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Fanfiction

9 ähmm... 7 Mounth - Gut, dass morgen Sonntag ist

von -Roxanne-

Hallo meine Lieben, erstmal Sorry, dass es etwas länger gedauert hat mit dem neuem Kapitel, aber jetzt ist ja da. Und das nächste ist auch schon so gut wie fertig und das übernächste gerade am entstehen, ich hoffe das tröstet euch ein wenig über das lange warten hinweg.

„Auch wenn du die Flasche mit deinen Blicken versuchst zu töten, von mir bekommst du keinen Whiskey.“, meinte Jerry, als er ihr leeres Glas Wasser gegen ein neues austauschte.
„Ich bekomme nichts, aber der 14-jährigen da drüben gibst du welchen?“, erwiderte Angelina und deutete mit ihren Kinn zu dem Mädchen, das sie meinte, „Sie ist nie im Leben 17.“
„Ihr habe ich auch nichts verkauft, wenn ihr Freund ihr etwas abgibt ist das nicht mehr meine Sache.“
„Also würdest du Katie den Whiskey verkaufen und es wäre dir egal, wenn sie ihn mir dann gibt?“, fragte sie nun und beugte sich ein wenig über die Theke. Grinsend kam ihr Jerry entgegen. „Nein, Cousinchen, das wäre es nicht. Außerdem würde Katie das nicht machen.“
„Ich will ja auch gar keinen, es ist ja nur, dass ich nicht darf.“, erklärte sie ihrem Cousin und musterte ihn kurz, „Und ich hasse das.“
„Ich weiß, aber warum kommst du dann trotzdem immer wieder hier her?“
„Weil ich zu Hause sicher nicht vor Langeweile sterben werde.“, entgegnete Angelina und lehnte sich wieder zurück.
„Du klingst genau wie deine Mutter, als sie mit dir schwanger war. Sie hat auch immer hier gesessen und rumgemosert, dass sie nichts durfte, aber auch nicht zu Hause bleiben wollte. Also ist sie mir auf die Nerven gegangen, so wie du das jetzt mit Jeremey machst.“, mischte sich nun ihr Onkel ein, der gerade mit einem Fass aus dem Lager kam.
Angelina lächelte, trotzdem konnte sie nicht verhindern, dass sie ein wenig Traurigkeit in ihr breit machte. Immer wieder bekam sie von den Geschwistern ihrer Mutter zu hören, wie sehr sie ihr doch glich.
„So lange er sich dann nicht bei mir ausheult, kann ich damit leben.“, erwiderte sie und sah sich im Pub ihres Onkels um. Alicia und Katie hüpften ziemlich albern auf der Tanzfläche herum und das Mädchen, das vorhin noch mit ihrem Freund an der Theke gesessen hatte, zog diesen mit sich zu den Toiletten.
Leicht schüttelte Angelina den Kopf, hier gab es eindeutig bessere Plätze dafür. Wieder sah sie mit grimmigen Blick zu der Whiskeyflasche. Es war gemein. Dieses Kücken bekam zwei Dinge die sie nicht bekam. Den Whiskey bekam sie nicht und das George und sie das letzte Mal Sex hatten, schien ihr auch Lichtjahre zurückzulegen. Und das alles nur weil sie schwanger war! Total bescheuert und gemein und dämlich! Von fast jedem wurde sie behandelt, als wäre sie aus Glas und wenn es nach George ging, würde sie jetzt in einer gut gepolsterten Gummizelle sitzen, wo weder jemand hinein, noch hinaus kam. Das war zum Verrückt werden! Nicht auszuhalten!
Sie schob den Hocker zurück.
„Wo willst du hin?“, fragte Jerry, als sie nach ihrer Jacke griff.
„Nach neben an. Mir was zu Essen holen.“
„Aber...“
Mit nur einem Blick brachte sie ihn zum Schweigen, bevor sie sich auf den Weg zur Tür machte. Kurz signalisierte sie Katie, die gerade zu ihr sah, dass sie kurz nach draußen ging.
Tief atmete Angelina ein. Die Nachtluft war eindeutig besser, als die stickige Luft im Pub. Sie schlug den Kragen ihrer Jacke hoch und lief über die Straße zu dem kleinem China-Imbiss.
„Angelina! Schön dich zu sehen!“ Mit einem breitem Lächeln begrüßte der Mann hinter dem Fenster sie. Er war nicht einmal so alt wie sie und auch seine chinesischen Züge waren nur noch wage zu erkennen.
„Hey Cy, wie geht’s?“
„Es muss ja. Wie immer?“
„Jap, wie immer.“, grinste sie und stützte ihre Arme auf die Ablage, während sie darauf wartete, dass Cy ihre gebratenen Nudeln in den Pappkarton füllte.
„Wie geht’s dem Würmchen?“, fragte der junge Halbchinese, während er noch ein paar Nudeln mehr in den Karton füllte.
„Bestens. Er versucht mit Begeisterung meine Knochen zu brechen.“, erwiderte sie mit einem Lächeln, „Katie und Alicia hat er auch schon erwischt, nur bei George weigert er sich.“
„Das muss ihn doch ganz schön deprimieren.“, meinte Cy dann und reichte ihr ihre Nudeln.
