
Hey ihr da draussen ;)
Erstmal, es tut mir total leid, dass ich so lange kein neues Kapitel mehr gepostet habe, aber ich hatte probleme mit meinem neuen laptop... ich hatte die nächsten vier kapitel schon fertig und plötzlich fing mein word an zu streiken... -.- jetzt hab ich halt alles nochmal neu geschrieben, aber so wirklich zufrieden bin ich nicht... naja, mal schauen was ihr dazu sagt ;)
Achja, und an alle, die mir fleissig Titel geliefert haben, vielen, vielen Dank, sie werden nach und nach reinkommen... diese Kapitel ist aber noch eins von mir =)
@Candra Lovegood: Erstmal, vielen Dank fĂĽr deinen tollen Titel, den fand ich echt super!!! allerdings hat es von der handlung noch nicht in dieses kapitel gepasst, aber ich denke, dein titel wird bald kommen... ;)
@Crazygirl: Wow danke... ^^ leider hat es nicht so schnell geklappt, mein laptop wollte unbedingt noch ein bisschen rumzicken... -.- aber das nächste wird schon bald kommen, versprochen ;) Vielen vielen dank für deinen lieben kommi!!!
@misspadfoot: chaotisch wäre der 'männerhaushalt' auf jeden Fall... ^^ ich bin froh, dass du McGonagall magst, ich war mir nicht sicher, ob sie zuuuu übertrieben war/ist... ;)
@hermine-ginny-lily: NatĂĽrlich, auch unsere liebe McG ist nur ein Mensch... ;) Vielen vielen dank, dass du immer so nette Kommis schreibst!!! ;)
@Kampfmaus: wow danke... ;) das kapitel war wirklich ziemlich unnĂĽtz, aber es ist mir so spontan unter der Dusche in den Sinn gekommen, und dann wollte ich es unbedingt einbauen... ^^
@DoomLORD: Alles nett, alles schön, alles toll..? ^^ vielen dank, als ich das gelesen habe, war ich nur noch am grinsen... ^^ Zu deinen Titel: Vielen Dank für die Vorschläge, ich find sie super und ich hab schon so was im Kopf, wie ich den letzten miteinbauen könnte... =)
@Mrs.Black: Nee, natürlich nicht... ;) aber McG war gerade so in einer *oh-gott-die-ganze-welt-hat-sich-gegen-mich-verschworen* Stimmung, da hatte sie halt auch Lily als kaltblütige Mörderin ihrer Eule unter verdacht... ^^
Vielen dank fĂĽr eure zahlreichen Kommentare!!!!!!!!!!!!!!
Das ist echt der Hammer!!
„Evans, du und ich heute um halb acht bei...“
„Potter, wie um Merlins Willen kann ein einzelner Mensch nur so ignorant sein?! Du hast es immer noch nicht begriffen, oder?!
ICH WILL KEIN DATE MIT DIR!!
So unbegreiflich dir das auch erscheinen mag, bei deinem Ego. Aber ich hab kein Interesse, kapier es endlich!“
Mein Gott, dieser Typ brachte mich noch zur Weissglut. Vor vier Wochen hatte die Schule wieder begonnen.
Die vier schlimmsten Wochen in meinem ganzen Leben! Potter war nervig wie eh und je.
Er fragte mich nicht nur während den schier endlosen Schulsprecherstunden nach Dates, nein, er schien es sich zur Lebensaufgabe gemacht zu haben, mir auf den Gängen zwischen den einzelnen Lektionen, im Gemeinschaftsraum und während dem Essen in der grossen Halle aufzulauern und mich dann regelrecht zu überfallen.
Einmal hatte er sogar neben dem Mädchenklo auf mich gewartet.
GlĂĽcklicherweise fand er das aber selbst im Nachhinein so peinlich, dass das nie mehr vorkam. Aber trotzdem.
Dieser Typ wĂĽrde mich irgendwann noch um den Verstand bringen.
