
von Muggelchen
Nachdem sein Ich aus der Zukunft ihn allein gelassen hatte, stand Harry eine Weile bewegungslos im Raum und dachte angestrengt darĂŒber nach, was er den anderen erzĂ€hlen könnte, damit sie ihm ohne zu Murren folgen wĂŒrden. Unverhofft betraten Severus und Hermine sein Hotelzimmer und sie fanden ihn regungslos in der Zimmermitte stehend vor.
âHarry?â, fragte Severus vorsichtig, nachdem er das auf dem Boden liegende, zerschellte Geschirr vom FrĂŒhstĂŒck bemerkte.
Die Stimme seines Kollegen lieĂ ihn sofort wieder klar denken und er folgte allein seinem Instinkt, als er aufgebracht sagte: âWir mĂŒssen weg, sofort! Packt eure Sachen und wartet im Foyer!â
Hermine kam auf ihn zu und forderte eine ErklĂ€rung, indem sie fragte: âWas ist passiert, Harry?â
Er ergriff sie an den Oberarmen und drĂŒckte zu, um seinen Entschluss deutlich zu machen, bevor er befahl: âGeht in euer Zimmer und packt eure Sachen!â
Sie schĂŒttelte den Kopf und wollte widersprechen, doch Severus sagte: âHermine, kommen Sie. Wir tun besser, was er sagt.â
âDas war ja leicht gewesenâ, dachte Harry erleichtert, als er mit hochgezogenen Augenbrauen dabei zusah, wie Severus Hermine aus dem Zimmer begleitete. Er hatte mit viel mehr Widerspruch gerechnet; Fragen ĂŒber Fragen von Hermine und skeptische Bemerkungen von Severus, aber gerade Severus musste den Ernst der Lage gerochen haben, vermutete Harry. In null Komma nichts hatte Harry per wort- und stablosen Zauber nicht nur die Unordnung auf dem Boden beseitigt, sondern auch Annes Koffer und seine eigenen Sachen gepackt. Mit dem GepĂ€ck ging er zu Hermine und Severus hinĂŒber. Die TĂŒr des anderen Zimmers stand offen, so dass er ohne anzuklopfen eintrat, um nachzusehen, wie weit die beiden schon waren. Er war offensichtlich nicht bemerkt worden, denn Hermine und Severus redeten miteinander.
Seine Ankunft wollte Harry nicht geheim halten, weswegen er sich verbal ankĂŒndigen wollte, doch bevor er etwas sagen konnte, hörte er Severusâ Worte: âSie sind doch eine seiner engsten Vertrauten! Warum strĂ€uben Sie sich dann so, einfach zu tun, was er verlangt?â
âWeil ich ihn als seine beste Freundin sehr gut kenne und das da drĂŒben war nicht âmeinâ Harry!â, erklĂ€rte sie.
Harry stutzte und lauschte weiter, wie Severus sagte: âIch bitte Sie, nur weil er etwas durch den Wind war heiĂt das noch lange nicht, dass er nicht er selbst ist.â
âIch möchte nochmal mit ihm reden und wissen, warum wir packen sollen. Das macht doch alles keinen Sinn!â, meckerte Hermine. Harry hörte Severus seufzen und diesen Moment nutzte er, um sich ihnen zu offenbaren.
âSeverus, Hermine? Seid ihr fertig?â, fragte er, wĂ€hrend er sein GepĂ€ck im Flur abstellte.
Sofort stĂŒrzte sich Hermine auf ihn und fragte verzweifelt und gleichermaĂen aufgeregt: âErklĂ€rst duâs mir bitte? Ich verstehe dich nĂ€mlich nicht.â
Seufzend kam Harry einige Schritte nĂ€her, so dass er endlich in der Zimmermitte stand und Severus auf dem Bett sitzen sehen konnte, bevor er sagte: âVertrau mir einfach, ja?â Er klang sehr flehend und das musste Hermine ĂŒberzeugt haben.
âAber spĂ€ter, da erklĂ€rst du es mir, Harry. Darauf bestehe ich!â, sagte sie bestimmend, bevor sie sich seiner Bitte beugte und sie mit einem Zauber all ihre Sachen packte. Severus war damit bereits fertig, denn er war Harrys Aufforderung lĂ€ngst nachgekommen.
âAnne und Sirius kommen gegen halb zwei. Es wĂ€re schön, wenn wirâŠâ
Hermine unterbrach ihn und fragte spottend: âWas denn? Bist du jetzt auch noch unter die Hellseher gegangen? Woher willst du wissenâŠâ
âSei still!â, forderte Harry aufgebracht und Hermine zuckte kurz zusammen, bevor sie ihm aufmerksam zuhörte.
âEs wĂ€re schön, wenn wir schon kurz vor halb zwei unten im Foyer warten könnten, um die beiden gleich abzufangen. Wir checken dann in aller Ruheâ, er blickte Hermine eindringlich an, âdort aus und fahren zurĂŒck nach Inverness.â
Hermine wusste ĂŒberhaupt nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollte. Sie erkannte ihren besten Freund nicht wieder.
âHarry?â, fragte sie Ă€ngstlich, so dass ihm sein aufbrausendes Verhalten schnell Leid tat.
âSei mir nicht böse, Hermine, aber einmal in meinem Leben will ich von Anfang an alles richtig machen. Ich will niemandenâ, er stockte, âvon euch verlieren!â
Severus und Hermine tauschten einen bedeutungsschweren Blick aus, bevor Harry mit geschlagener Stimme anfĂŒgte: âIch bin mit dem GepĂ€ck schon unten in der Eingangshalle. Ihr kommt gleich nach?â Hermine nickte zögerlich und begann gleich darauf, den Rest ihrer Sachen zu packen.
Unten im Foyer warteten Severus und Hermine nebeneinander auf einer Sofaecke sitzend, wĂ€hrend Harry auf und ab ging und immer wieder seinen Blick durch die Fenster auf die StraĂe richtete. Hermine war unruhig, was Severus â und jeder andere, der sie erblicken wĂŒrde â daran erkannte, dass sie nicht still sitzen konnte. Mehrmals rutschte sie auf der SitzflĂ€che nach vorn, um nur wenig spĂ€ter wieder nach hinten zu rutschen. Dabei stieĂ sie mehrmals mit ihrem Knie an seines, bis er leise sagte, so dass Harry ihn nicht hören konnte: âEines hat das Wochenende bestĂ€tigt, nĂ€mlich dass Sie als Spion fĂŒr weitere AuftrĂ€ge dieser Art definitiv nicht in Frage kĂ€men, Hermine.â Entgeistert bis böse blickte sie ihn daraufhin an, so dass er schĂ€kernd hinzufĂŒgte: âSo wie sie nervös hin und her rutschen stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob als Erstes der Bezug der Couch abgewetzt sein wird oder ob mein Knie bereits eine blĂ€uliche VerfĂ€rbung aufweist.â
Erst jetzt bemerkte sie, dass sie ihn einige Male versehentlich gestoĂen haben musste, so dass sie sich zwang, ruhig zu sitzen, bevor sie leise sagte: âEntschuldigung.â
Severus ging auf ihre Entschuldigung gar nicht ein, denn er bemerkte durch das Fenster hindurch Miss Adair und Black, die seelenruhig zum Eingang des Hotels schlenderten. Auch Hermine bemerkte die beiden und schaute gleich darauf auf ihre Armbanduhr. Es war kurz vor halb zwei, genau wie Harry es vorhergesagt hatte. Aufgebracht erhob sich Severus von der Couch und eilte ebenso wie Harry zur DrehtĂŒr des kleinen Hotels, um die beiden in Empfang zu nehmen. Kaum war Black eingetreten, flĂŒsterte Severus vorwurfsvoll: âSie Idiot!â
Im ersten Moment konnte Harry nicht nachvollziehen, warum Severus ihn so angeblafft hatte, doch dann fiel es ihm ebenfalls auf und er machte seinen Patenonkel flĂŒsternd auf dessen schwerwiegendes Fehlverhalten aufmerksam, indem er leise fragte: âSirius, warum bist du nicht Tatze?â
âĂhmâŠâ, war alles, was Sirius entgegnen konnte. Er war vorhin Anne gefolgt, indem er auf die StraĂe appariert war. Die ganze Zeit ĂŒber war er mit ihr durch die Gegend geschlendert, um zu reden, was in der Form eines Tieres nicht möglich gewesen wĂ€re. Er hatte schlichtweg vergessen, dass man ihn hier nur als Hund kannte.
