Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
HörbĂŒcher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
WĂ€hrungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Wer ist Severus Snape - "Flirten sie etwa mit mir...?"

von bad_Monkey

Sooo und hier kommt auch schon das nĂ€chste Kapitel. Ich hoffe ihr habt Spaß damit!
Lg
bad_Monkey

@miss kim johonson: Danke fĂŒr deinen Kommentar, freut mich sehr dass dir die Geschichte gefĂ€llt!

-_-_-_-


Der Herbst war ins Land gezogen und Severus Snape verbrachte seine freie Zeit vor allem damit, allen Anderen aus dem Weg zu gehen.
Es war schon gegen Mitternacht als er seine erste Runde durch das nĂ€chtliche Schloss antrat. Etwa alle zwei Wochen hatte er das VergnĂŒgen nĂ€chtliche Aufsicht zu fĂŒhren. Er machte sich als erstes auf den Weg zum Astronomieturm. Hier waren am hĂ€ufigsten SchĂŒler anzutreffen und da es allgemein als romantische galt sich hier nachts zu treffen konnte man auch beinahe immer gleich zwei SchĂŒler zum Bettpfannen putzen verdonnern.

Als er endlich oben angekommen war sah er auch schon jemandem am GelĂ€nder stehen und ihn die Sterne sehen. Er konnte die Person nicht erkennen, trotzdem tippte er ihr etwas unsanft auf die Schulter und fragte barsch: „zu so spĂ€ter Stunde noch unterwegs?“

Als sich die Person um wandte und nun niemand anderes als Julia Johnson ihn anblickte, wollte Snape sich am liebste ohrfeigen.
„Ja, Professor.“ sagte sie lĂ€chelnd „haben sie etwas dagegen?“
Severus Snape dachte eine Weile lang ĂŒber eine passende Antwort nach. Überraschenderweise fiel ihm keine ein. Stattdessen wandte er sich ab.

„Man kann heute den großen BĂ€r sehen“ murmelte er. Julia musste lachen. Severus fragte sich langsam, was er bei dieser Frau falsch machte. Tendenziell weinten die meisten Menschen öfters als dass sie lachten.
„Sagen sie mal, Professor Snape, flirten sie etwa mit mir?“
Snape blickte sie irritiert an. Man hatte ihm wahrlich schon vieles an den Kopf geworfen, aber das er mit jemanden flirten wĂŒrde, das hatte ihm noch nie jemand unterstellt. Er musste definitiv etwas falsch machen. Er ĂŒberlegte einen Moment lang ernsthaft, ehe er antwortete.
„Ich denke nicht“ kam schließlich als Antwort. Julia schien nicht sonderlich zufrieden.

„So etwas muss man doch wissen“ meinte sie sachlich. Snape blickte sie an und wunderte sich darĂŒber, dass ihm auffiel wie der Wind ihre Haare durcheinander brachte.

„Ich bin nun mal ein bisschen Eigen“ sagte er und fragte sich noch im selben Moment warum er das getan hatte.
„Ja, das hab ich schon gemerkt“ murmelte Julia, lĂ€chelte ihn Severus einen Augenblick an und ging dann. Es dauerte noch eine Weile, bis Snape sich wieder gefasst hatte und zu seiner nĂ€chtlichen Runde zurĂŒckkehren konnte.

oooOOOoooOOOoooOOOooo


Als Severus Snape am nĂ€chsten Morgen aufstand, hatte er schreckliche Kopfschmerzen. Er schob dies auf die Tatsache, dass er gestern zu viel Wein getrunken hatte und nahm ein FlĂ€schchen mit violette FlĂŒssigkeit aus seinem KĂŒchenschrank und trank es in einem Zug leer. Er wusste, es wĂŒrde nur noch wenige Minuten dauern bis die Wirkung einsetzte und seine Schmerzen verschwunden waren.