Aber es waren nicht nur seine ständigen Datefragen. Er war so unglaublich nervig. Ständig liess er seine Sachen in unserem Gemeinschaftsraum liegen (Hilfeee, ich musste mit diesem Scheusal sogar einen Gemeinschaftsraum teilen, geht's noch schlimmer?!) Zu unseren vereinbarten Terminen für den Schulsprecherkram erschien er entweder gar nicht (gut, der Fairness halber muss man jetzt einräumen, dass das erst einmal vorkam und eigentlich hatte er mir auch gesagt, dass es ihm an diesem Datum nicht gehen würde, aber diese Termine hatten wir schon lange vereinbart, also hatte er sich auch danach zu richten, seine Weiber konnte er auch nach unserer Arbeit noch treffen!!) oder er hatte sich nicht richtig darauf vorbereitet (und das geschah wirklich oft!!)
Aber zurĂĽck zur Situation.
Potter klang jetzt selber ziemlich sauer, als er mir eine saftige Erwiderung regelrecht ins Gesicht spuckte. Stell dir vor Evans, ich hatte keinesfalls vor, dich um ein Date zu bitten. Es dreht sich nicht immer die ganze Welt nur um dich, auch wenn es jetzt ein Schock fĂĽr dich sein wird, das zu erfahren, aber irgendjemand muss es dir ja mal sagen. Ich wollte dir nur mitteilen, dass wir heute um halb acht bei Dumbledore im BĂĽro antanzen mĂĽssen.
Schönen Tag noch.“
Beleidigt rauschte die Diva davon.
Na toll. Wirklich, ganz super. Der Tag hatte kaum begonnen (ich sass gerade beim FrĂĽhstĂĽck) und ich hatte schon den ersten Zickenzoff mit Potter hinter mir. Das wĂĽrde ein ganz toller Tag werden. Ich spĂĽrte es mit der tiefsten Faser meines Herzens.
Hach, der Sarkasmus, wie ich ihn doch liebe...
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Es war nicht das erste Mal, dass ich in Dumbledores Büro war. In der vierten Klasse hatten Sirius und ich (Moony und Wurmschwanz war die Aktion zu krass) uns während dem Halloweenbankett in Dumbledores Räume geschlichen. Das Schwierigste dabei war herauszufinden, wo sein Büro genau lag. Tagelang probierten wir so viel Scheiss wie nur irgendwie möglich zu bauen, genug schlimm,dass wir es bis zum Schulleiter schaffen würden. Aber irgendwie kamen wir nie weiter als bis zu McGonagalls Büro.
Glücklicherweise war dann Slughorn relativ kooperativ. Sirius brauchte nur einmal mit den Augenbrauen zu wackeln und Slughorn sprang für ihn im Dreieck (Genau genommen nahm er endlich ein Einladung zur verhassten Sluggi-Party an. Slughorn war tatsächlich so überrascht, dass er uns in diesem Moment wahrscheinlich sogar sein intimstes Geheimnis verraten hätte...)
Danach ärgerten wir uns allerdings noch tagelang, dass uns das nicht vor den unzähligen Strafarbeiten und dem ständigen Nachsitzen eingefallen war. Jedenfalls standen wir dann an Halloween vor dem Wasserspeier und probierten fieberhaft das Passwort zu erraten.
Es war jedoch tragisch, wie wir genau auf das Passwort kamen. Nachdem wir ĂĽber eine halbe Stunde probierten und sich nichts getan hatte, waren wir kurz vor dem aufgeben.
Sirius war so frustriert, dass er dem Wasserspeier in einem schwachen Moment einen saftigen Tritt verpasste und ihn anschrie: Öffne dich endlich, du verdammter Dreckshund!!“
Keine Ahnung, was genau das Passwort war, ob 'öffne dich', 'endlich' oder 'du verdammter Dreckshund', der Wasserspeier glitt jedoch zur Seite und gab uns den Eingang zu Dumbledores Büro frei.
Wir waren allerdings nicht lange auf Entdeckungstour, natürlich hätten wir es nie zugegeben, aber es war uns doch ein Bisschen zu riskant. Auf keinen Fall wollten wir vom Schulleiter in seinem Büro erwischt werden.
