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Fanfiction

Verlust und Gewinn - 17. Kapitel

von iome

So, da bin ich wieder. Meine Dienstreise ist vorbei (bis zum Montag, da beginnt die nächste) und somit gibt es endlich das nächste Kapitel, in dem wieder mal nichts so läuft, wie erwartet. Als ich nach Hause gekommen bin und die ganzen Reviews (auch für die Fortsetzung von "Ein notwendiger Zauber") gesehen habe, habe ich mich sehr gefreut. Ich gebe euch schon dafür ein Butterbier aus!

Das ist auch gleich der Ausgleich für die fehlenden Reviewantworten, denn leider komme ich heute nicht dazu. Ich bin sehr in Zeitdruck, aber ich möchte euch nicht noch länger auf das Kapitel warten lassen.

17. Kapitel

Zu Hermines großem Erstaunen bat Snape sie mit einer auffordernden Geste in seine privaten Räumlichkeiten. Sie war so baff von der Tatsache, dass er sie überhaupt mit hier her genommen hatte, dass nicht einmal registrierte, wie er ihr den Umhang abnahm.

Ein paar Minuten später saß sie in einem gemütlichen Sessel am Kamin und wärmte sich zum zweiten Mal heute die Hände an einer Tasse Tee. Es war gemütlich hier. Der Raum, sie vermutete, dass es sein Wohnzimmer war, bestand aus mehreren durch Balken abgetrennten Bereichen und war in warmen Farben gehalten. Sie fühlte sich sofort wohl hier. Ob das daran lag, dass sie in letzter Zeit nur triste graue Wände gesehen hatte, wusste sie nicht zu sagen, aber vermutlich war es so.

Für ein paar Minuten saß er ihr schweigend gegenüber und beobachtete sie. Es war merkwürdig, sie nach ein paar Jahren wieder zu sehen und festzustellen, dass es das Leben scheinbar nicht gut mit ihr gemeint hatte. Sie war blass, dünn und saß kränklich aus. Tiefe Augenringe zierten ihr ansonsten recht hübsches Gesicht. Snape fragte sich, was wohl mit einem so jungen Menschen geschehen musste, um so auszusehen. Dieser Frage verlieh er bald auch verbal Ausdruck. „Warum sind Sie hier, Miss Granger?“ fragte er in die Stille hinein.

Hermine schreckte auf. Sie hatte sich für einen Moment so wohl gefühlt, dass sie verdrängt hatte, was es mit ihm zu besprechen gab. Wohl oder übel würde sie ihm jetzt antworten müssen. Sie setzt an. „Ich denke Sie wissen vielleicht, dass vor einem halben Jahr meine Eltern gestorben sind.“

Er nickte.

„Sie haben mir einen Haufen Schulden hinterlassen und …“

In diesem Moment erschien im Feuer des Kamins ein Kopf. Die Flammen zeigten ein hübsches Frauengesicht mit wunderschönen schwarzen Locken umrahmt. „Hallo Sevi, ich wollte mal hören, ob Du heute …“ Die Stimme brach ab, als die Unbekannte wahrnahm, dass da noch jemand anderes im Raum saß, außer Severus Snape. „Oh, entschuldige, ich wusste nicht, dass Du schon Besuch hast.“ Das Wort Besuch betonte sie gekonnt so, dass es anrüchig klang.

Snape hörte das auch. „Hallo Mira, ja, ich habe Besuch. Und zwar von einer ehemaligen Schülerin, die mich in meiner Funktion als vorübergehender Direktor sprechen wollte. Wenn Du also so nett wärst, unser Gespräch auf später zu verlegen?!“

Das Gesicht im Feuer sah sofort etwas weniger eifersüchtig aus und nickte. „Okay, ich melde mich nachher noch mal.“ Snape nickte nur und der Kontakt brach ab.

Hermine stand auf und ging zur Tür. Sie hatte das Gespräch zwar nur unabsichtlich angehört, aber es hatte ihr jede Möglichkeit genommen, diesen Mann, von dem sie vorher nicht vermutet hatte, er würde überhaupt ein Leben außerhalb der Schule führen, zu fragen, ob er sie vielleicht heiraten würde. Vor zwei Jahren hatte sie sich einmal geschworen, keinesfalls eine Scheinehe einzugehen und dieses Gespräch hatte sie schnell daran erinnert, was der hauptsächliche Grund dafür war. Mit den Worten „Es tut mir leid, dass ich Ihre Zeit verschwendet habe.“ ging sie so schnell hinaus, dass Snape zum einen nicht wusste, was das sollte und zum anderen nicht schnell genug war, sie daran zu hindern.

Bevor er sich aus dem Sessel aufgerappelt hatte, war sie bereits auf dem Weg nach oben zum Ausgang und als er dort endlich ankam, hatte sie die Schule bereits verlassen und lief durch das Schneetreiben auf Hogsmeade zu. Sie erhoffte sich, dass Madame Rosmerta ihr vielleicht Unterkunft für die Nacht geben würde, falls sie sich noch an sie erinnerte und vielleicht würde sich morgen jemand bereit erklären, sie nach Muggel-London zurückzubringen.

Das Schneetreiben war so dicht, dass Snape sie nicht mehr ausmachen konnte, sobald sie aus dem Lichtkegel des Schlosses getreten war. Trotzdem machte er sich auf die Suche nach ihr. Was immer hier eigentlich ablief, es konnte doch nicht sein, dass sie ihn so an der Nase herumführte! Erst brachte sie ihn dazu, sie mitzunehmen, dann lief sie schon zum zweiten Mal weg und er hatte noch immer keinen Schimmer, was sie eigentlich wollte. So ging das einfach nicht.

Er rief laut ihren Namen und sie hörte ihn auch, antwortete aber nicht. Ein leises Stimmchen in ihrem Hinterkopf schalt sie einen Narren, ihre letzte Chance auf Rettung so zu verschwenden, aber eine viel lautere Stimme rief immer und immer wieder, dass sie gar nicht hier sein durfte. Sie war jetzt ein Muggel und sie würde es schon irgendwie schaffen. An irgendeinem Punkt ging es schließlich nicht mehr weiter bergab und dieser Punkt musste bei ihr sehr bald erreicht sein.

Immer weiter lief sie durch den Schnee und nach einiger Zeit verstummte die Stimme hinter ihr. Sie war dankbar dafür, doch ein kleiner Teil ihrer Selbst wünschte sich, er hätte sie eingeholt. Weiter und weiter lief sie durch den Schnee, als ihr auffiel, dass Hogsmeade eigentlich längst vor ihr liegen müsste. Sie schien es im Dunklen verfehlt zu haben. Verdammt, nicht auch das noch. Sie war allein im Dunkel, der Schnee fiel so dicht, dass sie nicht einmal das Schloss hinter sich sehen konnte und alles, was es um sie herum gab war Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. Wenn sie den Weg nicht fand, würde sie erfrieren.

Für eine Sekunde überlegte sie einfach umzudrehen, aber wer sagte ihr denn, dass sie den Rückweg besser finden würde? Doch sie hatte keine Wahl. Wenn sie die Zaubererstadt bereits verfehlt hatte, lag eine lange Zeit nur noch offene Fläche vor ihr. Sie wendete also um genau 180 Grad und hoffte, dass sie wirklich die ganze Zeit geradeaus gelaufen war.

So viel Glück hatte Hermine natürlich nicht und statt nach einigen Minuten wieder vor den Toren von Hogwarts zu stehen, lief sie nun in die Richtung des Verbotenen Waldes. Es gab jedoch jemanden, der ahnte, dass sie in Schwierigkeiten war.

Severus Snape war nach hundert Metern umgekehrt, als sie ihm nicht antwortete. Alles andere wäre sinnlos gewesen. Mit höchster Geschwindigkeit rannte er in den Kerker zurück, griff nach ihrer Tasse, dem einzigen hier im Raum, was man als ihres bezeichnen konnte, und sprach einen Suchzauber. Danach griff er nach einem warmen Mantel und rannte ebenso schnell zurück.

Der Suchzauber tat draußen seine Wirkung, indem er einen leuchtenden Pfeil an der Spitze seines Zauberstabes anzeigte. Dummerweise änderte sich mehrfach die Richtung, in die sie zu laufen schien. Wenn er das richtig einschätzte, woran er keine Sekunde zweifelte, dann hatte sie sich in dem dichten Schneetreiben verlaufen. Kein Wunder, sie war ja ohne Zauberkräfte noch nicht einmal in der Lage Licht herbeizuzaubern. Da sie einen ziemlichen Vorsprung haben musste, beeilte er sich entsprechend. Er rannte so gut er konnte durch die hohen Schneemassen. Bald war er von oben bis unten durchnässt und fror jämmerlich, was ihn zu der Frage brachte, warum er ein Mädchen suchte, das vor ihm davongelaufen war.

Diese Frage beantwortete sich von selbst, als er wenig später endlich auf sie stieß. Sie lag im Schnee und schien ohnmächtig zu sein. Schnell sah er den Grund dafür. Ein Baum lag genau da, wo sie versucht hatte lang zu gehen. Sie schien mit dem Kopf darauf gefallen zu sein.

Snape vergaß, wie immer in solchen Situationen, seine Abneigung zu ihr und verdrängte auch jegliche sonstigen Gefühle. Stattdessen nahm er sie auf den Arm und folgte seinen eigenen Fußspuren im Schein des Zauberstabes zurück. Es war nicht leicht und er tropfte ebenso sehr vom Schweiß, wie vom Schnee, als er wieder im Schloss ankam, aber er nahm es gar nicht wahr.

In Windeseile brachte er sie in den Krankenflügel und betete, er möge die richtigen Zaubertränke sofort finden. Madame Pomfrey war bereits seit zwei Tagen in den Weihnachtsferien, obwohl die Schüler noch eine Woche da sein würden. Severus hatte das bedenkenlos abgesegnet und geglaubt, er würde mit den alltäglichen kleinen Verletzungen auch allein fertig. Mit Unterkühlungen in Verbindung mit Kopfverletzungen hatte er dabei jedoch nicht gerechnet.

Er legte Hermine vorsichtig auf eines der Betten und fühlte sich an den Abend von Voldemorts Tod erinnert. Damals hatte er sie schon einmal gerettet und nun betete er, dass es ihm wieder gelingen möge.

Er sprach einen Heilzauber aus, den er nicht besonders gut beherrschte und hoffte inständig, er möge wirken. Dieser Spruch sollte einen möglichen Bruch des Schädels beseitigen, dann versorgte er auf ähnliche Weise die Platzwunde die sie sich beim Sturz zugezogen hatte. Die Wunde schloss sich und eine gewisse Zuversicht zeigte sich in Snapes Gesicht. Das erste Mal an diesem Abend atmete er tief durch.

Wie gern wollte er sich jetzt einfach hinsetzen und nur noch hoffen, aber es blieb noch viel zu tun. Er durchsuchte die Schränke nach Stärkungstränken, Entzündungshemmern und dem Trank für traumlosen Schlaf. Innerlich dankte er Poppy Pomfrey gerade auf Knien dafür, dass sie ihn immer zwang all das Zeug auf Vorrat zu produzieren. Hätte er es erst mühsam einzeln herstellen müssen, hätte es Tage gedauert. So nahm er die Flaschen, verabreichte Hermine von den einzelnen Tränken und entledigte sie dann endlich mit einem Zauber ihrer nassen Sachen. Es wäre wohl kaum im Sinne des Erfinders, würde sie den Sturz und die Kälte überleben, aber dann an einer Lungenentzündung sterben.

Er sah nicht hin, als sie nackt auf dem Bett lag. Soviel Anstand hatte sogar er. Blind zauberte er ihr eines der Krankenhemden an und legte dann eine warme Decke über sie. Zur Sicherheit sprach er noch einen Wärmezauber. Dann, endlich, zog er sich einen Stuhl zum Bett und setzte sich. Ein zweiter Stuhl sorgte für die Bequemlichkeit, seine Beine hochlegen zu können.

Erst da fiel ihm auf, dass auch er noch immer total durchnässte Sachen trug. Mehrfach belegte er sich mit Wärmezaubern, was schnell half die Sachen zu trocknen. Nun gab es nichts mehr zu tun. Nur abzuwarten.

TBC

Ich freue mich auf eure Reviews!


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