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Fanfiction

Partners in Crime - Eigentümliche Einrichtung und geistlose Gedichte

von Kraehenfeder

Hauself: Schön, wieder ein Kommi von dir zu lesen :D Am besten wir gehen alle drei zusammen Kaffeetrinken und ziehen Dray hinter uns her. *hust* Und irgendwer muss ja wie ein räudiges Hündchen hinter jemand anderem herlaufen... =P Danke für's Kommi.

Dr. S:
Nein, wahrlich?! Was erblicken meine von Müdigkeit gemarterten Augen? Ist es etwa dein Name, der sich dort schwarz auf meinem Bildschirm abzeichnet?! (Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften. Und Romeo... etc etc :D) Es ist im Übrigen gar nicht strange, wenn du unsere eigene Story kommentierst. Kein Stück! Deswegen besitze ich auch nicht genug Höflichkeit Danke zu sagen...

Und nun Bühne frei für den ersten Auftritt des wahren Heldens dieser Story...

Kapitel 4 – Eigentümliche Einrichtungen und geistlose Gedichte

Fasziniert betrachtete Draco die kleinen Pillen, machte so etwas Ähnliches wie das Logo von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze, zwei verschnörkelte Ws, auf der grünen Oberfläche aus und fand, dass die aussahen, wie diese Zitronenbonbons aus dem Honigtopf. Oh, die waren lecker!
Sirius schnaubte entnervt. „Hätt wissen müssen, dass ne Jungfrau keine Ahnung von richtigem Spaß hat“, grummelte er, was Draco nun aber nicht auf sich sitzen lassen wollte. Er hatte eben noch nicht das Bedürfnis nach Sex verspürt, das hieß nicht, dass er nicht wusste, wie man sich amüsieren konnte!
„Man braucht keine Drogen um Spaß zu haben“, ließ er mit verschränkten Armen verlauten. „Das ist nur was für Leute, die sonst nicht in Stimmung kommen.“ Unauffällig ließ Draco den Blick durch den Raum gleiten. Man kam vom Hausflur aus direkt ins Wohnzimmer. Jedenfalls schien es das zu sein. Draco kam sich vor, wie in einem dieser Nachtclubs, die er nicht besuchen durfte, weil Malfoys nur in noble Restaurants gingen.
Die Rollläden vor den breiten Fenstern waren fast gänzlich unten. Nur ein kleiner Spalt bot Platz für eine Reihe kleiner, schön gepflegter Bonsais. Ohnehin schien der Traum Dracos schlafloser letzter Nacht eine Vorliebe für allerlei Pflanzen zu haben. Innerlich notierte Draco sich das und hoffte, dass es sich dabei nicht um Cannabis, Marihuana oder sonst etwas handelte. Jaah, Pflanzen waren schon toll, wenn Mr. Black das fand, dann Draco auch.
Draco wurde von all den Eindrücken erschlagen. So viele außergewöhnliche Sachen hatte Lucius nicht mal im Keller!
Gleich rechts neben dem Türrahmen hatte Sirius einen knochigen Strauch stehen, der in der Finsternis leicht leuchtete. In… pink. Ob der echt war? Oder angemalt?
Direkt ans Wohnzimmer grenzte, nur durch einen Tresen getrennt, die Wohnküche. Über der Arbeitsplatte und zwischen den recht leeren Schränken hing ein Neonschild. OPEN stand dort in einem grellen Orange von Blau eingerahmt. Open? Open für was?
Draco biss sich gespannt auf die Unterlippe. Black hatte eine viel ansehnlichere Mini-Bar als Lucius! Marken, die Draco noch nie probiert hatte, Flaschen, die er noch nie gesehen hatte. In außergewöhnlichen Formen, sodass sie mehr aussahen, wie abstrakte Vasen.
Nun trank Draco aber auch nicht, seit er mit zwölf mal den gesamten Vorrat seines Vaters probeweise geleert hatte und daraufhin mit einer Alkoholvergiftung in Severus‘ Kerker gelandet war. St. Mungos wäre zu auffällig gewesen…
Und wieder… Pflanzen. Draco bewunderte zwei Bambussträucher, die bis unter die Decke reichten, rechts und links neben dem Tresen. Fast so imposant, wie Mr. Black persönlich.
