
von -Roxanne-
Hey ihr Lieben *wink* *Kekse für jeden Kommischreiber verteil* Danke schön :-*
Linchen mein Bienchen. natürlich weiß ich, dass du das bist :D Die fehlenden Kommas pack ich ein und schick sie dir, ganz einfach.
Und sie hatte es ihm doch nicht gesagt, genauso, wie sie dank ihm und seinem Geruch ihr Essen hatte auch nicht bei sich behalten können. Molly hatte sie gleich darauf in George altes Bett gesteckt und sie dort auch vorerst nicht wieder herausgelassen. Auch nicht nach dem sie zum zwanzigsten Mal beteuert hatte, dass es ihr gut ginge.
Doch weder Molly noch George und auch der ganze Rest hatte ihr nicht geglaubt. So hatte sie die ganze Prozedur über sich ergehen lassen, dass Molly sie bemutterte. Auch George Anwesenheit hatte sie tapfer ertragen.
Jetzt stand sie ihm Bad vor dem Spiegel. Arbeitsverbot, hatte sie von George bekommen, aber wenigstens hatte er sie nicht gleich darauf wieder zum Arzt geschleppt. So langsam musste sie es ihm sagen. Vorerst wollte sie aber herausfinden, warum sie so auf seinen Geruch reagiert hatte.
Ein letzten Blick auf ihr etwas blasses Spiegelbild, dann öffnete sie den kleinen Wandschrank und holte alles heraus, was darin stand.
Duschgel war okay. Roch sogar sehr angenehm. Zahnpaster, nein, die war es auch nicht. Deo, nein ebenfalls nicht. Allzu viel blieb da nicht mehr übrig. Aber auch Rasierwasser und Rasierschaum von George waren es nicht.
Wobei das Rasierwasser trotzdem zum Himmel stank. Frustriert räumte sie fast alles wieder ein, nur gerade wollte sie die übrige Flasche wegschmeißen, als George den Kopf durch die Tür steckte.
Angewidert verzog sie das Gesicht. Jetzt war es noch schlimmer als Gestern.
„Was machst du da?“
„Aussortieren. Für mindestens noch 7 Monate und du gehst jetzt duschen oder wieder dahin, wo du hergekommen bist.“, maulte sie ihn an.
Leicht zog George die Stirn in Falten. „Was soll das denn heißen?“ Seit ein paar Tagen benahm sie sich wirklich seltsam.
„Das soll heißen, dass du stinkst, hab ich dir schon mal gesagt.“ Es klang weit aus zickiger, als sie es eigentlich gewollt hatte. Aber irgendwie kam es einfach so über sie.
„Wie bitte? Was ist eigentlich mit dir los?“ Mit verschränkten Armen und durchdringenden Blick sah er sie an. „Du benimmst dich schon seit ein paar Tagen echt komisch.“
„Tut mir leid. Aber bitte geh duschen.“, murmelte sie und ließ mit einen dumpfen Aufschlag die Glasflasche mit seinem Rasierwasser in den Müll fallen, bevor sie sich an ihm vorbei drängte.
Sie spürte seine Hand an ihrem Arm, als wolle er danach greifen, doch er ließ sie vorbei auf den Flur und dann ins Wohnzimmer, wo sie sich aufs Sofa setzte. Die Beine angezogen und die Arme darum geschlungen.
Wo war ihre gute Laune hin? Sie hatte sich doch so gefreut es ihm sagen zu können. Gut es war nicht geplant, aber trotzdem sie hatte sich so gefreut.
Leicht kaute sie an ihrer Unterlippe herum und sie merkte zuerst gar nicht, wie George zu ihr kam. Er hatte tatsächlich geduscht, seine Haare waren noch nass und er trug auch nicht mehr als eine alte Jogginghose. „Na, stink ich immer noch?“
Erleichtert atmete sie auf. Er schien ihr nicht böse zu sein. Leicht schüttelte sie den Kopf. Nein. Nein das tat er nicht mehr. Es roch einfach wieder nach ihm.
