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Fanfiction

Cassandra Snape- als Tochter eines Todessers - Verloren

von Kett_Black

Danke an alle :) Ihr seid ja alle ziemlich davon überzeugt, dass Draco sie heldenhaft retten wird, dann grübelt auch schön weiter ^^
Viel Spaß beim lesen

*****************

Im Keller war es kalt und feucht, kein Stück Sonnenlicht hatte in den letzten Stunden, in denen ich hoffnungsvoll auf die Keller Tür gestarrt hatte, herein gefunden. Ich versuchte mir auszurechnen wie lange Dad wohl brauchen würde um mich zu befreien, er musste ja die Abwesenheit seiner Tochter bemerken. Doch meine Hoffnung schwand immer mehr als weitere endlose Stunden vergingen. Als die Kellertür mit einem langen quietschenden Geräusch aufschwang, zuckte ich zusammen, aber ohne Grund. Der Mann, den der dunkle Lord bei unserer letzten Bewegung Wurmschwanz genannt hatte, kam herein und setzte mir eine kleine Schüssel vor. „Genieß es, es wird dein letztes sein.“, sagte er und lachte kurz bitter auf. Ich rührte die Schüssel nicht an, auch nicht als Wurmschwanz wieder verschwunden war. Sie könnte vergiftet sein. Nach all den Jahren in denen ich meinem Vater beim Brauchen zugesehen hatte, hatte ich mir nur eine Regel eingeprägt: Iss nichts was du nicht kennst. Doch schon nach einer Stunde überstieg der Hunger mein Misstrauen und ich löffelte den Brei in mich hinein. Er war sogar gut, keines Wegs vergiftet. Als ich auch den letzten Krümel verspeist hatte, entdeckte ich ein winziges Päckchen am Boden der Schüssel, kaum größer als ein kleiner Finger. Vorsichtig öffnete ich sie und ließ den Inhalt in meine Hand fallen, eine Art Pille. Verdutzt musterte ich sie, doch keinen Hinweis darauf von wem sie kam oder wozu sie gut war. Bevor ich jetzt noch auf die Idee kam mich vermutlich selbst zu vergiften, steckte ich sie behutsam in meine Hosentasche. Schon nach ein paar Minuten hatte sich das Grübeln über die Pille in Luft aufgelöst und ich konzentrierte mich auf etwas vollkommen anderes. Stimmen, bekannte Stimmen, die von Mrs. Malfoy und Draco. Ich fragte mich ob er wusste, dass ich hier unten saß, doch ich traute mich nicht nach ihm zu rufen, das würde uns beide verraten. Und ein Verräter unter Todessern wollte niemand sein. Also lauschte ich den Stimmen weiter ohne mich auch nur zu bewegen. Mir klappte der Mund auf als Hogwarts und Snape fielen. Dad…er war Schulleiter in Hogwarts, heute war der erste September und ich saß hier fest, gefangen von seinen Verbündeten. Warum kam er nicht? Hatte er mich vergessen oder war ich ihm jetzt egal, jetzt wo er den besten Posten überhaupt hatte? Lag ich offiziell noch im St. Mungo und würden sich Luna, Seamus und Neville sich nichts dabei denken? Nein… Oder doch? Hatten sie es unter Verschluss gehalten, dass sie das St. Mungo angegriffen haben? Unmöglich! Warum war dann noch niemand hier und befreite mich? Suchte Seamus nach mir oder Draco oder irgendjemand? Diese beiden Wörter lösten bei mir einen Schwall von Fragen auf und ich hatte auf keine einzige eine Antwort… Langsam wurde Dracos Stimme immer leiser. Eine Weile breitete sich Stille in der Villa aus während ich verzweifelt nach einem Grund suchte warum Dad mir nicht zur Hilfe kam, doch immer wenn mir etwas einfiel, war es nichts weiter als eine verzweifelte Idee, um Dad zu verteidigen. Die Stille währte nicht lange, ein gackerndes Lachen unterbrach sie, Bellatrix Lestrange. Ich hörte wie sie durch die Gegend lief und fröhlich etwas verkündete. Ich stand mit weichen Knien auf und schlich zur Keller Tür, wo ich mein Ohr dagegen drückte und angestrengt versuchte etwas zu verstehen. Doch Worte brauchte niemand, der dumpfe Schlag auf den Boden erklärte alles. Verängstigt wich ich zurück. Die Person war tot, wahrscheinlich ohne jeden Grund, nur um der Familie Angst zu machen. Erst jetzt begriff ich warum der Tod so grausam war, es war nicht einfach eine Person weniger auf der Welt, es wurden Familien auseinander gerissen, Freundschaften zerstört und er war mir so nah wie noch nie zuvor. Mit einem lauten Knall flog die Kellertür zurück und gewährte Bellatrix Einlass. Grinsend kam sie auf mich zu, ihre Augen voller Mordsucht. Ich atmete tief ein und zwang mich nicht zu zittern. „Na wen haben wir denn hier?“, fragte sie. Ihr Zauberstab glitt über meine Wange und bereitete mir Gänsehaut. Sofort machte sich die Snape in mir breit, die Sturheit. Ich antwortete nicht. Bellatrix´ Augen, die sich nun keine Nasenlänge von meinen entfernt, verengten sich zu Schlitzen. „Ich werde deine Zunge schon noch lockern.“, sagte sie und ging elegant ein paar Schritte zurück. „Crucio!“ Ich schrie auf und fiel zu Boden. Ein schrecklicher Schmerz durchströmte meinen Körper, gnadenlos wurde er immer stärker. Ich krümmte mich, schlug um mich, doch nichts half. Tränen füllten meine Augen und ich ließ ihnen freien Lauf. „Hör auf.“, diese Stimme war meine Rettung, Bellatrix wandte sich ab, doch der Schmerz blieb. Keuchend setzte ich mich auf und sah zur Kellertür. „Komm schon Zissy. Ich will doch nur meinen Spaß haben.“, klagte Bellatrix und war schon drauf und dran den Schmerz in mir wieder zu beleben. „Nein. Wir warten auf den dunklen Lord.“, gab Mrs. Malfoy zurück. „Wir sehen uns wieder.“, zischte Bellatrix mir zu und verließ mit ihrer Schwester den Keller. Schmerzende Stille bewohnte ihn jetzt. Es erinnerte mich, an Prof. Burbadge, an all die Menschen die gefoltert wurden, ich war nur ein weiterer. Schluchzend wickelte ich mich in die Decke und verkroch mich in einer dunklen Ecke, dort wo ich sicher war, wenigstens für eine Weile. Leise weinte ich in meine Arme, versuchte an nichts zu denken und fiel in einen unruhigen Schlaf.

************************

So, das wars wieder, in einer Woche kommt das nächste Chap. Und jetzt lasst mal eure Meinungen hören! :)


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