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Fanfiction

Partners in Crime - Ich weiß etwas, was du nicht weißt

von Kraehenfeder

Kapitel 1 – Ich weiß etwas, was du nicht weißt

Mit einem amüsierten Lächeln nahm der schwarzhaarige Mann die Zigarette von seinen Lippen und drückte sie im nahen Aschenbecher aus. Seine Hand lag auf der Hüfte einer blassen Schönheit. Delilah hatte schwarzes Haar, fast ebenso dunkle Augen und Lippen, die einen Mann in den Wahnsinn treiben konnten.
„Willst du wirklich schon gehen, Baby?“ Nun, ihre Stimme war nicht so rau, leidenschaftlich und erotisch, dass sie das perfekte Gesamtbild ausmachen würde. Aber sie war nett. Sirius Black grinste und streckte seine Beine ein Stück von sich.
„Tut mir leid, aber die Pflicht ruft.“
„Ich glaube dir immer noch nicht, dass du jenseits des Vergnügens auch arbeitest“, kam es von dem Mann, der ihnen gegenüber in einem Sessel saß und dessen blaue Augen beinahe an Sirius festgeklebt schienen.
Dieser schob nun Delilah sanft von seinen Beinen und erhob sich.
„Du mich auch, Doug, du mich auch…“, meinte er grinsend und beugte sich vor, um den rothaarigen Mann in einen unsanften Kuss zu verwickeln.
„Vielleicht beim nächsten Mal, Sirius“, hörte er Doug noch hinter sich spötteln, als er durch die Tür schlüpfte und den Blick der beiden im Rücken spürte.
Entspannt trat Sirius Black aus dem dunklen Hauseingang in die Frühlingssonne Londons. Die Muggel hatten wirklich eine Menge zu bieten, wenn man an den richtigen Stellen suchte. Zu dieser Erkenntnis war Sirius schon bald nach seinem offiziellen Freispruch gelangt.
Dumbledore hatte hart daran gearbeitet, endlich seine Unschuld zu beweisen. Und ein Jahr nachdem Harry die Schule verlassen hatte, war er endlich wieder ein freier Mann. Seit dem – und es lag nun immerhin auch schon wieder drei weitere Jahre zurück – genoss er sein Leben in vollen Zügen.
Er wusste zwar, dass nicht jeder das gut hieß, aber im Großen und Ganzen kümmerte er sich nicht darum. Die Blacks waren ja bekannt dafür, relativ stur in ihrem Lebenswandel zu sein.
Die Gefahr, die von Voldemort ausgegangen war, war gebannt. Dieser größenwahnsinnige Schwachkopf würde nie wieder Leid verursachen. Dafür hatten sie alle lange genug gekämpft, Vorarbeit geleistet, damit sein Patensohn ihn schließlich erledigte. Was Harry auch mit Bravour getan hatte. Er war eben ganz der Sohn seines Vaters. Also kein Grund, sich irgendwie einzuschränken.
Pfeifend machte sich Sirius auf den Weg in die Winkelgasse.
Natürlich ging er arbeiten. Doch das war für ihn kaum weniger Vergnügen, wie seine Freizeit, nachdem man ihn beinahe dreizehn Jahre lang in Askaban eingesperrt hatte. Er hatte, durch die tausenden nachträglichen Reinwaschungen des Ministers, einen Job im Ministerium bekommen. In der Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit. Der Witz war, dass sein Job darin bestand, ein bisschen Aktenkram zu erledigen und drei bis vier Mal im Jahr ins Ausland zu reißen. Dabei musste er nur ein bisschen diplomatisches Geschick an den Tag legen und hatte praktisch schon einen Urlaub bezahlt bekommen.
Das Leben konnte also wirklich perfekt sein. Außerdem war er doch noch jung. Jedenfalls sah er noch nicht so alt aus wie er war. Im Gegensatz zu anderen Leuten, konnte er mit der Vergangenheit abschließen. Selbstverständlich trauerte Sirius um die Menschen, die er im Krieg verloren hatte. Er erinnerte sich auch noch gut an das Dunkle, das in der Welt gewesen war, während all dieser Zeit. An die Schattenseiten des Lebens. Aber deshalb durfte man den Sonnenschein nicht verkennen.
Harry und er waren noch vertrauter als jemals zuvor. Sein Patensohn hatte lange Zeit bei ihm gelebt und die beiden unternahmen häufig etwas zusammen… Auch wenn Harry immer etwas skeptisch war, sobald er mitbekam, wie Sirius seine Tage – und Nächte – des Öfteren verbrachte. Molly Weasly titulierte sein „ausschweifendes Sexleben“ wie sie es nannte, als Verdrängungsmechanismus. Harry hingegen hatte einfach ein bisschen an der Erkenntnis zu knabbern, dass sein Pate im gleichen Maße auf Männer wie auf Frauen stand.
Während Sirius den Tropfenden Kessel durchquerte, dabei die verschiedensten Personen begrüßte, dachte er darüber nach, warum ausgerechnet das in der Muggelwelt zu einem solchen Problem gemacht wurde. Die Zwänge unter den Zauberern waren viel größer, trotzdem scherten sich die wenigsten darum, ob man nun schwul war, bi oder vollkommen hetero.
Sirius schüttelte sein gekürztes Haar aus, als er in die Menschenmenge der Winkelgasse eintauchte. Das kunterbunte Durcheinander von Hexen und Zauberern war immer wieder erfrischend.
Molly erwartete ihn heute Abend im Fuchsbau, aber zu dieser geschäftigen, spätnachmittags Stunde, würde sich eigentlich die passende Gelegenheit bieten noch einmal einkaufen zu gehen. Oder vielleicht ein Eis essen.