„Glaub mir, um in Stimmung zu kommen brauch ich keine Drogen, Moralapostel“, sagte der gerade und marschierte zielstrebig auf seine Bar zu, streichelte dabei beiläufig über den leuchtend pinken Strauch, der wohl so etwas Ähnliches wie ein Schnurren von sich gab. Mit großen Augen wich Draco zurück, stolperte über eine Falte im Teppich und landete auf der Couch, die auf dem zweiten Blick mit Wasser gefüllt war. Mit einem erstickten Keuchen versank Draco ein Stück und spürte etwas an seinem Hintern. Etwas stupste ihn an.
„Trinkste was?“ Sirius ignorierte vollkommen, dass Draco gerade das Gefühl hatte von seiner Wohnung umgebracht zu werden. Vor allem, als er einen riesigen Fisch im Sofa entdeckte. Erschrocken wollte er aufspringen, rollte aber immer wieder zurück in die Falten und versuchte schließlich sich mit einem Bein an der Rückenlehne festzuklammern. Merlin! So peinlich… Warum musste er sich in Blacks Nähe immer blamieren? Seine ganze Würde hatte sich verabschiedet. Eine Schande für einen Malfoy.
„Also…“ Draco pustete sich die Haare aus der Stirn, als Black sich über die Sofalehne beugte und ihn musterte. „Ich bin schon besser verführt worden, aber ich nehme Rücksicht darauf, dass du ungeübt bist.“ Kurzerhand schwang Sirius sich über die Lehne. Draco zog geradeso eben noch die Beine an und lag jetzt eingequetscht in Blacks Sofaecke. Ebenfalls kein Benehmen für einen Malfoy, aber er wusste absolut nicht, worauf er sich konzentrieren sollte. Black oder Benehmen? Zwei Dinge, die sich nicht kombinieren ließen.
„Da ist ein Fisch in deinen Sofa, Black“, sagte er leicht außer Atem.
Sirius hob eine Augenbraue und drückte Draco ein Glas in die Hand. „Ich weiß.“
„Fü-Fütterst du den?“ Dracos Hand zitterte alleine von der kleinen Berührung von Sirius‘ Fingern.
„Sonst wäre er irgendwann tot, nicht wahr?“, schmunzelte Sirius, zog sich Dracos Beine auf die Oberschenkel und nippte an seinem Whiskey. Draco glaubte nicht wirklich, was hier passierte. Eben hatte Black ihn noch loswerden wollen und jetzt saß er hier mit den Beinen auf Sirius‘ Schoß! Er wusste doch, es würde sich lohnen seinen Malfoy’schen Charme einzusetzen. Zum Glück hatte er den wohl noch nicht ganz verloren.
Verträumt lächelnd nippte Draco an seinem Cocktail und bekam dabei das rosa Schirmchen an die Nase. Verwirrt verzog er die Mundwinkel und wich leicht zurück. Warum gab Black ihm einen so süßen Cocktail mit Schirmchen? Gut, schmeckte aber lecker. Draco hatte eine Schwäche für süße Sachen. Unter halb geschlossenen Lidern warf er Black einen verliebten Blick zu, während der Fisch immer wieder mit der Nase gegen sein Hinterteil stupste.
„Ausgefallene Wohnung hast du, Black…“, sagte Draco und rührte mit dem Schirmchen in seinem Getränk herum. „Magst du Pfla…“
„Och, kein Smalltalk, Kleiner“, unterbrach Sirius ihn stöhnend. Oh, Draco wurde ganz heiß von diesem Laut! „Ich will dir nur ganz sanft mitteilen, dass ich kein Interesse habe.“
Aua… Draco nahm blitzschnell die Beine von Sirius‘ und setzte sich vernünftig hin.
„Fang jetzt nicht an zu flennen. Das geht vorbei. Am schnellsten, wenn du ein bisschen was trinkst.“ Sirius stupste dem Jungen leicht in die Seite. „Ich kann dir da ein paar nette Orte empfehlen und…“
„Mitkommen?“ So hoffnungsvoll hatte Draco nicht klingen wollen, aber er wollte in Blacks Nähe sein. Seit gestern hatte er an nichts anderes mehr denken können und sich schon ein komisches Kommentar von Narcissa anhören müssen, als er ständig geseufzt hatte. Wahrscheinlich plante sie jetzt schon die Hochzeit mit Pansy, seiner noch-Freundin. Er würde das ändern, sobald Black angebissen hatte.
„Na ja…“, winkte Sirius ab. „Ich bin müde heut. Hab gearbeitet und…“
„Was arbeitest du?“, fragte Draco neugierig. Wenn er Black in ein interessantes Gespräch verwickeln konnte, dann würde er seinen Charme spielen lassen und kriegen was er wollte! Bei seinen Eltern und Pansy funktionierte der immer, aber da war er auch nicht so nervös.
