry fragend an ihn.
„Mh...“, antwortete er und spielte nervös mit dem Blatt einer Pflanze. Das war schon eine ziemlich unwirkliche Situation. Aber er konnte Harry doch schlecht erzählen, was er Draco erzählt hatte. Schließlich war Harry noch ein Kind, das er nicht mit seinen Problemen belasten konnte. Okay, er war genau so alt wie Draco, aber das war etwas anderes. James hätte nicht gewollt, dass Harry erkennen muste, was für einen Haufen Schrott aus seinem Paten geworden war.
„Was ist los mit ihm heute?“, fragte Terry plötzlich argwöhnisch.
„Nun ja“, kam es zögernd von Draco. „Sirius hat ein paar Probleme und ich glaube, wir müssen ihm dabei helfen, sie zu lösen.“
„Was für Probleme?“ Das war wieder Harry.
„Nichts wichtiges, ehrlich“, nuschelte Sirius und linzte unter seinen Haaren hervor.
„Doch, es ist in der Tat wichtig. Sehr wichtig sogar“, korrigierte Draco streng. „Harry, bist du noch sauer auf ihn, wegen der Sache mit Terry?“
„Naja, also, ich möchte nicht, dass er es nochmal macht. Sirius“, meinte Harry. „Du weißt, dass ich alt genug bin um mein eigenes Leben zu haben. Das bedeutet, dass ich auch meine eigenen Entscheidungen treffen kann...“
„Ich weiß. Es tut mir leid. Sorry, Harry, Terry...“
„Passt schon, Kumpel“, meinte Terry munter.
„Aber das war doch nicht alles, oder?“, fragte Harry, der seinen Blick noch immer nicht von Sirius abgewandt hatte. Der Ältere wich den grünen Augen seines Patensohnes aus.
„Möchtest du ihnen das nicht lieber selbst erzählen, Sirius?“ Draco war aufgestanden und hatte sich neben ihn gesetzt. Sirius überdachte diesen Vorschlag einen Moment und schüttelte dann den Kopf.
Der Blonde gab einen nachdenklichen Laut von sich, als überlege er gerade, was nun sagen sollte. Doch Harry kam ihm zuvor. „Es ist wegen des Alkohols, oder?“ Drei überraschte Köpfe ruckten hoch und wandten sich ihm zu.
„Woher...?“, begann Sirius.
„Respekt, Potter“, kam es von Draco und Terry runzelte mit einem „Welcher Alkohol, Schatz?“, die Stirn.
„Ich bin nicht blind, Sirius, aber ich habe irgendwie immer gehofft, du kriegst es noch in den Griff.“
„Eben, Potter... Aber das hat er bisher leider nicht und deswegen bin ich ja hier.“
„Der Tag an dem du deinen Doktortitel in Psychologie abgelegt hast, steht nicht in meinem Kalender“, merkte Harry sarkastisch an.
„Braucht er auch nicht. Du und Terry ihr könntet diesen Job nicht übernehmen, Sirius braucht jemanden, der rund um die Uhr bei ihm sein kann.“
„Könntet ihr aufhören über mich zu reden, als wäre ich nicht da?“
„Sicher“, meinte Draco und Harry nickte.
„Hör mal zu, Sirius“, meinte der junge Mann, der einen Arm um Terrys Taillie gelegt hatte. „Ich weiß, dass du wahrscheinlich nicht auf mein Angebot eingehen wirst, aber du kannst mit mir reden, wenn es dir nicht gut geht, ja? Ich meine, das ist doch keine einseitige Sache. Du bist nicht nur mein Pate, wir sind auch Freunde.“
„Danke, Harry...“
Die Stille, die darauf hin entstand hätte wahrscheinlich perfekt in einen Film gepasst. Leider spielte niemand die benötigte, dramatische Hintergrundmusik ein.
„Also, ich finde, Dracos Pizza schmeckte super“, rief Terry plötzlich und schob sich ein weiteres Stück von eben dieser ganz in den Mund.
„Ähm, ja.“
Draco nahm sich selbst ein Stück und überredete Sirius nach einigem Hin und Her dazu, auch mal zu probieren.
Als Sirius Harry und Terry zur Tür brachte, wobei Draco neben ihm her tänzelte, blieb Harry mit der Hand an der Klinke stehen.
„Eine Frage hab' ich aber nochmal“, meinte neugierig.
„Hm?“
„Du und Draco – seid ihr zusammen?“
Wie vom Blitz getroffen verharrte Sirius und warf dem Blonden einen Blick zu. Dieser machte diesmal jedoch keine Anstalten, ihm die Antwort abzunehmen. Das Signal war deutlich. Sirius wusste um Dracos Gefühle und um seinen Wunsch. Was er daraus machte, lag an ihm. Und das letzte was er wollte war, es wieder zu verbocken.
„Wir... Wir lassen es langsam angehen“, meinte er zögerlich. „Aber ja, ich denke, irgendwie sind wir schon zusammen.“
Harry nickte. „Schön“, meinte er grinsend, schob Terry zur Tür hinaus und schlug dieser hinter sich und seinem Freund zu.
Sirius räusperte sich und warf einen vorsichtigen Blick zu Draco. Als er dessen strahlendes Lächeln bemerkte, runzelte er die Stirn.
„Mh“, meinte er leise.
Ohne ein Wort zu sagen fiel ihm der Blonde um den Hals. Sirius, der damit nicht gerechnet hat, taumelte ein paar Schritte zurück und fühlte sich plötzlich von einem kleineren Körper gegen die Wand gepresst.
„Danke“, murmelte Draco und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.
„Ähm, bitte. Es stimmt doch, oder?“
„Merlin, ja! Auf jedenfall!“, rief Draco übermütig und küsste ihn ein weiteres Mal. „Ich bin richtig glücklich gerade, Sirius. Ich glaube, wir können das zusammen hinkriegen. Hach, ich würde alles tun in diesem Moment.“
Sirius lächelte kurz, bevor der freudige Ausdruck wieder von seinen Zügen verschwand.
„Ich weiß, dass du hier mit ziemlich kämpfen musst“, meinte Draco leise. „Ich wünschte, ich könnte dir dabei helfen. Ich würde alles dafür tun. Ich würd' mir für dich sogar ein Tattoo stechen lassen, wenn es dir nur helfen würde... So was wie 'Ich glaube an Sirius' oder so.“ Er legte eine Wange an Sirius' Brust, der plötzlich innehielt.
„Warum machst du es nicht?“ Warum fragte er das?
„Was?“, kam die Gegenfrage.
„Dir ein Tattoo stechen lassen. Natürlich nicht mit diesem Text... Aber einfach so. Damit ich nicht der einzige bin, der Hindernisse überwinden muss...“


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