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Fanfiction

Die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen - Löwen und Schwarzmagier

von Chuck

Candra Lovegood: Jaa ein Lehrer :P Hoffe deine Kopfschmerzen sind inzwischen vergangen, ich kenn das, ich hab drei Mal die Woche MigrĂ€ne (zumindest im Sommer). Und zu deiner Frage bezĂŒglich Cal und Lee. Naja. Es ist ja ziemlich offensichtlich oder? Aber vielleicht ĂŒberrasche ich euch auch einfach wieder mit etwas ganz anderem? Vielleicht kommt es aber auch ganz ganz ganz verrĂŒckt. Etwas, worauf ihr aber noch ein bisschen warten mĂŒsst.

Wer das wohl ist? (Das hier ist ein Link also klick drauf) Auflösung gibts das nÀchste Kapitel. Ihr seid herzlich eingeladen Vermutungen anzustellen.

Viel Spaß :D

---

Cal und ich sind zĂŒgig zum Schloss hoch und dann in der Großen Halle auf die ganze Mannschaft getroffen. “Wir sehen uns” verabschiede ich mich schnell von ihm, wĂ€hrend er versucht durch die SchĂŒlermassen zum Lehrertisch zu gelangen und mir nur flĂŒchtig zunickt. Wie auch immer.

“Heeey” begrĂŒĂŸe ich James etwas ĂŒbertrieben und falle ihm um den Hals, nachdem ich sicher bin, dass Evans auch hersieht. Schnell drĂŒcke ich ihm noch einen Kuss auf und sehe vergnĂŒgt zu, wie Miss PeinlichberĂŒhrt sich knallrot abwendet.

“Du musst nicht so ĂŒbertreiben” meint der ebenfalls knallrote James und schiebt mich auf einige Zentimeter Abstand. “Und hast du etwa schon wieder was getrunken?”

“Was soll denn dieses verklemmte Gehabe, das ist doch nicht wegen deinem Schatzi, oder?”

Er schaut schnell zu ihr rĂŒber und rollt dann mit den Augen. “Als ob.”

“So unglaubwĂŒrdig hab ich noch nie jemanden lĂŒgen gehört” meine ich.

Als James und Sirius Anstalten machen, sich hinzusetzen, mache ich die traurige Miene. “Ich muss leider da rĂŒber” sage ich und deute zum Slytherintisch.

“WAS?!” brĂŒllen James und Sirius und packen mich an beiden Armen.

“Du verarschst uns doch!” ruft Sirius und ich bringe keuchend vor Lachen nur mehr ein schnelles “Ja” raus, um die zwei zu beruhigen.

“Peter!” begrĂŒĂŸe ich den pummeligen Jungen, setze mich nach einer Umarmung neben ihn und stelle den KĂ€fig mit Joe zu meinen FĂŒĂŸen. “Wie gehts dir?”

“Lee” lĂ€chelt er mich unbeholfen an und ist schon ganz rot. “Toll. Schön dass du in Gryffindor bist, Ă€h
 Wie waren die Ferien?”

“Peter!” ruft Sirius und setzt sich neben mich. “Nach einem Monat fĂ€llt ihm nichts Besseres ein, als nach den Ferien zu fragen, aber keine Sorge, bei uns war er auch nicht herzlicher.”

“FĂ€llt mir schwer zu glauben wo du es doch allen so einfach machst” grinse ich zurĂŒck und wir machen unseren Handschlag und haben uns somit offiziell begrĂŒĂŸt.

“Also erzĂ€hl schon, was ist passiert, es ist ja was passiert! Du trĂ€gst keine Schuhe, hast einen KĂ€fig in der Hand und die ist noch dazu verbunden” beginnt Sirius temperamentvoll und wird von Ellen unterbrochen, die ihre Arme von hinten um ihn schlingt und abschlabbert. Ich und James sind uns absolut einig was dieses MĂ€dchen betrifft, das spĂŒre ich an unseren Blicken, die sich kreuzen.

Neben James, der uns gegenĂŒber sitzt, hat sich noch ein braunhaariger Junge hingesetzt, der das Geschehen nicht minder interessiert verfolgt wie wir anderen. Gut aussehend, aber Augenringe, hat wohl ne lange Nacht gehabt der Gute, hehe


“Lass mich raten. Remus?” frage ich und er lĂ€chelt mich an und schlĂ€gt in meine dargebotene Hand ein.

“Hab ja schon einiges von dir gehört Lee.”

