
von Banlow
Wie hatte er nur so etwas von ihr verlangen können? Ihre Beziehung verheimlichen, vor allen ihren Freunden und Kollegen! Und warum hatte sie so reagiert? Es war zu heftig gewesen, das war ihr klar. Aber warum hatte sie so schrecklich überreagiert?
Hermine kannte die Antwort: Weil sie unglaublich in Severus verliebt war! Auch wenn sie es vor kaum einer Woche noch nicht zugegeben hätte, aber er war einfach wunderbar. Nach außen hin war er ein Kotzbrocken, aber letzte Nacht war er der netteste Mensch der Welt gewesen. Seine Berührungen waren so sanft gewesen und doch hatte er immer genau das getan, was Hermine gewollt hatte. So gut wie gestern Abend war es mit Ron nie gewesen.
Und doch hatte ihr Severus Bitte sehr weh getan. War sie ihm etwa so peinlich? Oder bedeutete sie ihm nicht genug, um es den anderen Kollegen zu zeigen?
Mit tränennassem Gesicht ließ sich Hermine auf ihr Bett sinken und vergrub sich in ihrer Decke. Sie hatte nicht so reagieren wollen. Vielleicht hatte damit alles kaputt gemacht. Dabei war sie bis zu diesem Augenblick so unglaublich glücklich gewesen. Dieser Mann, der sonst immer so unausstehlich gewesen war; der Mann, der gestern in ihrem Auto so unglaublich zärtlich gewesen war; dieser Mann, mit dem sie so glücklich war; und sie hatte ihn vielleicht von sich weggestoßen.
Hermine wurde erneut von einem Schub aus Trauer und Verzweiflung überrollt. Laut schluchzend verkrallte sie sich in ihrem Kissen. Sie konnte es verdammt noch mal nicht erklären, aber so sehr wie Severus Snape, hatte sie noch nie einen Mann geliebt. Und sie liebte ihn. Sie liebte ihn so unglaublich, dass es weh tat.
Und doch hatte sie so reagiert.
Tausende Gedanken flogen in ihrem Kopf herum, aber alle hatten nur mit einer Person zu tun: Mit Severus Snape.
Die Tage flogen an Hermine vorbei als würden sie nicht einmal eine Stunde dauern. Der Unterricht, die Mahlzeiten in der großen Halle; Hermine nahm nicht wahr, was passierte. Wie in Trance durchlebte sie die nächsten drei Wochen, immer darauf bedacht, Severus Snape nicht zu begegnen. Er war immer noch das einzige, an das sie denken konnte.
Warum redete er nicht mit ihr darüber, wenn sie im Lehrerzimmer waren? War er vielleicht froh, dass sie nicht mit ihm redete? Gefiehl es ihm, sie los zu sein?
Eines Abends, knapp drei Wochen nach ihrer gemeinsamen Nacht erreichte das Schweigen zwischen ihnen einen Höhepunkt. Es war fast dunkel, das Abendessen war schon vorbei und es waren nur noch drei Professoren im Lehrerzimmer: McGonagall, Snape und Granger.
"Du hast morgen frei, oder?", fragte Minerva Hermine, während sie ihre Sachen aufräumte um zu Bett zu gehen.
Hermine nickte nur. Sie und Severus hatten sich die letzten Minuten immer wieder verstohlene Blicke zugeworfen, und sie glaubte, einmal etwas trauriges in seinem Blick gesehen zu haben.
"Gehst du vielleicht mit mir runter nach Hogsmeade? Ich brauche eine neue Feder und vielleicht können wir noch in die Drei Besen?" Wieder nickte Hermine.
"Danke. Wir sehen uns dann morgen.", murmelte Minerva. Hermine war sonst nicht so wortkarg.
"Bis morgen.", kam es leise von ihr. Minerva schloss leise die Tür hinter sich.
"Hermine, es...", schoss Severus sofort los, aber Hermine unterbrach ihn. "Es hat mich verletzt, was du gesagt hast. Ich denke, ich bin dir peinlich!" Ein erstaunter Ausdruck auf Severus Snapes Gesicht sagte ihr, dass sie falsch lag.
"Peinlich? Wieso solltest du mir peinlich sein? Du bist dir schärfste und genialste Frau die ich je kennengelernt habe! Ich bin so froh dich zu lieben!" Hermine hielt den Atem an. Er hatte es noch nie so offen gesagt. Aber es war ein überwältigendes Gefühl.
"Warum wolltest du es verheimlichen?", flüsterte sie, als sie ihre Stimme wiedergefunden hatte.
"Ich - ich wollte nicht, das sie dich verspotten, weil du mit mir -"
"Warum sollten sie mich verspotten?" Hermine war überrascht und wütend zugleich.
"Weißt du den nicht, wie unglaublich sexy du bist?"
Mit festem Griff schlang Snape seine Arme um Hermines Hüfte und zog sie so dicht es ging an sich heran. Und er küsste sie. Lang. So lang, bis keiner der beiden mehr Luft bekam. Aber weder Hermine noch Severus ließen sich davon beirren. Noch einmal schlang er seine muskulösen Arme um sie und hielt sie fest, küsste sie, legte sie auf einen der Tische. Widerwillig schob sie ihn weg, richtete sich auf und stellte sich vor ihn. "Hier?"
Aber eine Antwort bekam sie nicht. Severus legte seine Hände um ihren Hintern, sie klammerte sich mit den Beinen um ihn und begann erneut ihn zu küssen.
Der Weg in den Kerker kam Severus Snape unglaublich lang vor. Hermines unkontrollierte Küsse und die straffe Beule unter seinem Hosenbund sagten ihm, wie sehr er es wollte. Wie sehr er sie wollte.
Dass es in seinem Zimmer wie immer stockfinster war, schien Hermine nicht zu stören. Schon auf dem Weg in die Kerker hatte sie seine Robe aufgeknöpft und jetzt, in seinem Bett suchte sich ihre Hand den Weg in seine Hose. Was sie dort fand schien ihr zu gefallen, den Severus Snape spürte ab diesem Moment nur noch sie. Sie war in ihm und er in ihr. So liebevoll und doch stark. Er liebte sie, und das sollte sie auch spüren!
************************************************
[Ich hätte mal eine Bitte an meine Schwarzleser. chrissyh hat mir jetzt einen Kommi hinterlassen, was ich super finde, weil es mich richtig motiviert. Könntet ihr vielleicht auch einen Kommi schreiben, damit ich weiß, woran ich bin? Das wäre mir sehr wichtig!
Ach ja, ich muss euch sagen, dass ich die nächste Woche nicht da bin. Ich Besuche meine Familie in England und kann deshalb nicht weiterschreiben. Bitte entschuldigt das, aber dafür verspreche ich hoch und heilig, das es bald eine solche Wendung geben wird, das ihr alle es nicht galuben werdet. Und es wie nicht schrecklich oder traurig werden, es wird witzig und schön! Freut euch drauf und bleibt bitte neugierig!!
GGLG eure Banlow
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel