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Fanfiction

Wie es weitergeht... - Kapitel 38 - Der verbotene Wald

von Hermine*Granger

Hallo zusammen,
Hier kommt das neue Chap. Danke an Deena fĂĽrs betalesen und danke an alle Kommischreiber.
Lg. Hermine
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Weihnachten nahte schneller als allen lieb war und Lily wusste noch immer nicht, was sie ihrer Familie schenken sollte. Schliesslich hatte sie so viele Verwandte, dass da für den einzelnen nur noch ein ganz kleines Geschenk übrig blieb, mehr konnte sie sich gar nicht leisten. Das einzige, was sie wusste, war, dass Michelle und Harry eine Rassel aus einem Drachenschwanz erhalten sollten. In Pflege magischer Geschöpfe hatten sie gerade letztens die kleinsten Drachen durchgenommen. Das waren süsse, kuschelweiche Wesen. Am liebsten hätte Lily sofort so einen als Haustier genommen, doch innerhalb einer halben Stunde wäre der ganze Gemeinschaftsraum in Brand gewesen. Die kleinen Viecher waren nämlich im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme. Alle ihre Gefühle drückten sie durch Feuer speien aus. Sie waren so etwas von ulkig! Professor Lovegood hatte den Schülern die Drachenschwänze gezeigt und gesagt, dass man am Rande des verbotenen Waldes jederzeit solche finden würde, da die Tiere jede Woche einen neuen Schwanz mit einem neuen Muster bekamen. Ja, Lily hatte sich nicht verhört, diese süssen Geschöpfe, auch Draculae Pluschae genannt, lebten im verbotenen Wald. Die Lehrerin hatte sich zudem anerboten, mit den interessierten Schülern auf die Suche nach den Schwänzen zu gehen. Lily, Lo, Nad und zwei Jungen hatten sich begeistert gezeigt und Professor Lovegood hatte mit ihnen eine Vollmondnacht dafür abgemacht.
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Kommis?
An diesem Abend sollte nun diese Suche sein. Lily und Nad waren schon sehr aufgeregt, nur Lo beruhigte die beiden immer wieder. „Es wird schon alles gut gehen. Wenn Professor Lovegood mit uns Erstklässlern eine solche Exkursion starten will, dann ist das bestimmt nicht umsonst. Ausserdem haben wir dafür den ganzen morgigen Tag frei bekommen. Ist das nicht genial?“ Nad und Lily schmunzelten jeweils nur. Lo war die Ruhigste von den dreien, aber zugleich auch die Begeisterungsfähigste. Immer konnte sie Lily und Nad zu irgendetwas motivieren. Als die drei jedoch zum Abendessen gingen, spürte man auch bei Lo Zeichen der Aufregung. Sie bekam kaum einen Bissen hinunter und sprach nichts. Das war für Lo nicht weiter ungewöhnlich, doch teilnahmsloses Schweigen war man sich von Lo nun endgültig nicht gewohnt. „Lo?“, fragte Lily und versuchte die eigene Nervosität zu unterdrücken, „geht es dir gut?“ – „Ja… nein… ich frage mich einfach, ob es nicht zu gefährlich ist, auf was wir uns da einlassen. Das ist der verbotene Wald. Und wir suchen nach Drachen!“ – „Nach Drachenschwänzen“, verbesserte Nad sie und grinste ihre Schwester an, „Lo, nun mach dir mal keine Sorgen, wenn wir sterben sollten, dann sterben wir wenigstens zusammen!“ Ein noch breiteres Grinsen machte sich auf Nads Gesicht breit, doch Lo schüttelte nur verzweifelt den Kopf. Schweigend assen die drei Mädchen weiter. Plötzlich räusperte sich hinter ihnen jemand. „Professor Longbottom“, sagten Lily, Nad und Lo wie aus einem Mund. „Ähm, seid ihr beiden Lorraine und Nadèche?“, fragte der Schulleiter. Lo und Nad nickten. „Dann muss ich euch, und die liebe Lily leider auch, enttäuschen. Professor Lovegood fühlt sich nicht gut genug, um mit euch in den verbotenen Wald zu kommen. Würde es euch etwas ausmachen mit mir hinzugehen?“ Vor staunen blieben Lorraine und Nadèche ihre Münder offen stehen, doch Lily nickte, als sei es das allernatürlichste der Welt, mit dem Schulleiter von Hogwarts in den verbotenen Wald zu gehen, um Drachenschwänze zu sammeln.

