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Fanfiction

Harry Potter und die Rache der Geflohenen - Reparatur

von Speedy G.

Als Harry am nächsten Morgen Grimmauldplatz Nummer 12, gestärkt durch ein gutes Frühstück, zubereitet durch Kreacher, und eine durchschlafene Nacht das Haus Richtung Bahnhof King’s Cross verließ, spürte er eine warme Vorfreude im Bauch. Er konnte nicht nach Hogwarts apparieren, und so würde er mit dem Zug fahren müssen, welcher so viele alte Erinnerungen hochbrachte. Nach jener Nacht war ein anti-apparier Zauber um Hogsmeade gelegt worden damit die Todesser nicht einfach auftauchen und verschwinden konnten, und Harry war es recht gekommen. Er würde Hogwarts nach drei Tagen Trennung wiedersehen, würde dazu beitragen, dass das Schloss wieder in den Originalzustand versetzt werden würde. Er wusste, dass dazu mächtige Zauber und mächtige Magie nötig waren, aber er vertraute seinen Kräften und den Kräften der Lehrer!
Als er in eine entlegene Gasse spaziert war, apparierte er zum Bahngleis 9 ¾ und freute sich, als er Hermine und Ron sah, die offenbar auch mit dem Hogwartsexpress zum Schloss fahren wollten.
Als er in den Zug stieg, bemerkte er zwei Auroren, die ihn bewachten. Verwundert blickte er sie an und fragte: „Was sucht ihr hier?“
Der Auror schwieg. Harry wiederholte seine Frage, und erst jetzt blickte der Auror ihn an.
„Sicherheitsmaßnahme. Aberforth hat es befohlen. Wie du weißt, sind viele Todesser immer noch auf der Flucht!“
Harry nickte und stieg ein. Er hielt diese Maßnahme zwar für überflüssig, doch schließlich lag es nicht bei ihm. Aberforth hatte es befohlen und es wurde befolgt.
Er, Hermine und Ron suchten sich ein Abteil, um ungestört reden zu können.
„Warum ist Ginny nicht da?“, war die erste Frage, die aus Harry herausbrach, nachdem sie die Abteiltür geschlossen hatten und Platz genommen hatten.
„Sie ist mit Ma in die Winkelgasse gegangen um die nötigen Schulsachen zu besorgen.“
„Sie geht also zurück?“, fragte Harry.
„Ich nehme an!“, erwiderte Ron. „Auch ich und Hermine werden zurückgehen, um die UTZ zu machen. Sie will im Ministerium arbeiten, da kann es nicht schaden, die zu haben! Und ich dachte darüber nach, bei Gringotts anzufangen, wie Charlie.“
Harry nickte zerstreut.
„Und du, gehst du zurück?“; fragte Hermine.
Harry schwieg. Er wusste nicht, ob er zurückwollte. Er wusste zwar, das er das UTZ benötigte, um Auror zu werden, aber wollte er diesen Traum wirklich noch weiter verfolgen?
„Du brauchst die UTZ um Auror zu werden, Harry“, übertönte Hermines Stimme das Rattern des Zuges. Harry nickte.
„Ich weiß nicht, ob ich das noch weiter verfolgen werde. Ich könnte auch andere Dinge machen! Quidditchspielen gefällt mir auch… Ich werde mir das noch einmal überlegen…“
Hermine nickte verständnisvoll. Ron schüttelte den Kopf.
„Alter, das kannst du nicht aufgeben! Das war dein Traum!“, meinte er. Hermine warf ihm einen vernichtenden Blick zu.
Es war gegen Mittag, als der Express im Bahnhof von Hogsmeade einfuhr, und die Schüler die Abteiltüren zurückschoben und ausstiegen.
Es waren nicht viele gekommen, allerdings hatte Harry das schon befürchtet. Nicht jeder wollte hart arbeiten um die Schule wieder zu reparieren.
