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Fanfiction

Partners in Crime - Unter deinem Bett

von Kraehenfeder

Da ich ĂĽber das Wochenende nicht da bin, dachte ich mir, dass ich heute schon poste, fĂĽr den Fall, dass ich nicht ans Internet komme. ;)

Hauself:
Exakt. Draco kanns nicht lassen! :D Das ist die Wurzel all ihrer Probleme *hust* Und jetzt pscht, mit allen Laco-HappyEnds... *zitter* Sonst kommen gewisse Menschen noch auf die Idee unterbewusste Richtungen einzuschlagen *niemanden anguck* =P Danke fĂĽr dein Kommi!
Dr. S: Wie geht es einem so, wenn man die körperlose Stimme aus dem Off ist? :D Muss ich dir jetzt wirklich ein Meterlanges Re-Kommi schreiben, obwohl ich doch duschen gehen wollte, weil ich bald weg muss? ._. Und sorry wegen gestern abend xD Du weißt ja. Wo ich dein Kommi beantworte fällt mir auf, dass ich dann jetzt wohl mal den Tippfehler korrigieren muss... Aber halt auch nur, wenn du dir dein T-Shirt über den Tisch ziehst, ja? :D Okay, jetzt reichts aber. Machs guuut *wink* Vielen Dank für dein Kommi *artig knicks* ... aber weck nicht immer falsche Erwartungen bei unseren Lesern! =P


