Blickwinkel – Aussichtslos verliebt - It's so tricky
von -Roxanne-
Also erst mal, das hier ist sozusagen das selbe Kapitel wie It's so stupid, nur das es aus Freds Sicht geschrieben ist und etwas doppelt so lang XD
@klothhilde: Erst mal danke für den Kommi^^ und ja es werden jetzt wohl doch ein paar mehr Weasleys vorkommen^^
@Bexy_Potter: Och so genau hab ich mir das da nicht überlegt gehabt, war nämlich eigentlich ein wenig anders geplant mit der FF hier.
Aber meine Freundin meinte ich sollte das doch anders machen und sie war der Meinung das müsste Hugo sein, aber es ist James. Hugo ist zu jung für ne Freundin meiner Meinung nach XD
It's so tricky
Fred ist der Sohn von George und Anglina.
Er ist Jays bester Freund, auch wenn diese ihm mit 6 den Arm gebrochen hatte und ihn mit 10 die Treppe runtergeschubst hatte.
Er war damals in der ersten Klasse der jenige der Jay getröstet hatte, als sie all zu schlimmes Heimweh bekommen hat.
Seit knapp fünf Monaten ist er mit der Ravenclaw Melodie zusammen.
Nur hat er ein Problem, Mel und Jay können sich nicht leiden und noch dazu kommt, dass er langsam mehr für Jay empfindet als nur Freundschaft.
Es war verzwickt. So verdammt verzwickt.
Es war wohl das verzwickteste was mir passieren konnte und oben drein auch noch das blödeste.
Verliebt in zwei Mädchen.
Wobei ich mir bei der einen nicht mehr sicher bin. Und das ausgerechnet bei meiner Freundin. Fünf Monate waren wir zusammen.
Und die andere kenne ich schon mein Leben lang. Meine beste Freundin.
Und genau diese stand jetzt vor mir.
Verletzt niedergeschlagen.
So wie ich sie nie sehen wollte. Aber sie wollte ja einfach nicht darüber reden. Weder mit mir noch mit sonst wem.
„Jay? Alles in Ordnung?“ Wie oft hatte ich sie das schon in den letzten Tagen gefragt. Erschrocken sah sie auf. Wütend, verletzt funkelte sie mich an und die Antwort war wie immer die selbe. „Ja, alles bestens! Und jetzt verschwinde! Du hast ein Date, schon vergessen?!“
Da hatte sie Recht. Ich war mit Mel verabredet, aber ich wollte nicht gehen und sie hier jetzt allein lassen. Das hab ich in letzter Zeit viel zu oft getan. Die letzten fünf Monate um genau zu sein.
„Jay komm schon, nur weil ich jetzt mit...“
„Verdammt Fred! Warum glaubst du eigentlich, dass sich alles nur um dich dreht?“
Mein ganzer Körper spannte sich an. Ich ballte meine Hände zu Fäusten. Es war als würde ich gleich in Tausend Stücke reißen. Und ich konnte nicht verhindern das ich etwas lauter wurde.
„Dann sag mir was los ist Jay. Seit Wochen benimmst du dich seltsam. Warum sagst du mir nicht was los ist? Verdammt! Ich dachte ich wäre dein bester Freund! Wir haben keine Geheimnisse voreinander, schon vergessen? Oder geht es wieder um >IHN
„NEIN! Ich werde es dir nicht sagen. Es würde alles nur kaputt machen! Ich will dich nicht verlieren Fred!“
Jedes Wort versetzte mir einen Stich ins Herz. Und ich sah die Verzweiflung in ihren Augen, was das Ganze noch viel schlimmer machte.
„Das du es mir nicht sagst, dass macht alles kaputt!“
„Dann ist es so. Dann ist es doch egal, wenn beides alles kaputt macht, dann brauchst du es ja nicht wissen!“
„Woher willst du das wissen?“
„Weil es so ist! Darum! Und jetzt hau endlich ab.“
„Wie du willst, du sture Ziege! Dann geh ich eben!“ Wütend stürmte ich nach draußen. Krachend viel das Portrait hinter mir zu.
Wie ich es hasste!
Ich hasste es wirklich. In letzter Zeit stritten wir nur noch. Ständig schrien wir uns an und verletzten uns gegenseitig.
Es war fast so wie vor unserer Zweit in Hogwarts, nur das es damals fast Spaß gemacht und nicht so verdammt weh getan hatte.
Natürlich der gebrochene Arm mit sechs und als sie mich mit zehn die Treppe runtergeschubst hatte, das hatte weh getan, auch die unzähligen Prügelleien waren nicht ohne.
Aber das alles war nichts. Nichts im Vergleich zu dem hier. Es war so viel schlimmer.
„Hey Schatz. Du bist spät.“ Es war kein Vorwurf, das wusste ich, aber irgendwo musste ich meinen Frust raus lassen. Und in letzter Zeit traf es immer wieder Mel, obwohl ich das gar nicht wollte.
„Ich weiß.“, fuhr ich sie an. Es tat gut, aber gleichzeitig auch nicht. „Tut mir Leid. Ich hatte nur gerade...“
„Streit mit Janina.“, beendete sie meinen Satz.
Ich brauchte allerdings eine Weile um zu begreifen, dass sie mit Janina Jay meinte. Mel gehörte zu den Wenigen die Jay Janina nannten.
„Worum ging es dieses Mal?“ Fragend schaute sie mich an. Sie trat näher an mich heran. Umarmte mich. Und doch merkte ich, dass sie sich von mir distanzierte. Jay war bei ihr so was wie ein rotes Tuch. Aber sie hatte sich damit abgefunden, dass man mich und Jay nicht trennen durfte.
„Das übliche. Aber lass uns über was anderes reden. Benimmt Rox sich?“
„Du fragst mich allen Ernstes ob sich DEINE kleine Schwester benimmt? Fred, komm schon dir fällt doch bestimmt was besseres ein.“
Unter anderen Umständen wäre mir auch was anderes eingefallen, aber nach all dem war mir gerade überhaupt nicht.
„Verdammt Fred! Warum vergisst du sie nicht einmal?! Ich bin deine Freundin! Ich! Nicht sie!“
Was hätte ich schon groß sagen sollen? Natürlich war sie meine Freundin. Natürlich war sie mir wichtig. Sehr wichtig sogar. Aber Jay...
Jay war eben Jay.
„Fred! Jetzt sag endlich mal was!“ Sie schrie mich fast schon an und ich sah die Tränen in ihren Augen. Es machte mich hilflos. Ich konnte noch nie viel mit weinenden Mädchen anfangen.
Und es tat weh sie so zu sehen, aber es war nichts im Vergleich zu dem Streit mit Jay.
„Fred bitte! Vergiss sie. Nur so lange du bei mir bist. Bitte.!“, flehend sah sie mich an.
„Ich... Ich kann nicht Mel. Es tut mir Leid, aber es geht nicht.“ Und das war die Wahrheit. Nicht eine Sekunde ging Jay mir aus dem Kopf. Sie war immer da. Mal vollkommen offensichtlich und mal nur ganz weit weg in meinem Unterbewusstsein. Aber sie war immer da.
Verletzt sah Mel mich an. „Du liebst sie, oder? Mehr als mich. Das hast du immer getan, hab ich Recht?“
Ja, das hatte sie, sie hatte recht. So wie fast immer.
Stumm nickte ich.
Wenigstens ehrlich musste ich zu ihr sein. Ihr gehörte schließlich auch ein Teil meines Herzens, nur war dieser Teil einfach zu schwach um gegen Jay anzukommen.
„Also hat das mit uns keinen Sinn mehr, oder? Es hatte nie wirklich einen Sinn mit uns, oder? Es gab auch nie wirklich ein uns, oder?“
„Nein, ich glaube nicht.“ Traurig lächelte ich sie an.
Sie biss sich auf die Lippe und am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen, doch irgendwas hinderte mich daran.
„Wir sehen uns dann morgen in Verwandlung.“ Schon allein für diesen Satz hätte ich mich ohrfeigen können.
Wortlos drehte sie sich um und lief weinend davon.
Es war aus zwischen uns. Und ich hatte ihr das Herz gebrochen. Aber ich konnte nicht sagen, dass ich Schluss gemacht hatte, denn sie war es. Irgendwie jedenfalls.
Ein paar Minuten blieb ich stehen und starrte ins Leere, dann dreht ich mich seufzend um.
Erst wollte ich zurück zum Gemeinschaftsraum, aber als ich vor der Fetten Dame stand drehte ich wieder um.
Im dritten Stock kletterte ich in den Geheimgang in der Buckligen Hexe. Aber auch dort drehte ich wieder um.
Ich wusste gerade einfach nicht wo ich hin wollte. Ziellos wanderte ich durchs Schloss bis ich mich wieder vor dem Portrait der Fetten Dame wiederfand.
Erst wollte ich wieder um drehen, blieb dann aber doch davor stehen.
Das Portrait öffnete sich und James kam heraus.
„Alter was ist los?“, fragte er, doch ich zuckte nur mit den Schultern. Wortlos ließ ich meinen Cousin stehen und trat in den Gemeinschaftsraum.
Suchend sah ich mich um. Doch Jay konnte ich nicht entdecken, erst als Lily an meinem Ärmel zog und stumm auf ein zusammengesunkenes Etwas zeigte sah ich sie.
