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Fanfiction

Harry Potter und der Orden der Macht - Harrys Wachtraumzauber

von John Xisor

Und hier, am Ende aller Dinge, geschah etwas, das Harry schon nicht mehr fĂŒr möglich hielt. Er konnte den Baum, an dem lehnte, fĂŒhlen. Sein alter, seine Ruhe, seine Zuneigung. Die BlĂ€tter flĂŒsterten ihm leise Worte des Trostes ins Ohr und sie waren Balsam fĂŒr die geschundene Seele des einstigen strahlenden Sterns. Er ließ los und fiel – nein, fiel war das falsche Wort – und er schwebte auf unsichtbaren FlĂŒgeln durch ein Sternenmeer. Die Zuversicht strömte durch ihn hindurch und der Glauben, am Ende vielleicht doch noch alles zum Guten wenden zu können. Doch wie sollte er das schaffen? Seine Liebe lag kalt und tot in der Erde. Sein bester Freund hatte einen spektakulĂ€ren Unfall erlitten. Am Ende waren sie wieder auf der gleichen Seite so wie frĂŒher. Jetzt erkannte er das gewaltige Spektrum, das sich ihnen bot und die Schatten, die an ihm vorbeiglitten, versuchten ihn mit sich zu nehmen in ihr Sternenmeer.

War das der nĂ€chste Schritt? In Gedanken breitete er die Arme aus – bereit, alles in sich aufzunehmen, was der Moment bot. Vielleicht hatte Ron recht mit dem, was er verlangte, nĂ€mlich dass sie zu Jonathan zurĂŒckkehren mussten, um weiterzumachen. Die Magie der Schatten. Er konnte sie fĂŒhlen. Das war die Macht der GefĂŒhle. Der Wille allein war auch Macht. Hermine hatte es im Zauber-Gamot bewiesen. Jetzt verschwamm sein Sichtfeld. Die Sterne wurden zu Streifen, wĂ€hrend er durch das Energiefeld raste und er glaubte, hin und wieder vertraute Gesichter aus der Vergangenheit zu erkennen. Sirius winkte ihm aus dem Dreigestirn zu, wĂ€hrend er in seinen Geist daran vorbeizog.

„Wir werden immer um euch sein!“, glaubte er, zwei ach so vertraute Stimmen zu hören. Ron? Ginny? Konnte es wirklich sein? War der Tod nur Traum fĂŒr die Schatten und jene, die ihre Macht zu kontrollieren vermochten? Voller Sterne. Es ist voller Sterne! Lily und James, Remus und der VerrĂ€ter. Die Rumtreiber waren wieder vereint. Hier, am Ende aller Dinge. Oder am Anfang? Am Neubeginn! Konnte der alte Fuchs am Ende doch recht haben? Waren sie immer noch die AuserwĂ€hlten? Haben sich nur die Vorzeichen verĂ€ndert?

Harry sah Hermine mit einem kleinen MĂ€dchen herumtollen. Sie schien ihn nicht zu bemerken, als er sich den vertrĂ€umt Spielenden von hinten langsam nĂ€herte. Er schritt ĂŒber eine grĂŒne Wiese unter dem in Azur getauchten Himmel. Jetzt sah er, wie sie sich umdrehte, aufstand und mit der Kleinen an der Hand auf ihn zukam. Als sie ihn erreicht hatte, blieb sie vor ihm stehen und strich ihm mit der Hand liebevoll ĂŒber die Wange. Er genoss jede BerĂŒhrung ihrer Finger. Sie waren so zart, so fein, so rein, so unschuldig. Es war das Schönste, was er jemals gefĂŒhlt hatte. Konnte es wirklich wahr sein? Er erwiderte mit VerzĂŒckung ihre Geste. SpĂ€ter kniete er sich neben die Kleine und sah ihr in die Augen. Sie hatten ein strahlendes SmaragdgrĂŒn, genau wie seine, aber knallrote Haare, wie Rons. Also doch in der Magie vereint? Hatten jene uralten Magier, die sie beschworen hatten, hier ihre Finger mit im Spiel? Was wollten sie? Wer waren sie? Woher kamen sie? Wohin gehen sie? Keine Antworten... Doch er wĂŒrde Antworten bekommen. Von Jonathan! Als Harry zurĂŒckkam, war die Umgebung in ein seltsames, blaues Licht getaucht, doch Hermine sah er noch immer neben sich sitzen. Jetzt wandte er sich ihr zu und strich mit seiner Hand ĂŒber den bereits erkennbar, leicht gewölbten Bauch.

„Sie wird von dir den Namen Kyrainne bekommen!“, stellte er fest und merkte, wie Mine seine Hand festhielt und zustimmend nickte.