âSirius, du wartest am Auto, sofort!â, befahl Harry und Sirius gehorchte, obwohl sein Gesichtsausdruck zeigte, dass er verwirrt schien. Bevor Anne etwas sagen konnte, schleifte Harry sie zur Rezeption und erklĂ€rte ihr auf den Weg dorthin, dass sie jetzt sofort auschecken wollten. Anne war zwar ĂŒberrascht, gehorchte jedoch ohne Murren.
WĂ€hrend der Autofahrt zurĂŒck nach Inverness, die Sirius nun in seiner normalen Gestalt angetreten hatte und jetzt vorn neben Anne saĂ, herrschte eisige Stille. Niemand wagte es ein Wort zu verlieren, bis Severus es nicht mehr zurĂŒckhalten konnte. Seine HĂ€nde ballten sich zu FĂ€usten und er holte aufgeregt Luft, bevor er an Hermine gerichtet fragte: âSagen Sie, hĂ€tten Sie noch welche von diesen Tabletten gegen ReiseĂŒbelkeit?â
Ihr vor Kummer geplagtes Gesicht entspannte sich und sie musste aufgrund der Frage sanft lĂ€cheln, bevor sie erwiderte: âJa, sicher.â Sofort kramte sie in ihrer Handtasche, die sie zwischen ihren Beinen abgestellt hatte. Er erhaschte einen Blick auf den Inhalt und kam zu dem Schluss, dass er alles schon einmal gesehen hatte. Der Inhalt ihrer Tasche war ihm genauso vertraut wie die Frau, der die Tasche gehörte.
Nachdem sie in Inverness den Leihwagen abgegeben hatten und sich alle fĂŒnf zu FuĂ auf den Weg zu einer abgelegenen BrĂŒcke machten, damit sie ungesehen vor die Tore von Hogwarts apparieren konnten, brach Sirius das Schweigen, denn er sagte aufgebracht: âEs war völlig ĂŒbertrieben, sofort aufzubrechen, nur weil wir uns ein wenig in den Haaren hatten.â
Harry stutzte, wie auch Severus und Hermine, doch Harry war derjenige, der als Erster erklĂ€rte: âDas hat damit doch ĂŒberhaupt nichts zu tun, Sirius. Wir mussten aus einem anderen Grund weg!â
âAch ja? Warum mussten wir, frage ich mich? Weil Severus die Nase voll hatte oder?â, blaffte Sirius.
Bevor Severus sich verteidigen konnte, forderte Hermine an Harry gewandt: âDann erklĂ€re uns mal allen, warum wir deinetwegen so abrupt aufbrechen mussten.â
An einer verlassenen Bootsanlegestelle blieb Harry stehen und drehte sich zu den vieren um. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Er atmete tief ein und aus und erklĂ€rte im Anschluss: âVielleicht steht morgen etwas darĂŒber in der âMuggelpostâ. Wir sollten jetzt apparieren.â
Seine Worte klangen kraftlos, so dass niemand mehr etwas dagegenhalten wollte. Sirius apparierte mit Anne in ihre Wohnung, blieb jedoch nicht dort, weil sie um etwas Zeit fĂŒr sich gebeten hatte, so dass er nach einem kurzen GesprĂ€ch mit ihr gleich nach Hogwarts apparierte und dort erneut auf Hermine, Harry und Severus traf.
Severus grinste fies und fragte stichelnd: âWas denn, was denn? Vor die TĂŒr gesetzt worden?â
Es war kein aggressiver Blick, den er Severus zuwarf, sondern einer, der mit SchuldgefĂŒhlen durchtrĂ€nkt war. Sirius wĂŒrde es natĂŒrlich niemals jemandem erzĂ€hlen, aber Anne, nachdem sie vorhin wĂ€hrend des Spaziergangs in Aberdeen seiner Geschichte ĂŒber âBrendaâ und die VerknĂŒpfung zu Severus gelauscht hatte, hatte ihm gerade eben ihn ihrer Wohnung klar gemacht, dass sie heilfroh darĂŒber sein wĂŒrde, ihn frĂŒher nie gekannt zu haben. Als Sirius nachgefragt hatte, wie sie das meinen wĂŒrde, hatte sie ehrlich geantwortet: âWeil du frĂŒher offensichtlich einer von genau den Kerlen gewesen warst, deren Typ ich gar nicht ausstehen kann. Du warst damals ein kleiner Casanova, aber das ist es gar nicht mal, was so schlimm ist.â Sie hatte geseufzt, bevor sie noch leise angefĂŒgt hatte: âDu warst gemein und hinterlistig, Sirius, und so was kann ich auf den Tod nicht ausstehen! Ich dachte bisher immer, du wĂ€rst nett.â
âAber ich bin nett!â, hatte Sirius ihr versichern wollen.
