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Fanfiction

Blickwinkel – Aussichtslos verliebt - Birthday Morning

von -Roxanne-

„Los aufstehen! Du willst doch nicht deinen Geburtstag verschlafen!“, lachend rüttelte Milina mich wach. So wie es schon seit der ersten Klasse getan hatte. Und es war jedes Jahr die selbe Anwort. „Doch will ich.“
„Du bist doch verrückt!“ Damit zog sie mir die Decke weg und zwang mich zum Aufstehen.
„Und wenn schon.“ Grummelnd suchte ich meine Sachen zusammen, bevor ich mich unter die Dusche verzog. Dort würde ich aber auch nicht so schnell wieder rauskommen. So nahm ich es mir jedes Jahr vor. Eine schöne lange Dusche und einfach nur meine Ruhe. Aber es wäre nicht mein Geburtstag, wenn es nicht anders kommen würde. Keine zehn Minuten stand ich unter dem warmen Wasserstrahl, da wurde ich auch schon wieder heraus gerissen. „Genug getrödelt. Anziehen! Zack-Zack!“ Es war schrecklich, wenn Tamina diesen Ich-bin-der-Boss-Ton anlegte, besonders bei mir. Wenn sie ihr Team herumscheuchte, gut und schön, aber mich?
Mein Geburtstag war einfach eine sich immer wiederholende Hölle.
Aber das gute daran war ja, ich musste nicht viel machen. Nur mich herumschubsen lassen und das tun was die zwei mir sagten. Milina drückte mir die Sachen in die Hand, die ich anziehen sollte und anschließend drückte Tamina mich auf einen Stuhl mitten in unserem Schlafsaal. Dann ging das Gewussel auch schon los. Tamina machte sich an meine Haaren zu schaffen, während Milina alles an Dosen, Töpfchen und allem anderen was sie an Make-Up besaß herausholte, um mich zu ihrer lebenden Leinwand zu machen.
Bei deren Hektik war es etwas anstrengen, aber ziemlich lustig und das Ergebnis haute mich immer wieder von den Socken.
„Hey! Und die Schuhe?“, fragte ich, als ich mich im Spiegel betrachtete. Die beiden hatten sich mal wieder selbst übertroffen. Tamina hatte meine Haare an den Seiten aufwendig nach hinten geflochten und im Nacken zusammengebunden. Und was Milina anfässt wird sowieso zu Gold. Meine Lippen schimmerten dunkelrot, während meine Augen betonend, aber dennoch dezent geschminkt waren. Sie war einfach eine Göttin, etwas wofür man sie einfach lieben musste.
„Die passenden Schuhe hat der Prinz, Cinderella!“, lachte Milina und zupfte ein letztes Mal an dem dunkelrotem Top herum, bevor sie mich zur Tür hinaus schob.
Leicht schüttelte ich den Kopf, warum war es eigentlich immer Fred, der das letzte Detail von Milina und Tammy in die Hand gedrückt bekam? Na ja war ja auch egal, es war schon ziemlich lustig, weil er selbst nie genau wusste, was in den Karton war.
Breit grinsend stand er nun am Fuß der Treppe, ziemlich verschlafen, aber sichtlich gut gelaunt. Also war auch er von der alljährlichen Weckaktion von Milina nicht verschont geblieben. „Alles gute Kleine. Na, was schenk ich dir dieses Jahr?“
„Das was jede Frau will.“
„Mich?“
„Nein du Spinner. Schuhe.“ Lachend entzog ich mich seiner Umarmung, mit der er mich von der letzten Treppenstufe gezogen hatte.
Auch wenn ich diesen Tag eigentlich wirklich hasste, aber manches liebte ich einfach daran. Zum Beispiel die Geschenke, vor allem die Geschenke und die von Tamina und Milina besonders. „Na los! Gib's schon her!“
„Ungeduldig bist du gar nicht, was?“
„Ich doch nicht. Und jetzt seh zu.“
„Ist ja gut, dann schauen wir mal was die zwei dir für Mörderteile gekauft haben.“
Schon allein das Paket war irgendwie beängstigend groß, fast schon zu groß, um nur Schuhe zu beinhalten. Aber es machte mich auch unglaublich neugierig.
Ich setzte mich auf die Couch und begann das dunkelrote Geschenkpapier zu öffnen.
Warum war alles überhaupt dunkelrot? Meine Lippen, mein Top, das Geschenkpapier, ja selbst Freds Hemd.
„Du bist so versessen auf Geschenke und trotzdem brauchst du immer ewig um sie auszupacken.“
„Na und?“, entgegnete ich schulterzuckend, während ich das Papier zur Seite legte. Vorsichtig öffnete ich den Schuhkarton und schielte hinein. „Damn! Sind die verrückt? Die wollen mich doch umbringen!“
Noch bevor Fred sehen konnte was für Schuhe oder eher Killermaschinen da in dem Karton waren, klappte ich ihn zu. Niemals würde ich die anziehen, es sei denn ich hatte vor Selbstmord zu begehen und das hatte ich bisher nicht vorgehabt.
„Na los! Zeig mal!“
„Nein!“ Doch bevor ich den Karton in Sicherheit bringen konnte, hatte Fred ihn schon an sich gerissen. Was genau sich da in seinem Kopf abspielte, als er die Schwarzen Stiefel sah wusste ich nicht genau, aber es konnte einfach nichts Gutes bedeuten. Ganz und gar nicht.
„Krass! Los zieh sie an.“
„Nein! Spinnst du?“
„Ja, tu ich, wenn du sie dann anziehst.“
„Nein!“
„Ach komm schon.“
„Nein!“
„Bitte.“
„Nein.“
„Bitte bitte?“
„Nei... Bei Merlins Unterhosen! Fred guck nicht so!“
„Wie guck ich denn?“
„Wie ein Dackel auf Droge.“ Was aber nicht hieß, dass dieser Blick seine Wirkung verfehlte. Mein Widerstand bröckelte.
„Ach komm schon, so schlimm sehen die doch gar nicht aus.“
„Das sag ich ja auch gar nicht. Aber hast du dir mal die Absätze angesehen? Das sind mindestens fünfzehn Zentimeter!“
„Du übertreibst doch.“
„Tu ich gar nicht!“
„Und ob!“
„Nein!“ Gut vielleicht schon. Aber trotzdem.
„Sehr wohl.“
„Nicht im Geringsten.“
„Soll ich nachmessen?“
Genervt verdrehte ich die Augen. „Gut, gewonnen. Gib her, dann bring ich mich halt um.“ Ein wenig zu heftig zog ich den Karton wieder zu mir und drehte ihn um, damit die Stiefel auf den Boden fielen.
Gut, sie waren wirklich nicht schlecht. Ha! Nicht schlecht, wann hatte ich das letzte Mal so untertrieben? Sie waren einfach der Hammer. Aber ich konnte einfach nicht auf Absätzen laufen ohne mich dabei mindestens einmal alle 20 Meter auf die Fresse zu packen.

Seltsamer Weise kam ich dann doch heil unten an. Gut so seltsam war es dann doch nicht, weil Fred mich jedes mal, wenn ich drohte umzuknicken festhielt. Bis er dann im fünften Stock keinen Bock mehr hatte und mich Huckepack nach unten trug.
Breit grinsend saßen Tamina und Milina schon am Tisch. Wie hatten die...? Wann waren die...? Leise seufzte ich. Bei meinem Tempo kein Wunder, dass sie schon hier waren.
„Chicke Schuhe.“, grinste Milina nachdem Fred mich heruntergelassen hatte und ich mich zwischen die zwei gequetscht hatte.
„Haha. Wollt ihr mich umbringen?“, fragte ich nicht ganz so böse wie ich es eigentlich wollte.
„Quatsch. Natürlich nicht.“ Lachend schob Tamina mir einen Toast zu, den sie dick mit Marmelade beschmiert hatte.
„Sicher?“
„Jap.“
„Nach dem Frühstück mach ich das Jay.“, warf nun Milina ein. Leicht runzelte ich die Stirn. „Was?“
„Wirst du schon sehen.“
Missmutig sah ich von Milina zu Tamina, doch die machte nicht den Anschein, als würde sie mir mehr verraten. Also biss ich in meinen Marmeladentoast. Kaum hatte ich den letzten Bissen mit einem Schluck Kaffee herunter gespült, lag der nächste auf meinem Teller. Verwundert sah ich von Tamina, die auf einem Apfel herumkaute und so tat, als würde sie Luca zu hören, zu Milina, die wohl James als ihr Frühstück betrachtete.
Leicht schüttelte ich den Kopf und lächelte nun Fred zu, der inzwischen auf der anderen Tischseite saß und von dem wohl der Toast auf meinem Teller stammte. „Kann ich wirklich rein beißen, ohne das meine Haare grün werden oder ich mein Frühstück nachher im Unterricht wieder auskotze?“
„Was denkst du nur von mir? Natürlich keine grünen Haare und auch keine Übelkeitsanfälle im Unterricht.“
„Was ich von dir denke? Eine Menge.“, erwiderte ich grinsend, „Aber vor allem das du ein Idiot bist.“ Mein Idiot.
„Hey! Da ist man mal nett und dann sowas!“, beschwerte er sich.
Ich konnte nicht anders und musste lachen. Beleidigt sah Fred mich an. „Gut, dann bekommst du mein Geschenk halt nicht.“
Mit einem Mal saßen Tamina und Milina stocksteif da und funkelten Fred finster an. „Das wagst du nicht!“, kam es wie aus einem Mund von den beiden.
„War nur ein Witz!“ Abwehrend hob Fred die Hände, „Wirklich!“
Also wussten die beiden davon. War ja interessant.
Neugierig sah ich sie nun an. Jetzt mussten sie es mir einfach sagen. Alles andere wäre grausamste Folter gewesen.
„Später, jetzt gib erst mal deine Schuhe her.“
„Hä? Wie jetzt?“ Was sollte das denn jetzt? Doch Milina sagte nichts weiter, so streckte ich meine Füße samt Schuhen nach ihr aus. Sie zog ihren Zauberstab, murmelte etwas unverständliches vor sich hin und tippte dabei die Absätze an. „So, jetzt besteht keine Lebensgefahr mehr für dich.“, lachte sie und stand auf, James und Tamina im Schlepptau verließ sie die große Halle.


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Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
Joanne K. Rowling