„Er nimmt es mit Humor und so lange Percy nicht vor ihm an die Reihe kommt wird das wohl auch so bleiben.“, antwortete sie, „Aber ich glaube, ich muss wieder rein, sonst stürmt Jerry noch raus, nur um sicher zu gehen, dass mir nichts passiert ist.“ Lachend schüttelte sie den Kopf. „Dabei war er es doch, der mich mit 12 die Treppe runter geschubst hat.“
„Was sich liebt, das neckt sich oder so heißt es doch.“, grinste Cy und nahm das Geld von ihr entgegen.
„Na ja, ich glaube weniger. So bis dann.“, erwiderte Angelina und schob sich schnell eine Gabel voll mit Nudeln in den Mund. Jetzt auch noch mit den dazugehörigen Stäbchen essen, nein, dazu hatte sie wirklich keine Lust. Kurz winkte sie Cy noch einmal zu, bevor sie zurück in den Pub ihres Onkels ging. Während sie die Tür mit der Schulter aufschob, verschwand eine weitere mit Nudeln gefüllte Gabel in ihrem Mund. Allerdings konnte sie gar nicht so schnell reagieren wie es passierte.
Sie saß auf dem Boden, ihre Nudeln halb ausgeschüttet neben sich und ihre Jacke samt Top und BH begannen sich mit eine klebrigen, stark nach Whiskey und noch etwas anderem Alkoholischem riechenden vollzusaugen. Grimmig sah sie auf, vor ihr stand kichernd und schwankend wieder das Mädchen von vorhin. Sie machte nicht einmal Anstalten, sich bei Angelina zu entschuldigen, geschweige denn ihr aufzuhelfen. Nicht das sie dazu noch in der Lage gewesen wäre, aber der Höflichkeit halber hätte sie es wenigstens anbieten können.
Wütend funkelte Angelina das Mädchen an und setzte ihre Hand um, damit sie besser aufstehen konnte griff dabei jedoch in eine alte vergessene Scherbe. „Au! Verdammte Scheiße!“, fluchte sie und besah sich ihrer Hand, aus der nun auch noch ein feiner Rinnsal von Blut floss und sich zu dem Cocktail auf ihrem Top gesellte. Aber wenigstens tauchten jetzt Alicia und ihr Onkel neben ihr auf. „Alles okay?“, fragte Alicia vorsichtig und kniete sich neben sie.
Angelina konnte nur genervt die Augen verdrehen. Sah es so aus als sein alles okay? Nein sicher nicht. Sie saß hier im Dreck, neben ihr lag ihr Essen verteilt, in ihrer Hand steckte eine drei bis vier Zentimeter lange Scherbe und dieses dumme Huhn stand auch immer noch da und kicherte in sich hinein. „Nein.“, antwortete sie gerade heraus und schlug die Hand ihrer Freundin weg, die ihr aufhelfen wollte. Erst wollte sie sich auch gegen ihren Onkel wehren, der sie einfach kurzerhand auf seine Arme hob, doch dass ließ sie dann doch bleiben. Sie lehnte lieber ihren Kopf gegen seine Brust und ließ sich in den Lagerraum tragen.
Das war doch alles so gemein. Es war, als würde sich die ganze Welt gegen sich stellen. Leise schniefte sie und wischte sich mit ihrer heilen Hand über die Augen. „Ich will nach Hause, Onkel John.“
„Gleich, Kleine. Erst mal schau ich mir deine Hand an und dann bringen Katie und Alicia dich nach Hause.“ Sacht setzte er sie auf eines der Bierfässer ab und drückte ihr als erstes sein Taschentuch in die Hand, bevor er sich ihrer kleinen Schnittwunde in der anderen besah. Lange dauerte es nicht, da lang die Scherbe im Müll und von dem Schnitt war gerade mal noch ein kleiner Kratzer übrig. „Und bis zu deiner Hochzeit ist der auch wieder weg.“
„Haha. Wie lustig.“, murrte Angelina und wischte sich noch einmal über die Augen. Zwar flossen keine Tränen mehr, aber wirklich wohl fühlte sie sich trotzdem immer noch nicht. Sie wollte jetzt wirklich nur noch in ihr Bett und bei auch nur einem dummen Kommentar von George, dürfte der auch die nächsten drei Tage auf der Couch verbringen.
Vorsichtig rutschte sie von dem Fass herunter. Sie sah aus, als hätte sie in einem schlechtem Horrorfilm mitgespielt. Vielleicht würde sie auch die nächsten drei Tage einfach in der Badewanne verbringen und vor sich hin schrumpeln. Wenn sie Glück hatte löste sie sich ja auch in dem Wasser auf, dann musste sie das alles nicht mehr mitmachen und konnte fröhlich durch den Abfluss schwimmen.
„Tschüss Cousinchen.“ Kurz steckte Jerry den Kopf durch die Tür, bevor er Alicia und Katie hineinschob. Gleich darauf kam er jedoch noch einmal ganz hinein und legte ihr seine Jacke um die Schultern. „Hier.“
