
von Linda Black
So ihr Lieben, trotz unter Stress stehenden Autoren und Ăbersetzern kommt hier mit etwas VerspĂ€tung Kapitel 12 anmarschiert. Ich wĂŒnsch euch viel Spass damit und nachher beim RĂ€tseln ;-)
Ach ja, ich möchte hiermit noch ganz herzlich Joanna fĂŒrs Betalesen danken, sie war mir eine grosse Hilfe und hat dieses Chap etwas realistischer gestaltet. Es gibt so viele Dinge, die ich als selbstverstĂ€ndlich ansehe und die es gar nicht sind. Danke vielmal! *fest drĂŒck*
Und natĂŒrlich auch ein Riesendanke an plotschi fĂŒr die tolle Ăbersetzung, die ich nicht halb so gut hingekriegt hĂ€tte! (Ich habs probiert, ist irre schwer ;)) *auch fest drĂŒck* und noch ein grosses Danke an alan4ever, die mich immer wieder motiviert hat, wenn ich stecken geblieben bin. *ganz dolle drĂŒck, hdsflwdedgnvk ^^*
Mlg, eure Linda Black-----------------------------------------------------
Lupin stand auf und ging zur Treppe. Nach einer Weile kam er zurĂŒck und hielt einen Umschlag aus Pergament in der Hand. Harry konnte es kaum erwarten, den Umschlag zu öffnen, er wollte diese Horkruxe endlich finden, aber Lupin gab ihn ihm nicht sofort. Er behielt ihn in der Hand. Er wollte etwas sagen, das war nicht zu ĂŒbersehen, aber er wusste nicht, wie er es tun sollte. Zu guter Letzt kam ihm Mr. Weasley zu Hilfe. âHarry, hör zuâ, sagte er. âDieser Brief ist etwas sehr Persönliches. Remus hat ihn eigentlich nur zufĂ€llig gefunden. Wir haben ihn auf dem Dachboden gefunden. Remus hat ihn gefunden als wir das Haus durchsucht haben. Zu Beginn waren wir nicht in der Lage, ihn zu lesen, weil es eine Geheimschrift war, aber Remus suchte in einigen BĂŒchern, und fand heraus was es war. Es ist eine sehr alte Schrift, sie kommt aus den frĂŒhen Jahrhunderten, in denen nur die Reichen lesen und schreiben konnten. Die Familie Black ist so alt, dass es möglich ist, dass ihre Vorfahren diese Schrift verwendet haben. Irgendwie muss die Schrift innerhalb der Familie weitergegeben worden sein. Regulus muss sie gekannt haben, und auch Sirius muss sie gekannt haben.â Harry warf einen Blick auf das Pergament. Er konnte kein Wort lessen. Er schaute zu Lupin auf, der ihn anlĂ€chelte. âGlĂŒcklicherweise konnten wir es ĂŒbersetzenâ, sagte er, und ĂŒberreichte Harry einen Zweiten Bogen Pergament. Harry schaute es an, jetzt konnte er es lesen. Die Schrift kam ihm bekannt vor, ohne dass er sich erinnern konnte, wo er sie gesehen hatte. Er las:
Lieber Sirius
Ich werde bereits tot sein, wenn du diese Zeilen liest, aber ich muss dir etwas sagen. Ich weiĂ nun, dass du Recht hattest. Ich hĂ€tte diesen Unsinn um Voldemort niemals anfangen dĂŒrfen. Ich dachte, die Dinge, die Voldemort tut, wĂ€ren richtig, aber er ist grausam und böse. Ich hĂ€tte mich ihm niemals anschlieĂen sollen, und lieber im Kampf gegen ihn gestorben, als dafĂŒr, ihn zu verlassen. Wie auch immer, nun, nachdem ich das herausgefunden, und nichts mehr zu verlieren habe, werde ich dir etwas erzĂ€hlen, auf das ich zufĂ€llig gestoĂen bin. Voldemort hat sich Horkruxe erschaffen.
Du wirst nicht wissen, was ein Horkrux ist, aber Dumbledore wird dir jede Kleinigkeit darĂŒber erklĂ€ren können, wenn du ihn danach fragst. Ich habe keine Zeit, dir mehr zu erzĂ€hlen, das Einzige was du wissen musst, ist, dass Voldemort seine Seele geteilt hat, um sich unsterblich zu machen.
Er hat sieben von diesen Horkruxen gemacht, weil Sieben die stĂ€rkste magische Zahl ist. Bitte frage nicht, woher ich diese Informationen habe; ich kann die Frage auf keinen Fall beantworten und werde auch keine Gelegenheit mehr dazu haben. Aber weil ich schon so viel geschrieben habe, kann ich genauso gut auch weiterschreiben. Wie gesagt, es gibt sieben Horkruxe. Einer davon ist ein Tagebuch, Voldemort muss es in seiner Jugend gemacht haben. Ein weiteres war ein Medaillon von Slytherin, aber ich habe es bereits gefunden und zerstört. Dann gibt es Slytherins Ring und etwas von Ravenclaw oder Slytherin, eine TrophĂ€e, Voldemort liebt TrophĂ€en. Und ich denke der Letzte ist Nagini, seine Schlange, weil er zu gut auf sie achtet, als dass sie nichts besonderes sein könnte. Ăbrigens, ich denke du wunderst dich, warum ich ihn âVoldemortâ und nicht âDen Dunklen Lordâ nenne. DafĂŒr gibt es einen Grund: Mit der Sicherheit, dass er mich töten wird, weiĂ ich nicht, warum ich ihn weiterhin fĂŒrchten soll.
