Blickwinkel – Aussichtslos verliebt - How can be someone so blind?
von -Roxanne-
@Elaina: Ich hoffe du hast dir nicht weh getan beim Stolpern^^ Freut mich das dir meine FF gefällt. sowas hört man doch gerne :D
Und wie es bei den Beiden weiter geht, ja das wüsste ich auch gerne xD Na ja eigentlich weiß ich's ja, aber na ja meine Meinung ändert sich bei den Beiden irgendwie ständig
@klothhilde: Ja Jay hat wirklich viel von Lee, da hast du recht. Aber anders kann ich sie mir auch gar nicht vorstellen.
Jaja meine Mannschaftsaufstellung, dass war eine Doppelstunde Werte und Normen^^ da bin ich immer sehr kreativ, wenn ich nicht schlafe xD
Und was deine Frage an geht, nein Jays Mutter ist keine bekannte Person aus den Büchern. Irgendwie hat sie bei mir auch noch keinen wirklichen Namen, aber sie bekommt auch noch ihren Auftritt hier.
@ALi: Eins versprech ich dir: Chaos wird es hier bald genug geben. Und Eifersucht joar das vielleicht auch ein bisschen^^
Aber ob ich Fred zu Mel zurück schicke mal schaun, was mein krankes Hirn da so ausspuckt.
Ach ja und danke für's Kompliment. Der Banner hat mich echt Nerven und jede Menge Kaffee gekostet^^
So und nu geht's weiter:
How can be someone so blind?
Roxanne ist Freds zwei Jahre jüngere Schwester.
Sie liebt Quidditch und spielt schon seit der ersten Klasse als einziges Mädchen in der Hausmannschaft von Ravenclaw.
Noch dazu ähnelt sie ihre Vater sehr, nicht nur vom Charakter her, wo allerdings öfters Angelinas Temperament durch schlägt, sondern auch vom Aussehen. Sie hat die typischen Weasley-Roten Haare und sehr helle Haut.
Einzig und allein ihre Augen sind laut ihren Eltern nicht die von George, sondern die von ihrem Onkel Fred.
Wie konnten die Beiden nur so blind sein? Wie?
Es ist doch so offensichtlich. So klar
Bei Merlin es ist vorherbestimmt, seit dem Tag wo die Beiden sich das erste Mal gesehen hatten. Auch wenn sie da gerade mal ein paar Monate alt waren.
Seit dem Zeitpunkt, wo Jay Fred eins mit ihrer Flasche übergezogen hatte.
Unsere Eltern schmieden schon seit sie sechs waren Hochzeitspläne.
So langsam zweifle ich wirklich an der Intelligenz von Jay. Das mein Bruder keinen Plan hat ist mir klar. Dessen Gefühlswelt passte ja auf einen Stecknadelkopf.
Aber Jay?
Gut, Liebe macht bekanntlich nicht nur blind sondern auch blöd, das hab ich selbst schon mitgemacht, aber was die beiden da taten grenzte fast schon an Körperverletzung. So blöd war das.
Bei Merlin, selbst mein toter Onkel konnte in seinem Grab sehen was da lief.
Den ganzen Tag warfen sie sich verstohlene Blicke zu. Schmachteten sich unentwegt an.
Dabei konnte einem echt schlecht werden.
Das war schlimmer als Vic und Ted, wenn sie händchenhaltend durch die Gegend spazierten – und das war übler als in irgendwelchen Muggel-Kitschfilmen.
Selbst vor unsern Eltern konnten sie damit nicht aufhören.
Auf den Weg nach Hogsmeade, zu Hause und nun auf dem Rückweg zum Schloss.
Den ganzen Tag schon.
Aber dieses ständige Angeschmachte war ja noch nicht mal das Schlimmste.
Das Schlimmste war ihr ewiges Rumgeflirte – das sie nicht einmal bemerkten.
Wie konnte man nur so blind sein? Ehrlich mal!
Selbst die Erstklässler schlossen schon Wetten ab, ob die beiden noch vor dem Sommer zusammenkommen.
Nur zu blöd das ich Mum versprechen musste mich nicht einzumischen bis ich – ich betone ICH – 30 bin. Das waren verdammt noch mal 15 Jahre.
Bis dahin würde selbst ich es geschafft haben zu heiraten und Kinder zu haben. Und die Beiden würden sich immer noch anschmachten.
„Rox beeil dich mal! Wir müssen in fünf Minuten im Schloss sein.“, rief Fred von vorne.
Jay war mal wieder nicht zu sehen, weil er sie in eine der Schneewehen geschubst hatte.
„Fred selbst wenn wir laufen brauchen wir noch 10 Minuten.“, kam es aus dem Schneehaufen.
Da hatte Jay Recht. Wir waren ja nicht mal richtig aus Hogsmeade raus.
„Na wenn das so ist, dann müssen wir wohl fliegen.“, grinste Fred.
Jays entsetztes Gesicht konnte ich zwar nicht sehen, aber ich wusste das es da war. „Nein! Da sitz ich lieber drei Wochen nach.“
„Warum appariert ihr nicht einfach vor die Barriere? Meinetwegen auch 100 Meter davor, aber ich hab keine Lust wie unsere Madame 'Ich-steig-auf-keinen-Besen-mehr' drei Wochen lang nachzusitzen. Und vor allem hatte ich vor auf den Ball zu gehen und nicht irgendwelche miefigen Kessel zu putzen, nur weil unsere achso liebe Zaubertranklehrerin eine absolute Abneigung gegen mich hat.“
„Du hättest halt nicht gleich bei ihr in der ersten Stunde deinen Kessel explodieren lassen solle.“
„Das war aber nicht mit Absicht!“ Doch war es schon, aber nun was sollte ich auch tun, wenn diese Frau ihre Klappe nicht halten konnte und ständig auf Lucy rumgehackt hatte. „Und jetzt lenk nicht vom Thema ab Fred! Apparieren wir jetzt oder nicht?“
„Rox hat Recht, wenn wir apparieren sind wir pünktlich.“
Merlin sei Dank! Jay hatte doch nicht vollkommen den Verstand verloren.
„Und was ist mit Rox? Ich mein sie kann weder apparieren noch darf sie es.“
Ich konnte nicht anders. Mit der flachen Hand schlug ich mir ins Gesicht. Dass soviel Dummheit nicht weh tat.
„Au! Jay was sollte das?“
Oh, in diesem Fall tat sie es doch. Jay hatte Fred nämlich auf den Hinterkopf geschlagen. „Fred du bist echt blöd. Weißt du das? Schon mal was von Seit-an-Seit-Apparieren gehört?
Na komm Rox. Ich nehm dich mit. Nicht das du Unterwegs zersplittest, bei der Dummheit deines Bruders muss man mit allem rechnen.“
„Hey! Ich werd ja wohl noch auf meine kleine Schwester aufpassen können!“, protestierte Fred.
Kaum merklich schüttelte ich den Kopf. Der sollte allen ernstes 18 sein? Niemals. Da musste sich jemand um einige Jahre vertan haben.
„Wir sehen uns gleich.“, grinste Jay nur und apparierte mit mir vor das Schlosstor.
Ferd war seltsamer Weise schon da. Und stand dummer Weise genau da, wo Jay und ich ankommen sollten.
Na ja eigentlich mehr da wo Jay ankam. Ich dagegen landete unsanft auf dem kalten, gefrorenen Boden, während sie auf Fred landete.
„Jay nimms mir nicht Übel, aber bitte iss weniger oder geh von mir runter.“
Ich seufzte leise, dass konnte jetzt noch dauern.
Schnell rappelte ich mich auf und klopfte mir den Schnee von den Sachen. „Ich geh schon mal rein. Wir sehn uns dann.“, winkte ich den beiden zu.
Sollten die sich ruhig anschmachten. Jetzt musste ich das ja nicht mehr mitansehen.
Kaum war ich im Gemeinschaftsraum angekommen, hätte ich am liebsten gleich wieder kehrt gemacht.
Eine ziemlich mies gelaunte Melodie stand am Fenster und starrte hinaus. Ich brauchte nicht mal aus dem Fenster zu sehen um zu wissen was sie da mit verachtender Miene beobachtete.
Jay und Fred waren bestimmt noch draußen und spielten wie die kleinen Kinder im Schnee.
Leise versuchte ich mich an ihr vorbei zu schleichen.
Seit zwischen ihr und Fred Schluss war, war sie noch unerträglicher.
Sie war ja schon immer schlimm gewesen, aber jetzt?
Da legte ich mich lieber mit einer ganzen Horde schlecht gelaunter Hippogreife an, als mit ihr.
„Rox! Da bist du ja!“ Leicht zuckte ich zusammen.
Einen unpassenderen Zeitpunkt hatte Mia sich nicht aussuchen können mich zu rufen.
So gern ich meine braun-gelockte, beste Freundin auch hatte, jetzt hätte ich sie am liebsten ganz weit weg von hier gezaubert.
Schnell packte ich sie an der Hand und zog sie hinter mir her in unseren Schlafsaal. Melodies verachtenden Blick im Nacken.
„Warum versteckst du dich eigentlich vor ihr? Ich dachte Jay wäre diejenige, die um ihr Leben fürchten muss.“
„Na ja eigentlich schon.“ Ich ließ mich rücklinks auf mein Bett fallen. „Aber sie ist echt gruselig. So langsam müsste sie doch drüber weg sein. Ich mein das ganze ist jetzt fast einen Monat her. Und das es bei Melodie und Fred nie die große Liebe war, war ja wohl jedem klar.“
„Außerdem hat sie Schluss gemacht. Nicht dein Bruder.“
Wie oft hatten wir das jetzt schon in den vergangenen Wochen durchgekaut? Hundert, wenn nicht Tausend mal.
„Mia so langsam ist es echt ausgelutscht. Können wir nicht über was anderes reden?“
„Okay. Wie war's bei dir zu Hause?“
Genervt stöhnte ich auf und schlug mir mein Kissen ins Gesicht, bevor ich mich auf setzte und Mia an sah.
Ich kannte echt keinen Menschen, der mehr an dem Liebesleben meines Bruders und dessen bester Freundin interessiert war als Mia. Selbst bei mir und Noah steckte sie ihre Nase nicht so tief rein – und da ging sie auch schon viel zu weit. Aber so war sie nun mal und anders wollte ich sie auch gar nicht haben.
„Ganz lustig. Wir haben ne Schneeballschlacht gemacht. Dad, Lee und ich gegen Fred und Jay. Irgendwann wurde daraus allerdings Jay gegen Fred.
Und beim abdecken hatte Grandma mich gefragt ob Jay und Fred denn jetzt endlich mal zusammen wären.
Bei Merlins verkalkter Badewanne! Selbst meine Grandma weiß, dass die beiden in einander verschossen sind!
Warum also die beiden nicht?
Wie können die nur so blind sein?“
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Im Buch wird sie als hässliche Kröte beschrieben. Als man mir dann sagte: ,Du wärst toll in der Rolle‘, antwortete ich: ,Herzlichen Dank!‘ Aber natürlich habe ich mich gefreut, als man mich darum bat, denn die Rolle ist ein echtes Juwel, es ist einfach traumhaft, in dieser Welt mitmischen zu dürfen … ganz abgesehen davon, dass ich in der Achtung meiner zwölfjährigen Tochter deutlich gestiegen bin.
Imelda Staunton