Sie schĂŒttelte den Kopf und erklĂ€rte: âWeiĂ du, in der Schule war ich eine âgraue Mausâ, weil ich keine Markenklamotten getragen habe und weil ich mit meinem Musikgeschmack aus der Reihe getreten bin; der lieĂ sich halt nicht mit den aktuellen Charts vereinbaren. Ich wusste nicht einmal, welche Band gerade âinâ ist. Ich habe mich nie dem Zwang ausgesetzt mich anpassen zu mĂŒssen, um âFreundeâ zu finden und bin deswegen gemieden worden. WeiĂt du ĂŒberhaupt wie das ist, wenn man beim Sportunterricht als eine der letzten fĂŒr ein Team ausgewĂ€hlt wird, das von einem MitschĂŒler zusammengestellt wird? Dabei war ich gar nicht mal schlecht in Sport, aber Beth und ich waren immer die Letzten, die man ausgewĂ€hlt hat. Du glaubst gar nicht, was wir uns alles von unseren âSchulkameradenâ gefallen lassen mussten; was man uns fĂŒr Schimpfworte an den Kopf geworfen hat, nur weil Beth eine âStreberinâ war und ich Klamotten von der Stange getragen habe. Kinder können echt grausam sein, aber Jugendliche können noch viel mehr verletzen, weil die mit ihren Bemerkungen weit unter die GĂŒrtellinie gehen.â Sirius hatte sie nicht ein einziges Mal unterbrochen, so dass sie noch schnell hinzufĂŒgte: âNachdem was ich von Arthur, Remus oder dir gehört habe, ist Harry in der Schule genauso ein AuĂenseiter gewesen wie Snape und ich. Harry hat sich â wie ich â sogar mit anderen AuĂenseitern verbĂŒndet! Und auch er hatte mit solchen Idioten zu kĂ€mpfen wie Snape und ich. Du weiĂt natĂŒrlich nicht, wie man sich bei so einem Mobbing in der Schule fĂŒhlen könnte, nicht wahr? Du warst fĂŒr alle ja immer der âtolle Typâ, richtig? Dich hat es nicht auch nur eine Sekunde lang interessiert, was deine blöden Kommentare oder deine Scherze bei jemandem anrichten könnten. Frag doch mal Harry, wie er sich immer gefĂŒhlt hat, wenn Draco ihm das Leben schwer gemacht hat. Frag ihn ruhig mal! Beth könnte dir auch einige Geschichten aus der Schulzeit erzĂ€hlen, was man mit ihr alles angestellt hat. Aber dich wĂŒrden diese Anekdoten vielleicht sogar belustigen? Bist ja immerhin einer von âdenenâ oder?â Es war weniger Wut, die er hatte heraushören können; es war EnttĂ€uschung gewesen.
Ihre Worte hatten Sirius tief getroffen und zum Nachdenken angeregt. Im gemeinsamen Wohnzimmer angekommen setzte er sich wortlos auf die Couch und dachte nach. Er erinnerte sich an Harrys viertes Schuljahr und an den Briefwechsel, den er mit seinem Patensohn gefĂŒhrt hatte. Aus jedem Satz hatte Sirius damals herauslesen können, wie sehr Harry unter den GehĂ€ssigkeiten seiner MitschĂŒler gelitten hatte. Harry hatte damals geschildert, dass fast alle SchĂŒler AnhĂ€nger tragen wĂŒrden, auf denen âPotter stinktâ geschrieben stand und weil er sich zu diesem Zeitpunkt auch noch mit seinem besten Freund Ron zerstritten hatte, was Hermine zwischen zwei StĂŒhlen stehen lieĂ, hatte er fĂŒr Harry den einzigen Kontakt dargestellt, von dem er sich ernst genommen fĂŒhlte und von dem er nicht veralbert worden war.
In den Kerkern angekommen zog Severus den Stuhl vom Tisch, damit Hermine ihre Tasche darauf abstellen konnte. Sie seufzte und fragte ihren Professor besorgt: âHaben Sie eine Ahnung, was mit Harry los sein könnte?â
Severus hob und senkte einmal sanft die Schultern, bevor er erwiderte: âEs gibt viele Vermutungen, die ich habe. Er könnte eine Vision gehabt haben â so geschockt, wie er ausgesehen hatte. Harry muss das Tablett fallengelassen haben, was darauf hinweist, dass er entweder von einer Vision heimgesucht worden war, die ihn zeitweise die bewusste Kontrolle ĂŒber seinen Körper gekostet hatte oder dass er sich mĂ€chtig erschrocken haben muss. Wenn letzteres zutrĂ€fe, stellt sich natĂŒrlich die Frage, wovor er sich erschreckt haben könnte. Hatte er einen Geistesblitz? Oder war es ein plötzliches BauchgefĂŒhl, weswegen er der Meinung war, wir wĂ€ren dort nicht mehr sicher?â
Aufmerksam hörte Hermine zu, als Severus seine Kombinationsgabe offenlegte. An das am Boden liegende Tablett hatte sie gar nicht mehr gedacht, weil sie diesem Fakt keine Wichtigkeit beigemessen hatte. Eine Sache war ihr jedoch nicht klar, weswegen sie fragte: âIch dachte, man wĂŒrde sich an Visionen nicht erinnern können.â
âNein, Hermine. An Prophezeiungen kann man sich nicht erinnern. Visionen sind etwas anders. Sie kennen dieses Gehabe doch von Sibyll oder? Mit ihrem aufgebrachten Gefuchtel und ihren bedeutungsschwangeren Vorhersagen, dass nĂ€chste Woche ein SchĂŒler den Tod finden wĂŒrdeâ, erklĂ€rte Severus mit Verachtung in der Stimme, so dass Hermine grinsen musste. Severus erzĂ€hlte weiter: âIch selbst habe mich oft auf meinen Instinkt verlassen, was mir mehrmals das Leben gerettet hat. Vielleicht hatte Harry jedoch auch kurz zuvor mit jemandem eine Unterhaltung gefĂŒhrt? Möglicherweise mit einer Angestellten des Hotels und er hat Informationen erhalten, die ihn dazu bewegt haben, solche drastische Schritte einzuleiten?â
âWas aber nicht erklĂ€ren wĂŒrde, warum er es uns nicht gesagt hat!â, hielt sie dagegen. âWenn er etwas herausbekommen hĂ€tte, dann hĂ€tte er doch einfach erklĂ€ren können, was geschehen ist!â
Severus nickte und bestĂ€tigte: âDa haben Sie Recht und das bringt mich dazu anzunehmen, dass der Grund fĂŒr Harrys Entscheidung den Mund zu halten möglicherweise einer ist, von dem er glaubt, wir könnten ihn schwerlich nachvollziehen. Es gibt nicht viele Punkte, die erklĂ€ren könnte, warum er so ein Geheimnis daraus macht. Es könnte etwas Lapidares sein, wie beispielsweise falsche Verlegenheit, falls er tatsĂ€chlich eine Vision gehabt hĂ€tte. Möglicherweise könnte er es absichtlich verbergen wollen, weil wir es einfach nicht wissen dĂŒrfen. Es schien so, als wĂŒsste er, dass etwas Schlimmes geschehen wĂŒrde, wenn wir in Aberdeen geblieben wĂ€ren, wenn er sogar die morgige Ausgabe der âMuggelpostâ empfiehlt. Was also hĂ€tte ihn veranlassen könnenâŠâ
âEin Zeitumkehrer?â, unterbrach Hermine.
Severus stutzte und blickte sie mit groĂen Augen an, bevor er zugab: âAn diese Alternative hatte ich gar nicht gedacht, aber Ihre Ăberlegung ist nicht von der Hand zu weisen. Das könnte durchaus eine der Möglichkeiten sein, weshalb er nichts Genaueres sagen wollte.â
âJa, weil nĂ€mlich der nicht abgesegnete Gebrauch eines Zeitumkehrers vom Ministerium schwer bestraft wird!â, meckerte Hermine, die innig hoffte, dass Harry kein solches GerĂ€t verwendet hatte.
Severus hingegen hob einmal gelangweilt eine Schulter, bevor er entgegnete: âMöglicherweise wĂŒrden Sie anders darĂŒber denken, Hermine, wenn Harry unter anderem damit Ihr Leben gerettet haben sollte.â
Severusâ Worte lieĂen sie die Situation ĂŒberdenken und letztendlich stimmte sie ihm zu, dass man bis zum nĂ€chsten Tag abwarten sollte. Vielleicht wĂŒrde, wie Harry es vorhergesagt hatte, tatsĂ€chlich etwas in der âMuggelpostâ stehen, denn das war eine der wenigen Tageszeitungen, die auch ausfĂŒhrlich ĂŒber Ereignisse in der Muggelwelt berichtete. Hermine hatte schon etliche Ausgaben dieser Tageszeitung gelesen, wenn sie im Fuchsbau gewesen war, denn Arthur hatte sie abonniert.
âIch hole meinen Kniesel bei Hagrid ab. Ich bringe Ihren Hund auch gleich mit, ja?â, schlug Hermine vor.
âJa, das wĂ€re sehr nett von Ihnenâ, erwiderte er freundlich.
Es war schon kurz nach zehn Uhr abends, doch Hagrid war noch wach. Er grĂŒĂte Hermine freundlich und bat sie, auf einem seiner ĂŒbergroĂen StĂŒhle Platz zu nehmen.
âânen Tee, Hermine?â, fragte er breit lĂ€chelnd, doch sie lehnte ab. âSeit wann trinkst du keinen Tee mehr bei mir?â
âEs ist schon spĂ€t und ich hab eine lange Fahrt hinter mir. Sei mir deswegen bitte nicht böse. Ich wollte mich herzlich bedanken, dass du auf meinen Kniesel und auf Severusâ Hund aufgepasst hast. Ich hoffe, die beiden haben keinen Ărger gemacht.â
âĂrger? Nichâ im Geringsten! Komm mal mitâ, sagte Hagrid, der bereits zu einer Ecke des Zimmers ging und sie folgte ihm.
Hermines Blick fiel auf einen riesigen Korb mit Decken und Kissen und in ihm lag Harry mit wachen und rotierenden Ohren auf seiner Seite, wĂ€hrend Hermines bisher namenloser Knieselmischling sich an den Bauch des Hundes gekuschelt hatte. Der Kniesel schlief fest, aber Harry blinzelte bereits, war jedoch zu faul, etwas anderes auĂer den Ohren und den Augenlidern zu bewegen.
âDie haben heute nach dem Fressen fast die ganze Zeit miteinander gespielt und dann da drin gepennt. Ist das nicht ganz goldig?â, fragte Hagrid, ohne darauf eine Antwort zu erwarten. In dem Moment, als Hagrids tiefe brummende Stimme nicht gerade sehr leise ertönt war, war der Kniesel auch schon aufgewacht und er hatte sich gleich darauf gestreckt, was wiederum Harry zum Aufstehen animierte hatte.
Hermine ging vor dem Korb in die Knie und lĂ€chelte, als der Kniesel ihre Hand mit dem Kopf anstieĂ, bevor sie sagte: âDie kommen ja bestens miteinander aus. Ich nehme Severusâ Hund gleich mit; er wartet schon.â
âKommst du eigentlich mit ihm gut klar?â, fragte Hagrid. Weil Hermine einen fragenden Gesichtsausdruck machte, erklĂ€rte Hagrid: âNa mit Snape meine ich. Ich finde, er ist in letzter Zeit etwas⊠Wie soll ich es sagen? WĂ€re er ein KnallrĂŒmpfiger Kröter, wĂŒrde ich sagen, er ist mittlerweile handzahm geworden.â Hagrid lachte grollend und Hermine lachte mit.
âSag ihm bloĂ nie, dass du ihn mit so einem Kröter verglichen hast, Hagridâ, legte sie ihm mit breitem Grinsen nahe und er versicherte ihr, niemals etwas Ăhnliches zu irgendjemandem zu sagen, weil er sehr an seinem Leben hĂ€ngen wĂŒrde. âVielen Dank nochmal, Hagrid. Du bist wirklich der Einzige, dem ich ein Tier ohne zu zögern anvertrauen wĂŒrdeâ, sagte sie lobend, bevor sie ihn wegen seiner GröĂe um die Taille herum umarmte und sich gleich darauf verabschiedete.
An seinem Schreibtisch sitzend erledigte Severus die Arbeiten, die gestern liegen geblieben waren. Es waren Aufgaben der siebten Klasse. Dracos Aufsatz war, ohne dass er ihn aufgrund persönlicher Beziehungen bevorzugen wĂŒrde, die beste aller Arbeiten, was ihn zufrieden schmunzeln lieĂ. Severus hörte, wie sich jemand seiner TĂŒr nĂ€herte und als sie sich öffnete, trat Hermine herein.
âSeverus? Ihr Hundâ, sagte sie, wĂ€hrend sie arge MĂŒhe hatte, mit dem Kniesel auf dem Arm Harrys Leine festzuhalten, denn der wollte mit wedelndem Schwanz zu seinem Herrchen stĂŒrmen.
âBringen Sie ihn doch bitte in meine RĂ€umeâ, bat er. Da sie ihn etwas verwundert anblickte, erklĂ€rte er: âDas GemĂ€lde hat die Anweisung erhalten, neben Harry jetzt auch Ihnen Zutritt zu gewĂ€hren.â
âOh, ja sicherâ, sagte Hermine, die im ersten Moment gar nicht begreifen wollte, dass ihr sonst so verschlossener Professor ihr Zugang zu seinen persönlichen RĂ€umen gewĂ€hrt hatte. Wahrscheinlich hatten einige Personen in Hogwarts dieses Privileg erhalten. Sicherlich durften Albus und Minerva, vielleicht sogar Filius und Pomona bei ihm ein und aus gehen.
Das GemĂ€lde vor Snapes GemĂ€chern betrachtete sie mit gekrĂ€uselter Nase von oben herab, öffnete jedoch wortlos, so dass sie den Hund zunĂ€chst loslassen konnte. Auch ihren Kniesel lieĂ sie im Wohnzimmer laufen, damit sie Harry von seiner Leine befreien konnte und wĂ€hrend sie beim Hund kniete, rannte ihr Kniesel zu einer anderen TĂŒr.
âBleib hierâ, rief sie ihm hinterher, doch schon war er durch einen TĂŒrspalt hindurch in ein anderes Zimmer verschwunden. âVerdammtâ, fluchte sie ihm leise hinterher.
Hermine ging zu der anderen TĂŒr hinĂŒber und schwang sie auf. Der Raum entpuppte sich als, wie sie es befĂŒrchtet hatte, Severusâ Schlafzimmer. Ihr Kniesel sprang gerade von einem gepolsterten Stuhl hinunter und rieb sein Gesicht im Vorbeigehen an ein paar BĂŒcher, die auf dem Boden abgelegt worden waren. Als sie auf das schwarze Tier zuging, hĂŒpfte es wagemutig hin und her.
âIch will jetzt nicht spielen. Komm her, wir gehen nach drĂŒbenâ, sagte sie in sanftem Tonfall, doch dem Kniesel war jetzt nach Spielen zumute. Wenn sie sich ihm nĂ€herte, wartete er sprungbereit ab, damit er ĂŒbermĂŒtig weglaufen konnte, wenn sie ihm gefĂ€hrlich nahe gekommen war. Zuletzt rannte er unter das groĂe Bett und Hermine seufzte.