„Ich dachte, dass wüsstest du. Immerhin bist du da einfach aufgetaucht“, sagte Sirius, klang aber nicht strafend. Oder machte Draco sich da was vor? Es wäre ihm egal gewesen, wenn Black ihn angeschrien hätte, solange er Notiz von ihm nahm.
„Man vermutet nicht unbedingt, dass Sirius Black im Ministerium arbeitet“, sagte Draco wahrheitsgetreu. „Eigentlich müsstest du einen ewigwährenden Hass hegen.“
Sirius lachte auf und es klang, als würde ein Engel zu singen anfangen. Draco lächelte dämlich vor sich hin.
„Na, irgendwie muss ich ja auch überleben, nicht wahr?“
„Ist das Zeug so teuer, dass du das gesamte Vermögen der Blacks aufgebraucht hast?“, wollte Draco wissen und deutete auf den kleinen Beutel mit verbotenen Substanzen.
Sirius verdrehte die Augen. „Meine Fresse, sag nicht, dass Lucy ganze Arbeit geleistet hat?“ Verständnislos hob Draco eine Augenbraue. „Hör mal, ich war auch ein reiches Kind. Ich weiß, wie das läuft.“ Sirius machte eine vielsagende Handbewegung, leerte sein Glas und stand auf, worauf Draco wieder ziemlich in das Sofa einsackte. „Zumindest nach der Schule wirst du ordentlich gefeiert haben, oder?“ Er musterte Draco angestrengt, griff nach dem Plastikbeutel und wog ihn in der Handfläche. „Oje… Wie alt bist du?“
„Denken, Black.“ Draco verdrehte die Augen.
„Du bist zweiundzwanzig…“ Black schien sich wohl daran erinnert zu haben, wie alt sein Patenkind war und projizierte das auf Draco. Oh… Er war auch noch intelligent. Draco verflüssigte sich schon wieder innerlich. „…sieben Jahre in einer festen Beziehung, ohne intimeren Umgang, und hattest bisher nur Geburtstagspartys mit Mummy, Daddy und peinlichen Hütchen?“
„Wir tragen keine Hüte“, sagte Draco leicht verwirrt.
„Bemitleidenswert…“, seufzte Sirius, ließ sich wieder neben Draco fallen und hielt ihm den Beutel hin. „Ich fass keine Jungfrau an, aber ich zeig dir gern mal, wie man sich amüsiert.“
Dracos Augen weiteten sich. Stocksteif saß er da und starrte auf die zitronendropähnlichen Pillen. Jegliche Alarmglocken in seinem Schädel läuteten, aber durch einen rosafarbenen Nebel wurde das Geräusch nur ziemlich dumpf.
Black wollte ihm etwas zeigen. Und zwar gerne… Gezwungenermaßen würde Black also Zeit mit ihm verbringen und dann würde Draco seine dämliche Jungfräulichkeit auch noch loswerden. Schon stand einem Happy End nichts mehr im Weg.
„Trau dich ruhig.“ Sirius hielt ihm den Beutel direkt unter die Nase. „Oder hast du Schiss?“
Dracos schwitzige Finger umklammerten sein Cocktailglas, das er aber nicht abstellte, bevor Sirius sich demonstrativ langsam eine dieser Pillen reinschob. Anscheinend glaubte er, Draco hätte keine Ahnung, wie man das tat. Aber es war so lieb, wenn er es ihm zeigen wollte!
„Nur eine…“, sagte Draco. Er brauchte gefühlte Ewigkeiten um eine grüne Pille aus dem Beutel zu fischen und schluckte sie dann ganz schnell herunter. Es fühlte sich an, als wäre sie irgendwo in seiner Speiseröhre stecken geblieben, weshalb Draco schnell sein Glas austrank.
„Zurücklehnen“, sagte Sirius und machte es ihm lautstark seufzend vor, „und entspannen.“ Er verschränkte die Arme hinterm Kopf und schloss grinsend die Augen.
Draco blieb steif sitzen, fühlte seinen Magen etwas rebellieren und wartete ab. Er nutzte die Zeit um Black schamlos anzustarren. Wie gelöst er aussah… Keine verhärteten Züge mehr in dem markanten Gesicht, als wäre Black um Jahre jünger geworden. Oje… Wenn Draco jetzt auch jünger aussah, dann würde Black ihn sicher nicht haben wollen. Er verspürte das dringende Bedürfnis zu weinen und schniefte kurz darauf.