Die drei 17-Jährigen machten sich auf den Weg zum schloss und wanderten durch das hohe Gras, während ihnen die warme Sonne auf den Rücken schien. Es war heiß, was die Arbeit nicht unbedingt angenehmer machen würde. Sie kamen eine halbe Stunde später zum Schloss, und wieder einmal musste Harry den Blick auf die Trümmer des altehrwürdigen Schlosses blicken, mit schwerem Herzen. Er sah eine Lehrerschar, die sich vor dem Schloss versammelt hatte, und einige Ministeriumsbeamte. Er nickte Ron und Hermine zu und zusammen schlenderten sie zu der kleinen Versammlung.
„Gut!“, hörte er die Stimme von Prof. McGonagall. „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind. Vor uns liegen zwei Tage harter, mühseliger Arbeit. Aber wir können es schaffen, wenn wir uns anstrengen. Als erstes wird Aberforth“, erst jetzt erkannte Harry den Zaubereiminister, „euch in Gruppen einteilen. Verschiedene Gruppen werden verschiedene Aufgaben bewältigen, wie ihr euch denken könnt. Gut. Die Aufteilung kann beginnen.“
Harry blickte gespannt zu Aberforth hinüber, welcher abschätzend in die Runde blickte.
„Gut!“, sagte er.
„Ich werde euch in 3 Gruppen einteilen; eine wird die Trümmerstücke zusammenfügen, die andere wird die Trümmerstücke an das Schloss anfügen und die letzte Gruppe wird für den letzten Schliff sorgen. So. Ich schlage vor, die 4., 5. und Sechstklässler sollten für den letzten Schliff sorgen, da das noch lange nicht so schwer ist wie der Rest!“, Aberforth machte eine kurze Pause.
„Die 7. Klässler werden die Trümmerstücke zusammenfügen, sprich: Mauerstücke, Ziegel, Steine usw. Das ist etwas schwieriger; ich bin mir aber sicher dass alle das bewältigen können. Die Lehrer werden die Trümmerstücke anfügen; das erfordert große Mengen an Magie. Die Ministeriumsangestellten werden hier und da für Ordnung sorgen und die Auroren werden das Terrain bewachen, damit keine ungebetenen…“, er zögerte, „Gäste kommen. So! Nun ans Werk.“
Harry stolperte direkt auf ihn zu, während sich die anderen schon in ihren Gruppen zusammenfanden.
„Könnte ich vielleicht auch beim anfügen der Trümmerstücke mitwirken?“, erkundigte er sich.
Aberforth zögerte kurz, dann nickte er.
„Ja, ich denke, du wärest eine große Hilfe. Ach übrigens, Reggae Black möchte mit dir sprechen. Sie ist eine angesehene Aurorin.“
Harrys Herz schlug schneller. „Danke!“ sagte er und folgte Ron und Hermine zu den anderen Siebtklässlern, die gekommen waren. Ein Mann mit einem Schwarzen Anzug wartete schon ungeduldig und deutete auf einige große Trümmerstücke, die in vielen kleinen Haufen nebeneinander lagen.
„Ihr werdet diese Zusammenfügen. Individuelle Anleitungen für jeden Trümmerstückhaufen sind bei ihnen vorzufinden. Genau nach ihnen- und wirklich genau- werdet ihr sie zusammenfügen. Ihr könnt in Gruppen von 3 oder 4 arbeiten. Dann ans Werk!“
Harry nickte Ron und Hermine zu und sie befassten sich mit einem Trümmerhaufen. Schon hatte Ron eine Anleitung geschnappt und begann sie vorzulesen.
