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Fanfiction

Blickwinkel – Aussichtslos verliebt - I hate it!

von -Roxanne-

„Potter spielt ab zu Wood. Wood zu Paker. Nein! Verdammt! Weasley hält.“
Mit wachem Blick folgte ich dem Spiel. Hin und her flogen die Bälle. Und Fred schien sein persönliches Opfer gefunden zu haben. Immer wieder schleuderte er die Klatscher auf Noah Williams. Er sollte vielleicht die Finger von Rox lassen.
„Weasley spielt ab an Williams. Aouuuh! Das tat weh!“
Dieses Mal traf der Klatscher Noah voll in die Seite, so dass er fast vom Besen flog.
„Potter fängt den Quaffel. Sehr gute Wahl von Wood sie ins Team zu nehmen. Sie spielt ab zu Paker, zurück zu Potter Potter zu Wood und...
Volltreffer! 10 Punkte für Gryffindor.
Im übrigen Jungs Wood sucht noch jemanden, der sie zum Ball...“
„Jordan!“
„Schon gut, schon gut.“, versuchte ich die aufgebrachte Prof. Dewan zu beruhigen, dass die auch jedes Mal...
„Hall spielt ab zu Williams und... Aou! Er sollte wirklich die Finger von...“
„Jordan!“
„Ja, Professor.
Paker am Ball. Johanson kommt von Rechts. Paker spielt an zu Wood....
Potter scheint den Schnatz gesichtet zu haben. Los Jamesy beweg deinen kna...“
„Jordan!!“ Ich konnte meiner aufgebrachten Zaubertanklehrerin ansehen, das sie mir am liebsten das Mikro weggerissen hätte.
„Ist ja schon gut. Hall stürmt vor, taucht unter Paker durch, wirft und... Verdammt! 10 Punkte für Huffelpuff. 70 zu 70. Gleichstand.
Los Potter seh zu das du den Schnatz endlich mal fängst! Es wird kalt hier oben.
Was macht Smith denn da? Sie setzt zum Sturzflug an. Potter los hinter her!“
Ich wand den Blick kurz von den beiden Suchern.
Fred grinste mich an, als er an mir vorbei flog und deutete mit dem Kinn zu Noah, der sich nur noch knapp auf dem Besen halten konnte.
Ich lachte auf. „Williams ich hab's dir doch gesagt, lass die Finger von Weasleys kleiner Schwester.“
„Jordan!“
„Bei Merlin Professor. Ich hab dem armen Kerl doch nur einen Tipp gegeben.
Wood hat den Quaffel, spielt ab an Potter. Nein! Weasley hält.“
Bei Merlin, da waren eindeutig zu viele Weasleys auf dem Feld. Es waren zwar nur drei, aber das reichte vollkommen.
„Johanson am Ball. Spielt ab zu Hall. Weasley hält, wirft zu Wood... Das war knapp!“
Gerade noch rechtzeitig konnte Luke den Klatscher weg schlagen, bevor er Tamina treffen konnte.
„Wood wirft und...
Verdammte Scheiße“ Potter hat den Schnatz gefangen!“
Auf der Trebühne brach Jubel aus. James drehte einen Looping und wurde gleich darauf von seinen Teamkameraden bestürzt.
„Gryffindor gewinnt 220 zu 70.“ Doch mein Ruf war in dem Jubel komplett untergegangen.
Fred löste sich, nach dem er James fast vom Besen geworfen hätte, von der Gruppe und kam auf mich zu geflogen.
„Na los steig auf.“, grinste er mich an.
„Bitte was? Sicher nicht!“
„Warum? Angst?“ Oh ja, die hatte ich. Herausfordernd sah er mich an.
„Du weißt das ich fliegen hasse!“, murrte ich.
Dabei hatte ich eh schon beschlossen aufzusteigen, auch wenn mein Verstand immer noch dagegen ankämpfte.
„Komm schon Jay, so schlimm ist es gar nicht.“
„Du kannst es ja auch!“
„Du doch auch. Und außerdem halt ich dich doch fest.“
Leicht biss ich mir auf die Unterlippe. Ich hasste es wirklich zu fliegen. Ich hasste es nicht nur ich hatte echt Angst davor.
„Na gut, aber keine Loopings oder so.“
Zufrieden grinste Fred und hielt mir die Hand entgegen damit ich vor ihm aufsteigen konnte.
Ein mulmiges Gefühl breitete sich in meinem Magen aus. Leicht verkrampft hielt ich mich am Besen fest.
Seit der ersten Klasse hatte ich nicht mehr auf so einem Teufelsteil gesessen. Und das ich wusste, dass Freds Besen einer der schnellsten und wendigsten auf dem Markt war, machte das ganze auch nicht besser. Ich kannte Fred zu gut, er würde sicher irgendwas tun, was mir gar nicht gefiel.
„Hey entspann dich. Du fällst schon nicht runter.“, meinte Fred, während er die Arme um mich und seine Hände halb auf meine legte.
Ein leichter Schauer durch fuhr mich.
„Bereit?“ Sein warmer Atem strich mir über den Nacken.
„Nicht wirklich.“, murmelte ich und am liebsten wäre ich wieder abgestiegen, aber dafür war es jetzt eindeutig zu spät.
„Gut.“ Langsam stiegen wir ein Stück höher. Dann wurden wir schneller und der eisige Wind peitschte mir ins Gesicht.
Ich hasste es wirklich. Ich wollte wieder festen Boden unter meinen Füßen haben.
Doch Fred sah das eindeutig anders. Im halsbrecherischem Tempo rasten wir auf die anderen zu, die sich immer noch um James tummelten.
Erst kurz vor ihnen setzte Fred zum Sturzflug an. Mein Schrei blieb mir in der Kehle stecken. Der eiskalte Wind schnürte mir einfach die Lunge zu.
Die einzige Wärmequelle die ich hier oben hatte war Fred, der sich jetzt nach vorn beugte und mich somit runter drückte. Wir wurden immer schneller.
Irgendwann kniff ich die Augen zu. Ich wollte zwar zurück auf den Boden, aber nicht so.
Wenigstens würde ich zusammen mit Fred sterben. Immer hin erwas.
Doch bevor wir in Richtung Erdkern jagten zog Fred den Besen wieder nach oben.
Ich hörte sein Lachen. Wie konnte er nur lachen?!
„Sag mal spinnst du?? Du hast ja wohl nen Vollknall!! Wir hätten tot sein können! Du hättest uns fast zum Erdkern durch katapultiert!“, schrie ich ihn an. Doch er lachte immer noch.
„Jay, das waren noch mindestens zwei Meter!“
„Und wenn das noch Hundert Meter gewesen wären!“
„Jay beruhig dich doch mal.“
„Ich werd mich nicht nicht beruhi... Fred! NEIIIIIN!“ Mein Schreien wurde zu einem unnatürlich hohen Kreischen, als er den Besen dreht und wir für Sekunden überkopf flogen. Nach einer weiteren Fassrolle, die mir den Atmen raubte, drehte Fred auch noch einen Looping.
Bei mir drehte sich alles. Erst als sich mein Magen und alles was sich sonst noch nicht ganz wohl fühlte wieder halbwegs beruhigt hatte, bemerkte ich das die anderen weg waren. Alle bis auf eine. Melodie stand unten auf dem Feld und starrte finster zu mir herauf.
Die letzten drei Wochen schon sah sah sie mich an, als würde sie mir am liebsten an die Kehle springen. Nicht das sie mich besonders freundlich angesehen hatte, als sie noch mit Fred zusammen war, aber langsam wurde es echt unheimlich.
Sie hatte doch Schluss gemacht, warum benahm sie sich dann so, als würde ich ihr den Freund ausspannen?
Ich fröstelte leicht.
„Fred, können wir runter? Bitte.“
Er schien zu merken, dass es mir wirklich nicht so prickelnd ging. Er festigte seinen Griff um mich ein wenig und flog langsam Richtung Boden. Endlich.
Kurz schaute ich zu der Stelle wo Melodie stand, doch sie war weg...
„Ich hab übertrieben, oder?“ Schuldbewusst sah Fred mich an, als wir wieder auf dem Boden angekommen waren und ich mit leicht wackeligen Beinen vor ihm stand.
„Ein bisschen.“ Ich blinzelte leicht zu ihm hinauf, weil die Sonne genau in seinem Rücken stand. Ein wirklich atemberaubender Anblick.
„Ich mach's wieder gut. Ich geb dir nächstes Wochenende ein Butterbier aus.“
„Haha. Fred.“, sagte ich trocken, „Du bist ein wenig falsch im Kalender. Das nächste Hogsmeadewochenende ist er nächstes Jahr.“
„Nicht für mich. Und auch nicht für dich und Rox.“, grinste Fred.
„Ich werd ganz sicher nicht mit euch durch diesen...“
„Jay, ganz ruhig. Ist alles abgeklärt. Mum hat uns zum Tee eingeladen. Naja eigentlich Grandma.
Sie und Grandpa haben Hochzeitstag.“
„Und warum ich dann auch?“ Erstaunt sah ich ihn an, allzu viel hatte ich ja eigentlich nicht mit Angelinas Eltern zu tun.
„Weil sie ganz verrückt nach dir und Lee ist. Darum.“
„Dad kommt auch?“
„Jap tut er. Und jetzt lass uns reingehen, mir wird langsam kalt.“
Ich nickte kurz. Sie hatten wirklich Glück gehabt mit dem Wetter. Die Sonne schien und es war fast warm für einen Dezembertag.

Nach dem Fred sich umgezogen hatte und in gewohnten Jeans und einen etwas zu weiten Pulli vor mir stand, verzog ich leicht das Gesicht.
„Was ist?“ Fragend schaute er mich an.
„Den hast du von Melodie.“, erwiderte ich und musterte den Pulli argwöhnisch.
In den letzten Wochen hatten Fred und ich – nein eigentlich nur ich – sämtliche Sachen von Melodie aussortiert. Was sich in fünf Monaten so alles ansammeln konnte.
„Und?“ Verständnislos sah er mich an.
Typisch Kerl. Genervt verdrehte ich die Augen. „Nichts und. Der muss weg.“
Ich wollte einfach nicht, dass er noch irgendetwas hatte was er mit Melodie in Verbindung brachte.
„Warum?“
„Weil er von Melodie ist. Darum.“
„Bitte was? Jay das ist doch nur ein Pulli.“
„Nein ist es nicht.“
Jetzt verdrehte Fred die Augen, genau so wie bei meiner 'kleinen' Ausmist-Aktion. „Jay das ist total bescheuert, weißt du das?“
„Es ist nicht bescheuert. Es sei den du stehst noch auf sie.“ Was gut möglich war, denn nicht er hatte Schluss gemacht sondern sie. Und dieser Gedanke, das er wirklich noch in sie verliebt war, versetzte mir einen gewaltigen Stich.
„Tu ich aber nicht. Trotzdem werd ich den Pulli behalten.“
Das war ja so typisch. Leise seufzte ich. Er wollte eben doch noch etwas von ihr. „Gut, tu was du nicht lassen kannst, ich halt dich nicht auf.“ Auch wenn ich es zu gern getan hätte.
Nebeneinander gingen wir über den leicht gefrorenen Boden hinüber zum Schloss.
Bildete ich mir das nur ein oder wurde es kälter?
Kurz sah ich hinauf zum Himmel. Sie hatten wirklich Glück gehabt mit dem Spiel, eine dreiviertel Stunde länger und sie wären mit Sicherheit in das Schneegestöber gekommen, das gleich losgehen würde.
Schnell packte ich Fred am Arm und zog ihn hinter mir her.
Auf meinen juckenden, kleinen Zeh war schon immer Verlass gewesen, wenn es um Wetterumschwünge ging. Das war wohl eins der wenigen Dinge die ich von meiner Mum hatte.
Freds Gezehter ignorierte ich einfach, ich hatte wirklich keine große Lust noch hier draußen rumzulaufen wenn der Schnee anfangen würde zu fallen.

Die Komplette Mannschaftsaufstellung findet ihr hier


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