Jetzt gab es nur zwei Möglichkeiten. Sie könnte zu Severus gehen und ihm erklĂ€ren, dass der Kniesel in sein Schlafzimmer gelaufen war und sie sich nicht ohne Erlaubnis in diesem Raum aufhalten wollte, um ihn wieder einzufangen, was ihr sicherlich eine spitze Bemerkung seinerseits einbringen wĂŒrde. Die Alternative dazu war, den Kniesel so schnell wie möglich selbst einzufangen und nie ein Sterbenswörtchen ĂŒber den Vorfall von sich zu geben. Sie entschied sich fĂŒr letztere Möglichkeit.
Die HĂ€lfte der Schularbeiten war er bereits durchgegangen und den Rest wollte er morgen erledigen, so dass er sein privates BĂŒro verlieĂ, um es sich mit einem Schluck Elfenwein vor seinem Kamin gemĂŒtlich zu machen. Sein Hund schlummerte in einem groĂen Korb und lieĂ sich von ihm zur BegrĂŒĂung tĂ€tscheln. Gleich darauf entledigte Severus sich seines hochgeschlossenen Gehrocks und er öffnete die Knöpfe seiner Weste, die er stets ĂŒber dem weiĂen Hemd trug, welches kaum jemand unter seiner schwarzen Kleidung vermuten wĂŒrde. Dem SchrĂ€nkchen neben dem Kamin entnahm er ein Glas und eine Weinflasche und wĂ€hrend er sich etwas einschenkte, fiel sein Blick auf die Flasche Nesselwein im Schrank, die Harry ihm letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hatte. Dann hörte er plötzlich eine dumpfe Stimme aus seinem Schlafzimmer, aber er verstand die Worte nicht. Er zĂŒckte seinen Zauberstab und schlich sich leise an, doch er wurde mit einem Male stutzig. Sein Hund lief normalerweise, wenn sich jemand seinen RĂ€umen nĂ€herte, schon Minuten vorher wachsam zur TĂŒr und jetzt, wo sich unĂŒberhörbar eine Person in seinem Schlafzimmer aufhalten musste, lag er seelenruhig in seinem Korb und schlummerte.
Vorsichtig betrat Severus sein Schlafzimmer. Den Zauberstab senkte er wieder, als er auf das in die Höhe gerichtete GesÀà seiner SchĂŒlerin blickte, die neben dem Bett hockte und mit einem Arm wie wild darunter herumfuchtelte. Dann vernahm er ihre Stimme: âWehr dich nicht, ich will nicht spielen. Du sollst da rauskommen!â
âHerâŠâ, Severus hielt inne, da bereits die erste Silbe ihres Namens, die seine Lippen verlassen hatte, sie so sehr erschreckt hatte, dass sie sich ihren Kopf am Bettgestell gestoĂen hatte.
Auf den Knien rutschend hatte sie sich umgedreht und ihren Oberkörper aufgerichtet, bevor der Schmerz sie etwas verspÀtet durchfuhr, so dass sie sich mit einer Hand den Hinterkopf rieb und dabei stöhnte.
âMein Kniesel hat sich unter ihrem Bett verbarrikadiert und will einfach nicht herauskommen.â
Er grinste halbseitig und ihr war nicht ganz klar, ob er Schadenfreude empfand, weil sie sich den Kopf gestoĂen hatte oder ob ihn die Situation an sich amĂŒsiert stimmte. Belustigt sagte er: âHermine, ich hĂ€tte vermutet Sie wĂŒssten, dass man in solchen FĂ€llen an den Spieltrieb eines so jungen Tieres appellieren muss. Greifen Sie nicht nach ihm, sondern locken Sie ihn!â
Sie stand auf und rieb sich weiterhin den Hinterkopf, wĂ€hrend sie auf den Boden schaute und nachdachte. Sie zog ihren Zauberstab, aber ihr schien nichts einzufallen und wĂ€hrend sie sich noch immer in seinem Zimmer umblickte, bemerkte sie auf seinem Nachttisch ein dĂŒnnes, strahlend weiĂes BĂŒschel langer Haare. Ein genauerer Blick verriet ihr, dass es sich um Einhornhaar handelte und ein daneben liegender Einkaufszettel bestĂ€tigte ihr, dass er es kĂŒrzlich gezĂ€hlt haben musste, denn diese seltene Zutat ging offensichtlich zur Neige.
Sie griff nach dem BĂŒschel strapazierfĂ€higer Schweifhaare und grinste einmal frech zu Severus hinĂŒber, bevor sie die Haare auf dem Boden hin und her bewegte. Auf der Stelle kam der Kniesel unter dem Bett hervor und angelte nach den Haaren, die Hermine nun so hoch hielt, dass er sie nicht erreichen konnte. Sie griff sich ihren Kniesel, der sofort wohlig zu schnurren begann, legte das Einhornhaar wieder auf Severusâ Nachttisch und strahlte ihn mit einem triumphierenden LĂ€chelnd an.
âErwarten Sie von mir nicht so etwas Albernes wie einen Applausâ, sagte er trocken, wodurch sich ihr LĂ€cheln abrupt verabschiedete. âWie wĂ€re es stattdessen mit einem Schluck Elfenwein?â Ihr LĂ€cheln kam genauso schnell wieder zurĂŒck wie es verschwunden war.
Am nĂ€chsten Morgen am FrĂŒhstĂŒckstisch war Harry der Letzte, der von allen Lehrern gekommen war und es war anzunehmen, dass er sich mit Absicht Zeit gelassen hatte, um nicht Rede und Antwort stehen zu mĂŒssen. Nachdem sich Harry neben Severus gesetzt hatte, flogen bereits die ersten Posteulen durch die Ăffnungen im Dach der groĂen Halle. Erst gestern noch hatte Hermine per Eule ein Exemplar fĂŒr den nĂ€chsten Tag bestellt und sofort bezahlt, so dass sie nun neugierig die pĂŒnktlich gelieferte Sonntagsausgabe der âMuggelpostâ aufschlug.
Die erste Seite wurde von einer Schlagzeile geziert, die sie erschrocken Luft holen lieĂ, so dass Severus sich nach rechts wandte und sie fragte: âWas haben Sie?â
Hermine hielt ihm die Schlagzeile unter die Nase und dort stand fettgedruckt, was Severus leise vorlas: âMuggel-Hotel in Aberdeen in Flammen aufgegangenâ. Severus bemerkte, wie die HĂ€nde seiner SchĂŒlerin zitterten. Sie war sich gerade bewusst darĂŒber geworden, dass sie gestern alle ihr Leben hĂ€tten verlieren können.
Gleich darauf warf sie Harry die Zeitung unwirsch auf den Tisch und sagte vorwurfsvoll: âIch wĂŒrde heute gern deine Version hören, Harry!â
Harry ĂŒberflog die Schlagzeile und sagte gelassen: âWarum? Du weiĂt ja jetzt, warum wir abreisen mussten.â
Sie beugte sich am Tisch vor, damit sie an Severus vorbei angestrengt leise entgegnen konnte: âAber warum wusstest du das?â
âHermineâ, brachte Harry gereizt heraus, denn wenn er mit ihr darĂŒber reden wĂŒrde, dann bestimmt nicht wĂ€hrend des FrĂŒhstĂŒcks am Lehrertisch.