Kapitel 11 – Unter deinem Bett


„Sagt wer?“ Sirius beobachtete, wie sich Dragomir fragend umschaute.
„Sage ich.“
„Black… Ich glaube nicht, dass mir das gefällt“, meinte der schmierige Kerl, der seine Hände noch immer an Draco hatte. Es gab niemanden, der ein solches Talent dafür hatte, sich in Schwierigkeiten zu bringen, wie der Blonde. Und dabei war das alles noch so unnötig. Wenn der Kleine einfach mal auf seinem Spielplatz bleiben würde… Sirius seufzte.
„Bedauerlicherweise, Dragomir, muss ich dir mitteilen, dass es mich einen Scheiß interessiert, ob dir das gefällt oder nicht.“
„Ich…“
Bevor sein GegenĂĽber Gelegenheit hatte, seinen Satz zu beenden, hatte Sirius einen ausgreifenden Schritt nach vorn gemacht und drĂĽckte dem anderen seinen Zauberstab gegen die Kehle.
Er musste wirklich einmal eingehend darüber nachdenken, warum er sich ständig erbarmte, Draco aus der Patsche zu helfen. Aufgrund verwandtschaftlicher Loyalität geschah es jedenfalls nicht. Entgegen der Annahme des Blonden auch nicht aus Liebe. Aber warum, bei Merlin, tat er es dann?
„Lass ihn los“, meinte Sirius unbeteiligt, mit den Gedanken noch immer bei einer Situationsanalyse.
„Warum musst du dir immer die ganzen Zuckerstückchen krallen?“, kam es unwillig von Dragomir. Er ließ Draco los, der sofort zurücktaumelte und sich wie ein nasser Hund schüttelte.
„Weil ich geil bin, Alter und du bist nur ein hässlicher Zuhälter. Dein Klientel passt sich dir an, was du merken würdest, wenn du dir noch nicht die letzten Gehirnzellen weggekokst hättest.“
Dragomir murrte vor sich hin, doch Sirius wusste, dass er trotz dieser groben Beleidigung nichts unternehmen wĂĽrde. Er verzog sich einfach zurĂĽck in das Loch, aus dem er gekrochen war.
Langsam drehte Sirius sich zu Draco herum und wollte gerade etwas sagen, als dieser ihn unterbrach: „Krass! Du klangst wie ein richtiger Verbrecher. Total sexy.“ Scheinbar war sein anfängliches Entsetzen für den Moment vergessen.
Sirius Entsetzen jedoch wuchs mit jeder Minute. Er schnappte sich Draco und drückte ihn gegen die Wand, ehe er sich mit seinem Gesicht dem des Blonden näherte – doch keineswegs intim. Stattdessen wartete er eine Sekunde, ehe er losbrüllte.
„Du tickst ja nicht mehr richtig, Draco Malfoy! Das war das zweite Mal innerhalb der letzten achtundvierzig Stunden, dass ich deinen knackigen Arsch retten musste und langsam hab’ ich die Schnauze voll davon, haben wir uns verstanden, Kleiner? Das hier ist ein Strich!“
Draco war kurz zusammengezuckt, aber alles was er hervor brachte war: „Du findest meinen Arsch knackig?“
Sirius musste der Versuchung widerstehen, seine Hand fest um die Kehle des Jüngeren zu schließen. „Dragomir hat das auch, wie du gesehen hast, und das Ambiente hier wäre die hundertpro nicht mehr sexy vorgekommen, wenn er dich mitgenommen hätte, um zu gucken, wie gut sein Schwanz in deinen knackigen Arsch passt! Was dich natürlich ganz offiziell entjungfert hätte – mit einer Menge Blut, Schmerz und Tränen, du Volldepp! Idiot! Miststück! Slytherin! Draco!“
Wenn Sirius es richtig einschätzte, war Besagter bei diesem Ausbruch bleich geworden. Während sich der Schwarzhaarige fragte, warum er sich eigentlich so aufregte – schließlich hatte der Junge doch Eltern, die sich um ihn sorgen konnten und ihm Moralpredigten halten mussten – führte sich Draco die Sache mit Dragomir scheinbar noch einmal vor Augen.
„Danke“, krächzte er schließlich.
Oh, oh. Der Kleine war wirklich ein bisschen grĂĽn um die Nasenspitze.
„Hey, Draco…“, meinte Sirius plötzlich total ruhig und schnippte eine blonde Haarsträhne in die Höhe. „Ich glaub’, wir kaufen dir mal ein bisschen Schokolade“, fügte er argwöhnisch hinzu und zog den Malfoy-Sprößling zurück in eine freundlichere Gegend.
Nachdem Sirius kurz in einem kleinen Lebensmitteladen verschwunden war, trabte Draco nun neben ihm her und lutschte an einem Riegel Schokolade. Abseits aller „Ich-bin-nicht-der-richtige-Mann-für-Entjungferungen“-Prinzipe, sollte sich Draco demnächst in Acht nehmen. Wenn der weiter so schamlos anbot was er hatte, warf Sirius noch mal alle Dinge, die er besser wissen sollte, über Bord. Und daran wollte er lieber gar nicht erst denken.
„Wieso war der Typ eigentlich nicht über deinen Zauberstab verwundert?“, fragte Draco plötzlich.