Sirius, nun kennst du Voldemorts gröĂtes Geheimnis. Leider kann ich dir nur von einem Horkrux sagen, wo er sich befindet, ĂŒber die anderen habe ich keinen detaillierten Informationen. Helga Hufflepuffs Becher ist irgendwo in einem See, ich weiĂ nicht, wo genau, ich weiĂ nur, dass es mitten in einem See ist, von starken Zaubern geschĂŒtzt. Sirius, bitte, der Becher muss zerstört werden. Ich weiĂ, dass du im Orden des Phönix bist und etwas unternehmen kannst. Dies ist das Letze, was ich vor meinem Tod schreibe. Ich wĂŒnsche dir nur das Beste.
Dein Bruder
Regulus.
Harry brauchte einige Minuten, bis er verstand, was er gelesen hatte. Er las es ein zweites Mal, um sicherzugehen, dass er wirklich alles verstanden hatte. Das war es also, woher der Orden von den Horkruxen wusste. Schlussendlich schaute er wieder zu Lupin. Lupin lĂ€chelte, und breitete eine Landkarte vor ihm aus. âNun, nachdem wir Professor Dumbledore nicht mehr fragen können, dachten wir zuerst, wir hĂ€tten das Spiel verloren, aber glĂŒcklicherweise konnten wir mit Professor Slughorn ⊠mit ein bisschen ⊠Àhm ⊠Hilfe von Mad-Eye zusammenarbeiten. Also, bitte schönâ, sagte er âDas ist eine Karte von ganz England, weil wir ziemlich sicher sind, dass Voldemort seine SchĂ€tze im Land gehalten hat. Ich denke, du wirst keine Fremdsprachen lernen mĂŒssen.â Harry grinste. Das war typisch Lupin. âWir haben alle Seen markiert, die als Versteck fĂŒr den Becher in Frage kommen. Es gibt sieben davon. Sieben scheint eine wichtige Zahl zu sein, nicht wahr?â Harry grinste wieder, ohne sich wirklich glĂŒcklich zu fĂŒhlen. Die Aufgabe schien immer schwerer zu lösen. Als ob Mr. Weasley seine Gedanken gelesen hĂ€tte, sagte er: âHarry, ich weiĂ, es scheint dir unmöglich, aber wir wĂŒrden dich nicht auf diese Reise schicken, wenn wir denken wĂŒrden, dass du keine Chance hast.â Aber Harry hatte eine letzte Frage: âWarum hat Sirius diesen Brief nie gezeigt? Er wĂ€re vielleicht nichtâŠâ Er konnte es nicht aussprechen und drehte sich weg. Er wollte nicht, dass die Anderen die TrĂ€nen sahen, die in seinen Augen standen.
Lupin antwortete rasch, was Ron und Hermine dazu veranlasste, ihre Köpfe zu ihm zu drehen, wofĂŒr Harry sehr dankbar war. âWir denken, dass Sirius diesen Brief nie bekommen hat, er hĂ€tte uns sonst davon erzĂ€hlt, oder zumindest spĂ€ter Dumledore von den Horkruxen erzĂ€hlt. Dumbledore hĂ€tte frĂŒher gewusst, was Regulus geschrieben hat, und hĂ€tte nicht nach dem Medaillon gesucht. Wir nehmen an, dass die Eule von Regulus im Haus der Blacks ankam, als Sirius bereits nicht mehr da war. Kreacher hat den Brief vielleicht von der Familie bekommen, um darauf aufzupassen und hat den Brief auf dem Dachboden versteckt, wo wir ihn gefunden haben.
Sirius hat nie viel fĂŒr seinen Bruder empfunden und nach allem, was wir gehört haben, war er nie traurig ĂŒber seinen Tod. Er konnte nicht wissen, dass Regulus vor seinem Tod die Seite gewechselt hatte. Es ist schade, dass dieser Brief so lange Zeit verloren war, aber nun kann er uns umso mehr helfen, also, Harry, sei nicht traurig, dass wir ihn so spĂ€t gefunden haben, sondern freue dich, dass wir einen Anfangspunkt fĂŒr unsere Suche haben.
Aber nun solltet ihr zu Bett gehen, ihr werdet morgen zeitig aufbrechen, und solltet ausgeschlafen sein. Oh, ehe ich es vergesse, Hermine, kennst du noch den Spruch, um mit den Pferden zu apparieren?â Harry schaute Hermine erstaunt an, er hatte von diesem Zauber noch nie etwas gehört, aber Hermine nickte und Harry wollte eigentlich nicht darĂŒber nachdenken, also akzeptierte er es einfach. Ăberraschenderweise fing auch Ron keine Diskussion an, sondern folgte seinem Vater mit Harry und Hermine schweigend die Treppe hoch. Harry zog sich rasch um und putzte so schnell er konnte die ZĂ€hne, und als Ron endlich aus dem Badezimmer kam, gab er vor zu schlafen. Er wollte jetzt kein GesprĂ€ch. Nach dem, was er gehört und gelesen hatte, fĂŒhlte er sich schrecklich, als wĂ€re er in Siriusâ PrivatsphĂ€re eingebrochen, er hatte kein Recht darauf gehabt, den Brief zu lesen. Aber er fragte sich immer noch, woher er diese Handschrift kannte.
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Sooooo, hoffe, es hat euch gefallen, ich freu mich auf eure Kommis und bis bald! Kapitel 13 ist schon in Arbeit und diesmal gehts hoffentlich wirklich schnell.
*Riesenumarmung*
Linda
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