Nach dem Abendessen rannten die drei Mädchen schleunigst in ihren Schlafsaal und zogen sich warm an. In Windeseile standen sie wieder unten in der Eingangshalle. Sie waren noch etwas zu früh daran und vertrieben sich die Zeit mit Spässen und Diskussionen über verschiedene Quidditchmannschaften. Schliesslich kamen auch Professor Longbottom und die beiden Jungen, die sich als Christopher und Clement vorstellten. Gemeinsam ging die kleine Gruppe auf die Schlossgründe hinaus. Es war eine wunderschöne klare Vollmondnacht. Die Sterne standen hell leuchtend am Himmel und der Mond strahlte ein wunderschönes, fahles Licht aus. Lily sog tief Luft ein. Die Luft war kühl und duftete frisch. Man roch den Duft des schwarzen Sees und den Wald. So hatte Lily sich Hogwarts immer vorgestellt, wie ein Paradies. Professor Longbottom führte die fünf Erstklässler zügigen Schrittes zum Waldrand. „Bitte alle dicht hinter mir bleiben! Wir sammeln alle Schwänze ein, die wir finden können und teilen sie dann gerecht auf. Keiner wird zu kurz kommen, klar?“ Die Kinder nickten. Kaum waren sie im verbotenen Wald, fand Clement auch schon den ersten Drachenschwanz. Er war sehr klein, dunkelbraun mit einem hellbraunen Muster. „Das ist der Schwanz eines Jungtieres.“, erklärte der Professor. Schweigend gingen sie weiter und keine fünf Minuten später hatte auch Lo einen dunkelgrünen Schwanz mit hellgelben Punkten gefunden. Es war kalt, doch die Stimmung wurde immer wie besser. Von weitem her hörte man einen Wolf heulen. „Bleibt dicht zusammen, Kinder“, rief Professor Longbottom. „Oh, seht mal, da ist ein Einhorn!“, rief Nadèche und blieb stehen. Tatsächlich, da stand ein weisses Einhorn. Ein reines weisses Einhorn, so klar und unschuldig. Das reinste Tier der Welt. Verzückt schaute Lily zu dem Wesen. Sie war wie verzaubert und unfähig, sich zu bewegen. Wieder hörte man einen Wolf. Das Einhorn zuckte zusammen. Professor Longbottom stellte sich zu den Kindern und sagte: „Wir sollten nicht zu häufig stehen bleiben, kommt weiter.“ Nach einer halben Stunde waren schon 12 Drachenschwänze zusammen. Jeder sah etwas anders aus als alle anderen. Lily sah zu Boden. Beinahe wäre sie auf einen goldenen mit silbernen Fäden gestanden. Geschwind bückte sie sich, um ihn aufzuheben. Von ganz nahe hörte sie einen Wolf heulen. Sie nahm den Schwanz und wollte ihn in den Korb geben, doch der Professor mitsamt dem Korb war weg. Von weiter hinten hörte sie einen Ruf: „Lily, wo bist du? Halt dich ganz still!“ Was sollte sie jetzt tun? Sie konnte doch nicht einfach stehen bleiben. Schnell packte Lily den Zauberstab und flüsterte: „Lumos solem“ Sie wollte ein auffälliges Licht erzeugen, nicht nur ein Licht. Sofort sah sie Neville und die anderen. Schon wollte Lily auf sie zurennen, als sie hinter sich ein Knurren und Heulen hörte. Sie drehte sich um – und sah einem Werwolf in die Augen. „Hilfe!“, schrie Lily und rannte, was das Zeug hielt. Noch immer strahlte ihr Zauberstab Sonnenlicht aus. Wo waren die anderen schon wieder? Da, weiter vorne, sie waren schon fast aus dem Wald heraus. Zum Glück waren sie nicht zu tief in den Wald hineingegangen. Wieder knurrte der Werwolf hinter Lily. Sie rannte weiter, langsam ging ihr die Puste aus, doch Lily rannte um ihr Leben. Plötzlich strauchelte sie über eine Wurzel und fiel zu Boden. „NEEIN!“ Jetzt war alles aus. Der Werwolf würde sie beissen und sie würde elendiglich im verbotenen Wald sterben. Grosse Tränen liefen Lily über die Wangen. Sie packte ihren Zauberstab und wollte den Werwolf wegschleudern, doch er war verschwunden. Sie stand auf und sah sich um. Zwei Schritte von Lily entfernt stand das Einhorn. Es war Lily gefolgt und hatte den Werwolf vertrieben. Es hatte Lily das Leben gerettet. Schluchzend ging Lily auf das Tier zu. Es bewegte sich nicht. Was war nur mit diesem Tier los? Normalerweise gingen Einhörner anderen Kreaturen aus dem Weg. Lily streckte ihre Hand aus, worauf das Einhorn seinen Kopf zu ihr wandte und kurz schnaubte. Dann setzte es sich in Trab und verschwand im Dickicht. Nun nahm Lily ihre Beine in die Hand und rannte zu den anderen. Diese hatten die Szene mitverfolgt und waren vor Angst um Lily fast gestorben. Als Lily ihre Gesichter sah, begann sie zu schluchzen. Wie knapp war sie dem Tod entronnen! Schnell umarmte sie Lo und Nad, welche beide auch Tränen in den Augen hatten, dann ging sie zu Neville und umarmte auch ihn. „Lily, du weißt gar nicht, wie froh ich bin, dass du noch lebst. Es wäre schrecklich gewesen, mein Patenkind zu verlieren!“, sagte Neville und drückte sie. Dann wanderten alle zusammen zum Schloss zurück. Leise schlichen sich die drei Mädchen in den Schlafsaal. Die anderen Mädchen schliefen bereits. Schnell zogen sich Lily, Lo und Nad um und überliessen sich sofort dem Schlaf.


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