Alles in mir zog sich zusammen. Ich hätte sie nicht allein lassen sollen.
„Jay?“, fragte ich sie leise, doch sie strafte mich mit Schweigen.
Ein Grinsen stahl sich auf meine Lippen. Das war eben Jay. Meine Jay. Ich ließ mich neben sie fallen und lehnte den Kopf an die Wand. „Jay, du schaffst es doch eh nicht länger als drei Tage nicht mit mir zu sprechen, also kannst du es auch gleich lassen.“
„Doch kann ich sehr wohl.“
Ein lachen konnte ich mir nicht verkneifen. Das war typisch Jay.
„Oh ja, das höre ich. Und jetzt komm. Sonst gibt es nichts mehr zu Essen.“
„Hab keinen Hunger.“
Das war ungewöhnlich. Normalerweise war Essen die beste Methode Jay wieder aufzuheitern.
„Du und keinen Hunger? Wer bist du? Und was hast du mit meiner Jay gemacht?“
Erst jetzt bemerkte ich, dass ich sie seit langem wieder als >meine Jay< bezeichnet hatte. Das letzte Mal als ich sie so genannt hatte – und das nicht in meinen Gedanken – war vor knapp fünf Monaten. Kurz nach dem ich mit Mel zusammen gekommen bin.
Sie knuffte mir ihren Ellenbogen in die Seite. Das war für das Essen das wusste ich. Aber natürlich war ihr nicht entgangen, wie ich sie genannt hatte, dennoch sah sie nicht auf. „Deiner? Das ist ja mal was ganz neues. Was ist mit...“
„Sie hat Schluss gemacht.“ Irgendwie.
Jay sah auf, aber ihren Blick konnte ich nicht deuten. „Das war ganz schön blöd von ihr.“
War es das wirklich? War es wirklich blöd? Nein, ich glaube nicht. Mel hatte das getan, was sie für richtig gehalten hatte und das was ich sicher auch getan hätte. Vielleicht nicht jetzt, aber irgendwann.
„Na ja, wenn sie es nicht getan hätte, hätte ich es getan. Vielleicht nicht heute, aber bald.“
„Du hättest auch...? Warum?“
Weil ich dich liebe, du dumme Nuss., schoss es mir durch den Kopf. Aber sagen konnte ich es ihr nicht. Es würde nichts bringen. Sie liebte mich nicht.
Ich zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht. Es hat sich einfach nicht mehr Richtig angefühlt.“ Und das war nicht mal gelogen. Ich konnte Jay auch gar nicht anlügen.
„Trotzdem ist sie blöd. War sie schon immer.“
„Warum hast du dann...“
„Weil ich deine beste Freundin bin. Und vor allem nicht blöd. Ich hab doch gesehen, wie du ihr nach geschaut hast.Ich wollte das du glücklich bist. Ist das denn so unverständlich?“ Sie lehnte ihren Kopf an meine Schulter, so wie sie es schon so oft getan hatte.
Und sie hatte Recht. Ich wollte ja auch das sie glücklich ist, allerdings mit mir und nicht mit irgendjemand anderen, der ihr nur weh tat.
„Nein eigentlich nicht.“
„Na siehst du.“
Langsam stand ich auf und hielt ihr meine Hand hin um ihr beim Aufstehen zu helfen. „Lass uns was Essen gehen.“
Doch sie schüttelte den Kopf. „Nein, ich hab wirklich keinen Hunger.“
Gut sie vielleicht nicht. Aber ich. „Gut wenn du meinst.“
Nachher würde sie zwar wieder schlechte Laune haben, weil sie Hunger hatte aber was wäre ich für ein bester Freund, wenn ich ihr nicht etwas mitbringen würde?
Nichts würde Jay und mich aus einander drängen. Wir gehörten zusammen.
Und irgendwann wird sie das auch begreifen.
Mit einem breiten Grinsen stieg ich die Treppe hinab.
Ich liebe sie.
Mehr als alles andere auf der Welt.
Ich war verliebt in meine beste Freundin.
Verliebt in Jay Jordan.
Ich hoffe es hat euch gefallen und jetzt hab ich mal eine Frage an euch: Soll ich noch einmal aus Melodies (Mels) Sicht schreiben was passiert ist oder nicht?
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Emma ist eine natürliche Schönheit – wenn sie also die ,normale‘ Hermine in ihrer Schuluniform spielt, müssen wir ihr Aussehen unter dem Make-up eher herunterspielen. Aber der Weihnachtsball erfordert natürlich das genaue Gegenteil – da konnten wir uns mit dem Make-up richtig austoben.
Amanda Knight, Maskenbildnerin