„Weil dreiviertel der Leute dort, obwohl es eine Muggelgegend ist, Zauberer sind. Oder es mal waren.“
Draco macht ein fragendes Geräusch.
„Sagen wir es mal so“, antwortete Sirius. „Würde Filch endlich seinen Job verlieren, gehört er zu der Sorte Mensch, die hier landen würde. Jedenfalls wenn er noch ein bisschen jünger wäre.“
„Ah.“
Sirius nickte wortlos, sagte aber auch nichts, als ihm Draco in seine Wohnung folgte. Der Junge war schlimmer als eine Klette, da konnte man nichts machen, auĂźer boshaft werden. Er forderte es ja gerade zu heraus. Nachdem er seine WohnungstĂĽr aufgeschlossen hatte, schubste er Draco in Richtung der Couch.
„Da sehnt sich jemand nach dir und ich habe keine Lust, seine Mätzchen noch länger zu ertragen, also sag ihm Hallo.“
Draco kniete immer noch vor der Couch und bohrte seine Finger in das Plastik, als sich Sirius mit einer geöffneten Dose Cola an die Theke lehnte.
„Black“, meinte Draco plötzlich.
„Was?“
„Ich glaube, dein Fisch hat sich in mich verliebt.“ Ein selbstzufriedenes Grinsen huschte über das Gesicht des kleinen Blondchens.
„Er steht auf Schlampen.“
Draco ignorierte sein Kommentar. Er schien die Gabe zu besitzen, alles was er nicht hören wollte, auszublenden.
„Dann muss ich jetzt wohl öfter herkommen, es sei denn, du willst, dass dein Fisch aus Liebeskummer stirbt.“
„Weißt du was ich will, Draco-Herz?“, knurrte Sirius. Der Angesprochene blickte fragend auf, als der Ältere auf die Tür zutrat.
„Ich will, dass du gehst. Und zwar jetzt.“ Sonst vernasch ich dich, gleich da, wo du gerade sitzt. „Wenn ich wiederkomme, bist du weg.“
Damit drehte sich Sirius um und floh förmlich in sein Bad. Kaltes Wasser. Jede Menge kaltes Wasser. Wann hatte Draco begonnen, ihn so aus der Fassung zu bringen? Er atmete tief ein und trat wieder in das Wohnzimmer. Die stand noch immer offen, doch anstatt Draco war es nun Terry Boot, sein hochgeschätzter Nachbar, der seine Wohnung bevölkerte. Einen Moment blieb Sirius der Mund offen stehen.
„Die Tür war offen“, rechtfertigte sich Terry.
„Cool.“ Sirius seufzte.
„Weißt du“, meinte Terry plötzlich und blickte sich um. „Ich frage mich immer wenn ich hier bin, wie viele Kerle ich noch brauchen werde, damit ich auch so ’ne Wohnung hab’. Also, ich würd’ dann wegziehen… Irgendwie vielleicht in die Nähe von dem Ort, wo ich mein erstes Mal hatte. Ich fand das schon immer ziemlich romantisch…“
Sirius massierte sich die Nasenwurzel. War er eigentlich nur von Idioten umgeben? „Wie sagen die Muggel so schön? Das Niveau ist gerade unters Bett gekrabbelt und heult…“, murmelte er vor sich hin, nicht darauf gefasst, dass er eine Antwort bekommen würde.
„Ach, du meinst den Blonden, der heulend unter deiner Hängematte kauert? Hab’ mich schon gefragt, ob das einen besonderen Sinn hat oder ob die Malfoys…“ Sirius hörte dem Satz nicht zu ende zu, sondern machte ein paar große Schritte und streckte den Kopf in sein Schlafzimmer.
Tatsächlich. Auf dem Boden unter seiner Hängematte saß Draco, die Arme um die angezogenen Beine geschlungen, vor- und zurückwippend. Er räusperte sich und Dracos Kopf flog hoch. Mensch, sah der traurig aus. Dicke Tränen kullerten aus Dracos Augen, während er blieb wo er war.
„Warum bist du immer so gemein zu mir, Black? So hässlich bin ich doch gar nicht…“
Sirius seufzte. „Das hat auch niemand gesagt und jetzt komm da raus.“ Als Draco nicht reagierte, fasste Sirius seinen Oberarm und zog ihn so sanft wie möglich nach oben. Im nächsten Moment fand er sich in einer festen Umklammerung wieder, das bleiche Gesicht des Malfoy-Erbens gegen seine Brust gedrückt. Unbeholfen tätschelte Sirius den blonden Haarschopf.
„Ist ja gut, wir müssen jetzt mal ins Wohnzimmer, bevor Terry mir noch alle Wertsachen ausräumt…“
Mit dieser ungewöhnlichen Last an seiner Brust schob sich Sirius in Richtung seines Sofas.
„Was machst du eigentlich hier, Terry?“, fragte er, als er Draco auf die Couch gebettet hatte.
„Ach du scheiße“, kam es von dem Angesprochenen und erbleichte in einer Art und Weise, die zeigte, dass der eigentliche Grund seines Besuches ihm wohl gerade erst wieder einfiel. Strunzdumm, dieser Mann, wirklich.
„Harry, es geht um Harry!“
Sirius saß augenblicklich kerzengerade. „Was ist mit ihm?“, bellte er.
„Er liegt im St. Mungos und…“