Verwirrt kniff er die Augen zusammen und presste sich die Hand auf die Stirn. Als er sich wieder umschaute, nun nicht mehr in der Stimmung zu weinen, wirkte alles bei weitem intensiver. Die vielen Farben in Blacks Wohnung, vor allem der pinke Strauch.
„Krass…“, quetschte Draco hervor. Seine eigene Stimme war ihm ebenfalls ein „Krass!“ wert. Dabei sagte er nie Krass…
„Fühlt sich gut an, was?“, grinste Sirius und musterte Draco entspannt.
Draco nickte nur, während er seine eigenen Hände anstarrte. Sirius‘ Hände fielen ihm auf, als der Ältere sich ein weiteres Pillchen gönnte.
„Schööön…“, sagte er melodiös, griff Sirius‘ Hand und fuhr die Linien nach.
Sirius gluckste. „Okay, Kleiner. Am besten flohst du schnell nach Hause und legst dich hin. Verträgst wohl nichts.“
Draco dachte allerdings gar nicht daran und schmuste lieber verträumt lächelnd mit Sirius‘ Hand. So groß. So rau. So warm…
„Oh, also das würd ich echt lassen!“, sagte Sirius, als Draco mit der Zunge über seine Handinnenfläche fuhr. Schmeckte etwas nach Seife und… Sirius. Draco grinste breit. Man sollte Bonbons in der Geschmacksrichtung „Sirius“ rausbringen. Er würde sie kaufen.
„Mann… Gut, schleck meinetwegen darum. Das macht mir nichts…“, sagte Sirius bemüht desinteressiert. Immerhin war er heut noch nicht zum Zug gekommen, aber Draco hatte ja keine Ahnung, wie er das ausnutzen könnte.
Draco hob den Blick, schaute Sirius direkt an und leckte langsam über dessen gesamte Hand, bevor er die sanft umschloss. „Ich will deine Lippen schmecken“, raunte er lasziver, als er hatte klingen wollen. Eigentlich hatte er das auch nicht sagen wollen. Ein bisschen Zeit mit Black reichte ihm schon. Aber wo gerade alles so wunderbar schmeckte. Einmal… nur…
Draco lehnte sich stetig vor, aber Sirius musterte ihn nur amüsiert.
„Merlin, wär ich ein Mädchen, würde das ziehen“, sagte er, drehte Draco die Wange hin und ließ sich da küssen. Nur hatte er nicht damit gerechnet, dass Draco ihn an den Haaren packen würde und ihn direkt auf den Mund küsste.
„Hey, hey…“ Sirius packte den aufdringlichen Jungen an den Schultern, was den nicht davon abhielt den Kopf weiter vorzulehnen.
„Schmeckt so gut…“, hauchte Draco, packte Sirius im Nacken und zog ihn vor um die Nase in den schwarzen Haaren zu vergraben. „Oh, ja!“
Sirius prustete los, fasste Draco an der Hüfte und ließ sich die Frisur durcheinander bringen.
„Sirius… Oh, Sirius.“ Der konnte sich das Lachen nur schwer verkneifen. „War’s nicht nur die Leidenschaft, welche dich zu mir gebracht…“ Merlin, jetzt fing der an zu dichten? „So war‘s das Schicksal, nun verantwortlich für meine Qual.“ Igitt… „Denn du bist die ganze Welt für mich. Spürst du’s nicht? Ich lie…“
„Ah, genug ist genug!“ Sirius presste dem durchgeknallten Jungen eine Hand auf den Mund, was Draco nicht davon abhielt ihm etwas Unverständliches in die Handfläche zu brabbeln. „Sag nichts, was du morgen bereust.“
„Ich bereue nichts“, nuschelte Draco und versuchte Sirius‘ Hand herunterzuziehen. „Ich hab das nur für dich geschrieben!“
„Ich bin kein Mädchen, Darling“, gluckste Sirius. „Komm mir bloß nicht mit roten Rosen, nur weil du ein bisschen…“ Er tippte Draco gegen die Stirn. „…vernebelt bist.“
„Du verstehst nicht.“ Draco presste sich schnell an Sirius‘ Brust. So wunderbar warm. „Jahrelang hab ich auf dich gewartet. ‘S geht dir doch genauso…“
„Nein.“
„Doch. Du weißt es nur noch nicht.“ Draco seufzte glücklich auf, kuschelte sich noch dichter an Sirius, schlang die Arme um dessen Nacken und ließ sich unbeholfen den Kopf tätscheln. „Wir gehören zusammen.“
„Nein.“
„Doch!“ Wieso sträubte der sich gegen so offensichtliche Dinge? Hatte er Angst, sein ruheloses Leben aufzugeben? So etwas musste es sein. „Du brauchst keine Angst haben, Black, mein Liebster.“
„Redest du auch so, wenn du nicht auf Droge bist?“, fragte Sirius mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Du bist meine Droge“, seufzte Draco, zog sich hoch und strich Sirius bedröppelt grinsend über die Wange. „Unser Kuss war die reinste Erkenntnis. Pures Felix Felicis war er und ich spüre ihn noch immer.“
„Ich. Nicht!“
„Eine Auffrischung…“
„Will ich auch nicht!“
Draco verzog die Mundwinkel und klatschte Sirius auf die Wange. „Du wagst es Draco Malfoy abzuweisen?“
Sirius nickte entschieden. „Hör mal, Junge. Du könntest mein Sohn sein.“
„Das hat dich gestern nicht gestört“, gab Draco patzig zurück. Sirius verdrehte nur die Augen. „Sowas macht man nicht mit mir! Ich bin eine gute Partie!“
„Ich brauche keine gute Partie“, seufzte Sirius und versuchte den jungen Mann von sich herunterzubekommen.