„Danke.“, murmelte Angelina nur. Dann traten Alicia und Katie neben sie und legten jeweils beide einen Arm über ihren Rücken. Aufmunternd lächelte Alicia ihr zu, bevor sie noch nach Katies Hand griff und mit ihnen in die Winkelgasse apperierte. Das war ein wirklich widerliches Gefühl, auf das sie gut und gerne verzichtet hätte, aber es ging nun mal am schnellsten. Nur der Vorsicht halber legte sie eine Hand auf ihre Lippen. Doch sie hatte Glück, das Übelkeitsgefühl verschwand zusammen mit dem Schwindel.
„Geht's?“ Besorgt sah Katie und auch Alicia sie an.
Angelina nickte nur knapp, bevor sie die kleine Seitentür ansteuerte, die direkt hoch in die Wohnung führte. Sie hoffte wirklich, dass George keinen dummen Spruch oder so von sich geben würde. Wenn er überhaupt da war. Mit einen leisem Seufzen öffnete sie de Tür und ließ auch noch Katie und Alicia, die ihr gefolgt waren, in die Wohnung.
Die Jacke ihres Cousins hing sie an der Garderobe im Flur auf, ihre eigene zog sie einfach nur aus und schleifte sie hinter sich her, während sie in Richtung Bad ging. Gerade als sie die Tür öffnen wollte kam George mit recht überraschtem Gesichtsausdruck aus dem Schlafzimmer. „Ihr seid schon wieder...“ Er stockte, als er Angelina genauer betrachtete. Schnell ging er auf sie zu. „Bei Merlin, was ist denn mit dir passiert?“, fragte er besorgt und warf gleich darauf einen Blick zu Katie und Alicia, die immer noch auf dem Flur standen, „Ist alles in Ordnung?“
Angelina warf ihm einen mörderischen Blick zu. Doofe Frage, sah es allen Ernstes so aus, als sei alles in Ordnung? „Nein und wenn du mich jetzt bitte durchlassen würdest. Ich hatte vor mich in der Badewanne aufzulösen.“
Verwirrt sah George sie an. Bevor er sich noch einen Schritt weiter vor die Tür stellte. „Du kannst da jetzt aber noch nicht rein. Ich meine... Du...“
„Was? Hast du die Dusche in die Luft gejagt?“, warf Angelina ihm genervt entgegen.
„Nein, aber...“
„Was aber?“
„Nichts schon gut.“, murmelte er und trat dann doch wieder zur Seite, bevor er wieder zu den anderen beiden sah. Ein wenig hilflos. Konnten die denn nichts tun? Sie davon abhalten jetzt schon ins Bad zu gehen?
Von dem Blickaustausch der drei bekam Angelina jedoch nichts mit, sie hatte inzwischen die Tür geöffnet und starrte verblüfft und vollkommen überwältigt in den Raum hinein. Denn auch wenn er von der Deckenlampe voll beleuchtet wurde, konnte sie dennoch nicht den Blick davon abwenden. Über all im Raum standen und schwebten mehrere, verschieden große Kerzen herum und auch die Wanne begann sich langsam mit Wasser zu füllen, dass ziemlich verlockend nach einem ihrer Badeöle roch. Wie musste das erst aussehen, wenn das Licht aus war und die Kerzen brannten. Langsam drehte sie sich zu George um.
„Ich hab dir doch gesagt, dass da jetzt noch nicht rein kannst.“, grinste er nun, ganz so wie er es immer tat, „Jetzt hast du dir nämlich die Überraschung verdorben.“
„Du bist ja so ein Spinner.“, erwiderte sie. Ganz von allein, hatte ihre Stimme einen weichen, liebevollen Ton angenommen.
„Erzähl mir mal was neues.“ War George Erwiderung darauf, bevor er sie in seine Arme zog und küsste. Etwas, das Angelina nur zu gerne erwiderte. Lächelnd sah Angelina ihn danach an.
Dass Katie und Alicia sich inzwischen still und leise aus der Wohnung geschlichen hatten, bekam keiner der zwei mit. Viel zu versunken waren beide in ihre eigene kleine Welt. Sacht strich George ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Erst schaute er wieder etwas überrascht, doch dann grinste er. „Ich glaube du musst dich mal bei Cy beschweren. Da sind nämlich ganz viele Haare in deinem Essen.“ Damit zog er die Nudel aus ihren Haaren und zog Angelina mit ins Bad. Ganz von allein begannen die Kerzen zu brennen, als er das Licht ausschaltete.
„Ganz schön kitschig was?“, fragte er sie grinsend. Etwas, das sie nur mit einem Kuss erwiderte. Bei dem George sich daran machte seiner Verlobten aus den Klamotten zu helfen. Doch ganz so, wie er sich das eigentlich gedacht hatte, lief es nicht ab. Keine zehn Minuten saßen sie in der Wanne, da war Angelina schon tief und fest eingeschlafen. Leise seufzte er. Aber sie konnte verdammt froh sein, dass morgen Sonntag war, sonst hätte er sie jetzt mit Sicherheit wieder geweckt.


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Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz