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Fanfiction

~When the snake fall in love with the lion~ - ~When the snake fall in love with the lion~

von Mimi_loves_magic

„Fette Dame, bitte!!“
„Nein! Kein Passwort, kein Eintritt in den Gryffindorturm!“
Draco verdreht die Augen.
„Als wenn ich was anstellen würde! Ich will doch nur zu Hermine! Bitte!“
Doch die fette Dame bleibt hart. Ohne das richtige Passwort würde keiner an ihr vorbeikommen.
Draco kann noch so betteln und flehen. Auch sein Hundeblick hilft nichts.
Seufzend lehnt er sich an die Wand und wartet.
Wo bleibt Hermine bloß?
Sie wollten sich schon vor einer halben Stunde in der Eingangshalle treffen. Sonst ist sie die Pünktlichkeit in Person. Der blonde Slytherin hatte schon überall gesucht. In der Bibliothek, in den Klassenräumen, bei Hagrid, in der Eulerei…nirgends war sie zu finden.
Draco beginnt in Erinnerungen zu schwelgen…

Hermine und er sind jetzt schon seit einem halben Jahr zusammen.
Am Anfang des siebten und letzten Schuljahres haben sie zueinander gefunden. Zugegeben, es war ein langer Weg bis dahin.
Draco bekam immer ein stärker werdendes Kribbeln in der Magengegend, wenn er sie sah. Zuerst tat er es mit einer Magenverstimmung ab. Dann glaubte er, dass sein Hass der Muggelstämmigen gegenüber nun auch körperliche Folgen hatte. Nie hatte er an etwas wie Liebe gedacht. Das wollte nicht in seinen Sinn kommen.
Aber irgendwann hat es bei ihm ‚Klick‘ gemacht und ihm wurde klar, dass er Gefühle für Hermine entwickelte. ER- der Eisprinz aus dem grünen Reich? ER- der das Schlammblut hassen und nichts mit einer Gryffindor zu tun haben sollte?
Draco war verwirrt und suchte deshalb den Rat seiner Mutter auf. Sie war die Einzige mit der er reden konnte...
Echte Freunde hatte er ja nicht in Hogewarts und zu seinem Vater hätte er niemals mit sowas kommen können. Aber Gedanken über seinen Vater musste Draco sich nun nicht mehr machen. Lucius Malfoy ist nach einem versuchten Angriff während des sechsten Schuljahres auf Harry umgekommen. Nun lebten er und seine Mutter alleine, aber so hart es auch klingt, endlich glücklich.
Narzissa Malfoy hatte ihrem Sohn während des Gesprächs die Augen endgültig geöffnet.
Draco hat auch heute noch genau ihre Worte im Ohr: „Draco, Du hast Dich in Hermine verliebt. Steh‘ zu Deinen Gefühlen und trau‘ Dich Hermine darauf aufmerksam zu machen. Es ist nicht schlimm, Gefühle zu zeigen!“
Trotz anfänglicher Angst veränderte Draco sein Verhalten gegenüber Hermine. Keine Pöbeleien oder Angriffe mehr auf den Gängen. Er kapselte sich sogar von seinen Mitschülern aus Slytherin ab, um keinen schlechten Einfluss mehr zu bekommen. Bei Klassenprojekten, wo Hermine keinen Partner hatte, meldete sich Draco freiwillig als Partner und so weiter und so fort…
Seine Veränderung blieb nicht unbemerkt. Draco war es aber gleichgültig, wie die anderen Schüler über ihn dachten. Er wollte nur, dass Hermine ihn bemerkt und wohlmöglich die gleichen, intensiven Gefühle für ihn entwickelt.
Natürlich hatte Dracos Verhalten auch Auswirkungen auf Hermine. Immer öfter schwirrte der schöne Slytherin mit den hellgrauen Augen in ihrem Kopf herum. Eines Tages hielt sie es nicht mehr aus und stellte ihn zu Rede. Draco gestand ihr alles. Bis ins kleinste Detail erklärte er Hermine, dass er sich in sie verliebt hatte. Er hoffte, dass sie seine Gefühle erwidert und ja, Hermine tat es. Obwohl sie doch anfangs gewisse Zweifel hatte, wie ihre Freunde das aufnehmen würden.
Sie sprach mit Harry, Ginny und Ron. Aber diese nahmen es glücklicherweise positiv auf. Sie wollte Hermine nicht im Weg stehen. Sie wollten nur, dass Hermine glücklich wird. Auch, wenn sie das mit Malfoy sein sollte.
Hermine konnte ihr Glück gar nicht fassen und als sich dann noch Ron und Harry mit Draco anfreundeten, war sie vollkommen überwältigt.
Die drei Jungs hatten sich zusammengesetzt und sich um Hermines Willen ausgesprochen. Harry und Ron wissen nun, dass Draco sich nach dem Tod seines Vater der ‘‘schwarzen Seite‘‘ abgewendet hat und ihnen ist bewusst, dass Draco es ernst mit ihrer besten Freundin meint.
Auch Draco ist froh über diesen Wandel und will nun einfach sein Leben in vollen Zügen auskosten. Er liebt Hermine über alles und wer weiß, vielleicht haben sie auch eine Zukunft zusammen. Vorstellen kann er es sich jetzt schon.
‚Ein Haus im Grünen….oder doch in der Stadt?... Ach eigentlich ist mir das egal…Hauptsache Hermine ist bei mir!‘, denkt sich der schöne Blonde und ein Grinsen entsteht auf seinem Gesicht.

Plötzlich wird Draco von Stimmen aus seinen Gedanken gerissen. Sie kommen aus dem Gang und als er hinschaut, entdeckt er Harry und Ron, die grinsend auf ihn zukommen.
„Na Draco? Alles klar?“, fragt Harry ihn.
Ron drängelt sich an Harry vorbei und rennt zu Draco. „Ja noch ist alles klar bei ihm, Harry! Aber Morgen werden wir Gryffindors, Euch Slytherins beim Quidditch so was von fertig machen! Der Sieg ist unser!!“ Mit Jubelrufen stürmt Ron in den Gemeinschaftsraum. Draco schaut ihn einfach nur lachend hinterher. Er weiß, dass man mit Ron nicht über Quidditch diskutieren kann.
Harry klopft Draco beruhigend auf die Schulter. „Du weißt wie er ist. Wenn irgendwas mit Quidditch ist, dann knallt bei ihm eine Sicherung durch.“ Die Jungs lachen.
„Aber sieht man Dich auch mal wieder alleine. Was für eine Ehre! Wo hast Du denn Hermine gelassen und…“, Harry schaut sich nochmal irritiert um, „was machst Du vor unserem Gemeinschaftsraum??“.
Draco verdreht lachend die Augen. „Die Sache ist die. Hermine und ich wollten uns schon vor einer dreiviertel Stunde in der Eingangshalle treffen. Aber sie ist nirgends aufzuspüren. Nun wollte ich in Euren Gemeinschaftsraum und schauen, ob sie dort ist.“ Draco zieht fragend die Schultern hoch und wirft dann seufzend einen genervten Seitenblick auf die fette Dame. „ Ja, aber Euer Türsteher da wollte mich nicht rein lassen und jetzt…jetzt steh‘ ich mir hier die Beine in den Bauch und warte. Kannst Du nicht vielleicht gucken, ob Hermine irgendwo dort ist??“
Harry nickt verständnisvoll und will gerade in den Gemeinschaftsraum, als man laute Stimmen aus dem Raum hört.
Plötzlich springt das Bild der fetten Dame auf und Hermine stürmt heraus. Sie bemerkt gar nicht wer neben ihr ist und ruft nur: „ Lasst mich durch!!“
Draco stellt sich vor ihr und legt beschwichtigend seine Hände auf ihre Arme.
„Hermine! Jetzt warte doch! Was ist los?“
Erst jetzt realisiert sie, dass Draco hier ist und man hört nur wie sie erleichtert ausatmet.
„Na Ihr habt ja jetzt wieder einander. Ich lass Euch dann mal alleine.“, sagt Harry lachend und verschwindet im Gemeinschaftsraum.
„Ach Du bist es. Ähm ja ich wollte zu Dir.“, peinlich berührt senkt sie ihren Kopf. Draco weiß genau, dass rot wird und hebt mit seiner Hand sanft ihr Kinn, damit sie ihn anschauen muss.
„Dracooo. Es tut mir sooo leid. Ich wollte nur ein kleines Nickerchen machen und nun hab ich verschlafen…“
„Komm jetzt, Schatz! Beruhig‘ Dich erstmal. Ist ja nicht so schlimm. Das kann auch mal meiner kleinen Musterschülerin passieren.“ Draco liebt es seine Freundin zu necken.
Grinsend gibt er ihr einen Kuss und nimmt sie in den Arm.
Hermine löst sich von ihm und streckt ihm die Zunge entgegen. „Mach Dich nur lustig über mich!“
Bevor er etwas sagen kann, zieht sie ihn zu sich und flüstert: „Wir müssen jetzt aber wirklich gehen. Es wird gleich dunkel und ich hab doch noch eine klitzekleine Überraschung für Dich.“ Wie ein kleines Kind hüpft sie auf und ab.
„Oh eine Überraschung ist immer gut. Was ist es denn??“
Hermine stemmt ihre Hände in die Seite und spielt schockiert: „Aber mein lieber Dracolein. Du musst doch wissen, dass ich Dir es noch nicht sagen kann. Sonst ist es doch keine Überraschung mehr. Tz tz.“ Lachend schüttelt sie den Kopf und Draco stimmt in ihr Lachen mit ein.
„Folge mir, mein Prinz.“ Draco nimmt ihre ausgestreckte Hand und lässt sich mitziehen.

Vor den Schlossmauern merkt Draco, dass sie in Richtung See gehen. Während des ganzen Wegs sprechen sie kein Wort miteinander und kommunizieren nur durch Blicke.
Es ist schon dunkel geworden und es herrscht die schöne Atmosphäre einer lauen Sommernacht.
Als sie beim See ankommen, lässt Hermine ihn zu seinem Bedauern los und holt hinter einem Baum eine Denke hervor. Sie nimmt Platz und schaut auffordernd zu Draco. Dieser legt sich auf die Decke und zieht Hermine an seine Brust. Gemeinsam schauen sie in den sternenklaren Himmel.
Worte sind in diesem Moment nicht nötig. Draco spielt mit den braunen Locken seiner Freundin und fühlt sich einfach nur entspannt.
Da bricht Hermine die Stille. „Schau mal. Da!“
Und was Draco nun sieht ist einfach atemberaubend. Eine Sternschnuppe erscheint am Firmament und es scheint als würden die Sterne danach noch intensiver funkeln.
Hermine beugt sich über ihren Freund und flüstert: „ Ich denke wir haben uns das Gleiche gewünscht, oder?“
Draco gibt ihr einen Kuss und schaut ihr intensiv in die rehbraunen Augen. „ Ja, Hermine. Ich will auch für immer mit Dir zusammen sein.“
Hermine strahlt über das ganze Gesicht. „Ich liebe Dich, meine Schlange!“
„Und ich liebe Dich, meine Löwin!“
Entspannt und einfach nur glücklich, genießen die beiden den restlichen Abend und hoffentlich auch ihre gemeinsame Zukunft.

ENDE


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