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Fanfiction

The Serpent's Child - Mina Maine - Nicht Slytherin

von Mina Slytherin

So, Mina steht ihrer Mum natürlich in nichts nach und so geht es auch in ihrer Geschichte weiter. Ich hoffe euch gefällt auch dieses Chap. Ich hoffe ihr verzeiht mir auch hier die relativ lange Wartezeit, aber glaubt nicht, dass ich einfach so aufhöre; sollte dies einmal der Fall sein werde ich in meinen FFs rechtzeitig Bescheid geben ;)
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Die nächste Stunde erlebte Mina wie in einem Traum. Sie hatte ja schon viel von Hogwarts gehört, aber das, was sie zu sehen bekam übertraf alles. Zunächst einmal rief sie Hagrid zu sich. Der Wildhüter, der laut Fred und George „voll in Ordnung“ sein sollte. Alle Erstklässler mussten ihm folgen. Dass es soweit im Norden um einiges kühler war als in Minas Heimatdorf, bemerkte sie überhaupt nicht; dazu war sie viel zu aufgeregt.

Sie folgten einem schmalen Pfad, an dessen Ende sie einen tiefen See erblickten, dahinter erhob sich das Schloss. Mina konnte durch die Nacht nicht alles erkennen, aber doch genug. So sah also Hogwarts aus. Im Dunkeln konnte man nur erahnen, wie groß das Schloss sein musste. Unzählige Türme und Zimmer zeugten davon, dass es in der Tat riesig sein musste. Und es wirkte so herrschaftlich. So erhaben.

Ja, in diesem Schloss konnte Mina sich vorstellen einen Teil ihres Lebens zu verbringen. Ob ihr Vater wohl genauso gebannt gewesen war wie sie, als er das erste Mal die Ausmaße Hogwarts’ erblickt hatte?
Hagrids Schrei, dass sie nun zu viert in die Boote steigen sollten, riss sie aus ihren Gedanken. Hinter Ron und Harry kletterte sie in ein Boot.
Ihnen folgte Neville. Mina fand ihn ganz okay, seine Tollpatschigkeit nervte sie zwar manchmal, doch dafür war er ein aufrechter Junge, der es, laut ihres Vaters, nicht einfach hatte.
Auf alle Fälle war er Mina lieber als diese Hermine.

„Hast deine Kröte wieder gefunden?“, fragte sie ihn grinsend.
„Joa“, Neville nickte etwas verunsichert, „naja, eher Hagrid hat sie gefangen und sie mir dann gegeben.“

Geräuschlos setzten sich ihre Boote in Bewegung und sie überquerten den See. Je näher Mina dem Schloss kam, umso gigantischer erschien es ihr. Als sie schließlich vor dem riesigen Eingangstor standen, musste sie den Kopf in den Nacken legen, um überhaupt bis zu den Dächern blicken zu können.
„Wahnsinn, hier werden wir die nächsten sieben Jahre unseres Lebens verbringen“, meinte sie.
Ron schien nicht minder beeindruckt.
„Wenn wir hiermit fertig sind, sind wir achtzehn: Seit einem Jahr volljährig. Meine Fresse.“

Es hatte tatsächlich etwas sehr Andächtiges als sie das Schloss betraten. Die Eingangshalle war riesig. So hoch, dass man die Decke kaum mehr erkennen konnte, die Wände wurden mit Fackeln erhellt und eine riesige Marmortreppe führte in die oberen Stockwerke.

Als Mina gerade versuchte eine Tür am oberen Ende der Halle zu identifizieren, trat eine ziemlich streng aussehende Lehrerin auf sie zu.
„Willkommen in Howarts Erstklässer“, wurden sie von ihr begrüßt. Sie hatte schwarzes, streng hochgestecktes Haar und wirkte schon sehr alt und weise. Mina sah ihr sofort an, dass dies eine Lehrerin war, deren Nerven man lieber nicht überstrapazierte.
Auch die anderen schienen das zu bemerken und die Gespräche verstummten.
„Mein Name ist Professor McGonagall. Das Begrüßungsfest in Hogwarts wird beginnen, sobald ihr wisst, in welches Haus ihr kommt. Für euer Haus könnt ihr Punkte sammeln, die ihr zum Beispiel für gute Antworten oder gute Taten erhalten werdet. Am Ende wird dann ein Pokal verliehen an das Haus, das die meisten Punkte hat. Die vier Häuser heißen übrigens Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Noch Fragen?“, stellte sie ziemlich knapp sich und die Häuser vor.