Es war eine harte Arbeit. Die Sonne schien ihnen heiß auf den Rücken und so manches Mal brach Harry erschöpft und schwitzend zusammen. Sie mussten komplizierte Zauber ausführen, so mussten sie, bevor sie Reparo benutzten, Banne und Zauber auf die einzelnen Trümmer legen oder entfernen, sie nach Größe, Gewicht oder Form messen, oder sie mit Teer abdichten, den sie aus der Luft beschwören sollten. Als es dunkel wurde, beschlossen sie, eine Pause einzulegen. Harry und die anderen kehrten nach Hogsmeade zurück, wo ihnen eine Herberge für die Nacht geboten wurde. Die drei Freunde besetzten ein Zimmer mit drei Betten, und Hermine und Ron legten sich hin, während Harry hinüber in den Eberkopf schlich. Er würde sich mit Reggae treffen, der Aurorin, von der Aberforth ihm erzählt hatte.
Als er die Tür zum Eberkopf aufstieß, begrüßte sie ihn mit 2 Feuerwhiskey freundlich und bat ihn, sich zu setzten. Sie war nicht mehr die Jüngste; Harry schätzte ihr Alter auf 30.
„Nun, ich habe gehört, dass sie gerne Auror werden wollen...“
Harry nickte und nahm ein Schluck des Whiskeys. Sofort breitete sich eine wohlige Wärme in ihm aus.
„Ja. Das wünsche ich mir seit der 4… oder 5.?... Egal, auf jeden fall ist das schon lange mein Ziel. Es gibt da nur ein Problem!“
Die Aurorin zog die Brauen hoch und holte mit gerunzelter Stirn ein Blatt hervor.
„Ich sehe da keins. Sie haben in allen geforderten Bereichen gute Leistungen erbracht. Wenn sie mit denen die UTZ machen, steht ihrer Karriere als Auror nichts mehr im Wege!“
Harry hob die Hände.
„Das ist es ja! Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch ein Jahr lang in Hogwarts verkrafte. Dort leben so viele Erinnerungen von mir. An Albus, Mad-Eye, Lupin, Tonks, Sirius, und all die anderen…“
Die Aurorin schüttelte den Kopf.
„Tut mir leid, Potter, aber jemanden, der die UTZ nicht in der Tasche hat, können wir nicht bei uns aufnehmen, geschweige denn, kann bei uns in die Lehre gehen.“
Sie war lauter geworden, und am Ende hatte sie fast geschrien. Harry stand auf.
„Dann werden wir wohl keine Einigung finden. Es tut mir leid.“
Und mit diesen Worten verließ er den Pub.
Nachdenklich schlenderte er durch das dunkle Dorf Hogsmeade.
Mit halb geschlossenen Augen betrachtete er die Trümmer des Schlosses, die in der Ferne still da lagen. Ein weiteres Jahr in Hogwarts und einer Karriere als Auror würde ihm nichts mehr im Weg stehen. Wieder einmal, wie sooft wie in letzter Zeit, wuchsen in ihm Gefühle, Verwirrung, Angst, Trauer. Und wieder stiegen Erinnerungen in ihm Empor. Harry betrat die Herberge, die den Schülern geboten worden war, stieg ins Bett und schlief ein, mit Gedanken an Hogwarts, den nächsten Tag und Ginny, Ginny, die er so sehr vermisste…
Am nächsten Tag verabschiedete sich Harry am Morgen von Ron und Hermine, welche noch einige Stunden in Hogsmeade verbrachten, ehe der Zug sie nach Hause bringen würde. Harry würde helfen, die Trümmer am Schloss anzubringen- das war des heutige Ziel. Am nächsten Tag würde der Rest der Schüler dem Schloss den letzten Schliff geben, damit nach den Sommerferien die sorglosen Studenten wieder in dem Schloss lernen und zaubern konnten.
Harry hielt vor dem Schloss an, wo sich die Lehrer bereits versammelt hatten.
„Gut“, begann Aberforth.
„Die Ministeriumsangestellten werden die Trümmerstücke erst mit Bannen und Zaubern belegen bzw. die alten, unbrauchbaren entfernen, danach werden sie noch die Zauber an die des Schlosses anpassen… ähm… Während die Lehrer und Harry hier!“, sagte er und grinste, „Magie für den Zauber Reparo sammeln werden, werden die Ministeriumsangestellten die Trümmer an die Richtige Stelle bringen. Sie werden an die, für die Trümmer vorgesehene, Stelle bringen, und die Lehrer werden sie dann anfügen. Habt ihr alles verstanden?“, fragte er an die umstehenden Personen gewandt. Diese nickten.
