Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

I hate you. I love you. I just can\'t live without you! - Nein, nicht Potter!

von Dobbyline

„Crabbe wandte sich mit unverhohlener Härte gegen Malfoy. „Wen interessierts schon, was du denkst? Ich nehme keine Befehle mehr von dir an, Draco. Du un' dein Dad, ihr seid erledigt.“
„Harry?“, rief Ron erneut von der anderen Seite der Gerümpelmauer. „Was ist da los?“
„Harry?“, äffte Crabbe ihn nach. „Was ist da - nein, Potter! Crucio!“


(Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, 638)

In dem Augenblick als die Worte den Mund seines vermeintlich besten Freundes verließen stockte ihm unweigerlich der Atem. In dem Bruchteil einer Sekunde ging ihm nur ein Gedanke durch den Kopf.
-Nein, nicht Potter. Nicht Potter.

Ja, er hatte für diesen Krieg viele Opfer in Kauf genommen, ebenso viele Opfer gebracht. Er hatte sich bis zum bitteren Ende für keine der Seiten entschieden, weil er ein verfluchter Feigling war, weil er sich und seine Familie schützen wollte.
Doch in diesem Moment war er sich einer Sache sehr sicher, er würde seinen Erzfeind nicht sterben lassen.
Nicht hier. Nicht durch die Hand seines besten Freundes. Und erst recht nicht vor seinen Augen.

„STOPP!“, er schrie. Er schrie - mit aller Kraft, die er nur aufbringen konnte. Seine Stimme hallte durch den gewaltigen Raum. Hätte er seine weit aufgerissenen Augen nur für einen Moment von Crabbe genommen, hätte er vielleicht bemerkt, dass Potter ihn mit verwirrtem Blick musterte.
Nicht Potter. Nicht Potter.

„Der dunkle Lord will ihn lebend -“ Seine zitternde - er hoffte wirklich, dass Crabbe dies nicht bemerken würde - Hand legte sich bestimmend auf den Arm an dem dieser seinen Zauberstab umklammerte.
Auch wenn er sehr wohl bemerkte, dass der Andere auf ihn einredete, seinen Arm abschüttelte, bekam er davon dennoch reichlich wenig mit.
Crabbe wollte Potter töten. Das war die einzige Information, die in seinen Kopf gelangte und seine gesamte Gedankenwelt völlig vernebelte.
Nein, nicht Potter. Nicht Potter.

Ein Strahl scharlachroten Lichts holte ihn zurück in die Realität. Bei Merlin, es war nur Granger. Erleichtert ließ er die aufgestaute Luft aus seinen Lungen.
Wahrscheinlich würde er sich an späterem Zeitpunkt für diese Gedanken ohrfeigen, doch jetzt wusste er nur eins: Er musste Potter helfen hier lebend raus zu kommen.
Er hatte in den letzten Wochen und Monaten erfahren, dass sein Leben ohne Potter nichts war. Dass er ohne Potter nichts war. Somit konnte er es niemals zulassen, dass Crabbe diesem auch nur ein Haar krümmte.
Doch im nächsten Moment war es Crabbe, den er vor einem Schockzauber Grangers retten musste: Ruckartig zog er diesen beiseite, damit dieser ihn verfehlte.

„Da ist dieses Schlammblut! Avada Kedavra!“

Avada Kedavra. Avada Kedavra. Avada Kedavra. Avada Kedavra. Avada Kedavra. Avada Kedavra.

Blanke Panik blitzte in seinen Augen auf. Er erhaschte einen Blick auf Potter welcher wutentbrannt Schockzauber auf Crabbe zielte, welcher zur Seite sprang und ihm dabei den Zauberstab aus der Hand schlug. Er schien unter einen Berg an Möbeln zu kullern, doch das interessierte diesen reichlich wenig: Crabbe und Goyle hatten beide ihre Zauberstäbe auf Potter gerichtet.
NEIN, nicht Potter. Nicht Potter!

Sein Zauberstab war weg. Er konnte nichts tun. Er stand der Situation völlig hilflos gegenüber.

„Tötet ihn nicht! TÖTET IHN NICHT!“; er schrie, als ob er um sein eigenes Leben kämpfen müsse. Dabei kämpfte er nur um den verfluchten Sinn seines Lebens.

Die wenigen Sekunden, die die beiden zögerten, waren alles, was Potter brauchte.
„Expelliamus!“

Auch wenn er es niemals zugegeben hätte, für den Augenblick genoss Draco es, die kampflustige Stimme seines Erzfeindes zu hören, das Funkeln in seinen Augen zu sehen, als er auf seine Opfer zielte.

Sein Herz schien einen Schlag aussetzen zu wollen, als Potter ihm direkt in die Augen sah. Und er hätte ewig in diesem unglaublichen Grün versinken können. Zwar konnte er sich nicht erklären, wie er auf so etwas kam, aber Potters Blick wirkte unglaublich warm, seine Augen schienen zu funkeln.
Ein warmes, kribbelndes Gefühl machte sich in seinem Magen breit, als Potter den intensiven Blickkontakt auch schon wieder abbrach.

Ja, für solche Momente lebte ein Draco Malfoy.


Er war wieder da. Er hatte ihn vermisst. Und er hatte ihn gerettet.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Meine Nichten und Neffen wollten unbedingt die Dreharbeiten besuchen, um ihren Onkel Ralph als Voldemort zu erleben. Als sie schließlich kamen, erkannten sie mich gar nicht!
Ralph Fiennes