Mina, der das aus Erzählungen längst alles bekannt war, wurde langsam nervös.
„Glaubst du wir müssen echt mit einem Troll ringen, wie Fred uns erzählt hat?“, fragte sie Ron und trat unruhig von einem Fuß auf den anderen.
„Ich hoffe, dass das nur ein Scherz war“, antwortete Ron ihr leise flüsternd. Er war ziemlich blass um die Nase geworden.
Tiefrot wurde er, als er bemerkte, wie Professor McGonagall ihn mit geschürzten Lippen anstarrte.
„Ich kann mich nicht daran erinnern Sie zum Reden aufgefordert zu haben, Mr Weasley!“
Ron nuschelte irgendetwas, das nach einem „Entschuldigung“ klang, wobei seine Ohren rot angelaufen waren.
Im ersten Moment wunderte es Mina, dass Professor McGonagall Rons Namen kannte, doch dann fiel ihr ein, dass man einen Weasley schon auf acht Meilen Entfernung an dem roten Haar erkennen konnte.

„Nun ja, wie dem auch sei. Ich werde nun alles für ihre Einteilung vorbereiten und gleich zurückkehren“, sagte Professor McGonagall und verschwand wieder.

Da Ron noch immer leicht verstört von der Anfuhr war, wandte sich Mina Harry zu.
„Glaubst du wir müssen irgendwelche schweren Aufgaben meistern? Vielleicht kommt der Verlierer ja nach Slytherin...“
„Aber ich kann noch überhaupt nicht zaubern!“, entrüstete sich Harry jetzt.
„Denkst du etwa, dass wir das können?“, fragte ihn Mina und verzog ziemlich gequält das Gesicht.

Glücklicherweise erschien Professor McGonagall in bald wieder und bat sie, ihr in die Große Halle zu folgen.
Sie mussten sich in einer Reihe aufstellen. Im Gänsemarsch marschierten sie nach vorne Richtung Lehrerpult. Trollgestank konnte Mina bisher noch nicht vernehmen.
Doch ihr stockte trotzdem wieder einmal der Atem, als sie die vier langen Tischreihen nach vorne zum Lehrerpult entlang schritten.
Die Halle schien kein Dach zu haben, sondern einfach direkt in den Himmel hinauf gewachsen zu sein.
Eine ihr ziemlich ungeliebte Stimme faselte in furchtbarer Strebermanier irgendetwas von, dass die Decke verzaubert und sie niemals nass werden könnten, da dies nur ein Trugbild sei. Mina wusste ohne dass sie den Kopf drehte, dass es Hermine sein musste.

Sie seufzte. Ihr Herz schlug ihr jetzt bis zum Hals. Was würde jetzt wohl auf sie zukommen? Ein Ringkampf mit einem Troll, außerhalb des Schlosses? Oder gar mit dem Kraken wie Fred und George behauptet hatten? Mina ging noch einmal alle Zaubersprüche durch, die sie bisher gehört hatte. Leider hatte sie früher nie sonderlich großes Interesse an Zauberei gezeigt. Würde ihr das jetzt zum Verhängnis werden?

Als sie vorne ankam wusste sie zunächst nicht was sie denken sollte. Ein einfacher Stuhl und ein ziemlich mitgenommener Hut waren vor ihr aufgebaut.
„Ich werde euch jetzt alphabetisch aufrufen, dann kommt ihr nach vorne, setzt euch auf den Stuhl und zieht den Hut auf. Der Hut wird euer Haus verkünden, daraufhin könnt ihr am entsprechendem Tisch Platz nehmen.“
Mina wusste nicht ob sie jetzt lachen oder weinen sollte. Sie fuhr herum und sucht Fred und George am Gryffindortisch. Zum einen war sie verdammt erleichtert, zum anderen ärgerte es sie auch, dass sie sich so leicht auf den Arm hatte nehmen lassen.

Doch ehe sie die Beiden entdecken konnte, wurde schon der erste Schüler aufgerufen.
„Abbott, Hannah!“
Ein Mädchen mit dicken, blonden Zöpfen ging nach vorne und setzte den Hut auf.
Nach einer Weile rief der Hut:
„Hufflepuff!“
Daraufhin klatschten alle Schüler am Tisch ganz rechts auf und das Mädchen setzte sich zu ihnen.