Innerhalb einer Sekunde hatte Sirius Dracos Hände von sich gelöst, war aufgesprungen und pinnte nun Terry an der Kehle gegen die Wohnzimmer wand.
„Was ist mit ihm?“
„… Angegriffen... nach der Arbeit… ich ersticke…“, erst als Terry schon fast blau anlief, ließ ihn Sirius los. Wie ein nasser Sack klappt der einstige Ravenclaw an der Wand zusammen.
„Draco, wir gehen.“ Wie ein Hündchen sprang dieser auf und folgte Sirius hinaus, der ihn kurz darauf mit in eine Ecke zerrte. „Halt dich fest“, befahl er hektisch und kaum, dass Dracos Hände an seinem Körper waren, apparierte er in die Eingangshalle des St. Mungos.
Es folgte ein kurzer SpieĂźrutenlauf, in dem er mehrere Heiler und Schwestern davon ĂĽberzeugen musste, dass er wirklich Harry Potters Pate war, dann stand er mit Draco vor dem Krankenzimmer.
„Warum hast du mich eigentlich mitgenommen?“
„Weil du gerade da warst“, antwortete Sirius auf diese unnötige Frage und klopfte dann. Harrys Stimme klang krächzend, als er sie herein bat.
Blass vor Sorge stürmte Sirius in das Einzelzimmer und betrachtete seinen Patensohn, der etwas lädiert aber am Leben in einem Bett lag.
„Harry, Kumpel, wie geht’s dir?“ Wenn Harry etwas passiert, konnte Sirius nie umhin sich zu Tode zu sorgen: Er wusste, dass er sich damit wie Molly Weasly verhielt, aber Harry war James Sohn. Und wenn James Sohn etwas passierte, würde er sich das nie verzeihen können.
„Was ist passiert?“
„Fraser und ich sind… - Malfoy…“ Erst jetzt schien dem Bezwinger Voldemorts aufzufallen, dass sie nicht allein waren.
„Potter…“
„Er ist wegen mir hier.“
Harry warf ihm einen bedeutungsvollen Blick zu, aber Sirius schüttelte den Kopf. Okay, Harry musste es komisch vorkommen, schließlich waren seine Betthäschen nicht mehr als einmal in Aktion, normal. Aber dass das hier eine Situation war, auf die er leider keinen Einfluss hatte, konnte er ja nicht wissen.
„Also, was ist mit dir und Fraser?“
„Wir sind angegriffen worden. Von Malfoy. – Dem Älteren.“
Sirius zog zischend die Luft zwischen den Zähnen ein, Harry runzelte die Stirn und Draco rammte wortlos eine Faust gegen die Wand.
„Meine Rivalitäten mit der Familie Malfoy werden eben nie aufhören, so wie ich das sehe.“
„Ich kann nichts dafür, Potter! Mein Vater ist ein Idiot, das kann man eben nicht ändern.“
„Hat auch niemand gesagt, Draco“, meinte Sirius beruhigend, bevor der Kleine am Ende wieder zu weinen anfing.
„Leider können wir es nicht beweisen, sonst würde er allein für die Verwendung des Cruciatus in Askaban landen.“
„Aber warum macht er das?“, murmelte Sirius vor sich hin, ganz vergessend, dass der Sohn des besagten Mannes direkt neben ihm stand. „Geld hat er ja wirklich genug.“
„Und Stolz auch“, schaltete Draco sich leise ein. „Er will sich von euch nicht zurechtweisen lassen.“
Die beiden Schwarzhaarigen seufzten synchron auf.
„Aber sonst ist alles okay bei dir, Harry?“
„Klar, wenn sie mich gelassen hätten, wäre ich schon längst nach Hause gegangen.“
„Gut, ich hatte wirklich angst, als Terry…“ Sirius stockte, seine Augen huschten über Harrys Gesicht. „Warum zur Hölle weiß Terry Boot davon, dass du im Krankenhaus liegst?“
Schlagartig lief sein Patensohn rot an. „Äh, da reden wir ein anderes Mal drüber, okay?“
Sirius stöhnte auf. „Bitte, bitte nicht! Sag mir, dass es nicht das ist, was ich denke… Was ist mit deiner Caroline oder wie sie hieß?“
„Sirius… -“
„Ihr seid doch alle vollkommen bekloppt geworden“, murmelte er verzweifelt.
Diesmal waren es Harry und Draco die einen Blick tauschten, ehe der Blonde zaghaft begann, an Sirius Ärmel zu zupfen.
„Komm… Wir gehen mal lieber.“
Widerstandslos ließ sich Sirius aus dem Raum zerren, in Gedanken noch zu sehr mit der Katastrophe beschäftigt, die sich da gerade aufgetan hatte. Terry Boot und sein Harry. Sein hetero-Harry und der hirnlose Junge vom Strich.
Merlin, schick mir einen Avada Kedavra.
Er stampfte neben Draco über die Gänge des Krankenhauses, als der Blonde plötzlich erstarrte. Kaum, dass Black den Blick gehoben hatte, starrte er in die Augen seiner Cousine. Einer Narzissa Malfoy, die gar nicht begeistert schien, ihren Sohn in seiner Gesellschaft anzutreffen.
„Dein Vater liegt hier, Draco, du solltest ihn besuchen anstatt mit … dem da… durch die Gegend zu streunen.“


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Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz