
von Collin
Es war ein friedlicher Morgen bei den Weasleys. Im Fuchsbau schliefen noch alle, als Harry von der Sonne an der Nase gekitzelt wurde. Als er die Augen öffnete wurde er geradezu von der Sonne geblendet, da diese ihm genau ins Gesicht schien.
Harry lag in einem Feldbett in Rons Zimmer und dachte über einiges nach. Es waren nun einige Tage vergangen, seit sie in den Fuchsbau gegangen waren.
Jeder einzelne Tag war etwas Besonderes und Harry musste keine Angst mehr haben, dass etwas Schlimmes passieren würde, denn die Gesellschaft seiner Freunde und vor allem Ginny's machten in glücklicher als er je war.
In zwei Tagen würden die Beerdigungen beginnen für Lupin, Tonks und ….. natürlich Fred
Jedes Mal, wenn er daran dachte, wurde ihm klar, wie viele Menschen er verloren hatte, erst seine Eltern, Sirius und jetzt auch noch Fred, Lupin und Tonks.
Und in drei Tagen würde Hermine zusammen mit Ron aufbrechen, um ihre Eltern zurück zu holen und um ihnen ihr Gedächtnis wieder zu geben. Harry war am überlegen, wie seine Zukunft aussehen sollte.
Sollte er Ginny heiraten? Was sollte er machen? Was sollte er nach der Schule für einen Beruf ausüben. Er würde Ginny heiraten, das wusste er , auch wenn er noch zu jung für solche Gedanken war, aber mit der Liebe wartet man nicht. Doch das würde noch etwas dauern, bis er sie heiraten würde. Und plötzlich war er sich sicher, dass er das Haus seiner Eltern wiederaufbauen lassen würde, denn dort wollte er wohnen. Doch was machte er dann mit Grimmauldplatz 12? Darüber wollte er später nachdenken, erst einmal stand er auf. Vor der Tür stoß er mit Ginny zusammen. Diese sagte: "Morgen Harry, nicht so stürmisch" und gab ihm einen Guten-Morgen-Kuss. "Was machst du denn hier vor der Tür?" "Mum hat mich
geschickt, um dich zum Frühstück zu holen" Doch Harry sah ihr an, dass das nicht das Einzige war. "Und was noch?" half er ihr auf die Sprünge. "Unsere Eulen sind eben angekommen!"
"Wie meinst du das ??Kommen die etwa nicht erst Ende September", fragte Harry etwas überrascht, dass die Briefe schon gekommen waren.
"McGonagal dachte wohl, dass sie uns unsere Briefe so früh wie möglich schicken sollte, damit Sie mehr Zeit hat, um die restlichen Dinge zu erledigen", meinte Ginny.
Als Ron dann auch wach war, gingen die drei gemeinsam nach unten, wo Sie Hermine am Küchentisch sahen.
Sie stand zitternd vor ihrem Brief "Was ist los Hermine?" fragte Ron "Ich...ich..." wortlos hielt sie ihm ihren Brief entgegen. Ron nahm ihn und lass ihn "Du bist Schulsprecherin! Das ist ja super!" Er gab ihr einen stürmischen Kuss. "Morgen Harry" sagten Hermine und Ron gleichzeitig, als sie ihn sahen.
Als Ginny stotterte: “Ich ich bin quiquidddditchkapkapitänin.” Harry meinte stolz: "Herzlichen Glückwunsch!” Er gab ihr einen Kuss und öffnete seinen Brief. Ron spähte hinüber und fragte: “Und was bist du?” Harry antwortete überrascht: ”Ich bin Schulsprecher!?! Das kann gar nicht sein! Ich war nie Vertrauensschüler!" "Ach komm schon Harry, du brauchst kein Vertrauensschüler gewesen zu sein, um Schulsprecher zu werden!" "Jetzt können wir dasselbe
Bad benutzen" flüsterte Ginny Harry ins Ohr. "Hey, das habe ich gehört" sagte Ron. Hermine fragte Ron:
“Und was bist du?” Ron antwortete ihr: “Weiß nicht. Hab noch nicht meinen Umschlag geöffnet!" Das holte er dann schnell nach und alle standen staunend vor seinem Umschlag. Ron war ein Vertrauensschüler. Er durfte das Bad benutzen, was Hermine erfreute, er durfte alles das, was auch Hermine und Harry durften.
"Na, wehe ihr zieht mir Punkte ab!", sagte Ginny und setzte ihren besten Hundeblick in Harrys Richtung auf. Harry sagte darauf: “Wehe du nimmst mich nicht ins Team! Ich vermisse
das Fliegen!" Ginny meinte: “Dich nehme ich auf jeden Fall! - sie gab ihm einen langen zärtlichen Kuss bis beide keine Luft mehr hatten und sich widerwillig lösen mussten.
Ron fragte sie dann: “Und was ist mit mir?”
Hermine fragte sich selbst: "Na mal schauen, ob Cormac sich anmeldet?" Ron fragte: “Wie bitte? Denn Fettwanz willst du nehmen?” Ginny sagte Ron ins Gesicht: “Er war damals besser als du im Tore halten!” Ron erwidert gekränkt: “Ich habe fünf Tore gehalten, er nur vier!” Ginny wollte, dass Hermine ihm die Wahrheit erzählte, wie er damals in Team gekommen war.
"Nicht böse sein, ja, aber ich habe ihm einen Verwechlungszauber aufgehalst, sodass er den einen Wurf nicht halten konnte", sagte schließlich Hermine.
"Ohhh, ich wusste gar nicht, dass du, naja, dass du mich schon damals so sehr mochtest" brachte Ron nur schwer hervor. Hermine lief rot an und sagte: "Wenn du wüsstest!" "Wenn ich was wüsste?" "Ach, Ron, das müssen wir jetzt echt nicht vor den beiden ausdiskutieren!" "Doch müssen wir! Ich will es wissen!"
Harry sah Ginny an, diese lächelte leicht und sagte: "Wir gehen schon!" Dann nahm sie Harry an die Hand und ging mit ihm in den Garten, wo Mrs. Weasley gerade die Erde entgnomte. Mrs. Weasley lächelte, als sie das über beide Ohren verliebte Pärchen erblickte.
Harry und Ginny beschlossen, den Nachmittag mit einem Spaziergang zu verbringen und später zu Picknicken zu gehen.
Sie packten alle nötigen Utensilien zum Picknick zusammen und machten sich auf den Weg in die Richtung von einem wunderschönen See.
Die Sonne spiegelte sich im Wasser, sodass so dass sich darin vereinzelte Wolken spiegelten.
Schmetterlinge flogen über der mit Blumen übersäten Wiesen und am Ufer war ein einzelnes Boot befestigt.
Sie beschlossen, mit dem Boot in die Mitte des See zufahren und es sich dortgemütlich zu machen und einfach die gemeinsame Zeit zu genießen.
Sie begannen irgendwann, sich gegenseitig mit Weintrauben zu füttern. Sie lachten, kuschelten und waren einfach nur glücklich, dass nun alles so friedlich war.
,, Harry? Versprich mir bitte, dass nie wieder etwas zwischen uns kommen wird, und dass wir nie wieder mit dem anderen Schluss machen!´´ meinte Ginny nach einer Weile, als sie jedes Zeitgefühl verloren hatte. ,, Hier ist mein Versprechen, ´´ sagte er und legte ihr eine Kette mit einem halben Herz um, wovon er die andere Hälfte trug, lehnte sich zu ihr herüber und küsste sie auf die Lippen. Als Ginny sich gerade wieder lösen
wollte, zog er sie ganz nah an sich heran und der Kuss wurde noch leidenschaftlicher. Erst als sie sich lösten, bemerkte Ginny, dass der Sonnenuntergang schon begonnen hatte. Sie lagen sich in den Armen.
Nach einer Weile fragte Ginny schüchtern: ,, Wann wollen wir Mum und Dad fragen, ob wir zusammen in deinem Zimmer schlafen können??"
"Dann könnten Ron und Hermine ja auch zusammen schlafen. Zumindest, wenn Ron sich traut, es deiner Mum zu sagen." - gab Harry zurück.
Doch es war schade, dass der Tag schon vorbei war, auch wenn er wunderschön gewesen war. Sie wussten jedoch beide, dass sie so etwas noch viel öfter machen wollten und auch machen würden.
So gingen die beide, relativ spät, zurück zum Fuchsbau.
Sie meldeten sich bei Molly, dass sie wieder zurück waren. Diese wollte natürlich wissen, wo die beiden denn nun so lange waren. ,,Naja eigentlich auch egal. Ich hoffe jedenfalls, ihr hattet einen schönen Tag zusammen, ´´ meinte sie, bevor die anderen etwas sagen konnten. So halfen sie ihr noch in der Küche und als sie etwas gegessen hatten, machten sie sich fertig für das Bett. Es war schon spät geworden. Und obwohl sie sich den ganzen Tag nur erholt und ausgeruht hatten, waren die beide ziemlich erschöpft. Doch Harry und Ginny wussten schon, was ihnen noch bevorstand. Doch darum wollten sie sich am nächsten Tag kümmern.