„Dann an die Arbeit!“
Während die Lehrer komische Zaubersprüche murmelten und ihre Zauberstäbe zum glühen brachten, beschäftigten sich die Ministeriumsangestellten mit den einzelnen Trümmern. Harry blickte ratlos drein und murmelte dann die Worte nach, die die Lehrer so eifrig flüsterten. Augenblicklich fühlte er sich so entkräftet wie seit dem Kampf gegen Voldemort nicht mehr; er krachte auf den Boden und ließ seinen Zauberstab los, der heiß geworden war. Ein Lehrer grinste ihn an und erklärte ihm die Zauberformel.
„Deine magische Kraft wird in dem Zauberstab gespeichert, der Zauber den du folglich wirken willst, wird stärker, und du wirst schwächer. Ganz nützlich, wenn man gegen einen Übermächtigen Gegner kämpft. Das ist eines der Geheimnisse des Elderstabes.“
Harry nickte benommen und wiederholte den Zauber. Mittlerweile waren die ersten drei Trümmerstück von den Ministeriumsangestellten hochgehoben worden und die Lehrer richteten nun ihre Zauberstäbe auf das erste. Harry tat es ihnen gleich.
Das Stück wurde nun lose an eine mit roter Farbe markierte Stelle gesetzt, und die Lehrer brüllten wie auf Kommando: „Reparo!“ Harry folgte ihrem Beispiel und wurde zurückgeschleudert. Ein gewaltiger, gelber Lichtblitz war aus der Spitze seines Zauberstabes und sauste auf das Trümmerstück zu. Es prallte mit den Zaubern der Lehrer zusammen und wurde zu einer gewaltigen, grell leuchtenden Kugel, die auf die Trümmer traf. Harry kniff die Augen zusammen, um sich vor dem grellen Licht zu schützen, doch es drang hindurch…
Dann war es vorbei, und Harry öffnete die Augen und blickte auf die Stelle, wo eben noch ein stumpf eines Turmes gewesen war- die Spitze war zerstört worden von den Todessern, die in der Schlacht in Hogwarts alles gegeben hatten.
So ging es weiter, die Lehrer und Harry sammelten Kraft, die Ministeriumsangestellten entfernten Banne und allerlei Zauber- und gegen Mittag waren alle Stücke angefügt worden. Mit klopfendem Herzen und kraftlos sank Harry zufrieden im Gras zusammen. Aberforth schritt an ihm vorbei und sagte: „Gut gemacht!“
Harry rappelte sich auf, verabschiedete sich von der Gruppe und machte sich auf den Weg zum Bahnhof von Hogsmeade. Er begrüßte freudig Ron und Hermine und zusammen suchten sie sich ein Abteil. Während der Fahrt zurück nach London erzählte ihnen Harry von dem vergangenen Tag und von dem neuen Zauber.
Angekommen apparierte Harry mit einem „Tschüss!“ zum Grimmauldplatz, wo er mit einem warmen Essen von Kreacher und einem Weichen Bett begrüßt wurde.

Harry war total erschöpft wegen dem reparieren des altehrwürdigen Schlosses und wollte nur noch ins Bett. Dies tat er mit riesiger Vorfreude, denn am nächsten Tag würde er Ginny seit einer Woche, die ihm wie eine Ewigkeit vorkam, besuchen. Die Gedanken an Ginny ließen ihn keine Ruhe finden, und er hatte eine Unruhige Nacht. ER wachte mehrmals auf, nicht zuletzt, weil er vom Bett gefallen war.