„Ich werde deinem Leben wieder Sinn geben!“ Draco klammerte sich an Sirius fest. Jetzt war er einmal so offen mit seinen Gefühlen und dann wurde da derartig drauf herumgetrampelt? Davor hatte Vater ihn ja immer gewarnt. Ehrlichkeit brachte nichts, außer einem Lacher für Black.
„Ohne macht es mir recht viel Spaß, also… Nein, ich denke, ich verzichte“, sagte Sirius und klopfte Draco mitleidig auf die Wange. „Komm schon. Mach dich nicht noch mehr zum Demiguise.“
Draco verzog wütend die Mundwinkel, rückte von Sirius weg und verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust. Was hatte er falsch gemacht? Romantik zog doch immer. Er hatte Black ja nicht gleich einen Heiratsantrag gemacht. Er fand sein Gedicht schön. Black würde schon sehen, was er davon hatte, wenn er einen Malfoy abwies. Dann würde bald im Radio die Black’sche Version von Weasley is our King laufen. Und das Original war schon ein recht ansehnlicher Erfolg, vor allem, weil es das Wiesel immer noch bei jedem Spiel fast vom Besen haute.
„Jetzt sei nicht enttäuscht. In deinem Alter ist jeder kleine Flirt sofort die große Liebe. Ich bin nichts für dich.“ Aufmunternd klopfte Sirius Draco auf die Schulter und wenn es nicht so gut getan hätte, eine so wunderbare Wärme wecken würde, dann hätte Draco ihm kurzerhand einen Cruciatus aufgehalst. Das war also nur ein Flirt gewesen? Na ja, wenigstens etwas. Ein heimtückisches Grinsen schlich sich auf Dracos Gesicht, während er den Blick stur auf Blacks Bonsais gerichtet hatte. Ein Flirt war ein Anfang. Das hieß, da waren Gefühle, was wiederum hieß, dass sie nur an ihrer Beziehung arbeiten mussten und dann schon bald Händchen haltend durch die Winkelgasse laufen konnte. Oh, ja! Jeder würde ihn beneiden. Außer Vater… Der würde ihn umbringen, aber was soll’s.
Nur wie bekam er Black jetzt dazu, ihn nicht vor die Tür zu setzen und zu vergessen?
Draco drehte den Kopf nach vorne und hob eine Augenbraue, als er Sirius Drogenvorrat im Blickfeld hatte. Gut, erstens war das Zeug nicht gut für einen Mann, der große Angst vor der Liebe hatte, und zweitens hatte dieser Mann das Haus Gryffindor besucht.
Sich räuspernd setzte Draco eine schreckliche Leidensmine auf, schaute Black genau in die dunkelgrauen Augen und biss sich verletzt auf die Unterlippe. Er versuchte so bemitleidenswert auszusehen, wie ein Malfoy konnte.
„Ich… verstehe…“, presste er hervor, blinzelte schnell hintereinander und atmete tief durch. „Aber dann… ist alles sinnlos.“ Blitzschnell packte er den Beutel und schüttete sich kurzerhand den gesamten Inhalt in den Rachen. Sirius klappte der Mund auf, während Draco schluckte.
„Hast du sie noch alle?!“, schnauzte Sirius ihn entsetzt an.
Draco blinzelte schwerfällig und als punte Bunkte… oder so vor seinen Augen auftauchten, da befand er, dass das vielleicht doch keine so gute Idee gewesen war…


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