Gerade wollte sie noch etwas entgegnen, da sagte Severus, dem sie so nahe war, dass sie seinen Atem spĂŒren konnte: âIch bitte Sie, Hermine, Sie versperren mir den Zugriff auf mein FrĂŒhstĂŒck.â
Sie blickte Severus kurz an, bevor sie sich ihre Ausgabe der Muggelpost schnappte und sich wieder normal hinsetzte.
Anstatt wie Harry oder Severus zu frĂŒhstĂŒcken las sie den dazugehörigen Artikel auf Seite drei weiter. In dem Hotel war fĂŒr Samstagnachmittag eine private Veranstaltung geplant gewesen und zwar von niemand anderem als Robert Hopkins. Die Veranstaltung war im Artikel als eine kleine âVereinsversammlungâ beschrieben worden. Die Muggelpost hatte kein Wort darĂŒber verloren, was wirklich alles hinter Robert Hopkins steckte. Entweder wussten sie es nicht oder sie hielten es nicht fĂŒr wichtig genug, dessen Hetzkampagne gegen die Zaubererwelt zu erwĂ€hnen. Auf jeden Fall war diese kleine Versammlung von anderen gestört worden. Es war zu einer Auseinandersetzung gekommen, bis irgendwer Molotowcocktails geworfen hatte.
Von der Seite hörte sie Severus fragen: âWas ist ein Molotowcocktail?â
Zuerst schaute sie ihn entgeistert an, bis ihr klar geworden war, dass er den Artikel unbemerkt mitgelesen haben musste, weswegen sie lĂ€cheln musste. Gleich darauf erklĂ€rte sie: âDas ist eine Glasflasche, die mit brennbarer FlĂŒssigkeit gefĂŒllt ist. In den Flaschenhals steckt man einen Fetzen Stoff, den man anzĂŒndet, bevor man die Flasche wirft. Wenn sie zerschelltâŠâ
ââŠfĂ€ngt die breitflĂ€chig verteilte FlĂŒssigkeit sofort Feuerâ, sagte er ihren Satz beendend, so dass sie nur nicken konnte. âMuggel haben erschreckend ausgefallene Ideenâ, fĂŒgte er hinzu.
âJa und sie sind darĂŒber hinaus beĂ€ngstigend wirkungsvollâ, entgegnete sie besorgt, was er mit einem Nicken bestĂ€tigte.
In seinem BĂŒro sitzend las Arthur den Artikel in der âMuggelpostâ und er wurde sich darĂŒber klar, dass er endlich einen Entschluss fassen musste. Er hatte nĂ€mlich nicht nur erfahren, dass es eine Auseinandersetzung in Aberdeen in Zusammenhang mit Robert Hopkins gegeben hatte. Durch einen vertrauensvollen Auroren, der sich gestern wĂ€hrend seines Urlaubs zufĂ€llig in dieser Hafenstadt aufgehalten hatte, war er zudem an die Information gekommen, dass einer der von der Muggelpolizei festgenommenen Unruhestifter ein Squib gewesen wĂ€re und der zweite sogar ein Zauberer. Der Squib gehörte, auch wenn er selbst in der Muggelwelt leben sollte, noch immer der Zauberergemeinschaft an, so dass Arthur zu Kingsley sagte: âIch muss mich mit dem âanderen Ministerâ treffen. Ich muss diesen Squib und den Zauberer herholen und beide verhören!â
Kingsley bejahte lediglich, denn er wusste lĂ€ngst nicht mehr, wie sie sonst noch an weitere Informationen herankommen könnten, da sich Malfoy noch immer strĂ€ubte, sie nach dem letzten Besuch, bei dem sie ihm heimlich Veritaserum eingeflöĂt hatte, zu empfangen.
âDann kontaktiere ihn oder âĂŒberfallâ ihn einfachâ, empfahl Kingsley.
âNein, ich kann ihn nicht einfach so aufsuchen. Ich mach es wie es sich gehört! Das GemĂ€lde soll mich ankĂŒndigen. Ich kann nicht verantworten, dass der Premierminister einen Herzinfarkt bekommt, sollte ich dort einfach so auftauchenâ, sagte Arthur. âHeute ist Sonntag; vielleicht erreiche ich ihn ja auch gar nichtâ, mutmaĂte Arthur.
Kingsley lachte und sagte: âDu bist heute auch hier im Ministerium und nicht Zuhause. RegierungsoberhĂ€upter arbeiten immer, Arthur.â
Arthur stellte sich bereits in seinem BĂŒro vor ein GemĂ€lde mit einem nicht schön anzusehenden, altertĂŒmlichen Schreiber. Der hĂ€ssliche Mann in dem GemĂ€lde sagte: âIch habe zugehört, Minister. Soll ich Ihren Besuch sofort ankĂŒndigen?â
âJa und sagen Sie ihm bitte, ich wĂ€re in spĂ€testens zehn Minuten bei ihm und Ă€hm⊠machen Sie ihm bitte keine Angst ja?â, bat Arthur höflich, doch der Herr im GemĂ€lde schnaufte nur verachtend.
Im BĂŒro des Premierministers der Muggelwelt hatte eben eine Besprechung stattgefunden, weswegen er jetzt, ohne seine GĂ€ste, noch einmal das mitgeschriebene Protokoll durchging, als plötzlich eine hĂ€ssliche Gestalt in einem GemĂ€lde auftauchte und âPstâ machte. Erschrocken blickte der Premierminister sich um. Sein Blick fiel auf die geschlossene, kastanienbraune TĂŒr, dann auf einige Bilder und letztendlich auf das Bild, in welchem eigentlich keine Person abgebildet war. Als er bemerkte, dass die Person in dem GemĂ€lde sich auch noch bewegte, atmete er erschrocken ein. Dann ertönte eine Stimme, die direkt aus diesem GemĂ€lde kam, welches er zu Beginn seiner Amtsperiode zu entfernen versucht hatte, aber das Bild hatte man einfach nicht von der Wand bekommen.
âSehr geehrter Herr Premierminister, wir hatten schon einmal das VergnĂŒgen, falls Sie sich erinnernâ, grĂŒĂte der hĂ€ssliche Mann aus dem Kunstwerk heraus. Der Premierminister schluckte und nickte bestĂ€tigend, denn er bekam kein einziges Wort heraus, so dass das GemĂ€lde, nachdem es einmal geseufzt hatte, ihn darĂŒber in Kenntnis setzte: âDer Minister der Zaubererwelt hat sich fĂŒr ein persönliches GesprĂ€ch mit Ihnen entschlossen und wird innerhalb der nĂ€chsten zehn Minuten in Ihrem BĂŒro auftauchen. Bitte treffen Sie entsprechende Vorkehrungen und teilen Sie Ihrer Vorzimmerdame mit, dass Sie fĂŒr die nĂ€chste Stunde nicht gestört werden möchten. Vielen Dank fĂŒr Ihre Kooperation.â Der hĂ€ssliche Mann aus dem GemĂ€lde verschwand wieder, doch der Premierminister starrte mit groĂen Augen weiterhin auf den leeren Schreibpult, den das Bild zeigte und stieĂ es vorsichtig mit einem Kugelschreiber an.
