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Fanfiction

Leuchtende Gefühle oder bloßgestellte Emotionen? - -beschatten-überreden-baden-

von CathyWheeler

-beschatten-überreden-baden-

Tara war entnervt. Konnte dieser Potter-Junge nicht einfach im Haus oder im Garten von seinen Muggel-Verwandten bleiben? Mit schnellen aber möglichst leisen Schritten folgte sie dem Rastlosen. Sie beobachtete den Schmächtigen beim Zeitungen-aus-dem-Papierkorb-klauben. Unglaublich spannend. Hatte er ja noch nie gemacht. Tara rollte mit den Augen, was aber niemand sah, denn ihr Desillusionszauber schützte sie vor neugierigen Blicken. Wenn wenigstens diese Hitze nicht wäre! Sie wischte mit ihrer linken Hand den Schweiß von der Stirn. Danach schaute sie auf ihre Armbanduhr. Na, endlich! Nur noch fünf Minuten! Tara verkniff sich ein erleichtertes Seufzen.
Um nicht vor Langeweile zu sterben, verbesserte sie mit einem Schwenker ihres Zauberstabs ihre Augen und las den Artikel, den sich Harry gerade vor seinen Augen hielt.

Windows 95 veröffentlicht!
Windows 95 basiert erstmals auf 32-Bit-Technologie und ersetzt den MS-DOS-Aufsatz von Windows 3.x. Die Version avanciert zur erfolgreichsten Software für Unternehmenskunden und Privatnutzer, so Microsoft. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem ein Start-Button mit dahinter liegender Funktionsleiste, lange Dateinamen sowie Internet-Anbindung per TCP/IP über den integrierten MSN-Client.


Verständnislos schüttelte die Beschatterin den Kopf und verschwand mit einem leisen Plopp, nachdem sie Dädalus Diggel entdeckt hatte.

Plopp machte es eine Sekunde später auch zwei Kilometer weiter. Tara verlor ihr Gleichgewicht und fiel auf etwas, was ächzende Geräusche von sich gab.
"Tonks?!"
"Oh, aua, Tara? Ich sehe dich nicht", sprach es unter ihr.
Schnell entfernte sie den Desillusionszauber und half ihrer Freundin auf die Beine. "Bist du verletzt?"
Die Hexe mit den bonbonrosa Haaren erwiderte lächelnd: "Nein, mir ist nichts passiert. Ich wollte dich nur besuchen, darf ich reinkommen?"
Höflich bat Tara Tonks herein und hoffte, dass es nicht allzu lange dauern würde, schließlich hatte sie eine Dusche bitter nötig.

"Sirius hat mir die Aufgabe übertragen, dich zum Wohnen im Hauptquartier zu überreden", sagte Tonks hastig.
"Mit anderen Worten, du hast ihn überredet, mir auch ein Zimmer zu geben", murmelte Tara in ihre Kaffeetasse.
Ein Hauch rosa huschte über Nymphadoras Wangen. "Ich dachte, du würdest dich darüber freuen nicht mehr alleine zu wohnen", nuschelte sie.
"Das ist echt lieb von dir, ich werde es mir überlegen", antwortete Tara berührt.
Tonks rutschte unwohl auf dem Sofa hin und her, sprang schließlich auf und stammelte irgendwas von Molly, die das Abendessen wohl gerade fertig hatte. Daraufhin verabschiedeten sich die beiden Hexen mit einer Umarmung.
Wahrscheinlich hat sie ein schlechtes Gewissen, da sie Molly nicht beim Tischdecken geholfen hat. Na ja, Molly hat sie bestimmt nicht vermisst...

Im Bad entledigte sich Tara ihrer Kleider und kletterte in die dampfende Wanne. Tonks ist schon eine liebes Mädchen. Sie griff nach dem Flakon neben sich, dabei beäugte sie die breiten, schwarzen Striemen auf ihrem Arm kritisch. Hoffentlich findet es kein weiterer heraus. Das Mitleid von Mum und Dad reicht mir schon. Gedankenverloren spielte sie mit ihrem blauen, tränenförmigen Anhänger der silbernen Kette, welcher im Takt ihres Herzschlags zart hellblau aufleuchtete. Vielleicht ist es wirklich vernünftiger mehr unter die Menschen zu gehen und sich am Leben zu erfreuen. Bei diesen Worten spürte sie ein Stich im Herzen und beendete das Baden und lenkte sich später mit dem Spielen auf ihrer Querflöte ab.


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