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Auch Hermine und Ron hatten sich einen gemütlichen Abend gemacht. Die beiden lagen draußen im Garten und betrachteten den Sternenhimmel. ,,Ron?” ,,Ja, Hermine?” ,,Bist du glücklich?” ,,Du fragst, ob ich glücklich bin? Hermine, wir haben Harry dabei geholfen, den stärksten Schwarzmagier zu besiegen. Alle Menschen, die mir Nahe stehen leben noch. Wir haben endlich zueinander gefunden. Ohne dich wäre ich einfach nicht ich. Ich liebe dich, Hermine.” Ron nahm Hermine in Arm und hauchte ihr einen zärtlichen Kuss auf. ,,Ich liebe dich auch, Ron!”, sagte Hermine und lächelte, ,,Ron versprich mir, dass wir immer zusammen bleiben werden und das wir nie wieder so einen Streit wie heute Mittag haben, denn ich will dich nie verlieren.” ,,Ich verspreche es dir Hermine !”, antwortete Ron und küsste sie erneut. ,,Ron, weißt du, dass das eigentlich unser erstes Date nach so langer Zeit ist?” ,,Ich weiß. Aber wir hätten ja schlecht im Kampf sagen können ,,Hey Leute, Hermine und ich haben jetzt ein Date. Also nicht stören”, scherzte Ron. ,,Man Ron. Ich mein das ernst”, sagte Hermine, fing nun aber doch an zu Lachen.
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Am nächsten morgen flohten Harry, Ginny, Ron und Hermine in die Winkelgasse um ihre Schulsachen vorzeitig zu holen. Als die Mädchen sich Klamotten kaufen wollten, beschlossen die Jungs schon mal vorzugehen um sich ihre Bücher zu besorgen.
Nach dem die Jungs alle Bücher gekauft hatten gingen sie in ein neu eröffnetes Cafe, in dem auch Hermine und Ginny warten sollten. Sie betraten es und erblickten sofort ihre Freundinnen. ,,Und habt ihr alles?”, fragte Harry; er setzte sich neben Ginny und gab ihr einen Kuss. ,,Ja!”, antwortete Ginny knapp. ,,Und habt ihr alle Bücher besorgt, die ich euch aufgeschrieben habe?”, fragte Hermine. ,,Alle da Hermine”, sagte Ron grinsend.
Die vier bestellten sich jeweils ein Butterbier und quatschten noch viel über Hogwarts. ,,Und wisst ihr schon, was ihr nach eurem Abschluss machen wollt?”, fragte Hermine. ,,Ne Hermine. Wir haben ja noch Zeit uns etwas zu überlegen”, sagte Harry, ,,Aber lass mich raten. Du weist es schon!” Doch zu ihrer Überraschung schüttelte Hermine den Kopf. ,,Mine bist du Krank?”, fragte Ginny grinsend. ,,Nein. Aber ich hab echt keinen blassen Schimmer.” ,,Ach dir fällt schon etwas ein”, sagte Ron, ,,Immerhin bist du Hermine Granger!”
Gegen Abend kamen die Vier wieder im Fuchsbau an. Die Mädchen zeigten den Jungs noch ihre neu gekauften Sachen. Harry und Ron waren beide sprachlos, als sie ihre Freundinnen in den verschiedenen Kleidern sahen, denn beide sahen einfach bezaubernd aus. Sie alberten noch viel rum oder spielten Zaubererschach.
Harry und Ginny überlegten sich in der Zwischenzeit, wie sie Molly beibringen könnten, ob sie zusammen in deinem Zimmer schlafen könnten. Natürlich würde sie sich für die beiden sehr freuen, das sie versuchen würde den nächsten Schritt zu wagen, aber sie konnten doch nicht einfach zz ihr gehen und sagen: ´ Hey Mum, Harry und ich wollen zusammen in einem Zimmer schlafen.´ Oder etwa doch?
Einige Stunden waren bereits wieder vergangen, als Harry Molly bat, mal kurz mit ihr alleine sprechen zu können. Sie ging mit ihm vor die Tür. ,, Was hast du denn auf dem Herzen mein lieber? ´´ fragte Molly liebevoll. ,, nun ja . . . ich weis nicht, wie ich es sagen soll. Ich würde gern von dir wissen, ob du und Arthur damit einverstanden wärt, wenn ich mit Ginny in einem Zimmer schlafen würde.“ Molly schaute ihn erst noch skeptisch an, meinte dann aber: ,, Aber natürlich. Sicher kannst du mit ihr in einem Zimmer schlafen. Du weist ja gar nicht, wie glücklich du uns damit machst, dass du und unsere Ginny jetzt ein Paar seid, ´´ meinte sie, fuhr dann aber mit ernsterer Miene fort, ,, aber wehe dir, wenn du sie nicht glücklich machst oder sie verletzt. Damit ging Harry wieder zu Ginny um ihr die gute Nachricht mitzuteilen.
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