FĂŒnf Minuten spĂ€ter knisterte es laut im Kamin des BĂŒros und der Premierminister erhob sich aufgebracht von seinem Stuhl, als ein Mann aus dem Feuer trat, der ihn gleich freundlich lĂ€chelnd begrĂŒĂte und ihm dabei die Hand reichte.
Nach der BegrĂŒĂung begann Arthur sogleich zu erzĂ€hlen, doch er hielt inne, als er den erschrockenen Gesichtsausdruck seines GesprĂ€chspartners erblickte. Vorsichtig und besorgt fragte Arthur den anderen Minister: âEs geht Ihnen doch gut oder? Hat das Bild Sie nicht vorgewarnt?â Er betrachtete kurz das entsprechende GemĂ€lde, welches mit einem Klebezauber versehen war, so dass die Zaubererwelt immer einen Kontakt zur Muggelwelt haben wĂŒrde.
Endlich sprach der andere Minister, jedoch sehr abgehackt: âĂhm, doch⊠es hat⊠aber ichâŠâ Nachdem der andere Minister einmal geseufzt hatte, erklĂ€rte er: âEntschuldigen Sie bitte, aber nach Ihrem ersten Besuch dachte ich lediglich, dass der Stress mir Halluzinationen beschert hatte. Ich dachte nicht, dass mein GesprĂ€ch mit Ihnen wirklich stattgefunden hatte.â
âOh, ich verstehe sehr gut, wie Sie sich fĂŒhlen mĂŒssen. Es liegt nicht in meiner Absicht Ihnen Unbehagen zu bereiten. Ich hĂ€tte Sie auch niemals aufgesucht, wenn die Sache nicht so dringend wĂ€reâ, erklĂ€rte Arthur mitleidig.
âDamals war ich drauf und dran, meinen VorgĂ€nger ĂŒber diese Zaubererwelt zu fragen, aber ich habe mich nicht getraut, weil ich dachte, man wĂŒrde mich fĂŒr nicht zurechnungsfĂ€hig haltenâ, offenbarte der andere Minister.
Arthur musste daraufhin lachen und erzĂ€hlte belustigt: âJa, wohl alle Ihre VorgĂ€nger haben das Gleiche geglaubt wie Sie, nachdem Sie mit unserer Welt Kontakt gehabt hatten. Ist immerhin auch eine Art der Geheimhaltung, wenn kein Minister sich traut, etwas von uns zu erzĂ€hlen. Was glauben Sie, was man von mir sagen wĂŒrde, wĂŒrde ich behaupten, Schrumpfhörnige Schnarchkackler sehen zu können.â
âWas bitte?â
âAch nichts, kommen wir zu den wichtigen Punkten, werter Premierministerâ, sagte Arthur mit ernsterer Miene.
Der andere Minister warf beĂ€ngstigt ein: âIch hoffe doch, es geht nicht mehr um diesen Lord. Sie hatten doch das letzte Mal ausfĂŒhrlich geschildert, dass er vernichtet worden wĂ€re.â
âNein, es geht nicht um Voldemort. Es geht um den Vorfall in Aberdeen. Es ging auch durch Ihre Presse. Sie haben die Zeitungen gelesen?â, fragte Arthur, der ihm bereits eine Ausgabe der âMuggelpostâ reichte, welche der Premierminister aufschlug und las.
WĂ€hrend der Premierminister den Artikel in der Muggelpost durchging, schaute Arthur sich bedĂ€chtig in dessen BĂŒro um. Hier waren so viele GegenstĂ€nde, deren Funktionsweise er schon beim ersten Besuch hatte erfragen wollen, doch Harry hatte ihm damals den Ratschlag gegeben, seine Begeisterung fĂŒr MuggelgegenstĂ€nde zu unterdrĂŒcken. Sein Blick fiel auf ein seltsames Gebilde, welches auf dem Schreibtisch des Premierministers stand. Es waren fĂŒnf silberfarbene Kugeln, die von metallenen Stangen an V-förmigen FĂ€den hinunterhingen und Arthur brannte die Frage auf der Zunge, was das fĂŒr ein Ding wohl sein könnte.
Ăber den Vorfall in Aberdeen war der Premierminister lĂ€ngst unterrichtet worden. In dem Artikel der Zeitung aus der Zauberergesellschaft standen viele Begriffe, die ihm fremd waren. NatĂŒrlich formten sich gleich Fragen in seinem Kopf.
âMinister Weasley, was ist ein âSquibâ?â, fragte er neugierig.
âDas sind Nachkommen von Zauberern und Hexen, die jedoch keine oder nur wenig magische FĂ€higkeiten besitzenâ, erlĂ€uterte Arthur gewissenhaft, woraufhin der andere Minister einen brummenden M-Laut von sich gab und weiterlas.
âUnd diese Squibs haben⊠Was genau waren nochmal âMuggelâ?â, fragte der Premierminister.
âEin Muggel ist jemand wie Sie â eine Person, die nicht zaubern kannâ, stellte Arthur freundlich lĂ€chelnd klar.
Der andere Minister blickte Arthur unglĂ€ubig an, bevor er die Zeitung auf den Tisch legte und langsam wiederholte: âIhre Squibs und Zauberer haben unsere Muggel ĂŒberfallen? Was wollen Sie mir damit sagen?â Der Minister wurde etwas ungehaltener, bevor er erbost fragte: âWollen Sie mir damit einen Krieg erklĂ€ren?â
âGrundgĂŒtiger, nein! Und ich wĂŒrde auch niemals die Bezeichnung âmeineâ oder âIhreâ verwenden. In der Zaubererwelt leben auch muggelgeborene Zauberer und Hexen und es gibt viele Squibs aus unserer Gemeinschaft, die hier bei Ihnen als Muggel leben und auch arbeiten!â, entgegnete Arthur beruhigend.
Dem anderen Minister fiel offensichtlich ein Stein vom Herzen, bevor er witzelnd bemerkte: âIch hoffe, die Squibs zahlen hier auch ihre Steuern, wenn sie hier leben und arbeiten.â
Geduldig beantwortete Arthur alle Fragen, die der Premierminister an ihn richtete und mit jeder Antwort machte sich noch mehr Erleichterung ihn dem Muggel-Minister breit. Es lag nahe, dass kein Zaubereiminister jemals so ausfĂŒhrlich mit einem Premierminister geredet hatte. Arthur konnte ihm letztendlich jegliche BerĂŒhrungsĂ€ngste nehmen, bevor er den Ăberfall auf Aberdeen detaillierter ansprach.