Lächelnd kuschelte sie sich an seine Schulter. Sie spürte seine Lippen an ihrem Ansatz und seinen Arm um ihre Schulter. Ein wohliges warmes Gefühl breitete sich in ihr aus. Sie hätte jetzt einfach so einschlafen können. Ohne weiteres.
Ihre Augen fielen zu, doch sah sie gleich wieder zu ihm auf.
„Also, erzählst du mir jetzt was los ist?“ Bittend, aber nicht drängend sah er sie an.
Sie nickte, kuschelte sich dann aber doch schweigend weiter an ihn. Gewissermaßen würde das hier der letzte Moment sein, den sie in Zweisamkeit verbringen würden. Das wollte sie noch ein wenig auskosten.
Mit Leichtigkeit schlang sie die Arme um seinen Nacken, zog sie ihn zu sich. George schien etwas verwirrt, erwiderte ihren Kuss aber.
„Du wirst damit leben müssen, aber bald nicht mehr das einzige Kind in diesem Haus zu sein. Ich bin schwanger.“, grinste sie, ohne ihre Lippen wirklich von seinen zu lösen.
Ganz verstanden schien er nicht zu haben, was sie da gesagt hatte, da er sie ein weiteres Mal küsste. Doch dann schienen die Worte doch zu ihm durch gedrungen zu sein. Für einen Augenblick schien er wie erstarrt und regte sich nicht mehr.
Besorgt sah sie ihn an. Ein bisschen mehr Reaktion hatte sie dann doch erwartet. Keine Luftsprünge und Rückwertsaltos. Wobei vielleicht doch, so ein ganz kleines bisschen.
„George? Alles okay?“
Immer noch leicht unter Schock stehend sah er sie nun an. Er klappte den Mund auf, als wolle er etwas sagen, doch die Worte kamen nicht. Sie blieben einfach weg.
„Du kannst den Mund wieder zu machen. So langsam fängt es an zu ziehen.“, witzelte sie, während sie zwei Finger unter sein Kinn legte und es sanft nach oben drückte. Doch irgendwie konnte sie nicht verhindern, dass sie enttäuscht war. So langsam konnte da ruhig mal etwas kommen.
„Ich... Du... Ist das wahr? Kein Witz?“
„Ich weiß ja nicht wie du das siehst. Aber mir macht es keinen allzu Spaß, mir die Seele aus dem Leib zu kotzen, als dass ich darüber Witze machen würde.“, antwortete sie und es war ein sehr schwerer Stein der ihr da vom Herzen viel, als sie das selige kleine Lächeln auf seinen Lippen sah, dass ihre nächsten Worte auslösten, „Ich bin wirklich schwanger. Du wirst Vater.“
Behutsam, aber fest zog er sie an sich und drückte ihr erst einen kurzen Kuss auf die Lippen, bevor er sie mit sich vom Sofa zog. Wobei er sich das Schienbein am Couchtisch stieß, doch das immer breiter werdende Grinsen auf seinem Gesicht verschwand nicht.
So langsam fragte sie sich was er vor hatte. Neugierig sah sie ihn an, als er mitten im Wohnzimmer stehen blieb.
Fest legte er die Arme um ihre Seiten und hob sie damit etwas vom Boden ab, so dass ihre Zehenspitzen gerade so noch den Boden berührt hatten. Und jetzt ahnte sie, was er vor hatte. Das Funkeln in seinen Augen war nur zu deutlich.
Er war ja so ein Spinner. Noch bevor er sich mit ihr ein paar Mal im Kreis drehte, begann sie zu lachen. Aber er war ihr Spinner.
Fest schlang sie die Arme um seinen Hals und ihre Beine um seine Hüfte. Frech grinste sie ihn an, erhaschte sich einen weiteren Kuss.
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