Es war überhaupt gar nicht schlimm! Doch Mina war leider eine recht schlechte Verliererin weshalb sie es mehr grämte, sich von den Zwillingen so verarscht haben zu lassen. Nach und nach wurden die Schüler aufgerufen. Bei Hermine betete Mina leise vor sich hin, dass sie nicht nach Gryffindor kommen sollte.
Doch Merlin hatte kein Einsehen mit ihr; bereits nach ein paar Sekunden, verkündete der Hut laut und deutlich:
„Gryffindor!“

Beinahe synchron stöhnte Mina mit Ron auf. Doch nach Hermine kam Neville an die Reihe und Mina fiel ein, dass es von Longbottom zu Maine, gar nicht mehr so lange war. Ihr Herz begann wieder zu klopfen. Was wenn der Hut falsch bei ihr entschied? Was wenn sie nach Hufflepuff oder gar nach Slytherin kommen würde? Die Hufflepuffs sahen zwar alle miteinander recht nett aus, doch Mina hatte mitbekommen, wie die Zwillinge über sie redeten Und die Slytherins sahen nicht einmal nett aus...

„Maine, Mina!“
Mina stieß laut Luft aus und erklomm die Stufen zu dem Stuhl. Einen Moment konnte sie einen Blick auf die volle Halle erhaschen, ehe der Hut auch ihre Augen verdeckte.
„Ah, endlich mal wieder eine, der es im Blute steht“, wisperte eine seltsame Stimme in ihrem Ohr.
Für einen Moment wusste Mina nicht, was er meinte, doch dann begann er schon zu brüllen.
„SLY-“
Sie hörte schon vereinzeltes Klatschen, doch ihr selbst blieb das Herz stehen.
„NEIN BITTE NICHT! Nicht Slytherin. Bitte nicht Slytherin“, murmelte sie panisch und ihre Hände verkrampften sich im Holz des Stuhles.
„Was?!“, wisperte die Stimme in ihrem Ohr, ehe der Hut brüllte:
„Okay, nicht Slytherin!“
Das aufgeregte Getuschel, das nun eintrat konnte Mina trotz des Hutes über den Ohren deutlich hören. Kam es so selten vor, dass der Hut sich irrte?
„Du würdest in Slytherin Großes erreichen. Du würdest all das fortsetzen, für das jene dir den Weg geebnet haben. Du bisst nicht blöde... aber ziemlich faul. Ravenclaw schließe ich aus. Zu wenig Wissensdurst. Für Hufflepuff bist du zu arrogant-„
„Was?“, zischte Mina empört. Sie und arrogant?
„Oh ja, ich sehe es in dir drin. Hör zu Kleines, Slytherin würde perfekt zu dir passen. Du weißt, was du tun musst, um gut zu sein, hast kaum Skrupel und bist verdammt ehrgeizig.“
„Ich will aber nicht nach Slytherin“, murmelte Mina jetzt schon fast den Tränen nahe.
„Nicht? Nun, du bist auch recht mutig, aber dir fehlt die Aufrichtigkeit eines echten Gryffindors. Wenn du es allerdings so unbedingt willst... Ich kann dir nur nicht versprechen, dass du jemals aus vollem Herzen einer von ihnen sein wirst, aber gut. GRYFFINDOR!“

Erleichtert setzte Mina den Hut ab. Wie in Trance ging sie auf den jubelnden Tisch zu.
Noch konnte sie nicht alles verarbeiten, was der Hut zu ihr gesagt hatte. Aber sie war in Gryffindor, war das nicht das wichtigste? Aber er hatte so viele seltsame Sachen gesagt, die Mina nicht verstand. Eine, der es im Blute stand? Kein richtiger Gryffindor? Sie bemerkte kaum, wie ihr die Zwillinge auf die Schultern klopften, oder Percy ihr zunickte.
Sie bemerkte nicht einmal, dass sie neben Hermine Granger saß.

„Meine Fresse, der Hut hat sich noch nie selbst unterbrochen“, meinte George jetzt.
„Bist wohl zur Hälfte unsere kleine Slytherin.“
Er grinste frech.
Doch ehe Mina etwas erwidern konnte, hatte sie der Hut auch bei Harry entschieden: ebenfalls Gryffindor.
Das freute Mina. Irgendwie mochte sie Harry. Sie klatschte freudig mit den anderen und versuchte zu verdrängen, was der Hut soeben zu ihr gesagt hatte.

Harry nahm neben ihr Platz und Mina schenkte ihm ein leichtes Grinsen.
„Jetzt muss nur noch Ron nach Gryffindor kommen“, flüsterte sie Harry zu, „dann ist alles perfekt... oder zum mindest fast“, fügte sie mit einem Blick zu Hermine Granger hinzu. Ganz toll, als Mädchen durfte sie sich natürlich mit Hermine die Schlafräume teilen.
Mina seufzte. Ihr wäre es sowieso lieber gewesen bei den Jungs zu schlafen, mit ihnen kam sie einfach besser klar. Eine Ausnahme war da Ginny, doch die war gerade zu Hause und die würde sie jetzt auch eine Weile nicht mehr sehen.

Ein Blick über die anderen Tische hinweg verriet ihr, wohin ein paar andere bekannte Gesichter gekommen waren. Der arrogante Junge aus dem Zug war beispielsweise ein Slytherin. Aber das hatte Mina auch schon auf mehrere Meter riechen können. Sie war ganz bestimmt nicht so... Sie war sich so sicher, dass sie im richtigen Haus war...

„Weasley, Ron“, rief McGonagall in diesem Moment und wieder einmal wurde Mina aus ihren beunruhigenden Gedanken gerissen.
Es war nicht nur Freude, die sie überkam, als Ron beinahe sofort nach Gryffindor geschickt wurde. Nein, es war auch ein wenig Neid dabei. Warum war Ron eindeutig ein Gryffindor und sie eventuell gar nicht?

Als Ron ihr gegenüber Platz nahm, grinste er zum mindest ziemlich selbstzufrieden. Doch Mina entging das etwas erhabene Funkeln in seinen Augen nicht. Oder bildete sie sich das nur ein?
„Bild dir ja nichts drauf ein“, meinte sie mürrisch in seine Richtung.
Abwehrend hob Ron die Hände.
„Ich kann auch nichts für das, was der Hut macht.“
„Bei mir hat er auch gebraucht und er wollte mich sogar auch nach Slytherin schicken“, mischte sich Harry ein.

Das erstaunte Mina jetzt doch. Der große Harry Potter fast ein Slytherin? Sie hatte noch nie Gutes von diesem Haus gehört, was vielleicht auch daran lag, dass ihr Vater und die Weasleys da eine ziemlich krasse Einstellung hatten, aber wenn sich Mina auch nur anschaute, wer in diesem Haus gelandet war... Nein, der Hut musste sich sowohl bei ihr als auch bei Harry geirrt haben. Schließlich war er doch nur ein Hut.
„Siehst du, wenn er selbst bei Harry überlegt“, sagte Mina zu Ron.
Ron hob die Schultern.
„Also ich bin froh darum ein echter Gryffindor zu sein.“

Mina hätte ihm am liebsten an den Kopf geschleudert, dass der Hut sich getäuscht haben musste. Sie erinnerte sich noch sehr gut daran, wie sehr Ron sich vor den Spinnen in ihrem Garten gefürchtet hatte. Und war nicht Mut das Markenzeichen eines Gryffindors?

Doch es war wohl ganz gut, dass nun Albus Dumbledore das Wort ergriff.
Mina hatte schon viel von ihm gehört. Ihr Vater behauptete er sei der beste Magier, in dieser Zeit. Ein langer silberner Bart floss seinen Oberkörper hinab und kluge blaue Augen, hinter Halbmondgläsern musterten die Neuankömmlinge.
„Willkommen in Hogwarts liebe Erstklässler, an euch andere natürlich auch, aber für euch eher: willkommen zurück. Nun, ich wünsche euch allen ein erfolgreiches Schuljahr und bevor eure knurrenden Mägen noch lauter als meine Stimme werden, möchte ich euch nur noch ganz kurz ein paar Worte sagen. Und hier sind sie: Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek!“
Unter lautem Klatschen setzte er sich wieder. Mina wusste nicht so recht ob sie jetzt lachen sollte oder ob Dumbledore einfach verrückt war.

Doch in diesem Moment erschienen hunderte herrlicher Speisen vor Mina auf dem Tisch. Ihr blieb der Mund offen stehen. Mrs Weasley kochte zwar wirklich vorzüglich und auch das Essen, das ihr Dad ab und zu vom Tropfenden Kessel mit nach Hause brachte, war nicht zu verachten, aber das hier war eine ganz andere Liga. Und erst jetzt bemerkte Mina wie hungrig sie doch war. Gierig tat sie sich Essen auf ihren Teller und begann damit ihre Kartoffeln zu zerschneiden.