„Wir mĂŒssen zurĂŒckgehen und beenden, was wir angefangen haben. Wir sind es ihnen schuldig. Und uns auch. Es gibt jetzt kein zurĂŒck mehr. Keine Wahl.“, sagte sie.

„Nein. Keine Wahl.“, bestĂ€tigte er und stand auf. WĂ€hrend ihm Hermine folgte und ins Haus ging, fing ihn Arthur vorher ab und fĂŒhrte ihn weg von den anderen.

Er sah ihn an und bemerkte, dass Harry sich verĂ€ndert hatte. Seine vormals pechschwarzen Haare hatten silberne StrĂ€hnen bekommen. Vor ein paar Tagen konnte er die noch nicht gehabt haben. Doch es war kein Wunder nach allem, was sie durchmachen mussten, dass sich dies irgendwie niederschlug. Arthur wusste nicht, wie er beginnen sollte und so gingen die MĂ€nner fĂŒr lĂ€ngere Zeit einfach schweigend nebeneinander her. Harry war froh, dass einfach nur jemand an seiner Seite war und Arthur schien es genauso zu gehen. Und doch fĂŒhlte er, dass Arthur etwas auf dem Herzen hatte, weswegen er unbedingt mit ihm allein sein wollte. Harry dachte schon, dass es damit zusammenhing, was Ron geschrieben hatte, nĂ€mlich dass er und Mine zusammenkommen wĂŒrden, doch dies war ein Trugschluss. Stattdessen ging es noch mal um Rons Unfall, beziehungsweise um die Momente danach, als im St. Mungos alles drunter und drĂŒber ging und niemand etwas sagen konnte. Er bat Harry, Hermine gegenĂŒber vielleicht noch nichts zu erwĂ€hnen und Harry nickte, obwohl er erst hören wollte, was Arthur zu sagen hatte. Danach wollte er entscheiden, ob er Mine es vorenthalten durfte oder nicht.

Rons Vater berichtete von dem GesprĂ€ch mit dem Heiler, als sie mit dem fremden Zauberer bei ihm waren und dieses Licht erschien. Es war bestĂ€tigt, dass Ron bereits tot war, als er eingeliefert wurde. Rein medizinisch war er unmöglich in der Lage, noch irgendetwas zu sagen, geschweige denn zu machen. Er war tot, noch bevor er auf den Boden aufgeschlagen war. Der Klatscher von McLaggen hatte ihm noch im der Luft das Genick gebrochen und dafĂŒr gab es keine Heilung. Was immer Jonathan auch mit Ron getan hatte und sei es auch nur fĂŒr den Augenblick des Abschieds, war mĂ€chtiger als der Tod.

Wie hatte er sich ausgedrĂŒckt? „Versuchen, seinen Lebensfunken zu schĂŒren?“ hallte Harry in den Ohren. Vermutlich war Ron aber zu schwer verletzt, als dass der Funke ausreichend war, wieder eine starke Flamme zu entfachen. Und Rons Idee Jonathan zu Nevilles Eltern zu bringen war brillant, er hatte zwar nichts mehr davon, aber brillant war sie dennoch. Harry musste es riskieren.

Anschließend wanderten die beiden MĂ€nner wieder zurĂŒck. Arthur meinte, dass Mine vielleicht im Fuchsbau bleiben sollte, denn sie sollte jetzt auf keinen Fall allein bleiben. Letzterem stimmte Harry zu, doch der Fuchsbau war keine gute Idee. Er schlug vor, dass sie zusammen mit den drei Jungs erst einmal in sein Haus zogen. Da hatte er zwar noch etwas mit sich und seinen Erinnerungen zu kĂ€mpfen, doch wĂŒrde zumindest Hermine etwas zur Ruhe kommen. Das Ministerium und die Londoner Wohnung fielen waren jedenfalls ausgeschlossen und Hogwarts kam auch nicht in Frage. In die Muggelwelt wollten beide nicht gehen, schon der Kinder wegen, die sich dort nicht entfalten konnten.

Sie hatten es tatsĂ€chlich wahr gemacht und waren zunĂ€chst zu ihm gezogen. Er stellte fest, wie selten sie doch hier waren. Harry kĂ€mpfte viel öfter mit den TrĂ€nen als er sich das hatte eingestehen wollen. Die erste Nacht weinten sie sich in getrennten Zimmern in den Schlaf. SpĂ€ter zog Harry zu Hermine auf die Couch, nur um nicht ganz allein sein zu mĂŒssen.

So wurde es fĂŒr beide ertrĂ€glicher, wenn sie in der Dunkelheit die Erinnerung an die Verlorenen ĂŒberkam.


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