Also hat er wieder einmal versucht sich abzulenken, was ihm wieder einmal nicht gelingen wollte. Irgendwann fiel er in einen traumlosen Schlaf. Beim Aufwachen war er sogar noch glücklicher als am Abend zuvor. Er zog sich so schnell er konnte an und lief nach unten in die Küche, um Kreacher zu sagen, das er Heute nicht frühstücken würde. Kreacher blickte etwas traurig drein, bei dem Gedanken, nichts für seinen Meister tun zu können, nickte jedoch und zog sich in seine kleine Höhle zurück.
Harry apparierte sofort zum Fuchsbau, wo ihn schon alle erwarteten.
Mrs. Weasley, Ron, Hermine, George, Charlie und zum Schluss seine Ginny. Als er sie sah stieg in ihm ein seltsames, noch nie da gewesenes Gefühl empor, so als ob irgendetwas nicht stimmte.
Dann wand er sich an die anderen, umarmte einen nach dem anderen und am Ende war er bei Ginny angelangt. Als er sie küssen wollte stieß sie ihn weg.
„Verschwinde! Lass mich in Ruhe, Harry!“, schrie Ginny ihn an.
Als er dann ihre Hand greifen wollte rief sie eiskalt: „Fass mich nicht an!“
Harry wusste gar nicht wie, warum oder wieso. Schockiert blickte er Ginny nach, die aus dem Haus stolziert war. Verwirrt wandte er sich an die anderen Weasleys, doch auch die sahen aus, als wäre gerade Dolores Umbridge zum Zaubereiminister ernannt worden.
„Harry, ich verstehe das nicht! Gestern noch konnte sie es kaum erwarten dich Heute zu sehen!“ sagte Mrs. Weasley ratlos.
Auch die anderen konnten ihm nicht mehr dazu sagen.
Harry eilte Ginny verwirrt nach. Was war mit ihr los? Mochte sie ihn etwa nicht mehr? Mit gerunzelter Stirn eilte er über die Straße zu dem naheliegenden Wald, da er einen Roten Schopf verschwinden sah. Hastig spurtete er ihr hinterher, stoppte allerdings, als er ein Rascheln aus einem Naheliegenden Busch hörte. Instinktiv zog er den Zauberstab und rief: „Expelliarmus!“
Und tatsächlich: Ein Zauberstab flog in hohem Bogen durch die Luft und landete zwei Meter entfernt von Harry in einer Pfütze. Er hob den anderen Zauberstab auf und steckte ihn ein, dann ging er langsam auf den anderen Busch zu.
„Komm aus dem Gebüsch!“, sagte er auffordernd.
Aber als niemand herauskam trat er näher. Er blieb vor dem Busch stehen und blickte dahinter. Niemand. Jemand tippte ihm mit dem Finger auf die Schulter.
„Hallo.“
Harry wirbelte herum und schrie: „STUPOR!“
Die Gestalt wurde weggefegt, schaffte es jedoch, Harry den Zauberstab zu entwinden. Mit einem dumpfen Geräusch landete die vermummte Gestalt auf der Straße. Mit erhobenem Zauberstab kam Harry näher. Der Maskierte richtete sich lachend auf und zog sich die Kapuze vom Kopf. Harry stockte der Atem. Vor ihm lag ein Todesser, den er nicht kannte. Er erkannte, dass er ein Todesser war, weil ihm der Ärmel hochgerutscht und er das Dunkle Mal sehen konnte. Harry fesselte den Todesser, dessen Name William war an einen Baum und nahm den Bann von ihm. Jetzt grinste ihn der Todesser frech an. Dann fing er an zu sprechen.
„Potter, Potter, Potter. Läuft dir die Freundin weg? Gibt es Probleme?“
Sein grinsen wurde nur breiter, als er sah wie wütend Harry darüber war.
„Was suchst du hier? Bist du nicht auf der Flucht, wo dein Meister jetzt Tod ist?“, schrie Harry ihn an.
„Ich bin wegen deiner kleinen Freundin hier.“, sagte er mit einer plötzlich so eiskalten Stimme.
„Was willst du von ihr? Was hast du mit ihr gemacht?“, schrie Harry jetzt noch lauter.
„Ich? Ich hab gar nichts gemacht und wenn du nicht zuhören wills, dann kann ich gerne verschwinden oder nach Askaban wandern! Aber dann siehst du dein kleine rothaarige Freundin nie wieder.“ sagte der Todesser jetzt laut.
„Na gut erzähl. Los!“, sagte Harry scharf.
„Rookwood. du kennst ihn doch sicherlich, hat mich vor den anderen Todessern gedemütigt.“
„MIR IST ES EGAL! WAS IST MIT GINNY!“, schrie Harry so laut das der Todesser zusammenzuckte.
„Lass mich ausreden!“, schrie ihn jetzt der Todesser an, „Also wie gesagt hat Rookwood hat mich gedemütigt. Das will ich ihm jetzt heimzahlen! Er hatte deine kleine Freundin mit dem Imperius-Fluch belegt, damit sie dich hasst und du dann ein leichtes Opfer für ihn bist. Ich will dir helfen Rookwood zu finden.“
Als er geendet hatte sah Harry ihn erschrocken und Gleichzeitig ungläubig an.
„Ich soll dir glauben, dass du mir helfen willst? Ich bring dich sofort ins Ministerium und von dort aus gehst du nach Akaban, und zwar für eine sehr lange Zeit!“, sagte Harry.
„Na gut ich sag dir wo Rookwood ist, wenn du mich laufen lässt!“, schlug William vor. Harry hörte sich dann alles an und erfuhr, dass Rookwood in Godric’s Hollow war.
Ohne nachzudenken apparierte Harry nach Godric’s Hollow. Dort angelangt wollte er erst einmal das Grab seiner Eltern besuchen, was er auch dann auch tat. Dann als er das Haus seiner Eltern noch einmal sehen wollte und schon auf dem Weg dorthin war, sah er ihn. Dort stand Rookwood und unterhielt sich mit einem, wie es schien, Muggel. Harry versteckte sich hinter einem Haus und wollte warten bis der Muggel weg war um Rookwood dann angreifen zu können. Als der Muggel verschwunden war und Rookwood gerade gehen wollte ging Harry auf ihn zu.
„Du, du hast Ginny mit dem Imperius-Fluch unter deine Kontrolle gebracht! Das hättest du nicht tun sollen wenn du noch ein freier Mann bleiben wolltest!“
Rookwood sah ihn überrascht und amüsiert an.
„Und was willst du tun Potter? Mich töten? Du hast doch nicht genug Mumm in den Knochen!“, sagte Rookwood amüsiert.
„Stupor“, rief Harry.
Das hatte Rookwood nicht erwartet doch er rief noch rechtzeitig: „Protego! Hast du nicht mehr drauf Potter?“
„Na wenn du es so haben willst! SECTUMSEMPRA!“
Diesmal kam der Schildzauber zu spät und Rookwood wurde direkt an der Brust getroffen und schrie wegen der schmerzen. Dann packte Harry ihn am Arm und apparierte zum Ministerium. Als dann Harry ins Ministerium reinkam mit einem flüchtigen Todesser, brach Panik aus und die Mitarbeiter der Magischen Strafverfolgung kamen auf ihn zu. Rookwood wurde dann abgeführt weil er seinen Zauberstab verloren hatte löste sich auch der Imperius-Fluch auf. Harry apparierte dann zu dem Baum an dem er den Todesser William festgebunden hatte. Er war immer noch dort. Als er Harry sah fragte er amüsiert: „Und? Hast ihn nicht bekommen richtig?“
„Falsch! Ich hab ihn und der wandert jetzt nach Askaban.“, mit diesen Worten band er William los und apparierte zum Fuchsbau.
Ginny erwartete ihn schon. Er schloss sie in seine Arme und küsste sie. Wie lange hatte er das schon nicht mehr getan? Für ihn war es auf jeden Fall viel zu lange her.


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