Normalerweise konnte sie auch nichts mehr ablenken, wenn sie erst einmal zu Essen begonnen hatte, doch als plötzlich ein Geist zwischen den Speisen auftauchte, blieb ihr das Essen sprichwörtlich im Halse stecken. Er trug eine Halskrause und betrachtete fast ein wenig traurig die Speisen. Als er Minas Blick auf sich ruhen spürte, wandte er sich ihr zu.
„Darf ich mich vorstellen? Sir Nicholas de Mimsy-Porpington. Hausgeist von Gryffindor und mit wem habe ich die Ehre?“
„Mina Maine“, nuschelte sie mit vollem Mund, ehe sie es endlich über sich brachte zu schlucken.
„Ah, sie sind der Fast Kopflose Nick?“, fragte Ron neugierig.
„Ich zöge es doch vor wenn sie mich Sir Nicholas nennen würden“, erwiderte der Geist recht pikiert.
„Wie kann man denn fast kopflos sein?“, erwiderte ein rotblonder Junge zu Minas Linken.
„Na eben so!“
Und damit packte der Geist sein linkes Ohr und sein ganzer Kopf kippte zur Seite weg. Ziemlich lautes Aufkreischen vor allem von Seiten der Mädchen begleitete die Prozedur. Doch Mina konnte da nur die Augen verdrehen. Das war doch nur ein Geist!

„Meine Fresse“, erwiderte der rotblonde Junge jetzt nur noch.
„Ganz schön krass“, meinte Mina an ihn gewandt.
„Aber echt. Ich bin übrigens Seamus Finnigan.“
„Mina Maine“, meinte sie und lächelte ihn an, als er ziemlich verdutzt aus der Wäsche blickte.
„Ich... ich dachte...“
„Ich wäre ein Junge schon klar“, erwiderte Mina lachen, „aber ich muss dich leider enttäuschen. Ich bin ganz langweilig ein Mädchen. Obendrein nicht einmal muggelgeboren, sondern eine stinknormale Hexe. Gut, mein Vater ist Ire, aber ansonsten...“
„Dein Vater ist Ire?“ Seamus schien sich wieder ein wenig zu fangen. „Cool, meine Eltern auch! Allerdings bin ich halb-halb. Also meine Mum ist eine Hexe und mein Dad ein Muggel. Hat ihn ganz schön umgehauen, als er das erfuhr.“
Diejenigen, die in ihrer Nähe saßen mussten bei seinen Worten lachen.

So langsam gewöhnte sich Mina an alle die neuen Gesichter. Ihr Jahrgang schien bis auf ein paar Ausnahmen wirklich nett zu sein.

Nach dem Essen fühlte sich Mina äußerst schläfrig und war froh, als Dumbledore sie in ihre Schlafsäle entließ. Gemeinsam mit Ron und Harry folgte sie Pery zum Gryffindorturm.
„Ich freue mich ja schon furchtbar darauf mir mit Hermine Granger ein Zimmer teilen zu dürfen“, sagte sie ziemlich ironisch zu Harry und Ron. Ron klopfte ihr nur freundschaftlich auf die Schulter.
„Tja, da musst du jetzt eben durch.“

Mina verdrehte die Augen. Nicht zum ersten Mal in ihrem Leben wünschte sie sich kein Mädchen zu sein, doch dieser Wunsch würde wohl niemals in Erfüllung gehen.
Als sie vor dem Portrait einer ziemlich dicken Frau ankamen, sagte Percy laut und deutlich: „Caput Draconis.“
Und die Erstklässler konnten den behaglichen Gemeinschaftsraum betreten. Percy erklärte ihnen noch, wo die Jungen- und wo die Mädchenschlafsäle waren, dann meinte er, dass sie nun besser alle schlafen gehen sollten.
Mina nickte. Sie gab Percy nicht oft Recht, aber dieses Mal schon.

Sie murmelte noch ein müdes: „Gute Nacht.“
In Richtung Harry und Ron, dann folgte sie den übrigen Mädchen in ihre Schlafsäle. Sie würde sich den Schlafsaal mit Parvati Patil, Lavender Brown und eben Herminsah man von ihrem ständigen Gekicher und Getuschel ab. Und somit Mina gar keine andere Wahl ließen als endlich zu schlafen oder mit Hermine zu reden.

Mina entschied sich für Ersteres. Sie zog ihre Schlafsachen an und schlüpfte unter die wunderbar weiche Daunendecke. Hermine schien noch wie verrückt in irgendeinem Buch zu lesen und Parvati und Lavender tuschelten, doch das interessierte Mina kaum noch. Bald war sie eingeschlafen.

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@Candra: Schön, dass dir auch Minas Geschichte gefällt. Jap, den Link werde ich auch noch rein setzen bei Gelegenheit, wollte ich sowieso mal. Tja, wie das geschehen ist wirst du entweder hier oder in Miriams Geschichte noch irgendwann erfahren (kommt drauf an in welcher ich schneller vorwärts komme). Auf alle Fälle wirst du dich da noch etwas gedulden müssen *g*
@Lyssiana: Jap, das hat sie :D Tja, wenn Mina wüsste, was noch alles geschieht. Aber ich mag nicht zu viel verraten :D


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