Deshalb verzogen wir uns dann auch relativ schnell wieder, ohne uns grossartig für die meisterhaften Geräte zu interessieren, die im Büro herumstanden und mir daher erst jetzt, während meinem zweiten Besuch auffielen.
Vieles kannte ich nicht, doch das Denkarium, das auf Dumbledores Tisch stand, war mir bekannt.
„Guten Abend, Miss Evans, Mr. Potter“
Dumbledore nickte uns kurz zu und wies dann mit einer flĂĽchtigen Handbewegung auf die StĂĽhle vor seinem Schreibtisch.
Es war irgendwie unangenehm. Er musterte uns einen Augenblick und fing dann mit ruhiger Stimme an zu sprechen.
„Ich möchte eigentlich nicht viele Worte verlieren, ich möchte Ihnen nur etwas zeigen. So eine Art, ähh, wie heisst das bei den Muggeln..? Kino..?“
Er entkorkte das Fläschchen, das neben dem Denkarium stand und leerte den weissen, zähflüssigen Inhalt in das Denkarium. Ich hatte so meine Ahnung, was er uns zeigen wollte.
Und ich hoffte, dass sie sich nicht bestätigte...
Im Hogwartsexpress:
„Wo ist er?!Sirius verschluckte sich an seinem Butterbier und Peter fiel beinahe von seinem Sitz, als Lily die Abteiltüre schwungvoll aufgezogen hatte. „Ich warte seit einer halben Stunde im Schulsprecherabteil, aber der werte Mr. Potter denkt ja nicht mal daran, aufzukreuzen. Ich mache mich auf den Weg zum Abteil seiner Freunde, weil ich absolut keine Lust habe, dass die ganze Arbeit schon am ersten Tag an mir hängen bleibt, aber nein, auch da ist der Herr nicht anwesend. Also, wo ist dieser Idiot?!“
„Mein Gott, Evans, bleib ruhig, wir können nichts dafür, dass Prongs dich versetzt hat, du soll-...“
„Black, noch ein Satz, indem nicht Potter, eine konjugierte Form von 'sein' und ein Ort vorkommt und es wird ein letzter gewesen sein! Also überleg dir jetzt ganz genau, was du zu sagen hast, verstanden?“
„Ähm, Lily, wir wissen nicht, wo er ist. Er hat sich eigentlich pünktlich vor 3/4 Stunden auf den Weg zum Schulsprecherabteil gemacht, seither haben wir ihn nicht mehr gesehen, tut mir leid!
Lily machte einen langen und tiefen Atemzug.
„Okay, danke Remus! Wenigsten mit dir kann man normal sprechen. Und wenn du Mr. Ich-bin-so-unpünktlich-und-unzuverlässig irgendwo sehen solltest, dann sag ihm bitte, er soll sich so schnell wie nur irgendwie möglich ins Schulsprecherabteil begeben, wenn er nicht noch mehr Ärger mit mit will, als er sonst schon hat!“
Sie drehte sich auf dem Absatz um und liess die TĂĽre lautstark hinter sich zu fallen.
Als Lily wieder beim Schulsprecherabteil ankam, bemerkte sie James erst, als er sich vernehmlich hinter ihr räusperte. „Ähm, Hi Lily... Du fragst dich jetzt sicher, warum ich erst jetzt auftauche, tut mir auch total leid, aber ich wurde auf dem Hinweg noch in was verwickelt... Zwei Slytherins haben einem Erstklässler gedroht und da musste ich eingreifen...
Blöderweise hat es sich dann irgendwie als eine längere Sache herausgestellt... Tut mir echt total leid, wird nie wieder vorkommen!“
„Potter, es ist mir scheissegal, mit wem du was, wo oder wie treibst, aber lege die Termine für deine Weibergeschichten ausserhalb unserer Schulsprecherstunden, verstanden?! Und lüg' mich verdammt nochmal nie mehr so an!!“
WĂĽtend deutete sie auf die zahlreichen LippenstiftabdrĂĽcke auf seinem Gesicht.
