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Fanfiction

Sweet 15 - Karussel der Gefühle

von Collin

Nach der Stunde verabschiede ich mich von Luna, da ich noch in den Gemeinschaftsraum gehen möchte“.
Auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum bin ich mit meinen Gedanken noch vollig bei der letzen Stunde. Weshalb muss ich jetzt nachsitzen?, ich versteh es einfach nicht, was kann ich eigentlich dafür??"

Plötzlich remple ich jemanden an und falle fast hin. Um mich auf den Beinen zu halten, klammere ich mich an die Robe meines Gegenübers.

"Hey, Ginny, nicht so stürmisch!", sagt eine weiche Stimme. Es ist Harry.

"Oh, Harry, es tut mir leid, ich... !", stottere ich. Harry hat mich an den Oberarmen gepackt!", um mich aufzufangen. Ich sehe auf und mein Blick versinkt in diesen unglaublichen Augen, die von langen, weichen Wimpern umrahmt werden und mich besorgt ansehen.

Was ist los?", erkundigt er sich. "Du siehst so besorgt aus."

"Ach, es ist nichts", weiche ich aus und wische mir mit dem Ärmel über die Augen. "Aber was machst du überhaupt hier?

"Ich wollte noch kurz zu Dumbledore", sagt Harry. "Das Gleiche könnte ich dich aber auch fragen", fügt er dann mit schiefem Lächeln hinzu, "wo kommst du jetzt her?"

"Ähm …, ich hatte gerade VgddK. Na ja, es lief heute nicht so gut. Es ist nicht nur so, dass ich heute noch zwei Stunden nachsitzen darf, sondern auch noch, dass Gryffindor 50 Punkte Abzug bekommen hat....

"Mist, ich hoffe, du musst nicht wie ich immer zwei Stunden lang irgendwelche Karten abschreiben, das kann echt nervig sein!", antwortet Harry mit einem Lächeln im Gesicht.
Er hat mich losgelassen und wir stehen jetzt voreinander im Gang. Wir sind uns ganz nah. Ich kann ihn riechen. Sein Duft ist warm und würzig, vertrauenerweckend. Es drängt mich, ihm meine Sorgen anzuvertrauen, aber ich halte mich zurück.

"Ich muss noch schnell in den Gemeinschaftsraum, um noch was für Luna zu holen", behaupte ich gezwungen fröhlich. Es ist eine glatte Lüge.

"Na, dann lauf." Sein wunderbar geschwungener Mund krümmt sich zu einem kleinen Lächeln. Meine Augen heften sich auf diese göttlichen Lippen und ich bin einer Ohnmacht nahe. Oh, könnte ich ihn nur küssen! "Also dann, wir sehen uns heute Abend beim Abendessen", verabschiedetet er und geht an mir vorbei.

Ich sehe ihm nach, und plötzlich fällt mir auf, dass mein Mund offen steht. Erschrocken klappe ich ihn zu. Ich blicke Harry nach, bis er um eine Ecke verschwunden ist. Dann reiße ich mich zusammen und setze meinem Weg zum Gemeinschaftsraum fort.

Nachdem ich im Gemeinschaftsraum war, bin ich sofort in die große Halle gegangen, um Luna vor Unterrichtsbeginn noch zu treffen.
Ich lasse mich neben Luna auf die Bank fallen. Sie hockt da und stiert an die verzauberte Decke, über die graue Wolken jagen. Plötzlich bemerkt sie mich und lässt die Gabel fallen, mit der sie ihre Suppe gegessen hat.

"Ginny!", ruft sie, "wo kommst du denn jetzt her? Wieso hast du eigentlich so lange gebraucht?" Sie sieht mich fragend aus ihren vorquellenden Augen an.

Luna wendet sich wieder ihrer Suppe zu. Nach ein paar Löffeln, oder besser, Gabeln unterbricht sie sich und sieht mich verwundert an. "Was ist, willst du nichts essen?"

"Ähm, nein, eigentlich nicht, ich hab keinen Appetit", entgegne ich.
Luna zuckt die Achseln und isst weiter. Ich nehme mir vor, ihr nachher alles zu erzählen.

"Weiß du schon, wann das nächste DA-Treffen ist?", frage ich nach einer Weile.

"Hast du deine Galleone nicht mehr?", will sie wissen und zieht die hellen Augenbrauen hoch.

"Doch, doch, ich habe sie nur im Schlafsaal vergessen", versichere ich schnell.

"Ja, vorhin kam der neue Termin. Warte mal, was war das noch mal..." Zerstreut holt sie ihre fette goldene Galleone heraus, hält sie sich dicht vor die Augen und liest die Prägung auf dem Rand. "Ach ja, genau. Morgen Abend, 19 Uhr. Ich freu mich schon darauf, das macht richtig Spaß, findest du nicht auch?"

"Oh ja...", stimme ich gedehnt zu und klinge fast so verträumt wie Luna. Ich gehe zu den Treffen natürlich hauptsächlich, um Harry zu sehen...

Die goldenen Teller und Schüsseln werden wieder blank, die Schülerschar in schwarzen Gewändern steht geräuschvoll auf und strömt aus der Halle.

Als Nächstes habe ich Verwandlung. Ich verabschiede mich von Luna, die nach draußen zu Kräuterkunde geht, und mache mich auf den Weg zur Verwandlungsklasse.


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Zitat
Mir gefällt an Harry vor allem, dass er kein Held im klassischen Sinne ist, kein unüberwindlicher Superman.
Daniel Radcliffe über seine Rolle