“Und, erfĂŒlle ich alle Erwartungen?”

“Naja das wird sich noch zeigen” schmunzelt er und verpasst mir fĂŒnf Sekunden spĂ€ter einen schmerzvollen Fußtritt.

“He!” kommt es von mir zurĂŒck. “Was soll n das?”

“Oh sorry ich wollte Tatze
”

“Achso” grinse ich und trete Sirius gegen sein Schienbein, damit er sich endlich von seinem Schatz losreißt.

“Schon klar, sorry Ellen, die halten es nicht ohne mich aus” verabschiedet er sich und sie schwebt zu ihrem Tisch hinĂŒber, sie ist in Hufflepuff.

“Musst du so fest treten?” beschwert er sich gleich und boxt gegen meinen Arm.

“He jetzt krieg dich mal ein, es musste ja jemand einschreiten bevor dem ganzen Tisch total der Appetit vergeht” meint Remus und ich lache.

Sirius’ Kopf fliegt zu ihm rum. “Ah ich sehe, ihr habt euch schon kennen gelernt” ist seine Meinung dazu, bevor uns Peter be‘schhht’ und McGonagall die Winzlinge durch den Mittelganz zum Hut fĂŒhrt, natĂŒrlich nicht ohne unserer Gruppe einen strengen Blick zuzuschießen, was ich mit einem Grinsen beantworte.

Der Hut singt ein Liedchen ĂŒber die HĂ€user und teilt alle ein, Dumbledore schwingt eine Rede und stellt Cal, die Trimstas und mich vor und als ich mich aufsetze und allen zuwinke, steigt ein kleines Feuerwerk in die Luft und die Rumtreiber jubeln laut. Die meisten starren perplex oder lachen und klatschen, im Fall der Ă€lteren Gryffindors.

Dann wĂŒnscht uns Dumbledore mit einem gutmĂŒtigen Schmunzeln guten Appetit und vor uns erscheinen unzĂ€hlig viele beladene Teller.

“Na, jetzt schaust du, was? Haben wir alle, als wir das erste Mal hier gesessen sind” meint Sirius großspurig.

“Tatze, du Idiot sie ist schon seit zwei Tagen hier” meint James, wĂ€hrend ich mir inzwischen VorrĂ€te anhĂ€ufe.

“Ja, ich weiß sogar schon wie das funktioniert mit dem Tischetausch von der KĂŒche aus. Da war ich ĂŒbrigens auch schon. Die Hauselfen hier sind extrem hilfsbereit, ganz anders als dieser fette Flick mit seinen minimalen Portionen.”

Schweigen. “Warst du etwa in der Bibiothek?” fragt James ernst.

“Nee. Hab gleich im Zug Cal kennengelernt, also Professor Hunter, der war hier selbst vor ein paar Jahren und hat mir alles gezeigt.” Das mit dem Billywig verschweige ich lieber.

“Achso” meint James beruhigt. “Dachte schon du schnappst jetzt ĂŒber.”

Irgendwann hat sich dann das Essen zu einem Wettessen zwischen mir, Sirius und Peter entwickelt und obwohl wir zeitgleich mit den anderen fertig werden, haben wir etwa die dreifache Menge geschluckt. Und Sirius und ich haben noch ordentlich gesoffen, nicht denken wir sind Alkoholiker, aber mit so viel im Magen vertrÀgt man schon ganz schön was.

“Boah also mir gings auch schon mal besser” meine ich und stĂŒtze mich auf Sirius, der selber ein bisschen GrĂŒn aussieht.

In dem Durchgang vor der Halle stoßen einige Gruppen aufeinander. Da wĂ€ren die Rumtreiber (zu denen ich mich natĂŒrlich zĂ€hle) und an uns haben sich Ellen und eine Freundin von ihr aus Hufflepuff gehĂ€ngt, irgendein MĂ€dchen mit langen blonden Haaren namens Cornelia MacMillan oder so. Die nĂ€chsten sind Evans, Charlie und drei andere MĂ€dchen die ich nicht kenne, die gerade mit zwei anderen MĂ€dchen unseres Alters debattieren, alle tragen Rot, also Gryffindors. Und die letzte Gruppe sind alles Slytherins, die glĂŒcklicherweise genau in uns reinlaufen, das wĂ€re wie Geburtstag und Weihnachten auf einmal, wenn ich meinen Zauberstab mithĂ€tte.