Wenn er mehr Zeit gehabt hätte, würde er der Nockturn-Gasse wieder einen Besuch abstatten. Aber das schob er ungern zwischen drängende Termine. Also entschied sich Sirius dazu, zu erst einmal an den Läden vorbei zu schlendern.
„Du machst mich wahnsinnig, Draco!“
Eine schrille Stimme ließ ihn aufhorchen. Aus welchem Grund auch immer, befand Sirius, dass es interessant werden würde, einen Schritt zur Seite zu tun und sich hinter einer hohen Pflanze an die Hausmauer zu lehnen. In der kleinen Seitengasse, die hier abzweigte, war ein blonder Haarschopf aufgetaucht, der verdammt nach Malfoy aussah.
„Pansy“, schnarrte eben jener genervt. Aha, die Mini-Ausgabe des Adelsgeschlechts also, dachte Sirius sarkastisch.
„Pansy, Pansy, Pansy… Ich weiß doch wie ich heiße!“ Merlin, hatte dieses Weib eine hohe Stimme. Kein Wunder, dass es dabei zwischen den beiden kriseln musste. „Wieso willst du nicht wenigstens mal mit in dieses Brautmoden-Geschäft gehen? Einfach nur mal gucken. Vielleicht würdest du ja…“
„Ich würde nicht auf die Idee kommen, früher als nötig zu heiraten.“
„Aber… Warum bist du eigentlich mit mir zusammen, wenn du mich nicht heiraten möchtest?“
„Heiraten ist doch kein Zwang. Schau her, Pansy. Ich hab’ dir gesagt, dass wir das Ganze langsam angehen lassen müssen…“ Der kleine Malfoy klang als würde er unter grausamer Migräne leiden. Ein diebisches Lächeln huschte über Sirius’ Züge.
„Langsam? Langsam?“ Bei Merlins Barte, noch ein bisschen lauter und ganz London konnte an diesem Streit Anteil haben. Auch Draco schien dessen Gewahr zu werden und gab einige beschwichtigende Geräusche von sich.
Harry erzählte ab und zu von dem Malfoy-Sprößling. Sie waren zwar keine Freunde, aber den Berichten nach zu urteilen war Malfoy Junior erträglicher als sein Vater. Genau so arrogant. Versnobt. Aber er war nie auf diesem Todesser-Trip gewesen, was Lucius frustrierte und Draco beim Rest der Welt Sympathie-Punke einstreichen ließ. Ansonsten hörte man von beiden nicht mehr viel. Jedenfalls bis dieses schwarzhaarige Weibsbild ihren Ehestreit auf Londons Straßen auszutragen gedachte.
„Wir sind schon so lange zusammen und du… du… du hast noch nicht mal mit mir geschlafen.“
Draco zog scharf die Luft ein und Sirius musste verhindern, laut loszulachen. Das war ja genial, besser als jede Seifenoper.
Little Miss Sunshine weigerte sich, mit seinem Frauchen ins Bett zu gehen.
„Mh, Pansy… Weißt du,… du weißt ja, ich finde einfach, man sollte sich damit Zeit lassen. Meine Eltern haben mich immer dazu erzogen, keinen Sex vor der Ehe zu haben…“
Wer’s glaubt, dachte Sirius bei sich und beugte sich ein Stück vor.
„Lüg mich nicht an, Draco!“ Gleich würden die Fensterscheiben zerspringen. „Bin ich wirklich so hässlich?“ Pansy schluchzte filmreif auf.
Bist du definitiv, Schätzchen. Sirius weiter vor und blickte um den Busch herum. Draco stand mit hochrotem Kopf da, die Hände tief in die Taschen gegraben und blickte seine Freundin mit vor Mordlust funkelnden Augen an.
Pansy hingegen wimmerte vor sich hin und erwiderte seinen Blick aus verquollenen Äuglein.
„Es… erregt dich nicht einmal, wenn du mich siehst. Du willst mich gar nicht. Egal, was ich mache, es lässt dich kalt. So verdammt kalt.“
Wenn es möglich war, wurde das Rot von Dracos Wangen noch intensiver. Er stotterte einen absolut unverständlichen Satz, ehe er tief einatmend, ein weiteres „Pansy“ hervorwürgte.
„Du verstehst das absolut falsch, Schatz, wirklich. Du bist sehr hübsch und alles, aber ich finde einfach wir sollten uns Zeit lassen. Bei mir blockiert irgendetwas, wenn ich daran denke, jetzt schon…“
Sirius hob eine Augenbraue. Dabei sagte man den Malfoys doch immer nach, sie seien geschickte Lügner. Viel merkte er davon gerade definitiv nicht.
Auch Pansy schien das zu durchschauen, denn sie schüttelte nur heftig den Kopf, so dass ihr langes Haar von einer Seite auf die andere flog.
„Ich... ich gehe jetzt weiter einkaufen. Alleine. Wirklich, Draco, wenn das so weiter geht, dann werde ich mit deiner Mutter reden… ich kann das nicht…“ Damit rauschte sie davon, noch ehe der Blonde eine Antwort geben konnte. Dessen graue Augen hatten sich, amüsanterweise, bei der Erwähnung seiner Mutter schockartig geweitet. Nur rutschte er an der Hauswand hinunter und vergrub das Gesicht in den Händen.
Sirius blieb stehen wo er war und dachte nach. Was hatte Harry in letzter Zeit so über seinen einstigen Erzfeind erzählt? Was hatte er früher über ihn erzählt? Irgendwas an Pansys Auftritt hatte ihn stutzig gemacht.
Klar, das Mädchen war keine Schönheit, aber… Männer reagierten auf fast alle Frauen, wenn sie sich auszogen. Außer…
Mit einem breiten Lächeln trat Sirius in die enge Straße hinein.
„Man hat es schon nicht leicht in der Jugend, Draco…“


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