Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

9 ähmm... 7 Mounth - Kinderkram

von -Roxanne-

Mit einem Seufzen ließ sie sich auf die Couch fallen. Sie war müde und ihr tat alles irgendwie weh. Sonst war es eigentlich nie so gewesen, wenn sie nach Hause gekommen war. Trotz des Training der Jugendmannschaft, hatte sie immer noch einkaufen, putzen und kochen können ohne, dass sie dabei so müde wurde. Meist hatte sie dann auch noch unten im Laden mitgeholfen, wenn sie schon früher hatte gehen können.
Am liebsten würde sie heute Abend zu Hause bleiben und sich nicht mehr vom Fleck bewegen. Doch das ging nicht, da sie mit Oliver, Katie und Alicia verabredet waren.
Und jetzt wurde ihr auch noch kalt. Schnell mummelte sie sich in die Wolldecke, die schon seit ein paar Tagen auf der Couch lag.
Erst nach fast zehn Minuten raffte sie sich endlich auf. Immer noch müde ging sie in die Küche, um die wenigen Einkäufe auszupacken und einzuräumen.
Auf die Zehenspitzen gestellt streckte sie sich, um an die obere Ablage des Schrankes zu kommen, wo die Zuckedose stand. Klirrend viel das Glas zu Boden und zersprang.
„Scheiße!“
Der ganze Boden war mit übersät mit feinem, weißen Zucker. Ein einziger Zauber hätte alles wieder in Ordnung gebracht, doch daran dachte sie sie nicht. Sie kniete sich hin und begann die Scherben einzusammeln.
Warum ihre Augen anfingen zu brennen wusste sie nicht. Doch ihre Tränen fielen auf den Boden und vermischte sich mit dem Zucker. Sie ließ die Scherben wieder auf den Boden fallen.
Es war doch nur Zucker und ein kaputtes Glas. Da brauchte sie doch nicht anfangen zu heulen.
Aber egal wie lächerlich sie es auch fand, aufhören konnte sie nicht. Die Tränen liefen und liefen und dann kam das erste Schluchzen.
Schnell presste sie die Hand auf den Mund.
Die Wohnungstür öffnete und schloss sich wieder. Schnell wischte sie die Tränen weg, doch immer noch kamen neue. „Angelina?“
Auch wenn er es sicher nicht böse gemeint hätte, aber auf Georges blöden Kommentar hatte sie gerade überhaupt keine Lust.
Schnell stand sie auf und mit einer Handbewegung war die Küche wieder in Ordnung. Ein weiteres Mal wischte sie mit dem Handrücken die Tränen weg. „In der Küche.“
„Du bist ja noch gar nicht fertig.“, stellte George fest, als er in die Tür trat, „Alles okay?“
Etwas besorgt musterte er sie, die Tränenspuren waren sicher nicht einfach so verschwunden.
„Ging schon mal besser, aber es geht.“, murmelte sie und lehnte ihren Kopf an sein Brust.
Sie hatte wirklich keine Lust auszugehen, auch wenn sie die anderen seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte.
Einfach auf der Couch oder im Bett liegen und kuscheln. „Ich mach mich jetzt fertig.“
„Wir können auch zu Hause bleiben, wenn du willst.“, meinte George darauf und strich ihr über die Wange, genau da entlang, wo vor wenigen Augenblicken noch ihre Tränen entlang gelaufen waren.
Leicht schüttelte sie den Kopf. „Quatsch. Natürlich gehen wir.“ Dann ging sie ins Bad.
Bei jedem anderem Treffen hätte sie sicher abgesagt. Aber nicht heute. Denn es waren nicht nur Katie, Alicia und Oliver da, sondern auch Lee, den sie wirklich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte.
Wie auch wenn er sich auf einen anderen Kontinen herumtrieb?
George wusste noch nicht, dass er hier war. Eine Überraschung, vorzeitig zum Geburtstag sozusagen.
Gestern Morgen war Lee mit dem Flugzeug aus Ägypten gekommen, zusammen mit seiner Freundin. Zwei Wochen wollten sie bleiben, vielleicht auch drei.
Mit einem leisen Seufzen stellte sie sich unter den warmen Wasserstrahl.
Hoffentlich würde Lee George genug ablenken, denn wenn auch nur langsam, aber George Laune näherte sich sicher dem ersten Tiefpunkt. Und sie wusste wirklich nicht wie sie das überstehen sollte. Bei ihr spielte in letzter Zeit sowieso alles verrückt. Drei Kreuze würde sie machen, wenn die nächsten zwei Monate vorbei waren.
Mit einem Handtuch um die Brust geschlungen und eins auf dem Kopf trat sie vor dem Schrank. Wahllos zog sie Unterwäsche, Jeans und Pulli heraus. Einen Blick in den Spiegel warf sie beim Anziehen nicht. Sie wusste auch so, dass alles nicht so saß wie es eigentlich sollte.
Der Pulli spannte und endete schon ein paar Zentimeter über der Hose, die sie auch nur schwerlich zu bekam. Mit einem Seufzen zog sie ihn wieder aus und schmiss ihn aufs Bett. Statt einen weiteren ihrer eigenen Pullover heraus zu holen, nahm sie sich gleich einen von George. Die passten besser und man sah auch absolut gar nichts darunter.
Danach ließ sie sich rücklings aufs Bett fallen. Missmutig starrte sie das dunkelblaue Stück Stoff, das vor nicht mal drei Wochen noch gepasst hatte, an.
Sie brauchte ganz dringen neue Klamotten, noch so einen Tag an dem sie nach einer Hose suchen musste die halbwegs passte hielt sie sicher nicht aus.
Aber vielleicht hatte Alicia ja noch irgendwo was rumliegen, das ihr passte. Die hatte das ganze ja schon einmal hinter sich. Wie sie das allerdings ausgehalten hatte blieb Angelina wirklich ein Rätsel. Ganz besonders da die Sache mit Oliver damals noch nicht so feststand wie jetzt.
Dennoch legte sie mit einem leichten Lächeln die Hände auf ihren Bauch. „Was machst du nur mit mir?“, fragte sie flüsternd, „Sonst war mir das doch alles egal. Aber jetzt? Jetzt fang ich schon wegen einer einfachen kaputten Zuckerdose an zu heulen.“
Als George ins Zimmer trat, stützte sie die Ellenbogen auf und sah ihm beim Anziehen zu. Warum wurde sie fett und er nicht? Ihr tat alles weh, sie war fast dauerhaft müde und auch wenn ihre Übelkeitsanfälle weniger wurden, hatte sie immer noch eine sehr innige Beziehung zur Toilette. War doch gemein.
„Ich muss Licia nachher fragen, ob sie mir ein paar ihrer Klamotten leiht. Ich dreh noch durch, wenn ich auch nur noch eine Hose anziehe, die nicht mehr zu geht.“
Mit hochgezogener Augenbraue drehte George sich um. Fragend sah er sie an.
Leicht verdrehte sie die Augen. „Wie schön das mein Freund so aufmerksam ist und nicht mitbekommt, dass ich langsam aber sicher aufgehe wie ein Hefeteig.“
„Das ist doch Quatsch.“, meinte er mit einem schiefen Grinsen und trat auf sie zu.
„Ist es nicht. Ich mutiere zu einem Wetterballon.“
Ein Lachen konnte George sich nicht verkneifen, zur Strafe bekam er dafür ihr Kopfkissen an den Kopf. „Das ist nicht lustig Weasley!“
„Doch ist es.“ Grinsend warf er das Kissen zurück und ließ sich dann neben sie aufs Bett fallen. „Mach dich nicht verrückt. Man sieht doch noch gar nichts. Und selbst wenn, ist doch egal.“
„Ist es nicht.“
„Oh doch und jetzt hör auf mit dem Kinderkram.“ Er stand wieder auf und zog sie mit sich auf die Füße, um ihr einen Kuss zu geben.
„Das sagt der Richtige.“, murrte sie.
„Ich verdiene damit auch mein Geld und du nicht.“ Leicht tippte er ihr auf die Nase und gab ihre einen weiteren Kuss, um damit jeden Kampf um das letzte Wort zu unterbinden. „Können wir los?“
Kurz nickte sie.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wenn mir früher jemand erzählt hatte, was einmal alles passieren würde, hätte ich kein einziges Wort geglaubt.
Joanne K. Rowling