“Wen haben wir denn da?” meint Sirius, besoffen wie er ist und verstellt einem bekannten Gesicht den Weg. “Wenn das nicht Schniefelus und die anderen schwarzmagischen Schleimkriecher sind. Wie waren die Ferien? Na, hast du auch genug vor deinem geliebten Lord gebuckelt Rosier? Du weißt ja, Malfoy hat das ganze restliche Jahr um sich Pluspunkte zu sammeln indem er Muggel abschlachtet.”

“Pass auf was du sagst Black” schnauzt FettstrĂ€hne ihn an. “Du bist nicht mehr wert als diese wertlosen SchlammblĂŒter da.” Dabei wirft er einen Blick zu Evans, die sich offensichtlich nicht entscheiden kann, ob sie ihn anbrĂŒllen oder in TrĂ€nen ausbrechen soll.

Schon hat James den Zauberstab gezĂŒckt und Schniefelus, wie sein netter Spitzname ist, hĂ€ngt kopfĂŒber in der Luft bevor er Muh sagen kann. “Noch so ein Kommentar und du kannst dir gleich ein Ersatzgebiss holen” bellt mein Cousin ihn an und lĂ€sst sein Opfer unsanft auf den Boden klatschen.

“Potter hör doch endlich auf dich einzumischen!” schreit Evans und rennt eskortiert von ihrer Leibwache die Treppe nach oben.

“Ich habe noch nie verstanden, was du an der findest” höhnt ein Slytherin und tritt neben Schniefelus, ohne Anstalten zu machen ihm zu helfen. “Zickig, undankbar und ein wenig reizlos. Aber dein Geschmack dĂŒrfte niemanden ins Staunen versetzen, nicht wahr? Wenn man sieht so ansieht mit wem du dich umgibst. SchlammblĂŒter, BlutverrĂ€ter und der Rest.” Sein Blick gleitet ĂŒber uns und bleibt an mir hĂ€ngen. “Und Lee” grinst er. “So wortkarg heute?”

Die Fackeln leuchten ganz intensiv und der Boden schwankt unter meinen FĂŒĂŸen, außerdem kotze ich jeden Moment los. “Naja bis jetzt war alles auch ohne meine Kommentare ganz amĂŒsant.”

“Hör auf rumzuscheißen Mulciber” lautet Sirius’ Meinung zu dem Thema.

“Ein schöner erster Abend, oder?” scheißt er, wie Sirius es so schön ausdrĂŒckt, weiter.

“Ja das war er. Es war zwar nicht dieser, aber ich kann nicht klagen.”

“Schade dich an Gryffindor verloren zu haben. Wie lange hat der Hut gebraucht, um sich zu entscheiden was grĂ¶ĂŸer ist: Deine Klappe oder dein Hang zur schwarzen Magie?”

“Halt die Klappe” schnauzt James ihn an, stinksauer, man könnte sagen ihm steigt der Rauch aus den Ohren.

“Wenn dus genau wissen willst, hat der Hut mich schon eingeteilt, kaum ist er in meine NĂ€he gekommen. Ich bin wohl zu viel Gryffindor auf einmal” prahle ich und die Rumtreiber grinsen ĂŒber beide Ohren, James stolz wie sonst was.

“TĂ€tsĂ€chlich?” grinst auch Mulciber und nickt den anderen zu. “Wir sehen uns morgen. Viel Spaß bei den Löwen, Schwarzmagierin.”

“Ich bin ein Löwe!” schreie ich ihm hinterher und dann sind außer uns nur noch Ellen, ihre Freundin und die zwei MĂ€dchen von vorhin da, die mit Evans Meinungsverschiedenheiten hatten. Weil mir das in meinem Zustand am Arsch vorbeigeht und Sirius auch, machen wir zwei uns auf den Weg nach oben, einer stĂŒtzt den anderen bis zur Fetten Dame und weil sie mich mit “Elfrida Clagg” nicht reinlassen will, probieren wirs mit dem, was Remus vorschlĂ€gt, nĂ€mlich “Goldlackwasser” und da dĂŒrfen wir dann eintreten. Drinnen ist es rappelvoll, alle erzĂ€hlen sich Geschichten von den Ferien und trotzdem wird uns auf der Couch vor dem Kamin freudig von einigen SchĂŒlern aus der Vierten Platz gemacht.

Und nachdem wir die Geschichte aus der Halle ein paar Mal amĂŒsant nachgestellt haben, erzĂ€hle ich vom Sprechenden Hut und reiße Witze ĂŒber McGonagall, bis wir todmĂŒde einpennen.


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