Er machte sich auf den Weg ins Bad und plötzlich kam ihm sein gestriges GesprĂ€ch mit Julia in den Sinn. Sie erinnerte ihn an Lilly, was seltsam war, denn Lilly war ein absolut anderer Mensch gewesen. Sie war ruhig und sachlich, hatte meist ein Buch in der Hand gehabt und liebend gerne mit ihm diskutiert. Wenn er an sie dachte, hatte er stets ein Bild von ihr im Kopf auf dem sie ĂŒber einem Buch saß, die Augenbrauen vor Konzentration leicht zusammen gezogen.
Julia konnte sich so nicht vorstellen, sie war stĂ€ndig in Bewegung, niemals ruhig und schien einfach immer dass zu sagen, was sie dachte, ohne groß darĂŒber nachzudenken.
Severus schĂŒttelte den Kopf und verscheuchte die Gedanken an die junge Hexe und die Begegnung mit ihr am vorigen Abend.

oooOOOoooOOOoooOOOoooOOOoooOOOooo

Als Severus an diesem Abend in der Bibliothek saß und erfolgreich alle SchĂŒler von dort vertrieben hatte, versuchte er erfolglos sich auf das Buch, das vor ihm lag, zu konzentrieren. Er saß im hintersten Eck der verbotenen Abteilung und studierte ein Journal ĂŒber ZaubertrĂ€nke, das Minerva auf seinen Wunsch hin abonniert hatte. Er blĂ€tterte es bis zum Ende durch, fand aber nichts was ihn wirklich interessierte. Er entschied sich es fĂŒr heute sein zu lassen und stattdessen in seine Wohnung zu gehen. Bereits an der TĂŒr angekommen machte er noch einmal kehrt, da er sich an einen Artikel erinnerte den er ein paar Tage zuvor gelesen hatte. Der Autor – ein Schwachkopf, wie Snape ihn gerne nannte – hatte sich auf eine bestimmte chemische Reaktion verwiesen, die Severus etwas seltsam vorkam. Er wollte sich ein Buch ausleihen, Die Chemie der Malignenteilchen. Es war ein schreckliches Buch. Der Autor war besessen von TrĂ€nken, er hatte vermutlich in seinem Leben nie etwas anderes getan als sich mit ihnen zu beschĂ€ftigen. Vermutlich war er durch einen Zaubertrank entstanden.
Kein Mensch, der sich nicht auf krankhafte Weise mit dem Gebiet beschĂ€ftigte, konnte irgendeinen Schluss aus dem ĂŒber sechshundert Seiten zĂ€hlenden Werk ziehen. Severus Snape hatte nie eine große Sache daraus gemacht, dass er einer von den Menschen waren, die das Buch verstanden.

Er sah also in das Regal in dem das Buch sein sollte – doch es war nicht da. Snape war wirklich verwundert. Seit dem Jahr in dem er es das erste Mal gelesen hatte, das musste etwa in seinem fĂŒnften Schuljahr gewesen sein, wurde es kein einziges Mal von jemand anderem außer ihm ausgeliehen.

Er machte sich zu Madam Pince' Pult auf, doch sie war nicht da. Er blickte rasch nach links und rechts und schnappte sich dann kurzerhand das dicke, lederne Buch dass die Bibliothekarin hĂŒtete wie einen Schatz und blĂ€tterte die letzte Seite auf. Als er den Namen las, der hinter dem begehrten Buch stand, staunte er nicht schlecht. Julia Johnson.
Er hĂ€tte sich nie gedacht, dass sich die junge Lehrerin fĂŒr ZaubertrĂ€nke interessierte. Severus legte das Buch zurĂŒck und machte sich mit einem ungewöhnlich nachdenklichen Blick auf den Weg in die Kerker. Wenn er in diesem Moment gewusst hĂ€tte, warum sich besagtes Buch zu dieser Zeit in Julias Zimmer befand, hĂ€tte er vermutlich ganz etwas anderes getan als ins Bett zu gehen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Selbst Muggel wie wir sollten diesen freudigen, freudigen Tag feiern! Jenen nĂ€mlich, da sich der Londoner Verlag Bloomsbury entschloss, die Manuskripte der britischen Autorin Joanne K. Rowling zum Druck anzunehmen und sie der breiten, nichtmagischen Öffentlichkeit zugĂ€nglich zu machen.
Susanne Gaschke, Die Zeit