âSie haben es ja gelesen, aber was mich besonders stutzig macht: Warum war es ein Squib und ein Zauberer, die eine Veranstaltung von Mr. Hopkins auf diese drastische Art und Weise ĂŒberfallen haben? Sie mĂŒssen zudem wissen, Premierminister, dass ich aus sicherer Quelle weiĂ, dass dieser Mr. Hopkins kein BĂŒrger mit weiĂer Weste ist und er sehr wohl ĂŒber unsere magische Gesellschaft im Bilde ist, aber nachweisen konnte ich ihm bisher keine seiner Untaten. Ich möchte daher gern die beiden Festgenommenen bei uns in der Zaubererwelt verhören. Ich möchte die beiden aus dem MuggelgefĂ€ngnis in unseres ĂŒberfĂŒhren, was ich ohne Ihre Zustimmung nicht machen wollteâ, erklĂ€rte Arthur.
Der andere Minister stutzte kurz und fragte: ââNicht machen wollteâ? Aber Sie hĂ€tten es tun können? Ich meine, Sie hĂ€tten die beiden einfach aus unserer Haftanstalt herausholen können?â
âJa, das hĂ€tte ich schon veranlassen können, aber in dieser Hinsicht war eine Zusammenarbeit mit Ihnen meines Erachtens angemessener. Es hĂ€tte seltsam ausgesehen, wenn plötzlich Ihre GefĂ€ngniszellen leer gewesen wĂ€ren, ohne dass Sie auch nur einen Hinweis darauf gehabt hĂ€tten, wie diese Menschen⊠Na ja, Sie wissen, was ich meine. Ich wollte Ihnen Aufregung und Ărger ersparenâ, sagte Arthur offen.
âDas ist sehr aufmerksam von Ihnen, Minister Weasley. Ăbrigens sagt mir dieser Mr. Hopkins etwasâ, erklĂ€rte der Premierminister. Aufgrund von Arthur forderndem Blick erklĂ€rte er: âWegen diesem Mann und seiner Gruppe habe ich bereits von verschiedenen AnhĂ€ngern der Kirche und aufgebrachten Eltern Beschwerdebriefe erhalten und ich bin unzĂ€hlige Male aufgefordert worden, diese Gruppierung verbieten zu lassen, doch sind mir da gesetzlich die HĂ€nde gebunden. Sie glauben gar nicht, wie die Presse mich wegen meiner Machlosigkeit in Bezug auf Hopkins durch den Schmutz zieht. Ich mĂŒsste erst Gesetze Ă€ndern, um ihn festnehmen zu können, was wiederum unschuldige Vereine ebenfalls schĂ€digen wĂŒrde. Der Mann ist mir seit Beginn meiner Amtsperiode ein Dorn im Auge und ich wĂŒrde wirklich fast alles tun, um ihn hinter Gittern sehen zu können. Wir konnten Hopkins bisher â und da haben wir beide momentan etwas gemeinsam â ĂŒberhaupt nichts nachweisen, denn es ist nicht verboten, einen Verein zu grĂŒnden und Unfug zu verbreiten. Er zahlt sogar gewissenhaft seine Steuern; ich hatte ihm nĂ€mlich Anfang des Jahres die Finanzbeamten auf den Hals gehetzt, falls wir in seiner BuchfĂŒhrung Ungereimtheiten finden wĂŒrden, fĂŒr die wir ihn hĂ€tten festnehmen können. Zumindest konnte ich es unterbinden, dass diese Sekte sich weiterhin in staatlichen und kirchlichen Einrichtungen wie KindergĂ€rten und Schulen einnistet, um dort ihre Hirngespinste an den Mann zu bringen. In diesem Sinne wĂ€re ich sehr erleichtert, wenn Sie mich ĂŒber die Aussagen der Gefangenen in Kenntnis setzen wĂŒrden. Vielleicht finde ich da etwas, mit dem ich Hopkins das Handwerk legen kann.â
Arthur machte groĂe Augen, dann lachte er erleichtert, bevor er sagte: âSie geben mir die Erlaubnis, die beiden Gefangenen in die Zaubererwelt ĂŒberfĂŒhren zu dĂŒrfen?â
âNach unserem GesprĂ€ch liegt es nahe, dass eine Zusammenarbeit fruchtbarer wĂ€re als weiterhin allein herumzustolpern, denn einer von uns beiden wird ihn sicherlich dingfest machen können. Ich verlange nur eine Kopie der Aussagen dieser Brandstifter und ab und an vielleicht ein persönliches GesprĂ€ch mit Ihnen?â, fragte der andere Minister voller Hoffnung.
Breit lĂ€chelnd ergriff Arthur die Hand seines GesprĂ€chspartners und erwiderte: âEs wĂ€re mir eine groĂe Freude, die Zusammenarbeit mit Ihnen als Vertreter der Muggelwelt zu vertiefen!â
Bevor sich Arthur jedoch dazu entschloss, den Premierminister wieder zu verlassen, fragte er: âSagen Sie, das dort auf Ihrem Schreibtischâ, er zeigte auf das Gebilde mit den metallenen Kugeln, âstellt genau was dar? Verzeihen Sie mir die Frage, aber ich habe eine Vorliebe fĂŒr die GegenstĂ€nde von Muggeln. Es ist sozusagen ein Steckenpferd von mir.â Arthur lĂ€chelte bis ĂŒber beide Ohren.
Der Premierminister lĂ€chelte zurĂŒck und erklĂ€rte, wĂ€hrend er sich dem entsprechenden Objekt nĂ€herte: âDas nennt sich âKugelstoĂpendelâ. Warten Sie, ich demonstriere es Ihnen.â
Der Premierminister nahm eine Kugel, hielt sie nach oben und lieĂ los. Völlig fasziniert beobachtete Arthur, wie die Kugel an die andere stieĂ, doch entgegen seiner Vermutung bewegten sich die mittleren drei nicht die Spur, aber dafĂŒr die letzte, denn die schwang nach oben, fiel zurĂŒck und das ganze wiederholte sich.
âFantastisch! Das ist ja ungeheuerlichâ schwĂ€rmte Arthur. âWelchen Zweck hat ein âKugelstoĂpendelâ?â, fragte er noch interessiert.
Der Premierminister antwortete belustigt: âIch möchte diesem Gegenstand keinen tatsĂ€chlichen Zweck zusprechen, Minister Weasley. Es erfĂŒllt in erster Linie nur den Zweck der Dekoration. Möglicherweise könnte es auch die Nerven beruhigen.â
Vorsichtig streckte Arthur einen Finger aus und berĂŒhrte eine der mittleren Kugeln, die sich nicht bewegten und sagte dann begeistert: âDas vibriert ja!â
Ohne Umschweife nahm der Premierminister das KugelstoĂpendel in die Hand und hielt es Arthur entgegen, wĂ€hrend er sagte: âNehmen Sie es als Geschenk, Minister Weasley.â
âAber das kann ich doch nicht annehmen. WarumâŠ?â
Arthur wurde unterbrochen, als der andere Minister sagte: âWir haben uns heute gegen einen gemeinsamen Feind verbĂŒndet, Minister Weasley. Sehen Sie das Geschenk als Symbol unserer engen Zusammenarbeit und Beginn unserer Freundschaft.â
Arthur war hin und weg und strahlte ĂŒber das ganze Gesicht. âIch möchte mich vielmals bei Ihnen bedanken. Das bedeutet mir wirklich viel!â, beteuerte Arthur, bevor er dem anderen Minister die Hand schĂŒttelte und die Muggelwelt mit federleichtem Herz durch den Kamin verlieĂ.
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