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Fanfiction

It's not easy to be a Weasley - I don't want see you sad

von -Roxanne-

„George Weasley!“, schrie meine Mutter durchs ganze Haus, bis hinunter in den Laden, „Halt gefälligst deine Tocher auf, die gerade versucht sich nach draußen zu schleichen.“
Ach Mist, woher verdammt noch mal wusste sie das? Immer wieder, als könne sie meine Gedanken lesen. Echt gruselig.
Ich wollte gerade am Treppenabsatz kehrt machen, als ich die Stimme meines Vaters hörte: „Rox, was hast du dieses Mal wieder angestellt? Wieder Stinkbomben in die Wäsche getan?“ Gott, für wie alt hielt der mich? 12? Den Kinderkram hatte ich das letzte Mal getan, da war ich 11.
„Nicht? Gut. Was war es dann? Hast du Pupsi wieder mit Bonbons gefüttert? Du weißt das er das nicht verträgt.“
Ich schĂĽttelte den Kopf. Ehrlich gesagt hatte ich nichts angestellt, nur hatte meine Mutter es geschafft meine Noten herauszubekommen.
Auch wenn wir schon seit 2 Wochen Ferien hatten, war ich erst seit knapp 22 Stunden zu Hause.
Die erste Woche hatte ich bei Onkel Harry und Tante Ginny verbracht. Und dann sind wir alle (Lily, James, Albus, Fred und ich) zu unseren GroĂźeltern in den Fuchsbau (dem Weaskeyhauptquartier, wie Onkel Harry, Tante Fleur und Mam es scherzhaft nannten) gegangen, na ja nicht gegangen, aber mit Flopulver halt, ihr wisst schon.
Dort haben wir, Lily, James, Albus, Rose, Lucy, Molly Victorie... Oh Gott ich sollte aufhören meine ganze Verwandtschaft aufzuzählen, davon bekomme ich Kopfweh. Aber ihr wisst ja wen ich meine. Meine ganzer Haufen an Cousinen und Cousins.
Jedenfalls haben wir da auch eine Woche verbracht. Ich durfte mir ständig von Lucy, sie ist Onkel Percys Tochter und genauso vernarrt in Regeln und Vorschriften wie er, anhören dass sie jetzt schon anfängt für ihre ZAGs zu lernen, dass ich das doch auch gefälligst mal tun sollte und nicht ständig Chaos verbreiten, Regeln (die es gar nicht gab) brechen sollte und ach ja genau aufhören, ich zitiere: „unkluge Dummheiten und dumme Unklugheiten“ zu machen.
Mit anderen Worten ich sollte aufhören ihre Socken zu verhexen und die Finger von ihren Büchern lassen. Hab ich auch gemacht. Meistens. Manchmal. Nein eigentlich gar nicht.
Aber jetzt zurück zu Mam, Dad und meinen nicht besonders schönen Bewertungen.
Stumm formten meine Lippen ein „M“.
Und genau das war es was ich in Zaubertränke bekommen hatte. Ein dickes, fettes „Mies“.
Nicht weil ich es nicht konnte, sondern weil es bei mir nicht viel zu benoten gab.
Nach der ersten Stunde war ich etwa zwei Monate nicht aufgetaucht.
Dad's Nasch-und-Schwänz-Leckereien waren dabei natürlich eine große Hilfe, denn wer hatte schon Lust Montag morgens in diesen miefigen Kerker zu stiefeln.
Ich jedenfalls nicht.
Dann bin ich eine Zeit lang wieder hingegangen, nur im März nicht. Und im Februar.
Naja und dann hab ich die Prüfung verschlafen, so dass ich nur die Hälfte der Zeit hatte.
Doch an sich konnte ich stolz sein ein „M“ bekommen zu haben.
„Rox, das ist jetzt nicht dein Ernst oder? Letztes Jahr hattest du nur ein „A“ und sonst nur „O“s und „E“s. Wie kann es da sein, dass du jetzt auf einmal ein „Mies“ bekommen hast?“, fragte Dad und sah mich tadelnd an.
„Ja, weißt du...“, fing ich an. Würde er es verstehen? Ich wusste es nicht. Aber ich musste es einfach riskieren.
Ich ließ mich auf die Stufen fallen und sah zu ihm hoch. Mit einem leisem Seufzen begann ich zu erzählen.
Das ich wirklich oft nicht da war und beinahe das Klassenzimmer in die Luft gejagt hätte, weil ich lieber mit Zoey gesprochen habe, als zuzuhören.
Und auch dass ich die PrĂĽfung verschlafen hatte.
„Mensch, Rox.“, meinte er seufzend und strich mir durch die Haare. Also war er nicht sauer. „Du machst vielleicht Sachen, Wirst ja fast schlimmer als Fred und ich.“
„Fred?“, fragte ich erstaunt, mein Vater sprach nicht oft über seinen Zwilling. Zu mindestens nicht, wenn mein Bruder und ich da waren.
„Oh ja, wir haben sehr viel angestellt.“ Natürlich wusste ich das. Oma Molly hat mir und meinem Bruder viel erzählt, aber auch die anderen. Nur Dad nicht. „Wie oft haben wir unsere Mam in die Verzweiflung getrieben. Und Nachsitzen mussten wir auch fast jede Woche.“ Ein trauriges Lächeln lag auf seinen Lippen.
Langsam stand ich auf und schlang meine Arme um ihn.
„Ach Rox, du bist mir viel zu ähnlich.“, seufzte er und drückte mir einen Kuss auf den Ansatz.
Und er hatte Recht. Ich war wirklich fast eine Miniversion von ihm. Nur das ich Brüste und längere Haare hatte.
Alle hatte es gewundert, das ich ihm so ähnlich sah. Rote Haare, Blau-Grüne Augen, jede Menge Sommersprossen und was alle am meisten wunderte auch die helle Haut.
Mein Bruder da gegen hatte die dunkle Haut meiner Mutter, genauso wie ihre dunklen Augen. Nur die Haare. Die typischen roten Weasley-Haare. Die hatte er von Dad. Es sah wirklich ziemlich ulkig aus.
„Und was ist daran so schlimm?“, fragte ich. Immerhin war ich stolz darauf. Sehr stolz sogar.
„Nichts. Gar nichts.“, murmelte er mit heiserer Stimme und drückte mich fester an sich.
Ich hörte Schritte oben an der Treppe. Mam's Schritte.
Ich spürte, dass sie mit mir schimpfen wollte, doch bevor sie etwas sagen konnte verstummte sie. Schnell kam sie die Treppe herunter. „Rox ich glaube du gehst besser nach oben.“, meinte sie ruhig, doch ich schaute sie trotzig an. Jetzt wollte ich nicht gehen.
Ich wollte bei Dad bleiben.
Seit ich denken konnte, hatte sie mich raus geschickt, wenn es Dad nicht besonders gut ging.
„Geh nach oben. Du kannst Tee machen.“, sagte sie bestimmt, aber immer noch ruhig.
Widerwillig löste ich mich von Dad. So viel Trauer hatte ich noch nie in seinen sonst immer strahlenden Augen gesehen.
Schnell drĂĽckte ich ihm noch einen Kuss auf die Wange und lief die Treppe hinauf.
Oben warf ich noch einen Blick ĂĽber meine Schulter. Mam hatte meinen Platz eingenommen und Dad hatte sein Gesicht in ihrem Haar verborgen.
Ein dicker Klos bildete sich in meinem Hals. Ich wusste einfach nicht was ich tun sollte.
Mein Bruder saĂź in der KĂĽche aber wirklich sehen tat ich ihn nicht.
„Rox, was ist los? Warum hat Mam nicht los geschrien?“, fragte er, hätte ich genau hin gehört, wäre mir die Sorge in seiner Stimme aufgefallen.
„Nichts.“ Meine Stimme klag heiser und rau.
Ich spĂĽrte seine Blicke auf meinem RĂĽcken, als sich den Tee machte. Auf Muggelart um Zeit zu schinden.
Kaum als er fertig war kamen Mam und Dad herrein.
Er sah immer noch nicht wieder so glĂĽcklich aus wie sonst. Aber vielleicht hatte er es ja auch nie getan und mir war es vorher nicht aufgefallen.
„Accio Feuerwhisky.“ hörte ich meine Mam sagen, die ihren Zauberstab auf einen der Schränke gerichtet hatte.
Ganz langsam flog die eine Flasche auf uns zu direkt vor ihr auf den Tisch.
Der ganze Raum war gehĂĽllt in bedrĂĽckendes Schweigen. Das mir so unendlich laut vorkam.
Dad hatte sich sich auf einen Stuhl gesetzt und griff nach dem Feuerwhisky, den er in den Tee goss den ich vor ihn gestellt hatte. Bevor er die Flasche wieder verschloss nahm er noch einen kleinen Schluck aus der Flasche, was ihm einen tadelnden Blick von Mam einheimste, die sich ihm gegenĂĽber auf den Stuhl gesetzt hatte.
Unendschlossen sah ich zu Fred. Sollten wir bleiben oder gehen? Doch mein Bruder wies mit dem Kinn auf den freien Stuhl neben Dad.
Stumm setzte ich mich. Unbehagen umgab mich. Unsicherheit, weil ich nicht wusste was passieren wĂĽrde.
Ganz nah rutschte ich an Dad heran, lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Um ihm Trost zu spenden, um mir Trost zu spenden und Halt zu geben.
Immer noch herrschte Schweigen. Nur hin und wieder war das Klackern der Tassen zu hören.
Es kam mir vor wie Stunden bis endlich jemand etwas sagte. Zu meiner Verwunderung war es Fred: „Ihr wollt uns doch was sagen, also was ist los?“
„Fre...“, begann Mam, doch Dad unterbrach sie: „Angelina schon gut. Es wir Zeit, dass ich ihnen von Fred erzähle und sie nicht nur das was die anderen ihnen erzählt haben hören.
Immerhin habe ich ihn besser gekannt, als jeder andere.“
Wieder entstand eine Pause voll Schweigen, das nur danach schrie gebrochen zu werden.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis