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Fanfiction

Das Leben nach der großen Schlacht - Abschied

von Severus75

Die Nacht war sehr unruhig für Harry und Ginny, da sie wegen Teddy mehrmals aufstehen mußten.

Es war noch sehr früh am morgen, draußen schien noch der Mond, der ins Zimmer hinein strahlte.

Harry ging zum Fenster und schaute in den Himmel zu den Sternen und dem Vollmond.

Gedankenverloren stand er am Fenster als Ginny von hinten sich an ihn rankuschelte. Sie streichelte unter seinem T-Shirt seinen flachen Bauch, hoch zu seiner Brust, wo sie die Rippen deutlich spürte, genauso wie seine Narbe.

Harry schloß seine Augen und genoß die sanften Berührungen und Streicheleinheiten ihrer zarten Finger.

Ginny zog ihn behutsam zum Bett und legte sich halb auf ihn.

Sie streichelte weiter bis zu seinem Gesicht, worauf sie sich sehr lang küßten. Harry lies seine Hände unter ihrem Nachthemd, vom Nacken über den Rücken hinunter bis zu ihrem Po gleiten. Sie tauschten immer mehr Zärtlichkeiten aus und küßten sich immer heftiger. Ginnys Zunge forderte Harrys Zunge zum Duell, was er eifrig führte.

Sie zog ihm sein T-Shirt über den Kopf und liebkoste seinen Hals seine Brust und wieder zurück zu Harrys Mund.

Harry streichte sanft über ihren BH und fing langsam an Ginnys Brust leicht zu massieren.

Gerade als Harry ihr das Nachthemd ausziehen wollte, fing Teddy an zu schreien.

Harry ging zu ihm, hob ihn aus seinem Bettchen, erwärmte magisch die Babyflasche die er noch von Andromeda hatte.

Während Harry Teddy die Flasche gab, sah er das Ginny weinte. Er fragte sie sanft was mit ihr los sei.

Worauf hin sie stark aufgewühlt ihm erzählte, das sie einerseits noch nie so glücklich war mit Harry und Teddy, wie eine kleine glückliche Familie, dann die ganzen schönen Zärtlichkeiten, aber auf der anderen Seite mußte sie immer noch an Fred denken der heute beerdigt werden sollte.

Tränen liefen haltlos über ihr Gesicht, fielen hinab in ihren Schoß.

Harry übergab Teddy an Ginny und setzte sich hinter sie.

Er rutschte ganz nah an sie ran, streichelte ihren Nacken und ihren Rücken. Harry beruhigte sie, in dem sie sich alle zeit nehmen soll um Fred gebührlich zu verabschieden und das er immer für sie da ist, das er sie stütze, egal wann und wie lang. Harry küßte ihren Hinterkopf, sprach ruhig weiter, das er mit ihr mitfühle und das er sich von seinen Gefühlen leiten lies, was ihm leid tat.

Ginny schluckte und unterbrach ihn, das es ihm nicht leid tun sollte, es war wunderschön, in diesem Augenblick war sie so glücklich, als Teddy schrie kamen die Gedanken wieder zurück. Er soll nie wieder sich für seine Gefühle entschuldigen, sondern einfach für sie da sein.

Nachdem Teddy fertig mit trinken war übergab sie ihn Harry und ging ins Bad.

Harry wickelte Ted, zog ihn an und legte ihn danach wieder ins Bettchen.

Ginny kam nur mit einem Handtuch umschlungen ins Zimmer. Harry war fasziniert von ihrem makellosen Körper und ihre glatten nassen roten langen Haaren.

Er war wie erstarrt und musterte sie immer mehr konnte sich aber nicht bewegen. Ginny die sich wieder gefaßt hatte, sah aus den Augenwinkeln das Harry sie beobachtete.

Sie lies ihr Handtuch fallen und zog sich extra langsam an.

Währendessen forderte sie lächelnd Harry auf endlich ins Bad zu gehen, er könne so oft noch wie er wollte sie nackt sehen, aber nicht heute, weil sie sollten sich langsam fertig machen.

Harry der immer noch total perplex war nickte nur stumm und ging ins Bad. Hätte Ginny ihn nicht ins Bad geschoben wäre er voll gegen den Türrahmen gelaufen.



Ginny die bereits fertig war, räumte ihr Zimmer auf und legte auch Harrys Hosen und T-Shirts in ihren Schrank. Sie hängte den Umhang mit seinem Familienwappen an die Schranktür. Die Hose die er schon seit der Schlacht anhatte, genauso wie den Rest räumte sie in den Wäschekorb.

Als sie auf dem Weg zum Wäschekorb war, fiel der Ring und die Halskette aus der Hosentasche.

Sie betrachtete sich beides genau, in diesem Augenblick kam Harry zur Tür herein.

Er sah sofort was sie in der Hand hielt. Bevor er was sagen konnte fragte sie direkt und leicht säuerlich, "Für wen ist die Halskette, von wem hast die?"



"Ginny die Halskette ist für dich, die habe ich gestern aus dem Verlies mitgenommen und wollte sie dir schenken, aber nicht so, ich wollte es zu einem anderen Zeitpunkt machen. Jetzt ist es zu spät, sei es drum, darf ich sie dir anlegen?", fragte er verlegen.

Ginny war überrascht und nickte freudestrahlend.

Sie neigte ihren Kopf leicht nach vorn und nahm ihre Haarpracht so auf die Seite, daß Harry besser ihren Hals erreichen konnte. Harry stellte sich hinter sie und legte ihr gefühlvoll die Kette um den Hals. Ginny bedankte sich, mit einem sehr langem innigen Kuß bei Harry. Sie musterte ihn kurz, "Bis jetzt hat mir noch keiner in Unterwäsche ein so schönes Geschenk gemacht." sagte sie schmunzelnd und war glücklich.

Harry grinste nur und machte alberne Posen in seinen Boxershorts. Ginny haute leicht auf sein Po und kicherte, zeigte ihm dann was er anziehen solle. Sie ging zum Bettchen holte Teddy raus und machte sich auf den Weg runter zum Frühstück.

Als Harry ebenfalls in die Küche kam, war es noch ruhiger als sonst. Kaum einer aß etwas, er bekam selbst nur einen Toast runter weil Ginny ihn damit gefüttert hatte, da er wieder Teddy auf dem Arm hatte.

Bill und Fleur standen auf und mahnten langsam zum Aufbruch.



Alle gingen langsam aus den Fuchsbau, Richtung Ottery St. Catchpole, denn dort auf dem Friedhof sollte die Trauerfeier stattfinden.

Ginny hatte sich bei Harry eingeharkt und lehnte ihren Kopf an seine Schulter, sie war ganz in Gedanken bei Fred.

Harry hatte auf dem anderen Arm den kleinen Teddy, der ruhig schlief.



Vor der Kirche begrüßte der Pfarrer die gesamte Familie und bat sie vorne in den ersten beiden Reihen Platz zu nehmen.

Hermine bemerkte als erstes die Mitglieder der DA hinter der Kirchenmauer.

Hermine, Ron, George, Harry und Ginny gingen zu ihnen und staunten nicht schlecht wer alles gekommen war. Da waren Lee Jordan, Neville Longbottom, Dean Thomas, Lavender Brown, Parvati Patil, Katie Bell, Alicia Spinnet, Angelina Johnson,Dennis Creevey, Padma Patil, Cho Chang, Marietta Edgecombe, Luna Lovegood, Anthony Goldstein, Michael Corner, Terry Boot, Ernie Macmillan, Justin Finch-Fletchley, Hannah Abbott, Zacharias Smith, Oliver Wood und Susan Bones. Alle waren in Muggelkleidung erschienen.

Einige Lehrer und Lehrerinnen (Rubbeus Hagrid, Madam Pomfrey, Professor Sprout, Professor Slughorn, Professor McGonagall und Professor Flitwick) waren auch gekommen.



Gemeinsam gingen alle in die Kirche. Ginny blieb in Harrys nähe, sie hatte die ganze Zeit schon versuchte die Tränen zu unterdrücken, doch als sie den aufgebahrten Fred sah, konnte Ginny nicht mehr.



Kingsley und einige Mitglieder vom Orden des Phönix kamen als letztes in die kleine Kirche.

Die Orgel fing an zu spielen und der Pfarrer trat vor den Altar und begann von und aus Freds Leben zu sprechen.

Harry hörte gar nicht richtig zu, da er Ginny beruhigte in dem er ihr leicht über den Kopf streichelte.

Nach einiger Zeit endete der Gottesdienst.

Ron stieß Harry an und flüsterte ihm zu er soll beim raustragen des Sarg mithelfen und Teddy Hermine übergeben.

Ginny ging verheult zu ihrem Vater, und schmiegte sich an.

Harry übergab Teddy an Hermine. Er fühlte ich geehrt, Fred zu seiner letzten Ruhestätte zu begleiten.

Bill, Charlie und Percy gingen auf die rechte Seite des Sarges und Harry, George und Ron auf der linken.

Der Pfarrer ging voraus in Richtung des Grabes, dahinter die sechs Träger mit dem Sarg, dann die Familie und die restliche Trauergemeinde.

Als alle am offenen Grab standen, ließen die sechs den Sarg hinab gleiten. Der Pfarrer sprach noch ein Paar Worte, die Harry nicht hörte, weil er Erinnerungen an Fred vor seinem inneren Auge sah.

Harry konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten, fast wäre er zusammen gesackt, doch Ron und George stützten ihn mit den leisen Worten, "laß es raus."

Jeder warf zum Abschied noch eine weiße Rose ins Grab.

Als George an der Reihe war, hatte er drei Rosen in der Hand und verabschiedete sich von seinem Bruder mit den Worten, "Machs gut, und misch die dort oben richtig auf." Ginny nahm Harry vorsichtig in Arm, da er noch Teddy hielt. Man wartete noch eine kurze Zeit bis alle Muggel weg waren, dann kam der Zermonienzauberer mit Andromeda Tonks.

Alle gingen in letzte Grabreihe , wo schon die Särge von Tonks und Remus standen.

Der Zermonienzauberer schwenkte sein Zauberstab und hob zwei Grablöcher aus.

Als alle im Halbrund um die Särge standen , fing der Zermonienzauberer an zu reden.

Als er endete, lies er die Särge mit einem Schwenker seines Stabes in die Gräber hinab schweben.

Jeder verabschiedete sich auf seine art mündlich, nickend oder man warf eine handvoll Erde auf den Sarg.



Harry war einer der letzten, der ans Grab kam.

Er schaute beide Särge an und sprach:" Tonks ,danke das du mich immer zum lachen gebracht hast,egal zu welcher zeit, und das Remus trotz seines kleinen Pelzproblem genommen hast wie er ist, danke Tonks .Ich werde immer für Teddy da sein , immer wenn er mich braucht, Andromeda werde ich helfen so gut ich kann. DANKE TONKS." Harry kämpfte mit seinen Tränen, atmete tief durch und schaute ins Grab von Remus. "Remus, es ist so schwer für mich, das du auch noch von mir gegangen bist, wie meine Eltern, Sirius und Dumbledore. Du der letzte Rumtreiber hast mir soviel beigebracht, dafür werde ich dir immer dankbar sein, Danke auch das ich Teddy sein Pate sein darf. Ich verspreche dir, daß ich immer für ihn da bin wie du für mich, ich werde ihm alles über seine mutigen und tapferen Eltern erzählen. Andromeda und ich werden Teddy in eurem Sinne aufziehen, DANKE REMUS, grüß bitte meine Eltern und Sirius von mir", dann erstarb seine Stimme gänzlich. Harry schaute auf Teddy der davon nichts mitbekam, er gab dem kleinen einen zarten Kuß auf die Stirn und ging langsam zu den anderen die schon auf ihn warteten.

Andromeda die schon auf ihn wartete, bedankte sich bei Harry für die gesprochenen Worte und übernahm Teddy und apparierte nach Hause.



Harry ging mit Ginny zur DA ,die schon außerhalb des Friedhofs standen. Per Seit-an-Seit-Apparieren ging es zum Friedhof, auf dem Colin bestattet werden sollte.

Dennis und sein Vater kam auf die große Ansammlung von Zauberer und Hexen zu. Mr.Creevey begrüßte sie alle und wunderte sich das so viele gekommen waren. Er erklärte ihnen, das Colin seine Verwandten nicht wissen das er ein Zauberer war, aber sie wissen das ihr Schulkameraden und Kameradinnen von ihm seid. Harry sagte nur kurz und knapp aber freundlich, "Colin war mein Freund, unser aller Freund." Mr.Creevey nickte und ging mit allen auf den Friedhof, zu den Verwandten die schon warteten.

Der Pfarrer sprach über Colin wie er war, als hätte er ihn persönlich gekannt zu haben, seine lustige nervende, aber liebenswerte Art. Nach dem Segen des Pfarrers spielte noch eine kleine Kapelle eine sehr schöne Melodie.

Alle warfen nacheinander ein Schäufelchen Erde ins Grab.

Langsam ging die Trauergemeinde in Richtung Ausgang, bis auf die DA und die Familie Creevey. Als keiner der Muggel mehr zusehen war, beschwor jeder seinen Patronus herauf. Diese ließen sie zur Ehrerbietung für Colin einmal ums Grab laufen.

Als sich der silbrige Nebel lichtete, dankte die Familie Creevey allen und gingen nach Hause.



Einige Zeit später stand die gesamte DA vor dem Friedhof, man verabschiedete sich gegenseitig und am Schluß standen nur noch Hermine, Ron, George, Ginny und Harry da. Per Seit-an-Seit-Apparieren ging es zum Fuchsbau zurück, dort gab es Kaffee und Kuchen.

Die Stimmung war nicht mehr so gedrückt, sogar George machte hin und wieder Scherze.

Hermine unterhielt sich mit Kingsley über Möglichkeiten Informationen aus Australien zubekommen. Sie gab ihm die Namen ihrer Eltern Wendell und Monica Wilkins und erzählte ihm alles. Harry, Ron, Ginny und George fielen auf die Nasch- und Schwänz-Leckereien rein, die Percy ihnen gab, als Fred-Gedächnis-Scherz.

George fiel, voller Stolz und tiefster Dankbarkeit Percy um den Hals. Danach wurden alle aus ihrer Trauerlithargie gerissen. Man dachte zwar noch an die Toten aber es wurde wieder gelacht und gescherzt.



Nachdem Abendessen bat Kingsley Harry vor die Tür, Ginny kam direkt hinterher. Kingsley erklärte Harry die Lage im Ministerium, daß zwar einiges geändert und viele verhaftet wurden und einige Abteilungen gar nicht oder unterbesetzt sind. Aus diesem Grund fragte er Harry direkt ob er auch ohne Abschluß, die verkürzte Ausbildung zum Auror machen würde und ihm dabei helfen würde eine Liste zu erstellen, wer von der DA dazu fähig wäre. Er erklärte ihm weiter das er zur Zeit nur über ehemalige Auroren verfüge. Ginny drückte Harrys Hand so feste, daß er sie anschaute. Was er sah gefiel Harry gar nicht. Ginny preßte die Augen zusammen und schoß giftige Blicke ab. Kingsley der das mitbekam beruhigte Ginny damit, das Harry in Ruhe überlegen soll, aber er bestand darauf, das Harry ihm die Liste in den nächsten Tagen zur Verfügung stellte.



Kingsley bat Ginny, Ron und Hermine dazu zu holen, wiel er ihnen auch noch was wichtiges sagen wollte.

Als die drei rauskamen fing Kingsley direkt an zu reden.

Kingsley bat die drei in zwei Tagen nach Hogwarts zukommen. Ginny seufzte laut, worauf Kingsley sich sofort verbesserte, ihr vier natürlich.

"Es geht darum, die gesamte Zauberergemeinschaft möchte gern wissen, wie ihr das alles geschafft habt und wie du Harry, Voldemort getötet hast. Ich mein es nur gut mit euch, wenn ihr es einmal erzählt habt und das in aller Öffentlichkeit, dann müßt ihr nicht laufend die Pressefritzen ertragen. Die stricken sich gerade ihr eigene Story zusammen besonders eine, Rita Kimmkorn. Und wenn ich richtig liege möchtet ihr nicht, daß sie wieder so ein Schwachsinn verzapft wie in letzten Jahren.", damit beendete Kingsley seinen Monolog.

Die vier sprachen kurz miteinander und sagten dann Kingsley zu. Er dankte ihnen und alle zusammen gingen wieder ins Haus.

Besonders Hermine war sehr gesprächig, sie erzählte was sie mit Kingsley wegen ihrer Eltern besprochen hat.

Hermine sprach zwar alle an, aber in Wirklichkeit sprach sie nur mit sich, "Heute ist der vierte Mai, Ausweispapiere dauern ca. 14 Tage, währenddessen Führerschein machen, dann schauen wie es zu Hause bei meinem Elternhaus aussieht", so endete sie.

Die anderen schüttelten unwissend den Kopf, weil keiner richtig wußte was sie damit sagen wollte. Ginny und Harry saßen ein wenig abseits von den anderen und unterhielten sich über den heutigen Tag.

Ginny erinnerte Harry daran, das er noch den Dursleys schreiben wollte. Harry konnte immer noch nicht glauben, daß seine Verwandten sich so gewandelt hatten.



"Ginny, was hälst du davon, wenn ich die Dursleys alle nach Hogwarts einlade?", fragte Harry gespannt Ginny.

"Das kannst du nicht alleine entscheiden, du mußt erst Professor McGonagall und Kingsley fragen, aber wenn das ginge wäre es super", gab Ginny als Einwand zu seinem Vorschlag.

"Harry, ich bin so glücklich mit dir, aber ich habe Angst dich zu verlieren, sobald du die Ausbildung zum Auror anfängst und ich wieder in Hogwarts bin. Kann eine Fernbeziehung überhaupt bestehen, weil du kein Abenteuer ausläßt und du ziehst das Schwarzmagische förmlich an, Harry. Ich möchte nicht schon wieder ein Jahr bangen und hoffen, daß du lebend zu mir zurück kommst, noch mal packe ich das nicht mehr", sagte sie mit trauriger Stimme.



Harry zog Ginny nah an sich ran und schaute ihr in ihre rehbrauen Augen, holte tief Luft und begann ruhig und sachte an zu sprechen, "Ginny, ich bin auch sehr glücklich mit dir, Ich liebe dich so sehr, du wirst mich nie verlieren, ich weiß noch nicht ob ich die Ausbildung mache, ich will erst mal zur ruhe kommen, Voldemort ist erst seit zwei Tagen tot. Ich bin mir noch nicht im Klaren darüber wie meine Zukunft aussieht, ob ich doch erst die Schule fertig mache und dann die Ausbildung, oder direkt ins Ministerium gehe, aber eins wünsche ich mir, ich möchte mit dir alt werden und eine Familie gründen, vorher natürlich noch zusammen ziehen.

Seit der Schlacht war immer was zu erledigen und nur bei dir kam ich auf andere Gedanken, die nichts mit Todesser oder Schwarzmagisches zu tun hatten. Ich muß auch erstmal alles irgendwie verarbeiten, aber eins verspreche ich dir, daß wir zusammen entscheiden wie es weitergeht."

Ginny küßte ihn sehr lang und vergrub ihre Hände in Harry struppigem Haar.



Harry sprach später noch kurz mit Kingsley über seine Idee, die Dursleys nach Hogwarts einzuladen, was Kingsley sehr begrüßte und ihm versprach das abzuklären und im morgen bescheid zu geben. Harry und Ginny wünschten allen noch eine Gute Nacht, Hermine und Ron folgten ihnen nach oben. Vor Ginnys Zimmer erklärte Hermine noch mal alle was sie etwas unverständlich vorhin gesagt hatte.

Nach Hermines Erklärung ergriff Harry das Wort, "Hermine, warum sollen wir uns jetzt alle Ausweise besorgen und den Führerschein machen. Warte doch erstmal ab, was Kingsley herausfindet. Wir wissen doch überhaupt nicht wo deine Eltern in Australien sind. Wenn wir uns jetzt auf die Reise machen kann es Monate dauern bis wir sie finden.“ Hermine wollte schon wieder ansetzen zu sprechen, da fuhr ihr Ginny mit einer Frage dazwischen, "Und du meinst, Mum läßt uns so ganz einfach mit dem Muggelflugzeug fliegen, daß glaubst du doch wohl selber nicht."

Jetzt war Hermine an der Reihe, "Ich kann doch nicht meine Eltern einfach im Stich lassen, ich bin ja schließlich schuld daran, daß sie weg sind. Ich will hier nicht nur einfach rumsitzen und warten." Sie fing an zu schluchzen und Ron nahm sie in den Arm und redete beruhigend auf sie ein, "Hermine, ich kann dich ja verstehen, aber Harry hat Recht, warten wir doch erstmal ab was die im Ministerium rausfinden, dann können wir immer noch entscheiden, was wir machen." Sie sah ihn mit Tränen in den Augen an, öffnete den Mund und schloß ihn wieder.
Hermine nickte freudig Harry zu.

Ron führte Hermine nach oben in Richtung seines Zimmers und ließen Harry und Ginny auf dem Flur zurück.

Beide machten sich fürs Bett fertig, denn sie waren vom heutigem Tag total erschöpft. Ginny griff an die Halskette, nur um sicher zu gehen, ob es auch der Wirklichkeit entsprach. Es war wahr, glücklich schlief sie auf Harrys Brust ein.


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Es ist wunderbar, wie furchtlos und entschlossen Dan sich jeder Aufgabe stellt. Manchmal drehten wir eine Szenenwiederholung nach der anderen, und jedes Mal spürte ich seine Entschlossenheit, es bei der nächsten Wiederholung des Takes noch besser zu machen. Das schätze ich so sehr an ihm: Er setzt wirklich alles daran, um seine beste Leistung zu zeigen.
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