Sie waren auf ihren nächtlichen Kontrollgängen durchs Schloss. Er konnte nicht genau sagen, welcher es gewesen sein mochte. Sie stritten sich lautstark, was aber nichts zur Bestimmung des Tages beitrug, denn sie hatten sich bis jetzt auf jedem ihrer Streifzüge gestritten. Wobei es darum ging, konnte er bei keinem einzigen mehr sagen. Es waren unbedeutende Dinge gewesen, absolut lächerlich.
Sie waren jedoch so auf ihren Streit fixiert, dass sie die Slytherinbande, die sich im Schatten einer RĂĽstung zugegebenermassen ziemlich schlecht versteckte, nicht bemerkten.
Sie liefen einfach weiter, ohne einen Blick nach links oder rechts zu verschwenden.
Die Szene löste sich erneut auf und sie befanden sie sich in McGonagalls Büro. Sie sass hinter ihrem Schreibtisch, die Arme verschränkt, unablässig starrte sie Lily und James, die ihr gegenüber sassen, böse an. „Sie wollen mir also weismachen, sie hätten in den letzten zwei Wochen keine Zeit gehabt, die Termine für die Vertrauensschülertreffen zu machen?Das ist eine Sache von einer halben Stunde. Wenn überhaupt! Sie hatten zwei Wochen Zeit!!!“
Ein kleines Mädchen stand nun hilflos vor den Treppen der grossen Halle. Sie schien den Tränen nahe. Offenbar wusste sie nicht, wo ihr Schulzimmer lag. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck schien sie sich dann auf gut Glück für die Treppe ganz rechts zu entscheiden. Sie führte in den vierten Stock, wo auch der Schulsprecherraum lag. Und den öffnete sie auch sofort, wohl ganz in der Hoffnung, ihr Klassenzimmer würde sich dahinter verbergen. Sie erblickte Lily und James, die ihre Freistunde sinnvoll mit Schulsprecherangelegenheiten zu nutzen schienen. „Hey, können wir dir irgendwie helfen?“ Lily stand auf und ging auf das Mädchen zu. „Ja, ich denke schon, ich habe mich verlaufen und finde mein Verwandlungsklassenzimmer nicht mehr...“
„Oh, das ist ganz leicht, du musst nur diesen Gang hier entlang gehen und dann nimmst du die Treppe ganz rechts. Sie führt in den dritten Stock. Dort gehst du dann zuerst rechts und dann links. Dann stehst du genau vor dem Verwandlungsklassenzimmer!“
„So ein Mist, Evans, mach es nicht unnötig kompliziert! Hör mal, zuerst gehst du diesen Gang entlang und dann gehst du links. Dort ist ein Portrait von einem alten Mann. Dem sagst du dann 'Angelhaken'. Das ist das Passwort für einen Geheimgang. Dem folgst du dann und am Ende stehst du genau vor dem Verwandlungsklassenzimmer. Das ist viel einfacher!!“
„Potter, was soll das?! Du kannst nicht einfach meine Autorität untergraben!“
„Bitte was?! Ich untergrab' doch nicht deine Autorität, ich hab ihr bloss einen einfacheren Weg erklärt, als dieses ewige Rumgelatsche von dir!“
„Siehst du, genau das meine ich, du bist ständig so..“
Sie hörten nicht, wie das Läuten der Glocke den Anfang zur Verwandlungsstunde des Mädchens verkündete. Sie stritten sich weiter, bis sie bemerkten, dass das Mädchen schon längst verschwunden war...
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Wir tauchten wieder auf. Es war ein ziemlich unangenehmes GefĂĽhl, aber weit mehr unangenehmer war Dumbledores Blick.
„Ich glaube ich muss nichts mehr dazu sagen. Gehen sie jetzt. Und denken sie über Ihr Verhalten nach.“
Ich spĂĽrte einen dicken Kloss in meinem Hals.
Und als die Bürotüre hinter uns zuschlug, brach ich in Tränen aus.
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